1. In der Gemeinde leben 2988 Menschen (Stand Januar 2017).
  2. Bürgermeister von Soyen ist Karl Fischberger. Er erklärt kurz und knapp, warum es schön ist in der kleinen Gemeinde zu leben: "Soyen hat alles, was man zum Leben braucht - von Ärzten und Apotheke über familiär geführte Läden bis hin zu Schule und Kindergarten. Ich hoffe, dass uns diese gewachsene Dorfstruktur lange erhalten bleibt. Was Soyen hervorhebt, ist die buckelige Moränenlandschaft rund um unseren Ort, an die sich auch die kleinen Landwirte angepasst haben. Wir haben keine Monokultur und damit auch statt der ungeliebten Maisfelder viele grasende Pferde auf dem Grünland."  
  3. Über Soyen gibt es einen Kriminalroman, den "Toteissee", geschrieben von Johannes K. Soyener. Es geht um einen Leichenfund im Soyensee. Der Inhalt des Romans ist zwar frei erfunden, der Autor als gebürtiger Altöttinger hat aber viele Jahre in der kleinen Gemeinde gelebt und einige wahre Elemente in seine Geschichte eingebaut. 
  4. In Soyen gibt es insgesamt vier Seen. Der beliebte Badesee Soyener See und der mittlerweile nicht mehr für die Öffentlichkeit zugängliche Altensee sind dabei die größeren. Um den Soyener  See ragen sich Mythen: Auf dem Grund des Sees sollen Wrackteile von abgestürzten Fliegern ruhen. 
  5. Beachtliches Industriedenkmal ist die große Eisenbahnbrücke in Königswart, die das Tal des Inns überspannt.
  6. Die letzte Eiszeit und mit ihr der Inngletscher formten eine hügelige Landschaft, von der auch Soyen geprägt ist. Bei einer Wanderung in der Nähe den ehemaligen Mooren der Gemeinde kann man sogenannte "Toteislöcher" oder "Endmoränenbereiche" entdecken. 
  7. Die ersten urkundlichen Aufzeichnungen gehen auf das Jahr 816 zurück. Soyen war Teil des Herzogtums Bayern und gehörte zum Rentamt München und zum Landgerichtsbezirk Wasserburg. 1818 entwickelte sie sich zu einer selbständigen politischen Gemeinde.
  8. Das Wappen der Gemeinde ist rot-silberfarben. Die gekreuzten Schlüssel versinnbildlichen das Kirchenpatrozinium der Pfarrkirche Rieden und verweisen zugleich auf die Peter-und-Paulkirche von Soyen. Der silberne Schrägbalken im roten Feld entspricht dem Wappen des Hochstifts Regensburg.

Quelle: Wasserburg24