Helfergruppe Wisch und Weg

Möglicherweise kann dieser Aufruf auch dazu führen, dass sich dauerhaft eine

 

Helfergruppe Wisch & Weg

 

bildet, die sich im Fall eines notwendigen Einsatzes absprechen könnte.

 

Wer könnte sich vorstellen, sich bei mir registrieren zu lassen, um bei Bedarf einsetzbar zu sein? Näheres wie Zeitraum, Wochenstunden u.a. wird pro Einsatz individuell besprochen. Wer hat hierzu Ideen oder kann Vorschläge einbringen, wie ein solches Projekt organisiert werden kann?

 

Ich freue mich auf Ihre/eure Anrufe unter Tel.: 08071/ 922 54 14 oder Kontakte unter rummelpeter1@t-online.de und bin mir sicher, dass wir gemeinsam etwas in dieser Art auf die Beine stellen werden. Natürlich nur mit Eurer/Ihrer Unterstützung!


Eintauchen in eine unwirkliche Filmwelt

Auf dem Gelände begegneten wir den bekannten Schauspielern von „Rosenheim Cops“ oder Frau Dr. Klein, von der gleichnamigen Serie, allerdings nur als Pappkameraden in Originalgröße: Nach kurzer Wartezeit trat eine imposante, taffe  junge Frau, mit leicht pinkigen Haarsträhnen und burschikoser Kleidung, einer markanten klaren Stimme und ausgesprochen aufgeschlossenem, freundlichen Gesicht auf uns zu, begrüßte uns, stellte sich vor und nahm uns für 90 Minuten führungstechnisch unter ihre souveränen Fittiche. Mit dieser sehr zweckmäßigen Stimme war es uns allen möglich, ihre Ausführungen deutlich zu verstehen. Immerhin galt es für sie, ständig einem riesengroßen Schwarm, der sie umgab, absolutes Neuland aus der Filmtechnik näherzubringen. Hat man doch traumhafte landschaftliche Ausblicke vor Augen, fällt es schwer, wenn man nunmehr eine bemalte Pappwand bewundert. Für herzzerreißende Szenen aus „Sturm der Liebe“ oder gar „Dahoam ist dahoam“ genügen womöglich nur ein paar dürftig anmutende Quadratmeter, um daraus unterhaltsames Kino zu zaubern, dem täglich wer weiß wie viele Zuschauer entgegenfiebern. Das ernüchtert schon. Und trotzdem beeindrucken die Bereiche mit dem Hinkelstein und den schnuckeligen Holzhäuschen, in denen Asterix und Obelisk entstanden sind oder das liebevoll aufgebaute Gelände für den Film „Wickie auf großer Fahrt“. Großen Eindruck hinterließ natürlich die Möglichkeit, das „Boot“ aus dem gleichnamigen Film zu betreten, zu besichtigen und die unglaubliche Enge zu erspüren. Der Rundgang führte uns auch in die sogenannte Kulissenstraße, bei der je nach Bedarf alle möglichen Fassaden umgestaltet werden können. Kopfsteinpflaster und eingelegte Schienen werden wohl immer wieder gebraucht, ob bei den Tatort-Drehs oder für die Rosenheim Cops. Besonderen Spaß hatten einige aus der Gruppe, die für eine nachgestellte  Szene in einem Zug nach knappen Anweisungen in saloppem englisch  lastigen Filmslang eine tolle Leistung zeigten. Ein Abteil mit Reisenden wurde von einem Dieb überfallen, dieser konnte jedoch überwältigt werden, hier wurde die Rolle souverän von Sieglinde Lorenzczyk übernommen, und alle Reisenden kamen nur mit dem Schrecken davon. Unvorstellbar, wie viele Szenen durch Manipulationen und Computereinfluss möglich gemacht werden. Da werden wir wohl künftig viele Filme aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.

 

Realistisch, glaubhaft und geschichtlich belegt waren im Gegensatz dazu die Informationen über die zauberhafte Burg Grünwald. Eine ausgesprochen schicke Frau Memminger von der Archäologischen Staatssammlung erzählte uns bei einem ½-stündigen Rundgang durch die perfekt renovierte Burganlage jede Menge über die bewegte Geschichte des Wittelsbacher Adelsgeschlechts. Im Jahr 1969 erwarb der Freistaat Bayern die Burg Grünwald, von dessen Turm aus man einen wunderbaren Blick auf die Isar und die benachbarte Umgebung hat.

 

Die Mittagspause verbrachten wir im sehr gepflegten Gasthof Wildpark in Straßlach. Für freundlichen Service, hervorragende Küche und einen edlen Gastraum, in dem wir alle gemütlich Platz fanden, gab es von allen ein dickes Lob. Der bekannte Oktoberfest-Wirt, namens Roiderer, dem das Gasthaus gehört, erkundigte sich zur Freude aller, noch ganz freundlich, ob alles passt ! ….

 

Es hat wieder alles gepasst, bei diesem Tagesausflug, mit ausgesprochen vielen interessanten Informationen …

 

DANKE für Euer großes Interesse ….  Peter Rummel – Euer Seniorenbeauftragter

 

 

 


Alle Unternehmungen 2019 als Foto-Rückblende

 

 

Mit humorvollen Bildunterschriften und begleitenden Worten verzauberte Peter Rummel anhand von tollen Fotos eine Stunde lang die „60plus-Akteure“ mit Eindrücken und Erinnerungen der gelungenen Ausflüge, Besichtigungen und Wanderungen, die gemeinsam im Jahr 2019 unternommen wurden. Es konnte sich wohl jeder der Anwesenden auf der perfekt zusammengestellten Power Point-Präsentation bewundern oder über sich und andere über einen gelungenen Schnappschuss schmunzeln. Anhand einer Tabelle war zu ersehen, dass 352 Personen an diesen Unternehmungen teilgenommen haben und eine Strecke von insgesamt 1234     km mit Omnibus, Privatautos und Bürgerbus zurückgelegt wurde. Eine Super-Leistung – Danke an alle, die unsere Gemeinschaft schätzen.

 

Thema 2 war, bereits mit Spannung erwartet, die Vorstellung des Zwei-Tages-Ausflugs in’s „Schwaben Ländle“ am Mi/Do. 2. /3.September 2020. Mit ausgesprochen attraktiven Zielen und dem kompletten Reiseverlauf an beiden Tagen, den Peter Rummel ebenfalls anhand einer Power Point anschaulich machte, konnte er viele der Anwesenden zu einer spontanen Anmeldung inspirieren. Schriftliche Anmeldungen hierfür können ab sofort bei Peter Rummel erfolgen. Fragen gerne unter Telefon 0 80 71/ 9 22 54 14 .

 

Gerne gibt Peter Rummel noch interessante Tipps, so der Hinweis auf wertvolle Themen im Seniorenratgeber oder auch als Anregung, der Besuch des liebenswerten Puppenmuseums in Wasserburg, direkt hinter der Frauenkirche.



„Soyen 60plus“ Betriebsbesichtigung bei Firma Manfred Geidobler

 

Schwerpunkt dieses für den Laien schwierigen Bereichs ist die Ausstattung mit Digitalfunk überwiegend für Feuerwehreinsatz-Fahrzeuge. Manfred Geidobler spricht von einem Nischenprodukt, das er sozusagen für sich entdeckt hat und im Jahr 2006 durch den Bau des neuen Firmengebäudes im Soyener Gewerbegebiet den Sprung in die Selbständigkeit wagte. Große Erfahrungen und wichtige Kontakte erwarb er im Vorfeld durch seine Tätigkeit im verwandtschaftlichen Betrieb Fahrzeugbau-Geidobler, der zu dieser Zeit bereits den Ausbau von Feuerwehrfahrzeugen durchführte. Für diese hochtechnisierten Aufgaben ist natürlich eine entsprechende Ausbildung unerlässlich. So hat sich Manfred Geidobler die dafür erforderlichen Kenntnisse durch ein Maschinenbau-Studium und danach 13 Jahre Berufserfahrung bei MAN München – im Versuch – erworben. Das Einzugsgebiet der in Fachkreisen anerkannten Firma reicht von Ingolstadt, über das Allgäu, bis nach Berchtesgaden, Traunstein oder Waging. Es gab viele Fragen seitens der interessierten Besucher, die Manfred Geidobler gerne beantwortete. Sein derzeit hoch aus-gelasteter Betrieb beschäftigt fünf qualifizierte Mitarbeiter, die alle möglichst über Allrounder-Kenntnisse verfügen sollen und offensichtlich auch Multitalente sind. Anhand einer weißen Karosserie erklärte er, dass es sich hierbei um ein Hundestaffel-Fahrzeug der Johanniter handelt, das mit einer ausgefallenen individuellen Ausstattung ausgerüstet wird, eine Heizung erhält und Hundeboxen, aber auch Tische und Stühle für die Einsatzkräfte eingebaut werden sollen, um künftig für extreme Einsätze gerüstet zu sein. Im Moment schwer vorstellbar. Interessant ist auch die einheitliche Lackfarbe der Feuerwehrfahrzeuge, RAL 3000. Auch für die Soyener Firma kann künftig der Brexit eine Rolle spielen. „Wer weiß“, meint Manfred Geidobler und zeigt auf die Außenlampen an einem Fahrzeug, diese werden derzeit über einen Zulieferer aus England bezogen. Eine ausgesprochen interessante Betriebsbesichtigung, aber auch eine sehr spezielle Firma, die sicherlich durch präzise hochwertige Arbeit in ihrer Branche Anerkennung und Respekt erntet. Mit einem MAN-Fachbuch als Geschenk bedankte sich Seniorenbeauftragter Peter Rummel bei dem sehr sympathischen Firmeninhaber für den kurzen Einblick in eine Welt hochentwickelter Technik.


Kulinarischer Start ins neue Jahr

18 Schweinshax‘n-Esser standen von vorneherein fest, die restlichen fanden sehr schnell ihr Lieblingsgericht auf der umfang-reichen Speisenkarte. Spaß und gute Laune war bald an allen Tischen zu spüren. Richtig los ging’s erst, als die Hax‘n serviert wurden, mit Gabel und Riesenmesser gekonnt in portionsgerechte Teile zerlegt wurden und dieser fantastische Geschmack sofort ein zufriedenes Lächeln in alle Gesichter zauberte. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ – ein altes Sprichwort, das immer noch Gültigkeit hat und durch eine so gut gelaunte  Gesellschaft unter Beweis gestellt wird. Satt bis unter die Haarspitzen, könnte man meinen, nach Hax’n, Sauce, so viel man wollte, Riesenknödel, Sauerkraut, Kartoffel – und Krautsalat! Weit gefehlt, der Fastenvorsatz wurde nochmals einen Tag zurückgestellt, dafür aber Apfelkücherl, Eis mit und ohne Sahne, teils auch mit heißen Himbeeren und verschiedene Kaffeevariationen bestellt. „Und guad war’s a no!„ Eine ganz zufriedene Truppe, die sich schon auf die nächsten Unternehmungen freut, trat wieder die Heimreise an.

 

Das Jahr fängt schon gut an! –

Peter Rummel

Hauptsach gsund bleim

 Festlich geschmückte Tische, Girlanden, Deko und jede Menge Lichter am Weg entlang als freundliche Begrüßung. Zum Festmenü, bestehend aus Schweinebraten, Nachspeise, Kaffee und Knabbergebäck, stand auch das berühmte Glas Sekt zum Anstoßen um Mitternacht auf der Speisekarte. Einfach, minimiert, zumindest was Speisen anbelangt, war der Grundgedanke für das kulinarische Angebot. Die Begeisterung, aber offensichtlich auch der Wunsch, zum Gelingen dieser Party beizutragen, war enorm, so dass ein überaus reichliches Buffet entstand, das keine Wünsche mehr offenließ. Zum Auftakt überraschte Peter Rummel mit einem brillanten Vortrag „der Münchner im Himmel“. Engel Aloisius hatte sofort das Verständnis aller, dass Hosianna singen, lispelnde Engel und Manna auf einer duftigen Wolke serviert, absolut keine Alternative zu einer guat‘n Maß Bier und am g‘scheitn Schweisnbro‘n sind. Witze und humorvolle Geschichten gab es jede Menge, sogar Tom Astor überraschte die Gäste mit seinem Auftritt. Die Uhren gingen offensichtlich bei jedem a bissal anders, denn um ein Haar hätten wir den Sprung in’s neue Jahr verpasst. Rein in die Mäntel und raus auf die Terrasse, auf der in einen Krautkopf gesteckte Sternwerfer mit uns  das Jahr 2020 begrüßten. “Alles Gute für das neue Jahr“ hörte man von allen Seiten, besonders aber „Gesundheit und Glück“. Ein sehr schönes, fast rührendes Bild, denn „60plus“ ist zusammengewachsen, lag sich in den Armen und freut sich wieder auf ein neues Jahr mit vielen tollen gemeinsamen Unternehmungen.

60plus feiert  Weihnachten

Damit alle ihre Termine zuverlässig eintragen können, verteilte Peter Rummel einen praktischen RSA-gesponserten Taschenkalender mit Kugelschreiber und seiner Visitenkarte, damit er jederzeit schnell erreichbar ist, wenn es noch etwas zu klären gibt. Ein rundum gelungener Abend, mit immerhin 45 Teilnehmern aus der „Soyen 60plus“-Gruppe, zufriedenen Gesichtern, jede Menge Lob von allen Seiten und den Wunsch, auch im kommenden Jahr in dieser wunderbaren Gemeinschaft vieles zu unternehmen. Wer mehr über die Veranstaltungen im Jahr 2020 wissen möchte, kann sich gerne bei Peter Rummel informieren. Jeder ist herzlich willkommen.


Dem Christkind auf der Spur

Wie in einer Faltbroschüre nachzulesen, ist „das Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi in Altötting einzigartiges Zeugnis einer außergewöhnlichen Kunstform, die Architektur, Malerei und Bühnenbild in einer magischen Synthese vereint. Es lädt den Besucher zu einer Zeitreise an den Ursprung des Christentums ein. Geschaffen wurde es 1902-03 von dem Künstler Gebhard Fugel unter Mitarbeit von Künstlerkollegen.“ Die Beschreibung ist ausgesprochen sachlich, das Erlebnis dagegen unglaublich eindrucksvoll, berührend, ein einmaliges Kunsterlebnis und eine religiöse Gedenkstätte zugleich. Danach stand die Zeit zur freien Verfügung, für die einen der Besuch des Christkindl-marktes, andere wärmten und stärkten sich im nahegelegenen Café, andere wiederum folgten der Empfehlung vom „60plus-Chef“ Peter Rummel, und besuchten die vielfältig bestückte Krippen-ausstellung, die heuer ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, und deren Eingang sich direkt neben der Magdalenen-Kirche befindet. Viele gestalteten sich den Nachmittag selbst, bewunderten die neu renovierte Basilika, besuchten die ebenfalls neu gestaltete Kirche Bruder Konrad, widmeten dem bekannten Sensenmann in der Pfarrkirche einen scheuen Blick oder hielten für Augenblicke der Besinnung Einkehr in der Gnadenkapelle. Langsam, mit Einbruch der Dämmerung verwandelte sich der Christkindlmarkt in ein zauberhaftes Lichtermeer. Bäume, Hütten, Sträucher, überzogen mit Lichterketten, angestrahlte Kirchen, schmucke Häuser, leise Klänge von Weihnachtsmusik sowie vertraute Lieder, gespielt von einem Drehorgelmann in Gehrock und Zylinder verzauberten alle Besucher in eine wunderschöne Stimmung. Der Hl. Nikolaus, der ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs war, flüsterte Einigen noch etwas in’s Ohr – Vermutlich war es ein dickes Lob, denn alle Teilnehmer standen wieder auf die Minute genau, wie vereinbart, am Eingang der Gnadenkapelle und die Rückreise konnte pünktlich angetreten werden. Auch die letzte Reise im Jahr 2019 war wieder ein wunderbares Erlebnis.


16.10.19

Reiselust bei"Soyen 60plus"

Für die  engagierte  Mitarbeit bedankte sich Peter Rummel bei den Anwesenden, und präsentierte das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2020 als Power Point sehr anschaulich, humorvoll und sehr ansprechend. Fotos von den unterschiedlichen Zielen erleichterten mit Sicherheit bei dem einen oder anderen die Entscheidung an der Teilnahme. Anhand einer verteilten Veranstaltungsübersicht kann jeder nochmals in aller Ruhe die Termine überdenken und abstimmen. Wichtig ist, sich für die gewünschten Fahrten bis zum 27. November anzumelden oder zum Monatstreff bei „Salvatore & Massimo“ mitzubringen. Bitte unbedingt beachten: Die Buchung für die Reiseziele, die mit dem Bus angeboten werden, sind verbindlich. Immer noch spannend, ist der Zwei-Tages-Ausflug, bei dem zumindest schon Termin und Himmelsrichtung feststehen. Es geht in die Schwäbische Alp und zwar am 2./3.Sept. 2020. Der Feinschliff für dieses Schmankerl, wie es Peter Rummel bezeichnet, ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Es soll ja etwas ganz Besonderes werden. Soviel steht fest. Gerade vor Weihnachten ist der Hinweis auf die Möglichkeit, mit einem Reisegutscheine eine große Freude bereiten, ausgesprochen sinnvoll. Ab 25,- Euro sind Geschenkgutscheine, die mit allen gebuchten Fahrten verrechnet werden können bei Peter Rummel erhältlich. Jedes Jahr taucht die Frage nach einem passenden Geschenk auf. Heuer wird es vermutlich nicht viel anders sein. Anruf genügt und das Problem kann ganz leicht gelöst werden: 0 80 71/ 9 22 54 14



DANKE für das große Interesse.   

Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen                                  


60plus auf Kulturtrip

Es erwartete uns alle ein ausgesprochen zünftiges ländliches Lustspiel, das sich von Anfang bis zum Ende mit den Verwirrungen außerehelicher Ausrutscher auseinandersetzen musste. Große Spielleidenschaft, Herzblut und ganz tolle Besetzung zauberten aus dem Stück „Das sündige Dorf“, unter der Regie von Martin Oberbauer, ein ausgesprochen amüsantes und unterhaltsames Theater-Erlebnis. Die Aufführung im Zehentstadel in Au a. Inn, mit bekannten Themen wie Liebe, Leidenschaft, Bauerngrant und Bauernstolz versetzte so machen wieder zurück in seine eigene Jugendzeit, in der das Bauerntheater am Ort, einmal jährlich aufgeführt, zu den absoluten kulturellen Highlights zählten, bis heute unvergesslich sind, und sicherlich auch der Grund ist, dass der Charme dieser leidenschaftlich interpretierten Stückl uns immer noch berühren. Ein ganz besonderes Erlebnis, das keiner so abrupt abbrechen wollte. Nach kurzem hin und her trödeln stand der Entschluss fest, „auf ins nahe gelegene Gasthaus Pfeil“. Die haben vielleicht  g’schaut, als wir Soyener, unangemeldet,  diese gemütliche Wirtschaft sozusagen im Sturm eroberten und für einen kurzen Ratsch nutzten, um diesen wohltuenden Nachmittag dann doch noch gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Bei der Gelegenheit nochmals herzlichen Dank an die Fahrer!

Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen          


Reisevorschläge 2020

„Soyen 60plus“-INFO Reisevorschläge für das Jahr 2020Wohin gehen unsere Ausflüge und Reisen im nächsten Jahr? 33 Reiselustige, die sich im Soyener Rathaussaal eingefunden hatten, waren gespannt auf die Präsentation, die unser Seniorenbeauftragter Peter Rummel mit viel Gespür zusammengestellt und in einer anschaulichen Power Point-Präsentation sehr einladend vorgestellt hat.

 

Reisevorschläge für das Jahr 2020

Das Geheimnis ist gelüftet. Alle Ziele, ob Wanderungen, Tagesfahrten oder Ausflüge waren auf einer Liste vorbereitet und wurden an die Anwesenden verteilt, um gleich an Ort und Stelle ihre persönlichen Wünsche zu vermerken. Eine demokratische Entscheidung. Aus den Vorschlägen mit dem größten Zuspruch wird das Jahresprogramm für 2020 zusammengestellt. Dann wird es erst richtig spannend. In der nächsten Info-Veranstaltung, ebenfalls im Soyener Rathaussaal, am 13. November 2019, wird das endgültige Programm, mit Daten und festen Zielen, bekanntgegeben. Dann kann nach Herzenslust ausgewählt und gebucht werden. Gerne weise ich nochmals auf die Möglichkeit hin, eine Reise mittels eines Gutscheins, der bei mir erhältlich ist, zu verschenken oder durch einen Geldbetrag zu unterstützen. Anlässe gibt es dafür genug. Geburtstag, Hochzeitstag oder einfach ein längst fälliges DANKE ......Übrigens: Weihnachten steht auch schon wieder vor der Tür. Anruf genügt! 08071/ 922 54 14 .Euer Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen

60plus on tour

Birkenstein – eine Oase der Stille und Zuversicht

. Mit „Sonne im Herzen“ und einem Regenschirm über dem Kopf starteten wir trotzdem sehr zuversichtlich. Mit dem Reisebus erreichten wir am Vormittag das bekannte Wallfahrtskirchlein. Ein Teil der Gruppe ging am Kreuzweg entlang auf den Hügel mit den 3 Kreuzen, die eine unglaubliche Stimmung inszenieren und von wo aus man zugleich einen herrlichen Ausblick über Fischbachau genießen kann.  In idyllischer Lage „auf einem mit Pürkenbäumen bewachsenen Felsen“ steht oberhalb von Fischbachau die Wallfahrtskapelle Birkenstein, in der seit 1673 die aus der Pfarrkirche Fischbachau stammende spätmittelalterliche Marienstatue als Gnadenbild verehrt wird, zunächst in einer Holzkapelle und seit 1710 in der heutigen Kirche. Um 1760 erhielt sie eine prachtvolle Ausstattung im Stil des Rokoko, in golden glänzendem Prunk und überschwänglichem Reichtum. Votivtafeln erzählen von den Anliegen, in denen Menschen seit über 300 Jahren von der Mutter Gottes Hilfe erfahren haben. Seit 1848 wird die Kapelle von den „Armen Schulschwestern“ betreut, deren Kloster sich direkt anschließt. Dem Weihwasser aus der heilkräftigen Quelle wird nach wie vor große Heilkraft nachgesagt. Am Eingang zur Gnadenkapelle sind Hinweise angebracht, über die man durchaus nachdenken sollte: „Wenn Du glaubst – Bete, Wenn Du nicht glaubst – Bewundere, Wenn zu gebildet bist – zeige Ehrfurcht“. Der Bewertung, wie sie im Internet zu lesen ist, können wir uns ganz bestimmt und überzeugt anschließen „Ruhe bei der Hl. Maria – ein schöner Platz zum Innehalten und beten. Es sollte jeder einmal in Birkenstein gewesen sein“. Mit schönen, vielleicht sogar noch ehrfürchtigen Gedanken machte sich der größte Teil der Gruppe zu Fuß auf den Weg zur „Schwaiger Alm“, wo wir, die „60plus-Gruppe“ aus Soyen vom Wirt, dem Andreas Bittig, persönlich begrüßt wurden, der extra für uns seinen Ruhetag opferte, der als besonderen Service, mit Privatautos diejenigen, für die der 1/2halbstündige Fussmarsch zu beschwerlich war, mit den PKW’s abgeholt und der uns auf der mittlerweile 100 Jahre alten „Schwaiger Alm“ bestens bewirtet hat. …. Und, wo uns der Wirt noch per Handschlag wieder verabschiedet hat …. Ja, wo gibt’s denn so was noch?

 

Bei den 37 Personen, die trotz sehr fraglichem Wetter, mit bester Laune dabei waren,                                                         herzlichen Dank. Es war, wie immer, mit Euch ein schöner Ausflug!

 

9.Okt.2019 – Euer Peter Rummel

 


60plus on tour

Ausflug zur Kendlmühlfilzen

Es entsteht vor uns ein einmaliges Gesamtbild, zusammengesetzt aus unzähligen weißstämmigen Birken, einer endlosen Weite aus Heidekraut, das gerade im Begriff ist, aufzublühen, um sich in Kürze in eine weinrote Fläche zu verwandeln. Nach ein paar gut beschilderten Abzweigungen erreichten wir den Aussichtsturm mit einer Höhe von etwa 10 Metern. Die Aussicht ist tatsächlich unvergleichlich schön und wieder hört man einige gruselige Geschichten über Moorleichen oder schaurige Geschichten, die sich im Moor abgespielt haben. All das konnte aber dieser bizarren Einmaligkeit keinen Abbruch tun. Die letzten Nebelschleier verzierten noch das uns stets begleitende Bergpanorama. Erst mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet im Jahr 1988 wurde der industrielle Torfabbau in der „Kendlmühlfilzen“ eingestellt. Einige Reste der Gleise sind noch sichtbar. Doch allmählich werden auch sie verschwinden, überwachsen von Heidekraut und Moosen. Es blieb vor dem Mittagessen noch genügend Zeit, um auch den Lehrpfad noch zu erkunden. Ein tolles Erlebnis! Wir betreten mit 800 m Wegstrecke eines der größten Hochmoore Süddeutschlands und genießen, jeder für sich, die raue, schöne und stille „Kendlmühlfilzen“. Auf dem Rundweg, teils auf Brettern angelegt, wurden wir auf sehr originelle Weise über die Pflanzen, die das Moor beheimatet, informiert. Das angekündigte „Moorerlebnis Kendlmühlfilzen“ hat uns nicht zu viel versprochen. „Natur pur“ – gemeinsam erlebt mit lauter netten Leuten! Die vielen schönen Eindrücke wurden dann bei der Einkehr in Rottau zusammen miteinem ausgiebigen Mittagessen „verdaut“.Danke an die Fahrer, die sich wieder zur Verfügung gestellt haben. Euer Peter Rummel, Seniorenbeauftragter in Soyen


60plus on tour

Porsche- Traumwerk war das Ziel

Man findet tatsächlich keine Worte, diese liebevolle Ausstellung zu beschreiben, man muss sie gesehen haben, gerechtfertigte Bewunderung und grenzenlose Begeisterung folgen automatisch. Aus der lebenslangen Leidenschaft von Hans-Peter Porsche, Blechspielzeug, Modelleisenbahnen und Sportwagen zu sammeln, hat er sich mit einer grandiosen Ausstellung, die vor etwa vier Jahren in Anger eröffnet wurde, einen Traum erfüllt. Die weltgrößte und wertvollste Blechspielsammlung aus den Jahren 1860 bis 1930, liebevoll arrangiert, versetzt einem in unglaubliche Bewunderung und ruft sogar kindliche Erinnerungen hervor. Der Traum von Hans-Peter Porsche, seine private Sammlung allen zur Verfügung zu stellen, die seine Begeisterung teilen, wurde auf 2.500 qm Ausstellungsfläche mit allergrößter Bravour verwirklicht. Es gibt sie doch noch, die Dinge, die einem in unglaubliches Staunen versetzen, und zwar die eindrucksvolle Modellbahnwelt, mit 10 Strecken, 180 Zügen, zauberhaften Landschaften und einer Tag- und Nacht-Simulation, die eine unglaubliche Stimmung, ja sogar Respekt, vor diesem gigantischen Gesamtwerk vermittelt. Wenn man dem Prospekt Glauben schenken darf, erstreckt sich das nachgebaute Gelände in Miniatur auf fünf Metern Höhe, drei Länder, und ist bestückt mit unzähligen Autos, 80.000 Bäumen und 8.000 Figuren. Nach soviel Begeisterung tat eine kurze Pause auf der herrlichen Terrasse richtig gut, bevor es mit dem Bus weiterging zur wunderschön gelegenen Gastwirtschaft „Johanneshögl“, bei der Bewirtung im Biergarten stimmte und es den herrlichen Blick über Salzburg noch kostenlos dazugab. Für diesen traumhaften Sommertag stand auch noch ein Besuch in Bad Reichenhall auf dem Programm. Nach kurzem Flanieren durch die reichlich blumengeschmückte Fußgängerzone, vorbei an vielen schönen Geschäften, die so manche der Damen logischerweise magisch anzog, endete für viele aus der Gruppe im berühmten Café Reber, zum Gedankenaustausch, zum Ratschen, zum Genießen. Ein besonderer Ausflug, von allen mit Lob und Bewunderung beurteilt, ging zu Ende. Ein schöner Tag, an dem wieder alles passte und der uns allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

 


Brauereibesichtigung

Einzigartiges Brauerei-Museum und hohe Braukunst

 

Seit Jahren schon ist „Bräu im Moos“ mit Soyen eng verbunden, zumindest über den TSV Soyen und dessen große Feste. Man kennt auch die Bierfahrzeuge und das originelle „Bräu im Moos“-Logo mit dem Mönch und seinem zufriedenen Grinsen, das daher stammt, weil sein Bierkrug stets voll ist. Die wenigsten aber kennen die idyllisch gelegene Brauerei mit der wunderbaren Gastwirtschaft und dem traumhaften Biergarten, beschattet von mächtigen Kastanienbäumen. Genau darunter hat eine beseelte Gruppe von „Soyen 60plus“ nach der interessanten Führung durch die sympathische Juniorchefin Carolin Münch eine gepflegte bayerische Küche genossen.

Brauereibesichtigung

Seit 150 Jahren ist die Privatbrauerei Bräu im Moos in Familienbesitz, der anfänglich aus einem Gasthaus mit kleiner Brauerei bestand. Die schreckliche Zeit nach dem Krieg bedeutet eine 10-jährige Zwangspause, zumal weder Hopfen noch Malz vorhanden waren. Ursprüngliche andere Pläne des Besitzers wurden verworfen, die Maschinen komplett erneuert und mit Mut und Zuversicht ein Neubeginn gewagt. Aus heutiger Sicht war es die beste Entscheidung. Das Haupt-Augenmerk wurde nun auf die Bierbrauerei gerichtet. Höchste Qualität steht an erster Stelle, dies wurde auch ausdrücklich von der jungen Unternehmerin bestätigt, die in Weihenstephan das Brauereiwesen studiert hat. Sehr verständlich erklärte sie uns die Herstellung der unterschiedlichen Biersorten, unter Einhaltung des Reinheitsgebots, das im Jahr 1516 erlassen wurde, aber auch unter Verwendung von Qualitäts-produkten, wie Wasser, Hopfen, Malz oder Bierhefe. 26.000 Hektoliter werden pro Jahr gebraut, bei einem Personalstand von 15 Mitarbeitern, einem zeitgemäßen Betrieb, der im Jahr 2004 modernisiert wurde und einem eigenen Fuhrpark. Der Lieferkreis der beliebten Qualitätsbiere „Bräu im Moos“ reicht bis München, teils Bad Tölz, aber auch zu einem Großkunden in Italien. Ein aufwändiger Bereich, erklärt uns Carolin Münch, ist das Mehrweg-System, denn durch mehrfache Verwendung der Flaschen sind vor dem erneuten Abfüllen verschiedene Arbeitsschritte erforderlich, wie die Flaschenreinigung und die Flascheninspektion. Und trotzdem gehen unvorstellbare 20.000 Flaschen pro Stunde vom Band. Noch vor der Besichtigung dieser eindrucksvollen Brauereianlage führte uns Carolin Münch in das eigene Brauereimuseum, das in Südostbayern einzigartig ist. Es beheimatet, liebevoll arrangiert, eine Vielzahl von historischen Brauanlagen, die den gesamten Brauprozess, von der Malzschrotung bis zur Abfüllung des Bieres darstellen. Für die ausgesprochen interessante Führung bedankten wir uns alle bei Carolin Münch sehr herzlich. Und nun… auf in den Biergarten – Es war ein sehr angenehmer, gemütlicher, aber auch informativer Ausflug, mit einer stolzen Teilnehmerzahl von über 30 Personen.  Auch hier hat es mit Bürgerbus und Privatautos wieder wunderbar geklappt. Dafür meinen herzlichen Dank. –  19. Juni 2019

 

Euer Peter Rummel -Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen.


Bewegte Geschichte der Klosterkirche Au am Inn

 

leidenschaftlichund engagiert,über die Geschichte ihres Heimatortes Au am Inn, dessen erste urkundliche Erwähnung im 8.Jahrhundert zu finden ist. Auch hier hinterließen die verschiedenen Epochen ihre Spuren. Eine romanische Basilika entstand nach der Gründung des Augustiner Chorherrenstifts im Jahr 1122 und erst im Jahr 1680 wurde im Zuge der notwendigen Renovierung der Klosteranlage die Klosterkirche barockisiert. 70 Jahre, in denen Prunk und Geld offensichtlich keine Rolle spielten, dauerte die Vollendung in der noch heute zu bewundernden Pracht. Dass dieser Aufwand das Kloster in eine erhebliche finanzielle Schieflage brachte, ist heute Geschichte. Auch über die Zeit und die Auswirkungen der Säkularisierung konnte uns Lieselotte Oberbauer Interessantes erzählen. 50 Jahre danach wurde das Kloster der Franziskanerinnen gegründet, das von Anfang an sich für Schulbildung und Erziehung einsetzte. Heute gehört die Sonderschule mit 130 bis 150 Kindern, und etwa 300 Angestellten zu den größten Arbeitgebern der Gemeinde. Dann gab es auch noch eine fast rührselige Geschichte über die Odyssee der berühmten Glocke, die ebenfalls in der Klosterkirche zu bewundern ist. Mit großer Liebe zum Detail erklärte uns Lieselotte Oberbauer die Bedeutung der prachtvollen Seitenaltäre, der fantasievollen Stuckarbeiten und Deckenfresken und wies noch auf die handwerkliche Schnitzkunst hin, die es an den Bänken zu bestaunen gab. Dann kam für die Klosterkirche in Au am Inn ein herber Rückschlag. Die Fertigstellung einer aufwendigen Restaurierung stand unmittelbar bevor, als im Jahr 1969 ein verheerender Brand einen Großteil der Kirche zerstörte. Einige aus der Gruppe können sich noch gut daran erinnern, aber auch an die Zeit der jahrelangen Erneuerung. Mit Respekt, großer Bewunderung vor so viel Pracht und Schönheit, aber auch mit herzlichem Dank an Lieselotte Oberbauer, die mit Feingefühl und großer Begeisterung uns die Geschichte von Kloster Au am Inn vermittelt hat, haben wir uns wieder verabschiedet. Zu einem netten Gedankenaustausch, natürlich bei bester Bewirtung, haben wir alle uns noch im „Moyer-Hof“ in Aschau getroffen. Ein schöner Ausflug, ein nahes Ziel,viele unvergessliche Eindrücke und eine große, aber sehr interessierte Gruppe. Auch mit dem Fahren hat es wunderbar geklappt. DANKE an die Fahrer, die sich  zusätzlich zum Bürgerbus mit ihren Privatautos zur Verfügung gestellt hat.


Eiszeit, Gletscher, Toteiskessel

 

Beim Stopp an einer riesigen Esche überraschte uns Lucia Karrer mit einem Erkennungsspiel, bei dem wir ganz verschiedene Utensilien, wie Knochenteile, unterschiedliche Fellstücke, Steine, Baumschwämme oder Zapfen nur durch Fühlen ertasten sollten. Mittlerweile selten gewordene Pflanzen, wie Steinnelken oder Zittergras, die stolz am Straßenrand standen, konnten sich unter dieser fachkundigen Führung großer Aufmerksamkeit erfreuen. Die Wanderung führte uns auch durch den Wald, bei der alleine schon das zarte Grün der frischen Blätter faszinierte, vorbei an Toteiskesseln, zu denen  unsere Naturexpertin für uns immer wieder Neues und Interessantes wusste. Sie erzählte uns über die Lebensräume und Bedingungen zur Erhaltung verschiedener Insekten, Libellen, einer Vielfalt an Vegetation und Fauna, sowie der Rückkehr von Wollgras und Fieberklee. Damit es auch künftig funktioniert, ist eine fachkundige „Pflege“ durch engagierte Naturexperten notwendig. Leicht ist es nicht, sich eine Zeit vor 18.000 Jahren bildlich vorzustellen, in der unsere Gegend mit riesigen Gletschern und Eisschichten bedeckt war. Lucia Karrer ist es gelungen, bei dieser Wanderung mit informativen Pausen, uns wenigstens einen kleinen Einblick zu vermitteln. Passend zum Thema dieses Ausflugs überreichten wir ihr als Danke-schön für eine ausgesprochen interessante Führung das Buch „Toteissee“.  Drei Stunden an der frischen Luft machen hungrig – kein Problem, der Grandlhof hat extra für uns geöffnet und uns ganz toll bewirtet.

 

Wer künftig, trotz Anmeldung, an einem Ausflug nicht teilnehmen kann, soll bitte unbedingt (aus organisatorischen Gründen) rechtzeitig Bescheid geben. Tel. 0 80 71/ 9 22 54 14

 

Euer Peter Rummel, Seniorenbeauftragter


Infotreff zum 18. mal

Fotorückblende und alternative Behandlung

Andrea Treittinger mit Peter Rummel

„Nanu... was ist das denn“ - hat sich wohl der eine oder andere über die konträren Themenpunkte zum 18. Info-Treff gedacht. Die Antwort darauf bekamen die Besucher dieser informativen und kurzweiligen Veranstaltung prompt, denn Gesundheit und Unternehmungslust gehören untrennbar zusammen. Beschwerden führen automatisch zum Rückzug und beeinträchtigen logischerweise viele Dinge, die für einen gesunden fitten Menschen selbstverständlich sind.

Interessiertes Publikum im Rathaussaal


Gartenbau Ziegltrum – interessant, innovativ und modern

 

Sehr gerne, berechtigt auch mit einem Quäntchen Stolz, so der Eindruck, hat uns der Leiter des Betriebs, Gartenbauingenieur Michael Göggelmann, einige Hintergründe und Details erklärt. 20.000 qm sind in den Hallen unter Glas, 6.000 qm sind Freigelände. Nach einem Gewaltakt von nur 7 Monaten Bauzeit konnte ein moderner Betrieb mit z.B. Beschattungs- und Verdunkelungs-möglichkeiten mit Folien, einer Gießanlage, die nach dem Ebbe- und Flut-System als geschlossene Bewässerung konzipiert ist,einer Topfmaschine, bei der überwiegend Töpfe aus recyceltem Material verwendet werden oder aber einer installierten Pelletsheizung, sozusagen neu starten. Auf die Frage nach der Beheizung der Gewächshäuser im Winter, meinte Michael Göggelmann, dass je nach Temperatur pro Woche 18 to Pellets verbraucht werden. Von 20 bis 22 Mitarbeitern, darunter 3 – 4 Lehrlingen, die zum Zierpflanzengärtner ausgebildet werden, sicherlich unter kompetenter Leitung, wird dieser imposante Betrieb bewältigt. Beeindruckt von einem blühenden und duftendenBlütenmeer, unglaublichen Flächen mit Kräutern, meterweise Stangen mit bepflanzten Hängeampeln in rot und apfelgrün,verabschiedete sich eine große, interessierte Gruppe mit über 40 Personen, die den Vorschlag einer gemeinsamen Besichtigung von „Soyen 60plus“ ganz bestimmt nicht bereut hat. Mit einem herzlichen Danke für die interessante Führung entließen wir einen sehr engagierten und freundlichen Michael Göggelmann wieder  in seinen anstrengenden und vielseitigen Job, bei dem er sich selbst bei der Begrüßung als „Mädchen für alles“ bezeichnet hat. Mit einem spitzbübischen Lächeln wies er noch darauf hin, dass eine Palette mit Blumen übriggeblieben ist. (Für wen wohl?). Über dieses kleine blühende Abschiedsgeschenk haben sich alle sehr gefreut.Auch die Bildung von Fahrtgemeinschaften hat wieder wunderbar geklappt – herzlichen Dank dafür!

 

 

 

Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen       17.4.2019