Besuch bei der Feuerwehr

Mit frischer Kraft ging es nun endlich los. In 3 Gruppen aufgeteilt konnten die Kinder das Feuerwehrhaus erkunden und bei verschiedenen Stationen aktiv mitmachen. An der ersten Station wurde durch Martin Bonath die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrmänner und -frauen gezeigt und von den Kindern anprobiert. Gleich im Anschluss wurde das neueste Fahrzeug, der Gerätewagen Logistik, mit seiner Hebebühne angeschaut. Natürlich wurde auch eine kleine Runde mit Blaulicht gefahren. Dabei musste unbedingt getestet werden, wie sich das Martinshorn im Fahrzeug anhört. Bei der nächsten Station konnte der eigene Mut ausprobiert werden. Gut gesichert durch Sepp Hundseder und Andreas Thaller sen. kletterten die Kinder über die Steckleiter ins Obergeschoss des Feuerwehrhauses und konnten sich dort eine kleine Belohnung ergattern. Außerdem musste natürlich der Erzieherin welche als Gruppenführer eingekleidet wurde über Funk Bescheid gegeben werden, dass Sie sicher oben angekommen sind. Nun gab die Erzieherin über Funk den „Befehl“ wieder die Leiter hinunter zu klettern. In der dritten Station konnte nun endlich mit Wasser gespritzt werden. Dazu wurde durch die Kinder eine Leitung zum Hydranten gelegt und mit vereinten Kräften dieser auch gleich aufgedreht. Mit dem Schnellangriff vorrückend gaben alle unter Anleitung von Andreas Schrank lautstark dem Maschinisten Sepp Zenz den Befehl: „Wasser marsch“ und schon konnten die vorbereiteten Blechdosen umgespritzt werden. Zum Schluss wurden noch ein paar Mutige auf dem Rettungsbrett (Spineboard) fixiert und es konnte mit viel Gewackel probiert werden ob diese vom Brett fallen. Die Zeit verging wie im Flug und schon wurden die Kinder von Ihren Eltern am Feuerwehrhaus in Hub abgeholt und ein für alle Beteiligten sehr vergnüglicher Vormittag ging zu Ende.

 


Trickdiebe unterwegs

Opfer der zumeist nichtdeutschen Täterinnen und Täter sind fast ausschließlich ältere, teils hochbetagte Menschen. Beim Trickdiebstahl an der Haustür werden viele Maschen angewandt:

 

Der Glas Wasser-Trick

 

Täterinnen täuschen Schwangerschaft, Übelkeit oder die Notwendigkeit einer Arzneimitteleinnahme vor und bitten um ein Glas Wasser.

 

Der Papier- und Bleistift-Trick

 

Täter oder Täterinnen wollen für angeblich nicht angetroffene Nachbarn eine Nachricht hinterlassen. Dazu fragen sie nach Schreibzeug sowie Papier und drängen auf eine Schreibunterlage in der Wohnung oder bitten das Opfer, die Nachricht selbst zu erfassen.

 

Der Blumen- oder Geschenkabgabe-Trick

 

Täter oder Täterinnen wollen für angeblich nicht angetroffene Nachbarn Blumen oder ein Geschenk abgeben. Dabei drängen sie darauf, die Blumen zu versorgen oder das Geschenk selbst zu verwahren.

 

Weitere vorgetäuschte Notlagen verbinden sich mit der Bitte,

 

 

 

-wegen eines Wasserschadens im Haus nach einem Rohrbruch in der Wohnung suchen zu dürfen.

 

-auf dem Balkon seinen entflogenen Vogel oder sein entlaufenes Kätzchen einfangen zu dürfen.

 

-wegen einer Autopanne, eines Unfalls oder einer Erkrankung das Telefon benutzen zu dürfen.

 

-die Toilette benutzen zu dürfen.

 

-ein Baby wickeln oder füttern zu dürfen.

 

Im Gegensatz zu ausländischen täuschen deutsche Täterinnen und Täter eher eine offizielle Funktion oder sonst eine Befugnis zum Betreten der Wohnung vor. Sie kommen beispielsweise angeblich als Handwerker, von den Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken, von der Hausverwaltung, von der Kirche, von der Rentenversicherung oder Krankenkasse, von der Polizei, von der Post oder vom Sozialamt.

 

Dabei kündigen sie ihren Besuch gelegentlich sogar vorher telefonisch an, um mögliche Bedenken schon im Voraus zu zerstreuen und ein Vertrauensverhältnis zum Opfer aufzubauen.

 

Um eine persönliche Beziehung vorzutäuschen und daraufhin eingelassen zu werden,

 

rufen Täterinnen oder Täter vorher an und geben sich als lange nicht gesehene Verwandte – zumeist Enkelkinder („Enkel-Trick“) – mit plötzlichem akutem Geldbedarf aus.

 

-bestellen Täterinnen oder Täter angebliche Grüße von Bekannten oder Verwandten.

 

-überbringen Täterinnen oder Täter eine angebliche Unglücksnachricht von Bekannten oder Verwandten.

 

-geben sich Täterinnen oder Täter als entfernte Verwandte, als ehemalige Kollegen oder Nachbarn, als Pflegepersonal --oder Bettnachbarn vom Krankenhausaufenthalt aus.

Bitte bedenken Sie: Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue „Schachzüge“ aus, die an dieser Stelle nie vollständig aufzuzählen sind.

 


Im Brandübungscontainer

In dem holzbefeuerten Brandcontainer lernten die Teilnehmer*innen hautnah, in gefährlichen Situationen wie etwa bei Zimmerbränden richtig zu handeln und zu reagieren.

 

Ebenso wichtig war es, gegenüber dem Feuer und der Hitze eine gewisse Stressresistenz aufzubauen, um in den Einsätzen gelassener mit der jeweiligen Situation umzugehen. Nach einer theoretischen Einweisung, in der es unter anderem um Themen wie Übungsabläufe, Brandvoraussetzungen, Rauchgasdurchzündungen und die richtigen Mittel zur Brandbekämpfung ging, folgte der praktische Teil.

 

Hierzu wurde in dem mit Spanplatten ausgekleideten Container ein Feuer entzündet, sodass nach kurzer Zeit im Inneren alles unter dichtem Brandrauch stand. Bei Temperaturen über 600 Grad Celsius konnte jede/r Teilnehmer*in anhand der Rauchentwicklung die Anzeichen einer Durchzündung rechtzeitig erkennen und den Rauch durch gezielte Löschstöße kühlen, um die Brandbekämpfung unter besserer Sicht gezielt durchzuführen.

 

Im Rahmen der Abschlussbesprechung zeigten sich alle Übenden sichtlich beeindruckt von der enormen Hitze, der geringen Sicht durch den Brandrauch und mit wie wenig Wasser ein Feuer gelöscht werden kann. Ein großer Dank gilt dem Landesfeuerwehrverband Bayern und der Unterstützung durch die Firma Dräger für die kostenlose Bereitstellung des Containers und die hervorragende Ausbildung durch die anwesenden Trainer.

 


Vorsicht: Zweirad-Diebstahl

Diebstahlschutz für Fahrrad und Motorrad

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Zweirad, egal ob Motorrad, Motorroller, Mofa, Fahrrad oder E-Scooter gegen Diebstahl zu sichern.

 

Elektronische Sicherungen für Motorräder

 

Elektronische Wegfahrsperre. Diese verhindert das Starten oder Kurzschließen des Motorrads. Darüber hinaus erschwert sie das Auswechseln bzw. die Manipulation des Kombischaltermoduls. In der Regel verfügen alle „jüngeren“ Motorräder serienmäßig über eine Wegfahrsperre. Falls nicht, kann diese gegen Aufpreis bestellt werden, was unbedingt zu empfehlen ist.

 

Diebstahlwarnanlage (DWA). Einige Hersteller rüsten Motorräder ab Werk mit einer DWA aus. Wurde das Motorrad ohne DWA geliefert, kann diese, wie die Wegfahrsperre, über den Fachhandel nachgerüstet werden. Wegfahrsperre und DWA bieten zwar keinen absoluten Diebstahlschutz, verhindern aber, dass Unbefugte einfach aufsitzen und wegfahren – immer noch eine der häufigsten Diebstahlformen bei Motorrädern. Daneben sollte unbedingt auf eine optimale mechanische Sicherung geachtet werden.

 

Mechanische Sicherungen für Zweiräder

 

Den besten mechanischen Diebstahl-Schutz bieten stabile Bügel- oder Panzerkabelschlösser. Beim Kauf auf „geprüfte Qualität“ und hochwertiges Material, wie durchgehärteten Spezialstahl, sowie massive Schließsysteme achten. Hilfe bei der Suche nach einem guten Schloss bietet der Verband Schadensversicherer (VdS). Auf der Website des Verbands unter www.vds-home.de finden Interessierte in der Rubrik "Einbruch & Diebstahl" eine Übersicht über VdS-getestete und zertifizierte Zweiradschlösser. VDS geprüfte Zweiradschlösser werden in die Klassen A (Fahrräder) und B (Motorräder) eingestuft. Das Gütesiegel VdS steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit dem VdS-Gütesiegel versehene Schlösser wurden in den VdS-Laboratorien umfangreichen und strengen Tests unterzogen. Auch die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Tests von Fahrradschlössern im Internet: www.test.de.

 

Wichtig bei Fahrrädern und E-Scootern: Die Fahrzeuge immer anschließen, damit sie nicht weggetragen werden können. Hierfür beim Schlosskauf auf ein ausreichend großes Schloss zum Anschließen achten. E-Scooter bieten den Vorteil, dass diese zusammengeklappt und durch den Eigentümer mitgenommen werden können. Grundsätzlich sollte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und E-Scooter nur in Ausnahmefällen unbeaufsichtigt abgestellt werden.