Brandgefahr beim Grillen

Augen auf bei der Wahl des Standortes

 

Um für einen festen und sicheren Stand zu sorgen sollte der Grill auf einer ebenen, nicht brennbaren Unterlage stehen. Halten Sie ausrreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen wie z. B. Sonnenschirmen etc. Beachten Sie ebenfalls die Windrichtung. Denn aufgrund von Funkenflug können sich in der Nähe befindliche, leicht brennbare Materialien entzünden. Grillen Sie ausschließlich im Freien. ERSTICKUNGSGEFAHR! Aufgrund der Verbrennung entsteht hochgiftiges und geruchloses Kohlenstoffmonoxid, welches in kürzester Zeit zum Tod durch Ersticken führt. Nach dem Grillen ist das Gerät im Freien zu belassen. Denn auch bei einem vermeintlich erkalteten Grill geht eine Lebensgefahr von diesem Gas aus.

 

 Umgang mit dem Holzkohlegrill

 

Beachten Sie beim Entzünden der Kohle dass eine enorme Gefahr von Brandbeschleunigern wie Spiritus, Lampenöl, Benzin oder Alkohol ausgeht, da es bei diesen hochentzündlichen Stoffen zu einer schlagartigen Verpuffung kommen kann. Sollte ein Zündversuch misslungen sein, schütten sie niemals Grillanzünder nach. Durch einen Flammenrückschlag kann hierbei das Feuer auf das Behältnis in Ihrer Hand übergreifen und hier explodieren. Verwenden Sie stattdessen ausschließlich zertifizierte Anzündhilfen oder einen Grillkamin. Dieses rohrförmige Gerät funktioniert ohne Anzündflüssigkeit und wird im Fachhandel angeboten. Beachten Sie dass Asche auch nach mehr als einem ganzen Tag noch glühen kann. Verwenden Sie deshalb einen nicht brennbaren Behälter zur Aufbewahrung der Asche oder löschen Sie diese großzügig mit Wasser ab. Verbringen Sie die Asche auf keinen Fall in geschlossene Räume.

 

 Umgang mit dem Gasgrill

 

Prüfen Sie vor jedem Gebrauch ob alle Gasanschlüsse dicht sind. Denn bei ausströmendem Gas besteht Brand- und Explosionsgefahr! Lesen und beachten Sie sorgfältig die Herstellerangaben in der Gebrauchsanweisung des Herstellers und folgen Sie insbesondere den Sicherheitsanweisungen auf der Gasflasche. Sollte es dennoch zu einem ungewollten Gasaustritt kommen: - Nicht rauchen! Keine Zündquellen verwenden! - Hahn der Flasche und des Verbraucherapparats schließen! - Undichtigkeiten oder Defekte durch einen Fachhändler reparieren lassen.

 

 Achten Sie auf Ihre Kinder

 

Seien Sie besonders vorsichtig wenn Kinder beim Grillen anwesend sind. Der Bereich um den Grill ist kein Spielplatz. Kinder sind sehr neugierig, Verbote allein reichen oft nicht aus und es kommt zu schweren Verletzungen. Deshalb ist es ratsam Kinder frühzeitig über die Gefahren beim Grillen aufzuklären und zu zeigen wie man richtig mit dem Grillfeuer umgeht. Behalten Sie die Kinder ebenfalls immer im Blickfeld und halten Sie sie mit ausreichendem Sicherheitsabstand vom Grill fern. Dieser Abstand gilt auch für Tiere in Ihrem Haushalt.

 

 Was tun wenn es doch brennt?

 

Es gilt der Grundsatz: Alarmieren, Retten und nach Möglichkeit zeitgleich Löschen! Alarmieren Sie im Brandfall die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 und sorgen Sie dafür dass sich keine Personen innerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten. Brennendes Fett dürfen Sie keines Falls mit Wasser bekämpfen, da es zu einer explosionsartigen Stichflamme führt. Ersticken Sie stattdessen mit einer geeigneten Decke oder einem geeigneten Handfeuerlöscher der Brandklasse F.

 

Bei Verwendung eines Gasgrills ist im Brandfall sofort die Gaszufuhr zu unterbrechen in dem Sie an der Gasflasche das Ventil zudrehen. Sollte der Brand bereits auf die Gasflasche übergegriffen haben besteht Explosionsgefahr. Bringen Sie sich und Ihre Mitmenschen sofort in Sicherheit. LEBENSGEFAHR!

 

 Was tun wenn es zu Brandverletzungen kommt?

 

Kühlen Sie Brandwunden ca. 10-20 Minuten lang mit kühlem, sauberem Wasser. Ab etwa 10% verbrannter Hautoberfläche ist der Grillunfall ein Fall für den Notarzt! Rufen Sie dann unverzüglich Hilfe über den Notruf 112. Bei Kindern gilt: Schon eine Brandverletzung in der Größe eines 2 Euro-Stücks muss vom Notarzt versorgt werden.
Decken Sie die Wunde nach der Kühlung möglichst keimfrei ab. Verwenden Sie jedoch niemals Haushaltsmittel wie Mehl oder Ähnliches. Betreuen Sie den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Suchen Sie auch bei kleineren Verbrennungen baldmöglichst den Arzt auf.

 


Unerlaubte Werbeanrufe

Einige der Anrufer gehen besonders dreist vor: Um das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern zu gewinnen, missbrauchen sie die Rufnummer seriöser Personen oder Organisationen. Mit Hilfe einer speziellen Telefonanlage täuschen sie eine andere Rufnummer vor, die auf dem Display des Angerufenen erscheint.
Die Masche
Ziel des Anrufs ist, einen Vertragsabschluss zu erreichen, den Angerufenen beispielsweise dazu zu überreden, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, eine Zeitschrift zu abonnieren oder den Telefonanbieter zu wechseln. Dabei fragen die Anrufer auch persönliche Daten ab, unter anderem die Kontodaten.
So behaupten die Anrufer beispielsweise, dass sie herausgefunden hätten, dass die Adresse des Angerufenen an mehrere Gewinnspielfirmen verkauft worden sei. Es sei jedoch gelungen, diese bei allen Spielen, außer bei einem zu löschen. Damit die Anrufer auch diese Adresse löschen und den Vertrag kündigen könnten, müsse der Angerufene ein Zeitungsabonnement abschließen. Hierfür benötige man seine persönlichen Daten und Kontodaten.
Achtung: Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig
Auch wenn der Angerufene lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt hat, kann es sein, dass er anschließend eine Auftragsbestätigung erhält. Hier gilt: Sofort handeln! Denn am Telefon geschlossene Verträge sind gültig! Allerdings können fast alle am Telefon abgeschlossenen Verbraucherverträge innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden, schriftlich oder durch Rücksendung der gelieferten Sache, eine Begründung ist nicht nötig. Es genügt der rechtzeitige Versand des Schreibens per Brief, Fax oder E-Mail, der aber nachgewiesen werden muss.
Tipps Ihrer Polizei
-Lassen Sie sich nicht auf lästige Werbeanrufe ein. Legen Sie einfach den Hörer auf!
Erhalten Sie unerlaubte Werbeanrufe, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers. Weden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.
Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig! Wenn Sie eine Auftragsbestätigung erhalten, obwohl Sie lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt haben, widerrufen Sie umgehend und zwar schriftlich, am besten per Einschreiben.
Geben Sie bei jedem Vertragsabschluss nur die hierzu notwendigen Daten an.
Geben Sie nie Ihre Kontonummer preis, wenn Sie den Gesprächspartner nicht kennen.
Stimmen Sie nicht der Nutzung Ihrer Telefonnummer zu Werbezwecken zu. Falls Sie es doch einmal tun: Ein einmal gegebenes Einverständnis können Sie - auch telefonisch - widerrufen.

Falsche Mitarbeiter am Telefon

Die Masche ist immer die gleiche: Die angeblichen - häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden - Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

 

Das Problem: Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

 

Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen während des Fernzugriffs das Online-Banking des Geschädigten. Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes (z.B. iTunes) für das Bezahlen im Internet zu erwerben.

 

So schützen Sie sich

 

- Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.

 

- Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.

 

- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

 

 

 

Wenn Sie Opfer wurden

 

- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.

 

- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen.

 

- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.

 

- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurück holen können.

 

- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

 

- Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden: www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

 

 


Warnung vor betrügerischen SMS

Fake-SMS mit Link

 

Die Betrugsmasche läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Die Betrüger verschicken eine SMS, in der steht, dass ein Paket verschickt wurde. Sie fordern den Empfänger dazu auf, einen Link anzuklicken, wo dieser den Ablageort des Pakets erfahren soll. Oder der Empfänger soll den Paketversand über den Link einfach nur bestätigen.

 

Wenn dann auf den Link geklickt wird, wird eine Schadsoftware auf das Handy der Opfer eingespielt, mit der das Smartphone ferngesteuert werden kann und eine SMS-Flutwelle ausgelöst wird.

 

Die Polizei warnt: Tippen Sie unter keinen Umständen auf den Link!

 

 

 

Sollten Sie eine solche SMS bekommen:

 

 

 

Tippen Sie auf keinen Fall auf den Link!

 

Löschen Sie die Nachricht!

 

Fragt Ihr Telefon, ob eine App installiert werden soll, bestätigen Sie auf keinen Fall!

 

Richten Sie über Ihren Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbieter-Sperre ein.

 

 

 

Das sollten Sie tun, wenn die App bereits installiert wurde:

 

 

 

- Schalten Sie Ihr Handy in den Flugmodus, damit es keine Befehle von außen empfangen und keine SMS versenden kann.

 

- Rufen Sie Ihren Mobilfunk-Betreiber an und informieren ihn über das Problem. Fragen Sie dabei bereits ob schon Kosten verursacht wurden.

 

- Lassen Sie sofort eine Drittanbietersperre einrichten.

 

- Rufen Sie die Polizei unter 110 oder gehen Sie auf die nächstgelegene Polizeidienststelle.

 

- Sichern Sie in einem Backup all Ihre Daten, Bilder, Videos und eventuell auch Einstellungen.

 

- Anschließend sollten Sie Ihr Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dadurch werden alle Apps und

 

Daten gelöscht, die beim Kauf des Handys nicht vorhanden waren.

 

- Ändern Sie alle Passwörter, aktivieren Sie auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei allen Konten, die das unterstützen.

Vorsicht: Falsche Polizisten

Die Betrüger fordern ihre Opfer auch per Post oder E-Mail zur Zahlung höherer Geldsummen auf: Sie verschicken beispielsweise Haftbefehle mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.

 

Falsche Polizisten am Telefon

 

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

 

Tipps der Polizei

 

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

 

Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

 

Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.

 

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

 

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

 

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

 

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

 

 

Betrug an Geldautomaten

Skimming

 

Der englische Begriff „Skimming“ bedeutet „Abschöpfen“ oder „Absahnen“ und steht für eine Methode, illegal elektronische Daten von Zahlungskarten (girocard und Kreditkarte) auszuspähen.

 

Zuletzt sind die Angriffe auf Geldautomaten laut Bundeskriminalamt wieder gestiegen. Trotz flächendeckender Ausstattung der girocards und Geldautomaten mit den Sicherheitsstandard EMV, der Aufrüstung der deutschen Geldautomaten mit Anti-Skimming-Technologie, Aufklärung und Information der Bürger, gezielter Risikominimierungsstrategien der Banken und Sparkassen sowie der guten Zusammenarbeit aller am Kartengeschäft Beteiligten.

 

Nach polizeilichen Erkenntnissen handelt es sich bei den Tätern überwiegend um organisiert vorgehende ausländische Gruppen.

 

Vorgehensweise der Täter

 

Um in den Besitz der Kartendaten zu kommen, installieren die Täter vor dem Karteneinschubschacht der Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät oder sogar eine vollständige Frontplatte. Diese manipulierten Kartenleser sind optisch dem Modell des Geldausgabeautomaten angepasst (gleiche Farbe, gleiche Aufkleber) und so hergestellt, dass die eingeschobene Bankkarte durch das illegale Lesegerät zum originalen Kartenleser weitertransportiert wird.

 

So werden die Kontodaten ausgelesen und gespeichert, ohne dass der Geldausgabeautomat beeinträchtigt und der Kunde misstrauisch wird. Um an die PIN zu gelangen, wird das Eintippen der PIN-Nummer mit einer Kamera oder einem Foto-Handy aufgezeichnet.

 

Es gibt hierbei verschiedene Örtlichkeiten, die (Mini-)Kamera oder das Foto-Handy zu installieren:

 

Oberhalb der PIN-Tastatur wird eine speziell für den Geldausgabeautomaten-Typ passende Verblendung oder Leiste (Kameraleiste) angebracht. Die (Mini-)Kamera bzw. das Foto-Handy ist dann in der Lage, über einen längeren Zeitraum alle PIN-Eingaben an der Tastatur aufzuzeichnen.

 

In den neben oder oberhalb der Tastatur angebrachten Sichtschutz-Vorrichtungen.

 

Weitere Möglichkeiten zum Ausspähen der PIN bestehen durch:

 

den Aufsatz einer täuschend echt wirkenden Tastatur-Attrappe

 

ein Aufsatzkartenlesegerät mit integrierter Kamera

 

Mit den auf kriminelle Art erlangten Daten werden Kopien von Zahlungskarten gefertigt, mit denen die Täter Geld von den Konten der Opfer abheben können. Da ein an (Original-)Zahlungskarten angebrachter Chip nicht kopiert werden kann und demzufolge Kartenfälschungen dieses (von deutschen Geldautomaten geprüfte und abgeglichene) Merkmal nicht aufweisen, erfolgt ein Einsatz der Kartenfälschungen i.d.R. im (außereuropäischen) Ausland.

 

Tipps gegen Skimming

 

Gehen Sie bitte sorgsam mit Ihren Zahlungskarten um und bewahren Sie die PIN stets getrennt von der Karte auf.

 

Haben Sie mehrere Zahlungskarten? Betätigen Sie den Türöffner eines Bankinstitutes nicht mit der gleichen Karte, mit der Sie anschließend Geld abheben möchten.

 

Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Türöffner eines Bankinstitutes ein. Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zum Geldautomaten die Eingabe der PIN. Der Kartenleser hat immer nur die Funktion des Türöffners. Verständigen Sie in solchen Fällen die Polizei und das Geldinstitut.

 

Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet werden kann. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden.

 

Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (z. B. Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz vollständig ab. Das erschwert das "Ausspähen" per Kamera oder Foto-Handy erheblich.

 

Nutzen Sie keinen Geldausgabeautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint, z. B. angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.

 

Bei Verdacht auf Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu können.

 

Weitere Tipps

 

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.

 

Bei dem Verdacht der Ausspähung Ihrer Kartendaten lassen Sie bitte umgehend die Karte über Ihre Bank bzw. den bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

 

Cash-Trapping

 

Das so genannte Cash-Trapping bezeichnet eine besondere Form des Diebstahls an Geldautomaten. Über den Geldausgabeschacht wird ein täuschend echter Verschluss geklebt. Dieser Verschluss ist innen mit einer Klebefolie versehen. Diese verhindert, dass das Geld ausgegeben oder wieder vom Automaten eingezogen wird - die Geldscheine bleiben buchstäblich im Ausgabeschacht kleben.

 

Vorgehen: Manipulierter Geldauswurf

 

Der Geldautomat funktioniert einwandfrei: Der Bankkunde kommt nur nicht an sein abgehobenes Geld, da der Geldauswurf nicht geöffnet wird. Stattdessen erscheint nach einer Weile der Hinweis auf eine Störung. Die meisten Kunden verlassen daraufhin die Bank, um ihr Glück an einem anderen Geldautomaten zu versuchen. Dann ist für den Dieb die Stunde gekommen - er kann die Blende schlicht entfernen und mit den darin „festgeklebten“ Scheinen verschwinden.

 

So schützen Sie sich vor den Tricks der Diebe am Geldautomaten

 

Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken. Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an.Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten von Banken und Kreditinstituten.

 


Europäischer Notruftag

Die Rufnummer 112 ist außer in Deutschland auch in allen europäischen Ländern aktiv.

 

Hier die wichtigsten Fragen, die beim Anruf der 112 der Rettungsleitstelle beantwortet werden sollen:

 

  • Wo ist es passiert?

  • Was ist passiert?

  • Wie viele Verletzte/Erkrankte gibt es?

  • Welche Verletzungen/Erkrankungen konnten Sie erkennen?

 

112 wählen bei Notfällen:

 

  • lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall

  • schweren Schnitt- und Platzwunden

  • Knochenbrüchen

  • Verbrennungen

  • und ganz grundsätzlich im BRAND-NOTFALL – Notruf Feuerwehr

 

116 117 wählen bei Erkrankungen:

 

  • Erkältung mit Fieber, höher als 39 Grad

  • anhaltender Durchfall

  • starke Hals- oder Ohrenschmerzen

  • akute Bauch- oder Rückenschmerzen

  • kleinere Schnittverletzungen

  • Mehr Infos: www.johanniter.de/corona-erste-hilfe.

 


Vorsicht Glatteis

  •  Da die Räder das Einzige sind, was das Fahrzeug mit der Straße verbindet, sollte man den Zustand der Reifen keinesfalls vernachlässigen.

  • Nicht die Glätte führt zu Unfällen, sondern die nicht an die Glätte angepasste Geschwindigkeit. Bei vereisten Straßen ist daher immer mehr Zeit für die übliche Strecke einzuplanen, damit man nicht in Hektik verfällt.

  • Achten Sie für eine optimale Sicht im Straßenverkehr auf saubere und eisfreie Scheiben und Spiegel – auch beim Autodach ist darauf zu achten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

  • Besondere Vorsicht ist auf Straßen geboten, die dem Wind ungeschützt ausgesetzt sind (Landstraßen, die von Feldern umgeben sind/Brücken/ Bahndämme), hier kann es schnell und unvorhergesehen zu überfrierender Nässe und damit zu Glatteis kommen.

  • Generell sollte im Winter das Schuhwerk der Jahreszeit angepasst werden, rät Claudia Schulz, Sprecherin des Deutschen Schuhinstituts in Offenbach. Das gilt auch an Tagen ohne Glatteis. So können Fußgänger rutschigem Schneematsch beispielsweise am besten mithilfe von Winterschuhen oder -stiefeln mit griffiger Sohle und tiefem Profil trotzen. „Sohlen aus Gummi sind hier allen anderen Materialien vorzuziehen“, sagt Schulz. Für spiegelglatte Bedingungen bietet der Fachhandel speziell ausgestattete Schuhe mit integrierten Eiskrallen an. Diese sind meist in der Sohle verborgen und lassen sich bei Bedarf von Hand herausziehen.

Einfach zu Hause bleiben

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie appelliert die Polizei nochmals im Interesse aller an die Solidarität und den Gemeinschaftssinn:

- Beachten Sie die trotzdem die Regelungen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung!
- Beachten Sie ab kommenden Montag, 11.01.2021, insbesondere eine mögliche Umkreisbeschränkung von 15 Kilometern für Ihren Wohnort, sofern der 7-Tage-Inzidenzwert über 200 liegt!
- Wägen Sie vor Fahrtantritt bitte gründlich ab, ob Sie für Ihren Ausflug unbedingt Ihren Wohnort verlassen müssen!
- Fahren Sie keine Ausflugsziele an, von denen Sie z. B. aus dem Rundfunk wissen, dass es hier bereits zu Stauungen auf der Anfahrt kommt!
- Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen „Plan B“, also ein alternatives Ausflugsziel! Die Internetseite https://www.oberbayern.de/ausflugs-ticker/ bietet hierfür wertvolle Tipps.
- Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
- Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
- Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
- Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert!

Vorsicht Lebensgefahr

 

  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

  • Vorsicht ist nicht nur bei verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Prinzipiell sollten Sie nur Gewässer betreten, die Sie kennen. Wer einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste), nicht zu weit hinaus wagen.

  • Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Gartenzäune, umgedrehte Tische oder Bänke, Türen) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage macht es leichter, die eingebrochene Person zu retten. Ein Hilfsmittel können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

  • Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht "als Hausmittel“ mit Schnee abreiben.

  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen warme alkoholfreie Getränke reichen.

 

Noch zu beachten:

Innerhalb von drei bis vier Minuten in kaltem Wasser (drei bis vier Grad) erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt und die eingebrochene Person geht unter.

 

Bei Feststellung einer Erforderlichen Eisrettung, sofortige Alarmierung der Feuerwehr unter der Rufnummer 112, denn sie gewährleistet schnelle Hilfe.

 


Hilfe für Erdbebenopfer

Am Samstagnachmittag wurde der Gerätewagen-Logistik 1 der FF Schlicht in Wasserburg am ehemaligen Burkhardtgelände mit den gespendeten Hilfsgütern beladen. Am Sonntag gegen 00.00 Uhr ging es für die Kameraden der Feuerwehr Schlicht am Gerätehaus in Hub los, um zum ersten Sammeltreffpunkt am Badriaparkplatz aufzubrechen, wo sich die Fahrzeuge des Bereiches Wasserburg trafen. Im Anschluss fuhren sie weiter nach Bernau zum Hauptsammelpunkt. Nach kurzer Lagebesprechung machten sich 42 Fahrzeuge unter Blaulicht auf den Weg zum Epizentrum nach Petrinja Nähe der Hauptstadt Zagreb. Der Konvoi erreichte gegen 11.00 Uhr die Stadt Velica Gorica. Im Anschluss einer kurzen Stärkung ging esfür die FF Schlicht weiter zu einer der drei Abladestellen nach Kravarsko. Nach erschwerter Fahrt durch das Krisengebiet konnten die Floriansjünger gegen 14.30 Uhr die Hilfsgüter in einer dafür bereitgestellten Lagerhalle des Roten Kreuzes abladen. Als die Hilfsgüter erfolgreich abgeladen waren, wurde sich am Flughafen Zagreb mit dem Konvoi zur Rückreise getroffen. Nachdem auch die Corona-Krise auch vor den freiwilligen Helfern keinen Halt macht, wurden alle beteiligten des Konvois am Feuerwehrgerätehaus Bernau eines COVID_19 Tests unterzogen. Gegen 04.30 Uhr am Montag, 04.01.2021 kamen die Feuerwehrkameraden Sepp Hundseder, Martin Hundseder und Alexander Zettl wieder in Hub an. Für die FF Schlicht war es aufgrund des Aufrufes des Kreisbrandrates eine Selbstverständlichkeit mit ihrem dafür geeignetem Fahrzeug die Hilfsaktion zu unterstützen.

Vorsicht mit dem Christbaum

Verwenden Sie als Christbaumschmuck möglichst keine brennbaren Stoffe (Papier, Watte, Zelluloid, Zellwolle usw.). Falls Sie mit Wachskerzen schmücken wollen, verwenden Sie nur nicht abtropfende Kerzen auf Kerzenhaltern aus Metall und mit Kugelgelenk. Die Kerzen stets senkrecht und nicht zu nahe unter einem Zweig in den Halter stecken. Die Kerzen immer von oben nach unten anzünden. Auslöschen immer in umgekehrter Reihenfolge, also von unten nach oben. Bleiben Sie im Zimmer, solange die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen. Erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwesenheit von kleinen Kindern! Zünden Sie die Kerzen nur an, wenn der Baum noch nicht ausgetrocknet ist. Verzichten Sie auf Sternwerfer (Wunderkerzen), schon alleine der Umwelt zuliebe. Greifen Sie bei der Weihnachtsbeleuchtung nach Möglichkeit besser auf mit Prüfzeichen (VDE, CE) gekennzeichneten elektrischen Baumschmuck zurück. Das ist auf jeden Fall sicherer. Entfernen Sie ausgetrocknete Zweige und Bäume rechtzeitig Halten Sie einen mit Wasser gefüllten Eimer bereit. Ein Funke genügt oft schon und ein ausgetrockneter Christbaum brennt fast explosionsartig ab. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie unbedingt die Feuerwehr über den Feuerwehr – Notruf 112.


Die Polizei warnt

 

Fakt ist:

 

Ein Botnetz besteht aus einer Vielzahl an manipulierten digitalen Geräten, die von Kriminellen z. B. für Angriffe auf Internetseiten ferngesteuert werden können. Alle vernetzten Geräte wie Webcams, Drucker oder Smart-TV können unbemerkt Teil eines Botnetzes werden. Kriminelle setzen Schadsoftware ein, um möglichst viele Geräte zu infizieren und diese dann zu einem Netz zusammenzuschließen. Die eigentlichen Besitzer der Geräte merken davon nichts.

 

Vernetzte Haushaltsgeräte liegen im Trend. Sie lassen sich dank einer Internetverbindung praktisch über Apps oder Sprachassistenten fernsteuern. Und diese Geräte werden von ihren Besitzern oft schlecht bis gar nicht gesichert. Das gibt Cyberkriminellen die Möglichkeit, Schadsoftware darauf zu installieren und diese Geräte für Angriffe zu Botnetzen zusammenzuschließen. Damit können sie dann beispielsweise Angriffe auf Behördenseiten starten und andere Straftaten begehen. Deswegen sollten Besitzer smarter Geräte immer nicht nur die praktischen Funktionen im Auge behalten, sondern auch die Sicherheit.

 

5 Tipps für Sicherheit smarter Geräte

 

-Achten Sie bei der Installation der Geräte auf Sicherheitskonfigurationen.

 

-Richten Sie ein separates WLAN für diese Geräte ein, z.B. einen Gastzugang auf dem heimischen Router.

 

-Aktualisieren Sie regelmäßig die Software Ihrer Geräte.

 

-Verwenden Sie sichere Passwörter. Wie Sie ein starkes Passwort erstellen, zeigt Ihnen der Sicherheitskompass.

 

-Aktivieren Sie die Verschlüsselung für die Kommunikation und den Datentransfer mit diesen Geräten, z.B. über eine App.

 


Vorsicht beim Onlinekauf

 

Fake-Shops sehen aus wie echte Online-Shops: mit Abbildungen von Produkten, dazugehörigen Informationen, allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem gefälschten Impressum. Tatsächlich aber gibt es diese Shops und die Produkte gar nicht. Deshalb wird die angepriesene Ware nur gegen Vorkasse angeboten. Vorkasse heißt, der Käufer bezahlt die Ware und bekommt sie dann ausgeliefert. Bei Fake-Shops ist das aber nicht der Fall. Hier bekommt der Käufer nach dem Bezahlen der Ware nichts zugeschickt. Sein Geld aber ist weg. Eine andere Variante des Betrugs mit Online-Shops ist das Anbieten minderwertiger Ware zu einem überhöhten Preis.

 

Da Fake-Shops nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind, ist es wichtig, beim Online-Shoppen unbedingt vorsichtig zu sein, zum Beispiel auf den Preis zu achten, die Zahlungsarten und das Widerrufsrecht. Sind Widerrufs- und Rückgaberecht auf der Shop-Seite leicht zu finden, kann das ein Hinweis auf einen seriösen Anbieter sein.

 

Wer beim Online-Shoppen Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte sich unbedingt an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

 

Tipps für einen sicheren Online-Kauf Tätigen Sie keine Spontankäufe. Vergleichen Sie den Preis des Produkts Ihrer Wahl mit den Angeboten anderer Anbieter – auch im stationären Handel.

Informieren Sie sich über die Verkaufsplattform: Geben Sie deren Namen in eine Suchmaschine ein. So erhalten Sie Informationen anderer Kunden über den Shop.

Auch bei den Verbraucherzentralen können Sie sich über Online-Händler informieren.

Nutzen Sie sichere Zahlungswege: Bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung. Nutzen Sie auf keinen Fall Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard.

Achten Sie grundsätzlich auf eine sichere Internetverbindung (https), wenn Sie persönliche Daten an den Online-Shop übermitteln.

Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie vermuten, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind.

 

Gut aufgestellt trotz Krise

Trotz der ganzen Vorschriften meisterten die Feuerwehren  einige Einsätze, leider auch einige Fehlalarme. Die Vereinspflege mit den umliegenden Nachbarfeuerwehren leidet auch erheblich darunter; sämtliche Fahrzeugweihen, Grillfeste und Hallenfeste wurden abgesagt.
Der Abschied von Altbürgermeister und langjährigem Mitglied Hans Zosseder konnte  nur im Kreise der Familie ohne Begleitung der Vereinsfahne stattfinden. Ebenfalls verabschieden, jedoch mit Fahnenbegleitung, musste die Feuerwehr Soyen den langjährigen Fähnrich und Maschinisten Peter Machl aus Strohreit.
Auf diesem Weg möchten die Kameraden der Feuerwehr Soyen sich noch bei Georg Wimmer und Karl Fischberger für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre bedanken, die persönliche Verab-schiedung findet hoffentlich bald in einem angemessenen
Rahmen statt. Trotz des schwierigen Jahres konnten erfreulicherweise einige neue Kameraden für das Ehrenamt gewonnen werden. Natürlich sind immer neue Gesichter, die sich für das Ehrenamt interessieren. Herzlich willkommen. Gerne auch im fortgeschrittenem Alter.
Ab Mitte Juni konnten Übungen mit kleineren Gruppen wieder aufgenommen werden, leider wurden  diese am 25.10 bis auf Weiteres wieder eingestellt. Im September und Oktober konnte Thomas Gütter seinen Lehrgang als Gruppenführer und Norbert Schneider seine Schulung zum Atemschutzgeräteträger mit Erfolg abschließen.
Trotz der Einschränkungen sind die beiden Feuerwehren Soyen und Schlicht für den Bürger in Not zum Einsatz bereit.

Vorstandschaft FFW Soyen im Namen aller Feuerwehrkameraden


Vorsicht mit Adventskranz

Unser Tipp: Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, da sie rechtzeitig einen Alarm auslösen. Die kleinen Lebensretter gibt es schon für einen recht geringen Preis im Fachhandel. Sie sollten in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zu Weihnachten – zumal sie seit einigen Jahren in allen Wohnungen Pflicht sind. Damit es erst gar nicht zu einem brennenden Adventskranz kommt, helfen sechs einfache Tipps:

 

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  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.

Die Polizei warnt

Nicht nur Unternehmen betroffen

 

Betroffen sich davon nicht nur Unternehmen, sondern auch Bürgerinnen und Bürger. Momentan setzen die Kriminellen zudem verstärkt auf den Bezug zur Corona-Krise. Deswegen sollten sich Nutzerinnen und Nutzern insbesondere auch vor Schadprogrammen schützen.

 

Handeln Sie, wenn Sie Schadsoftware auf Ihrem Gerät vermuten:

 

- Trennen Sie das Gerät vom Netzwerk: Schalten Sie das WLAN aus oder entfernen Sie das Netzwerkkabel.

 

- Starten Sie einen Virenscan: Führen Sie  auf dem Gerät einen Offline-Virenscan durch. Achten Sie darauf, dass Ihr Virenschutzprogramm aktuell ist.

 

- Setzen Sie das System neu auf: Aufgrund der möglichen Änderungen am System durch das Schadprogramm sollte grundsätzlich eine Neuinstallation des Betriebssystems vorgenommen werden. Smartphone und Tablets sollten Sie auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

 

 - Ändern Sie Ihre Passwörter: Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto, das Sie zum Zurücksetzen anderer Passwörter benötigen. Aktivieren Sie wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentisierung.

 

Wenn Sie nach einer Infektion mit Ransomware erpresst werden, überweisen kein Geld. Wenden Sie sich an die Polizei unter 110 oder Ihre örtliche Polizeidienststelle.


Johanniter suchen Ehrenamtliche

Ehrenamtliche gesucht!
Zum Ausbau der Krisenintervention im Landkreis Rosenheim suchen wir Menschen, die für Andere in schwierigen Momenten da sein wollen. Für das Engagement in der Krisenintervention bilden wir Ehrenamtliche aus.
Sie sollten

 

  • mindestens 23 Jahre alt und teamfähig sein,
  • sich und andere Menschen gut einschätzen können,
  • psychisch und physisch belastbar sein,
  • unterschiedliche Weltanschauungen und Religionen akzeptieren und
  • Deutsch sicher in Wort und Schrift beherrschen

 

Wir bieten ein hochmotiviertes Team aus vielen Berufsbranchen, eine ständige Begleitung/Supervision, eine gute Ausstattung für den Einsatz und eine umfassende Vorbereitung auf das Engagement.

 

Die Ausbildung umfasst eine Sanitätsausbildung (mind. 48 Stunden) falls diese noch nicht vorhanden sein sollte, sowie die Ausbildung Krisenintervention (60 Stunden) u.a. mit

 

  • Grundlagen Psychologie,
  • Psychiatrie und Psychotherapie,
  • Kultur und Religionen,
  • Kommunikation,
  • Struktur einer Intervention und
  • Psychohygiene

 

Wer an einem der Online-Infoabende am 18. und 19. November ab 19:30 Uhr teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter 08071 95566 oder per E-Mail an wasserburg@johanniter.de anmelden.

 

Ausbau der Krisenintervention

 

Die ehrenamtliche Krisenintervention der Johanniter ist für Betroffene kostenfrei. Nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spenden können wir unsere Hilfe anbieten und Einsatzkräfte ausbilden.
Helfen Sie uns helfen. Unterstützen Sie uns beim Ausbau der Krisenintervention im Landkreis Rosenheim:
Spendenkonto für die Krisenintervention Rosenheim
IBAN: DE66 3702 0500 0004 3039 01
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft
Empfänger: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort „Krisenintervention Rosenheim“

 


Vom Streich zur Sachbeschädigung

Kommen Menschen zu Schaden oder wird fremdes Eigentum beschädigt, kann dies mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden. Eine Sachbeschädigung liegt beispielsweise vor, wenn beim Einwickeln eines Autos mit Toilettenpapier Kratzer im Lack entstehen.

 

 Eine "Gemeinschädliche Sachbeschädigung" liegt vor, wenn Gegenstände beschädigt oder zerstört werden, die der öffentlichen Nutzung dienen, wie zum Beispiel Parkbänke oder Haltestellenhäuschen. In diesem Fall muss der Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen und darüber hinaus auch für den entstandenen Schaden aufkommen.

 

Wer mit einer Streiche spielenden Gruppe umherzieht, sich aber nicht an den Streichen beteiligt, kann trotzdem zur Verantwortung gezogen werden, wenn dabei ein Schaden entsteht und muss wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung mindestens mit einer Geldstrafe rechnen. Hinzu kommt noch eine finanzielle Schadenswiedergutmachung.

 

Wer Zeuge oder Opfer einer Sachbeschädigung wird, sollte nicht zögern und den Notruf 110 wählen.


Kriminalität in Coronazeiten

Neben der tatsächlichen Kriminalitätslage gibt es auch massenweise Falschmeldungen über Straftaten im Zusammenhang mit Covid-19, die sich schnell über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreiten.

 

Als Polizei geben wir auf den folgenden Seiten einen Überblick über die Vorgehensweisen der Betrüger und Cyberkriminellen. Und wir zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich vor diesen Formen von Kriminalität zu schützen.  Diese Informationen passen wir ständig der neuen Lage an und geben Hinweise auf aktuelle Schutzempfehlungen.

 

Bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause! Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

 

Allgemeine Empfehlungen für Ihre Sicherheit

 

- Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).

 

-Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.

 

-Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.

 

-Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.

 

- Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.

 

- Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

Weitere hilfreiche Informationen rund um den Schutz vor Kriminalität nicht nur während der Corona-Pandemie finden Sie auf den folgenden Unterseiten.

Neben der tatsächlichen Kriminalitätslage gibt es auch massenweise Falschmeldungen über Straftaten im Zusammenhang mit Covid-19, die sich schnell über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreiten.

 

Als Polizei geben wir auf den folgenden Seiten einen Überblick über die Vorgehensweisen der Betrüger und Cyberkriminellen. Und wir zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich vor diesen Formen von Kriminalität zu schützen.  Diese Informationen passen wir ständig der neuen Lage an und geben Hinweise auf aktuelle Schutzempfehlungen.

 

Bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause! Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

 

Allgemeine Empfehlungen für Ihre Sicherheit

 

- Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).

 

-Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.

 

-Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.

 

-Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.

 

- Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.

 

- Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

Weitere hilfreiche Informationen rund um den Schutz vor Kriminalität nicht nur während der Corona-Pandemie finden Sie auf den folgenden Unterseiten.

 

Thema Falschgeld

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie bei der Bundesbank.

 

Prägen Sie sich die Banknoten und deren Sicherheitsmerkmale gut ein.

 

Im Zweifelsfall lassen Sie ihr Bargeld bei dem nächstgelegenen Kreditinstitut oder einer Filiale der Deutschen Bundesbank überprüfen.

 

Wie verhalte ich mich, wenn ich Falschgeld erhalten habe?

 

-Informieren Sie, auch bei Verdacht auf Falschgeld, umgehend die Polizei.

 

-Geben Sie das Falschgeld nicht an den Vorbesitzer zurück und geben Sie das Falschgeld auch nicht anderweitig weiter. Sie machen sich strafbar.

 

-Versuchen Sie Spuren zu sichern und stecken Sie das Falschgeld in einen Briefumschlag. Fingerabdrücke sind wichtige Spuren!

 

- Übergeben Sie das Falschgeld der Polizei und geben Sie sachdienliche Hinweise.

 

-Unternehmen Sie nichts, wodurch Sie sich selbst oder andere Personen in Gefahr bringen!

 

Polizei und Bundesbank warnen: Oft gelingt der Betrug sogar mit sehr schlecht gemachten Blüten, die allenfalls einem flüchtigen Blick aus der Distanz standhalten.

 

Falschgeld wird weder von Banken, der Polizei oder anderen Institutionen ersetzt.

 

 


Öfen sicher betreiben

Bei offenen Kaminen muss auf herausfallende Funken oder abspritzende Glutteile, besonders von harzreichem Holz geachtet werden. Daher ist es ganz wichtig, dass sich vor der Feuerstelle keine brennbaren Gegenstände befinden. Spezielle Glasschirme schützen hier vor einem Brand.
Vorsicht ist geboten, wenn sich kleine Kinder in der Nähe von Kaminöfen aufhalten. Geeignete Absperrungen schützen hier vor der heißen Glasscheibe oder dem heißen Ofen.

 

Bewahren Sie Aschereste nur in nichtbrennbaren Behältern und außerhalb von Räumen auf. Vor der Schüröffnung des Ofens sollte nichts Brennbares stehen. Vor allem das Holzreservoir hat direkt neben dem Kamin nichts zu suchen.
Meist gelangt beim Öffnen der Kamintür Qualm in den Raum. Wenn die Ofentür zu schnell geöffnet wird, muss der Kamin plötzlich eine viel höhere Abgasmenge transportieren. Doch der aktuelle Zug reicht nicht aus. Darum: die Kamintür erst einen kleinen Spalt öffnen, damit sich der Zug aufbauen kann.
Kaminholz muss trocken sein, damit es sauber verbrennen und den optimalen Heizwert erreichen kann. Dabei muss auch immer eine ausreichende Verbrennungsluft zur Verfügung stehen.

 

Die Feuerungsanlage ist immer sauber zu halten; Brennraum, Rauchgaszüge und das Rauchrohr sind regelmässig und gründlich zu reinigen.
Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister. So wärmt Sie Ihr offener Kamin sicher durch die kalte Jahreszeit.