Öfen sicher betreiben

Bei offenen Kaminen muss auf herausfallende Funken oder abspritzende Glutteile, besonders von harzreichem Holz geachtet werden. Daher ist es ganz wichtig, dass sich vor der Feuerstelle keine brennbaren Gegenstände befinden. Spezielle Glasschirme schützen hier vor einem Brand.
Vorsicht ist geboten, wenn sich kleine Kinder in der Nähe von Kaminöfen aufhalten. Geeignete Absperrungen schützen hier vor der heißen Glasscheibe oder dem heißen Ofen.

 

Bewahren Sie Aschereste nur in nichtbrennbaren Behältern und außerhalb von Räumen auf. Vor der Schüröffnung des Ofens sollte nichts Brennbares stehen. Vor allem das Holzreservoir hat direkt neben dem Kamin nichts zu suchen.
Meist gelangt beim Öffnen der Kamintür Qualm in den Raum. Wenn die Ofentür zu schnell geöffnet wird, muss der Kamin plötzlich eine viel höhere Abgasmenge transportieren. Doch der aktuelle Zug reicht nicht aus. Darum: die Kamintür erst einen kleinen Spalt öffnen, damit sich der Zug aufbauen kann.
Kaminholz muss trocken sein, damit es sauber verbrennen und den optimalen Heizwert erreichen kann. Dabei muss auch immer eine ausreichende Verbrennungsluft zur Verfügung stehen.

 

Die Feuerungsanlage ist immer sauber zu halten; Brennraum, Rauchgaszüge und das Rauchrohr sind regelmässig und gründlich zu reinigen.
Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister. So wärmt Sie Ihr offener Kamin sicher durch die kalte Jahreszeit.


Rat und Hilfe für junge Menschen

Der Verein Nummer gegen Kummer e. V. ist die Dachorganisation des größten, kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in Deutschland. Kinder und Jugendliche können sich kostenfrei bei der Hotline melden, sei es, weil sie Stress mit den Eltern haben, Gewalt erfahren haben, süchtig oder depressiv sind. Aber auch bei Ausgrenzung ist das Angebot zur Stelle. Die Anonymität der Beratung macht es sowohl Kindern als auch Eltern oft erst möglich, sich Hilfe zu holen. Die Frauen und Männer an der Hotline der „Nummer gegen Kummer“ bieten zumeist die erste Unterstützung für alle Fragen, Probleme und in besonders kritischen Situationen. Wenn nötig, stellen sie den Kontakt zu weiteren Hilfsangeboten her.

 

Kinder und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“

 

Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern.

 

Die Rufnummer 116 111 ist kostenlos zu erreichen - montags bis samstags von 14.00 Uhr - 20.00 Uhr sowie montags, mittwochs und donnerstags von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr. Per E-Mail kann man sich rund um die Uhr melden.

 

Es gibt aber auch Situationen, in denen sich Mütter und Väter oder andere Erziehungsverantwortliche überfordert oder hilflos fühlen, nicht weiterwissen und Hilfe benötigen. Dafür gibt es dann das:

 

Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“

 

Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten.

 

Die kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 ist montags bis freitags von 9.00 Uhr – 17.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr erreichbar.

Vorsicht Waldbrandgefahr

Ursachen

 

Waldbrände haben zu etwa 95 Prozent nichtnatürliche Ursachen, sei es vorsätzlich durch Brandrodung, Brandstiftung, (etwa um Bauland in einem Naturschutzgebiet zu gewinnen) oder einfach durch Unachtsamkeit, beispielsweise durch „wilde“ Lagerfeuer, weggeworfene Zigarettenkippen oder Streichhölzer. Eine oft unterschätzte Ursache sind auch heiße Katalysatoren von auf Waldboden abgestellten Autos und Motorrädern. Glasflaschen und -scherben können entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben die Sonnenstrahlen nicht wie Brenngläser bündeln und somit kein Laub oder Gras entzünden.
Seltener entstehen Waldbrände durch natürliche Ursachen wie Blitzschlag, vulkanische Aktivität oder Selbstentzündung.

 

Entwicklung

 

Ein Waldbrand durchläuft in der Regel 3 Phasen. Er beginnt als Lauffeuer am Boden, das sich noch leicht bekämpfen lässt. Dieses Lauffeuer kann, besonders bei Nadelgehölzen, auf die Baumwipfel überspringen, was zu dem so genannten Wipfelfeuer und zur schnellen Brandausbreitung führt. Wipfelfeuer lassen sich deutlich schwerer bekämpfen als Bodenfeuer und wachsen sich leicht zur dritten Stufe, dem Totalbrand, aus, welcher so gut wie nicht gelöscht werden kann.

 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise

 

  • Melden Sie Waldbrände sofort an die Feuerwehr unter Tel. 112
  • In den Wäldern gilt Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober
  • Werfen Sie beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster
  • Machen Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer
  • Parken Sie Ihren PKW nicht auf trockenem Gras, da es sich am heißen Katalysator entzünden kann
  • Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden
  • Seien Sie besonders vorsichtig in lichten, grasreichen Bergwäldern. Durch Föhneinfluss herrscht hier oft große Trockenheit. Die Waldbrandbekämpfung ist extrem schwierig. Die finanziellen Folgen für den Brandverusacher und die landeskulturellen Folgen für den Wald und für die Bevölkerung können enorm sein

Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten

Unerlaubte Werbeanrufe

Einige der Anrufer gehen besonders dreist vor: Um das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern zu gewinnen, missbrauchen sie die Rufnummer seriöser Personen oder Organisationen. Mit Hilfe einer speziellen Telefonanlage täuschen sie eine andere Rufnummer vor, die auf dem Display des Angerufenen erscheint.

 Die Masche

 

Ziel des Anrufs ist, einen Vertragsabschluss zu erreichen, den Angerufenen beispielsweise dazu zu überreden, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, eine Zeitschrift zu abonnieren oder den Telefonanbieter zu wechseln. Dabei fragen die Anrufer auch persönliche Daten ab, unter anderem die Kontodaten.

 

 

 

So behaupten die Anrufer beispielsweise, dass sie herausgefunden hätten, dass die Adresse des Angerufenen an mehrere Gewinnspielfirmen verkauft worden sei. Es sei jedoch gelungen, diese bei allen Spielen, außer bei einem zu löschen. Damit die Anrufer auch diese Adresse löschen und den Vertrag kündigen könnten, müsse der Angerufene ein Zeitungsabonnement abschließen. Hierfür benötige man seine persönlichen Daten und Kontodaten.

 

 

 

 

 

Achtung: Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig

 

 

 

Auch wenn der Angerufene lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt hat, kann es sein, dass er anschließend eine Auftragsbestätigung erhält. Hier gilt: Sofort handeln! Denn am Telefon geschlossene Verträge sind gültig! Allerdings können fast alle am Telefon abgeschlossenen Verbraucherverträge innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden, schriftlich oder durch Rücksendung der gelieferten Sache, eine Begründung ist nicht nötig. Es genügt der rechtzeitige Versand des Schreibens per Brief, Fax oder E-Mail, der aber nachgewiesen werden muss.

 

Tipps Ihrer Polizei

 

  Lassen Sie sich nicht auf lästige Werbeanrufe ein. Legen Sie einfach den Hörer auf!

 

    Erhalten Sie unerlaubte Werbeanrufe, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers. Weden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.

 

    Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig! Wenn Sie eine Auftragsbestätigung erhalten, obwohl Sie lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt haben, widerrufen Sie umgehend und zwar schriftlich, am besten per Einschreiben.

 

    Geben Sie bei jedem Vertragsabschluss nur die hierzu notwendigen Daten an.

 

    Geben Sie nie Ihre Kontonummer preis, wenn Sie den Gesprächspartner nicht kennen.

 

    Stimmen Sie nicht der Nutzung Ihrer Telefonnummer zu Werbezwecken zu. Falls Sie es doch einmal tun: Ein einmal gegebenes Einverständnis können Sie - auch telefonisch - widerrufen.

 

Fahrräder richtig sichern

Tipps zum Schutz vor Fahrraddieben

 

  • Nutzen Sie stabile Ketten-, Bügel- oder Faltschlösser mit massivem Schließsystem aus hochwertigem Material (z.B. durchgehärtetem Spezialstahl).
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer mit dem Rahmen, Vorder- und Hinterrad an einem fest verankerten Gegenstand an (z.B. Fahrradständer, Laternenpfahl) oder mit anderen Rädern zusammen. Das gilt auch in Fahrradabstellräumen.
  • Wenn Sie ein Elektrofahrrad abstellen, nehmen Sie wertvolle Zubehörteile wie den Akku und das Display unbedingt immer mit oder sichern Sie diese mit einem zusätzlichen stabilen Schloss. Die Akku-Schlösser vieler Elektrofahrräder reichen als Diebstahlschutz nicht aus.
  • Vermeiden Sie, Ihr Rad in dunklen Ecken, auf einsamen Plätzen oder in schlecht einsehbaren Straßen abzustellen. Auch Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl.
  • Notieren Sie Rahmennummer, Marke und Typ Ihres Fahrrads in einem Fahrradpass und legen Sie ein aktuelles Foto Ihres Rads dazu oder benutzen Sie hierzu die digitale und kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei.
  • Achten Sie darauf, dass an Ihrem Fahrrad eine Individualkennzeichnung angebracht ist. Bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern ist eine individuelle Nummer bereits in den Rahmen eingraviert, eingeschlagen oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden.
     

 

Tipps für gute Schlösser vom Verband der Schadensversicherer

 

Hilfe bei der Suche nach einem guten Schloss bietet der Verband Schadensversicherer (VdS). Auf der Website des Verbands finden Interessierte in der Rubrik "Einbruch & Diebstahl" eine Übersicht über VdS-getestete und zertifizierte Zweiradschlösser. 

 

VDS geprüfte Zweiradschlösser werden in die Klassen A (Fahrräder) und B (Motorräder) eingestuft. Das Gütesiegel VdS steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit dem VdS-Gütesiegel versehene Schlösser wurden in den VdS-Laboratorien umfangreichen und strengen Tests unterzogen. Auch die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Tests von Fahrradschlössern im Internet.

 

Die FAHRRADPASS-App ist kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store unter folgenden Links herunterladbar:

 

 

 


Rettungsgasse rettet Leben

Denken Sie daran: Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die "Rettungsgasse" frei zu machen. Dabei – so heißt es in der Straßenverkehrsordnung – ist die Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen in der Mitte zu bilden: Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand.
Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts daneben liegenden Fahrspur zu bilden. In der Regel ist das dann der mittlere Fahrstreifen. Hintergrund: Der Standstreifen ist als Zufahrt zu den Einsatzstellen nicht geeignet, weil er oft nicht durchgehend ausgebaut oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.


Drohen sie nicht mit der Polizei

Kinder können diese von Erwachsenen oft nur so daher gesagte Äußerung meist noch nicht richtig zuordnen und wissen nicht, dass der Ausspruch nicht (unbedingt) ernst gemeint ist. Dabei ist es von gesellschaftlicher Relevanz, dass Kinder keine Angst vor der Polizei haben. Sollten Kinder sich nicht sicher fühlen oder gar bedroht, Angst vor Gewalt oder Misshandlung haben, ist es wichtig für sie zu wissen, dass sie immer die Polizei zu Hilfe rufen können.

 

 

 

- Drohen Sie Kindern nicht mit der Polizei.

 

-  Bringen Sie Kindern frühzeitig die gängigen Notrufnummern 110 für die Polizei und 112 für den Rettungsdienst bei.

 

- Erklären Sie, dass diese Nummern nur im Notfall gerufen werden dürfen. Kinder finden die Arbeit der Polizei meist ziemlich spannend. Sie schauen Polizeifahrzeugen neugierig hinterher und fragen sich, was Polizisten und Polizistinnen alles erleben. Um den Wissensdurst zu stillen, gibt es das „Hallo“ Heft „Polizei für Dich“, herausgegeben von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

 

Das „Hallo“-Heft „Polizei für Dich“ beschreibt in kindgerechter Sprache Rolle und Aufgaben der Polizei. So erhalten sie Einblick in die vielseitigen Tätigkeitsfelder von Polizistinnen und Polizisten.

 

Kinder erfahren, wie es ist, als Polizistin auf Streife zu sein, wie die Wasserschutzpolizei arbeitet, wissenswertes über Polizeihunde und Pferde, spannendes über die Cyberpolizei und vieles mehr.


Kriminalität während Coronazeiten

Neben der tatsächlichen Kriminalitätslage gibt es auch massenweise Falschmeldungen über Straftaten im Zusammenhang mit Covid-19, die sich schnell über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreiten.

 

 

 

Als Polizei geben wir auf den folgenden Seiten einen Überblick über die Vorgehensweisen der Betrüger und Cyberkriminellen. Und wir zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich vor diesen Formen von Kriminalität zu schützen.  Diese Informationen passen wir ständig der neuen Lage an und geben Hinweise auf aktuelle Schutzempfehlungen.

 

 

 

Bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause! Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

 

Allgemeine Empfehlungen für Ihre Sicherheit

 

 

 

    Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).

 

 

 

    Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.

 

 

 

    Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.

 

 

 

    Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.

 

 

 

    Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.

 

 

 

    Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 


Defi für Hub und Umgebung

Ziel der Beschaffung war es die Kameraden der Feuerwehr Schlicht bei den Einsätzen im Rahmen der Ersten Hilfe bestmöglich zu Unterstützen. Auch zum Eigenschutz soll dieser während der Übungen mitgeführt werden.
Ein weiteres Ziel war es auch diesen den Mitbürgern in den Zeiten außerhalb von Einsätzen und Übungen zur Verfügung zu stellen. Deshalb wurde der Defibrillator nicht in ein Fahrzeug verladen, sondern außen gut sichtbar am Feuerwehrhaus angebracht.

Hinweis:
Sollten Sie einen Defibrillator benötigen verständigen Sie
umgehend unter der Nummer 112 den Rettungsdienst. Zusätzlich gibt Ihnen die App defikataster der definetz e.V. Informationen zum nächstgelegenen Standort eines Defibrillators. Auch das Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Schlicht ist dort registriert.

FF Schlicht

Die Feuerwehr rät

Neue Polizeistation für Wasserburg

Wie Herrmann erläuterte, handelt es sich beim neuen Standort um ein vom Bezirk Oberbayern erworbenes Grundstück, das verkehrsgünstig im Stadtteil Burgau an der Münchner Straße liegt. Neben dem zweigeschossigen Hauptgebäude sind auf dem rund 3.700 Quadratmeter großen Grundstück auch Garagen und ein Polizeihof vorgesehen. "Alles wird maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Polizei", erklärte der Minister. Bislang ist die Polizeiinspektion am Kaspar-Aiblinger-Platz untergebracht. Das mehr als 100 Jahre alte Gebäude bezeichnete Herrmann als "verbraucht sowie für die heutigen Bedürfnisse der Polizei unzweckmäßig und beengt".


JHV der FFW Schlicht

Laut der vorliegenden Tagesordnung wurden die jeweiligen Berichte von Vorsitzenden, Atemschutzbeauftragten, Kommandant, Kassier und der Rechnungsprüfer vorgetragen. Daraufhin wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Dann stand die Neuwahl des Jugendsprechers an bei der die Wahl auf unseren Kameraden Lukas Häusler fiel. Erfreulicherweise durften zwei neue Feuerwehranwärter, Christoph Grill und Niklas Ott, in unsere Mannschaft mit aufnehmen.

 

Auch einige Abstimmungen über anstehende Anschaffungen, wie zum Beispiel ein Defibrillator der am Feuerwehrhaus angebracht wird um der allgemeinen Bevölkerung bereitzustehen, wurden gemacht. Anschließend dankte Bürgermeister Karl Fischberger für die gute Zusammenarbeit im Laufe seiner Amtszeit, der mit einem kleinen Geschenk von der Mannschaft verabschiedet wurde. Der Kreisbrandmeister Markus Huber stellte sich kurz vor, überbrachte die besten Grüße der Kreisbrandinspektion und wünschte ein einsatzarmes Jahr 2020.


98,26 Prozent stimmten mit „Ja“

Der wiedergewählte Kreisbrandrat bedankte sich für das Vertrauen. Das herausragende Abstimmungsergebnis wollte Schrank nicht für sich allein in Anspruch nehmen. Mehrfach sagte er, das sei eine Bestätigung unserer Arbeit: „Das kann ich nicht alleine machen.“ Schrank bedankte sich bei seiner Inspektion sowie den Kolleginnen und Kollegen im Rosenheimer Landratsamt. Den wesentlichen Schwerpunkt seines Amtes sah Schrank darin, die Feuerwehren zu unterstützen: „Ihr steht als Kommandanten für eure Wehr.“

 

Die neue Amtszeit von Richard Schrank beginnt am 1. Juli und dauert sechs Jahre. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Beratung von Gemeinden und Feuerwehren in Fragen des Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes, die Übernahme der Einsatzleitung bei Großschadenslagen und Katastrophen, die Überwachung der Ausbildung der Feuerwehren sowie die Unterstützung des Landkreises in Angelegenheiten des abwehrenden und vorbeugenden Brandschutzes. Die Wahl des Kreisbrandrates war notwendig, weil dessen erste Amtszeit im Sommer endet. Schrank hatte sich vor etwa fünfeinhalb Jahren, zu seiner eigenen Überraschung im ersten Wahlgang durchgesetzt, obwohl es vier Gegenkandidaten gab. Diesmal hatte er keinen Gegenkandidaten. Wahlberechtigt waren die Kommandanten, darunter natürlich auch die Vertreter der Soyener Feuerwehren oder deren Stellvertreter.

 

Erste-Hilfe-Ausbildung 2020

  • Datum                   Uhrzeit
    • Sa  25.01.2020     09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  08.02.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  29.02.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  14.03.2020     09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  28.03.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  11.04.2020      09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  25.04.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  09.05.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  30.05.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  20.06.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  11.07.2020       09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  08.08.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  29.08.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  12.09.2020     09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  26.09.2020    09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  17.10.2020       09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  14.11.1010         09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  28.11.2020      09.00 bis ca. 16.30
    • Sa  12.12.2020      09.00 bis ca. 16.30
    Kursort:
    Wasserburg Krankenhaus Str. 1
    Kursgebüh: € 50.-

Betrug mit EC Karte

Neu ist, dass die Täter zur Herausgabe der EC-Karte samt persönlicher Geheimzahl (PIN) auffordern.

 

Zielgruppe des Legendbetrugs sind in den meisten Fällen Senioren. Ihnen wird eine missliche Lage eines vermeintlichen Verwandten vorgegaukelt, wofür nun eine Zahlung eines hohen Geldbetrages erforderlich sei. Aber auch mit dem Modus Operandi „Falsche Polizeibeamte“ gelingt es den organisierten Banden leider immer wieder, an Schmuck, Wertgegenstände oder Bargeld zu gelangen.

 

Neu für die richtige Polizei ist nun jedoch die Masche der Täter, an die Scheckkarte und die damit verbundene PIN der Betrugsopfer zu gelangen.

 

Aufgrund einer Festnahme einer Einbrecherbande müsse die (falsche) Polizei nun die Scheckkarte abholen, da das Konto gesperrt werden müsse. Außerdem müsse die persönliche Geheimzahl herausgegeben werden.

 

 

 

Die Polizei wird auf diese Art und Weise niemals die Herausgabe von Geld, Schmuck, Wertgegenständen oder Scheck- beziehungsweise Kreditkarten fordern und rät an dieser Stelle nochmals vor den aktuell kursierenden Betrugsmaschen „falscher Polizeibeamter“ oder „falscher Enkel“:

 

 

 

·        Informieren Sie Ihre Familienangehörigen und Nachbarn über diese Betrugsmaschen!

 

 

 

·        Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse!

 

 

 

·        Ganz wichtig: Legen Sie bei derartigen Anrufen immer auf und rufen Sie beim geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110! Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf abgesetzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

 

 

 

·        Rufen Sie Ihre örtliche Polizei zurück und erkundigen Sie sich. Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern immer die Ihnen bekannte Rufnummer!

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten

Im vollbesetzten Dorfwirtsaal, darunter viele Mitglieder aus den Nachbarfeuerwehren, ließen sich die Traditionsveranstaltung nicht entgehen. Der gut aufgelegte Versteigerer Peter Berger hatte kein Problem, die reichlich geschmückten Äste und Waren an die Besucher zu bringen. Besonders begehrt waren, wie immer die Würste und das Geräucherte, sowie die anderen wertvollen Preise. In den Pausen spielte Georg Wimmer auf. „Wir sind zufrieden und danken für die rege Teilnahme bei der Soyener Bevölkerung, den großzügigen Spendern, aber vor allem den Helfern aus dem Kreis der Feuerwehr“, bilanzierten Vorsitzender Christian Ganslmeier und Kommandant Sebastian Huber.


Diebe auf den Christkindlmärkten

Tricks der Taschendiebe

 

Es gibt viele verschiedene Tricks, mit denen die Taschendiebe an ihre Beute kommen. Meistens gehen dabei sie in Teams vor. Einer lenkt die Person ab, ein anderer nimmt die Wertsachen aus der unbeobachteten Tasche und der Dritte bringt die Beute in Sicherheit. Vor allem auf Weihnachtsmärkten ist es für die Diebe am einfachsten mit dem Drängel- oder Rempeltrick ans Ziel zu kommen. Dabei bleibt der erste Dieb oder ein normaler Passant plötzlich vor ihnen stehen und ein anderer zieht euch von hinten das Portmonnaie aus der Tasche. Beim Rempeltrick rempelt der Taschendieb sein Opfer an und bedient so an den Wertsachen. Außerdem gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zahlreiche Essbuden, die eine perfekte Möglichkeit geben, um zu klauen. Eure Kleidung wird vom Dieb "versehentlich" beschmutzt und der Täter hilft beim Reinigen, um bei der Gelegenheit eure Wertsachen zu entwenden.

 

Schutz vor Taschendieben

 

Euch vor Taschendieben auf den Weihnachtsmarkt zu schützen, kostet nicht viel Zeit und erspart euch viel Ärger. Tragt eure Wertsachen eng am Körper, also zum Beispiel in den Innentaschen eurer Jacken oder in Bauchtaschen verstaut. Damit euch viel Ärger, Zeit und Nerven erspart bleiben, solltet ihr zusätzlich euer Bargeld, Bankkarten und Ausweise getrennt voneinander aufbewahren, sodass im Zweifelsfall nur eine der Wertgegenstände gestohlen wird. Falls ihr einen Rucksack für euren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt benutzen wollt, solltet ihr diesen im dichten Gedränge nicht auf dem Rücken tragen, sondern vor euch und die Wertsachen aus dem Rucksack herausnehmen. Niemals eure Tasche unbeaufsichtigt irgendwo stehen lassen, sondern diese immer bei euch am Körper tragen und Umhängetaschen quer über der Brust mit euch führen. Eines gilt immer: Aufmerksam sein!

 

Was tue ich beim Verlust von meinen Wertsachen?

 

Wenn es doch dazukommen sollte, dass die Wertsachen entwendet wurden, wendet euch an die nächste Polizeidienststelle und erstattet eine Anzeige. Lasst unbedingt eure Karten sperren mit den Sperr-Notruf 116 116 oder ruft direkt bei eurer Bank an. Durchsucht am besten die Umgebung, da einige Täter die Geldbörse wegwerfen und nur das Bargeld herausnehmen.


Prüfungen bei der Feuerwehr

Bei diesem Abzeichen wurde ein Verkehrsunfall simuliert bei dem die Kameraden innerhalb von 4 Minuten den Unfallort absicherten, alle benötigten Geräte bereitstellten sowie Schere und Spreize zum Einsatz brachten. Das viele üben ist erforderlich, um altes Wissen wieder aufzufrischen und neue Handgriffe zu erlernen die im Ernstfall wichtige Sekunden sparen. Des Weiteren fand Zeitgleich ein Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger am Feuerwehrhaus statt. Bei der 3-Wöchigen Ausbildung wurden Teilnehmer der Feuerwehr Soyen, Schlicht und umliegenden Wehren theoretisch und praktisch geschult. Das Erlernte musste am Ende des Lehrgangs mit einer Prüfung bewiesen werden. Durch Bestehen der Prüfung bekommt jeder Teilnehmern einen blauen Punkt auf seinen Schutzhelm somit ist er im Einsatz schnell, als Atemschutzgeräteträger zu erkennen. Ein Dank gilt an die Gemeinde vertreten durch Karl Fischberger, für die anschließende Brotzeit im Feuerwehrhaus.


Gemeinschaftsübung der FF Soyen und der FF Schlicht

Hierzu wurde im Vorfeld nach einem geeigneten Übungsobjekt gesucht, bei dem eine realistische Einsatzsituation nachgestellt werden konnte. Unser Kamerad Peter Hinmüller stellte daraufhin seinen alten Stall mit Hackschnitzellager zur Verfügung. Dafür nochmal einen großen Dank an ihn. Die Einsatzsituation wurde als Brand mit vermissten Personen geschildert, wozu eine Wasserentnahme aus einem nahegelegenen Weiher notwendig war. Hier baute die FF Soyen eine Schlauchleitung zur Brandstelle auf und zeitgleich wurde von der FF Schlicht die notwendige Straßenabsicherung durchgeführt. Die jeweiligen Atemschutztrupps gingen sofort auf Personensuche und retteten alle Vermissten. Am Schluss gab es vom Kommandanten der FF Schlicht, Josef Hundseder, noch eine kurze Einsatznachbesprechung am Übungsort. Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Feuerwehrhaus nach Hub, wo nach kurzen Ansprachen von Kommandant Josef Hundseder sowie KBI Georg Wimmer, zusammen gegessen wurde.
Vielen Dank an alle Beteiligten und vor allem an die fast 50 Kameraden der beiden Feuerwehren, die an der Übung teilgenommen haben.

Einsatz der FF Soyen

Die Soyener  Floriansjünger mussten am Freitag zu einem Brand ausrücken. Am späten Nachmittag stand ein Getreidefeld in der Nähe von Allmannsau in Flammen. Im Einsatz waren außer der FF Soyen die Feuerwehren aus Haag und Allmannsau. Sie hatten den Brand rasch unter Kontrolle.

 

Diebstahl aus dem Auto

Die Polizei rät:

-  Parken Sie, wenn möglich in einer Garage oder auf einem bewachten Gelände.

 

-  Kontrollieren Sie immer, ob das Auto auch wirklich verschlossen ist.

 

-  Ziehen Sie auch bei kurzen Stopps – z. B. an der Tankstelle immer den Schlüssel ab, dadurch aktivieren Sie die elektronische Wegfahrsperre.

 

-  Achten Sie beim Abstellen des Fahrzeuges darauf, dass alle Fenster und Türen sowie das Schiebedach geschlossen sind und das Lenkradschloss eingerastet ist.

 

-  Statten Sie das Auto zusätzlich mit einem mechanischen Diebstahl-Schutzsystem (z.B. Lenkradkralle,
Gangschaltungssperre) aus.

 

-  Über das On-Board-Diagnose-System könnte ein Dieb die elektronische Wegfahrsperre deaktivieren – ein sogenannter OBD-Saver schützt davor. Er blockiert den Stecker, über den die Deaktivierung erfolgen könnte und verhindert somit den Zugriff auf die Elektronik des Fahrzeugs.

 

-  Lassen Sie in Ihr Fahrzeug einen Unterbrecher einbauen, der mittels Fernbedienung die Stromversorgung im Auto abschaltet.

 

-  Legen Sie den Schlüssel bei Keyless-Systemen nicht in der Nähe der Haustüre ab – am besten, Sie verwahren den Schlüssel zuhause in einer Metallbox.

 

-  Sollte in Ihrem Auto keine Alarmanlage verbaut sein, lassen Sie dies nachrüsten. Manche Anlagen haben einen SMS-Services, der z. B. den Besitzer oder eine Überwachungsfirma beim Auslösen des Alarms benachrichtigt

 

- Lassen Sie Ersatzschlüssel, Wertsachen, Geld, Dokumente etc. nicht im Fahrzeug und verwahren Sie den Autoschlüssel auch zu Hause an einem sicheren Ort.

 

-  Und nicht vergessen: Spione und Diebe lauern überall! Sollten Sie häufig langsam fahrende Fahrzeuge – oft mit ausländischem Nummernschild – in Ihrer Gegend patrouillieren sehen oder Personen, die Autos fotografieren, verständigen Sie die Polizei. Es könnte sein, dass diese Personen die Umgebung und Fahrzeuge ausspionieren und einen Diebstahl planen.

 


Hausnummern #Retten #Leben

Funken sprühen, es brennt – und die Feuerwehr lässt auf sich warten. Die Schmerzen sind stark, Blut fließt – und die Sanitäter wollen einfach nicht ankommen. Die Situation ist bedrohlich, die Angst groß – und die Polizei trifft einfach nicht ein.
Könnte es vielleicht daran liegen, dass Sie oder Ihre Nachbarn keine Hausnummern angebracht haben?
Helfer möchten helfen, schnell und professionell. Darum haben die meisten Angehörigen von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei oder anderer „Blaulichtorganisationen“ diesen Beruf oder diese Berufung gewählt. Nur manchmal machen ihnen die Hilfesuchenden das Leben unnötig schwer.

Egal ob Sanitäter, Notärzte, Feuerwehrangehörige oder Polizeibeamte: Einsatzörtlichkeiten nicht oder nicht rechtzeitig zu finden sorgt für ordentlich Stress!
Der Grund für die Schwierigkeiten liegt meist in den nicht bzw. falsch angebrachten oder eingewachsenen / unleserlichen Hausnummern und der damit einhergehenden Orientierungslosigkeit der Retter und Helfer. Nicht nur die am Einsatzort selbst fehlende Nummer, sondern auch fehlende Hausnummern nebenstehender Gebäude sorgen für Schwierigkeiten. Nicht selten treffen Helfer mehrere nebeneinander stehende Häuser ohne jegliche Nummerierung an und können nicht mal ansatzweise erkennen, ob sie der Einsatzörtlichkeit schon nahe gekommen sind. Moderne Navigationsgeräte bieten hier zwar Unterstützung, jedoch sind die gespeicherten Hausnummernangaben oft falsch und stiften noch mehr Verwirrung.

Darum unsere Bitte: Bringen Sie Ihre Hausnummer gut leserlich an vorgesehener Stelle an! Denn:

 

#Hausnummern #Retten #Leben

 

Nebenbei: Gemäß dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz, des Baugesetzbuches und der Gemeindeverordnungen ist es das deutlich sichtbare Anbringen von Hausnummern vorgeschrieben.


Feuerwehrtag in Prien

Mehr als 500 Mal rückten die Feuerwehren 2018 wegen falscher Alarmierungen aus. Etwa 200 davon ließen sich auf den falschen Umgang mit Brandmeldeanlagen zurückführen. Auch wenn die in Wohnungen und Häusern installierten Rauchwarnmelder gelegentlich falschen Alarm auslösen, sieht sie der Kreisbrandrat sehr positiv, „Rauchwarnmelder retten wirklich Leben.“ Dagegen ärgert ihn der Notruf-Missbrauch. 21 Fälle gab es davon im vergangenen Jahr.

Erstmals präsentierte Kreisbrandrat Richard Schrank in seinem Jahresrückblick eine Statistik zur Personenrettung. Demnach wurden fast 1.000 Menschen betreut bzw. versorgt. 155 wurden gerettet, 43 davon über Feuerwehrleitern. Und 40 Personen konnten nur noch tot geborgen werden.

Im Landkreis Rosenheim engagieren sich knapp 7.300 Aktive, darunter fast 370 Frauen, in 117 Freiwilligen Feuerwehren, einer Werkfeuerwehr sowie in zwei Betriebsfeuerwehren. Ihre Ausstattung und die Fahrzeuge sind in 127 Feuerwehrgerätehäusern untergebracht.

Um gut auf die Einsätze vorbereitet zu sein, kümmert sich ein Team von 105 Ausbildern um die Organisation und Durchführung von Lehrgängen. „Die Ausbildung ist das Hauptthema unseres Verbandes“, sagte Kreisbrandrat Schrank. In 160 Lehrgängen wurden rund 4.800 Feuerwehrmänner und Frauen ausgebildet. Schrank sprach den Ausbildern einen Riesendank für dieses enorme Schulungsaufkommen aus. Trotzdem sind es immer noch zu wenige Lehrgänge, bedauerte der Kreisbrandrat. Vor allem von Seiten der Staatlichen Feuerwehrschule reichen die für den Kreisfeuerwehrverband Rosenheim zur Verfügung stehenden Lehrgangsplätze nicht aus.

Im Bereich Brand- und Katastrophenschutz hat sich die Ausrüstung der Feuerwehren weiter verbessert. Inzwischen sind an fünf Standorten leistungsfähige Hochwasserpumpen stationiert. Um Menschen sicherer aus Zügen retten zu können, werden Evakuierungsstege angeschafft, zudem wird es eine mobile Tankstelle geben. Ein mobiler Stromerzeuger mit 400 KVA kommt beim Technischen Hilfswerk in Bad Aibling unter.

Zu den markantesten Einsätzen 2018 gehörten unter anderem ein Bombenfund in Stephanskirchen, ein Sprengstofffund in Oberaudorf, der Waldbrand auf dem Schwarzenberg und ein Baumbrand am Riesenkopf. Richard Schrank wählte zudem den Brand eines Wohnhauses in Heufeld aus. Der Feuerwehr war es nicht gelungen, die brennende Wärmeisolierung zu löschen. „Die hat der Teufel gesehen, sie ist der Tod für jedes Haus, wenn es brennt“, so Schrank unmissverständlich.

Ein offenbar immer wiederkehrendes Phänomen bei Einsätzen sind die Gaffer. Schrank bezog hier klar Stellung: „Wenn euch einer beleidigt, schreibt das Kennzeichen auf und gebt es der Polizei weiter. Damit wir diesem Wahnsinn Einhalt gebieten können.“

Gut bestellt ist es um den Nachwuchs der Feuerwehren im Landkreis Rosenheim. Die aktuellen Zahlen präsentierte der Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Pöhmerer. Mit Unterlaus und Schwabering meldeten sich zwei weitere Jugendfeuerwehren beim Kreisfeuerwehrverband an. Von den 117 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis haben inzwischen 85 eine eigene Jugendfeuerwehr. Pöhmerer bedankte sich bei allen, die sich intensiv mit den Jugendlichen beschäftigen: „Wenn ihr das nicht so gut machen würdet, hätten wir nicht so gute Zahlen.“ Tatsächlich liegt die Begeisterung der Jugendlichen im Landkreis über dem bayerischen Durchschnitt. Noch relativ neu ist die Entwicklung von Kinderfeuerwehren, von denen es bereits drei im Zuständigkeitsbereich des Kreisfeuerwehrverbands Rosenheim gibt.

Nicht mit Lob sparte die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer: „Ohne die 117 Freiwilligen Feuerwehren wären wir ziemlich aufgeschmissen.“ Sie erinnerte an die Hochwasserlage vor wenigen Tagen oder an die Schneelage in Aschau und Sachrang im Januar. „Sie opferten ihr Wochenende, arbeiteten bis zur Erschöpfung und bekamen nicht immer, was sie verdienten.“ Die stellvertretende Landrätin meinte die vereinzelte Kritik an den Einsatzkräften, die sie sprachlos machte.

Dank für den überaus großen Einsatz der Feuerwehren kam von Priens zweiten Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster: „Was wäre eine Gemeinde ohne ihre Ehrenamtlichen.“ Darüber hinaus lobte Schuster die gute Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen in den Nachbargemeinden: „Wir brauchen uns gegenseitig.“ Ähnlich äußerte sich Florian Lotter von der Bergwacht, der stellvertretend für alle Hilfsorganisationen feststellte, „das offene und konstruktive Miteinander hat uns stark gemacht. Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, sondern weiter daran arbeiten.“

Das Problem mit den Gaffern sprach auch Robert Kopp, der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd an: „Es ist unerträglich, wenn Einsatzkräfte an der Hilfeleistung gehindert werden. Wir werden alles Machbare unternehmen, damit sie helfen können.“ Weiter meinte der Polizeipräsident, „wir sind froh, über den Schulterschluss mit ihnen.“

Die außerordentlich guten und kameradschaftlichen Beziehungen über die Grenze hinweg waren Thema im Grußwort von Hannes Mayr, dem Bezirkskommandant aus Kufstein: „Es hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt und es freut mich, wenn wir so weitermachen können.“

Einen schönen Gruß von Landrat Wolfgang Berthaler richtete der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner aus. Auch er thematisierte die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen in der Region: „Das passt schon zusammen.“ Der Zusammenhalt ist aus Sicht Stöttners auch notwendig, „denn, wir stehen vor großen Herausforderungen. Wir werden euch von Seiten des Freistaats weiterhin unterstützen.“

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Prien fand die Verbandsvertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Rosenheim e.V. im dortigen Festzelt statt. Unter den Ehrengästen waren die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, die Bezirksräte Sebastian Friesinger und Sepp Hofer sowie viele Bürgermeister oder deren Vertreter. Zudem Angehörige von Polizei, Bundespolizei, mehrerer Rettungsdienste, dem Technischen Hilfswerk, dem Katastrophenschutz, First Responder, der Bergwacht, der Integrierten Leitstelle Rosenheim sowie den Feuerwehren aus dem Bezirk Kufstein und dem Landkreis Mühldorf.


FF Soyen hielt JHV ab

Rückblickend ließ der erste Vorstand das vergangene Jahr 2018 noch einmal Revue passieren. In dem darauf folgenden Bericht des ersten Kommandanten Sebastian Huber, konnten die 70 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer auf 37 Einsätze, diverse Übungen und Lehrgänge zurückblicken. Hierbei wurden ehrenamtlich 2.119 Stunden geleistet. Sehr erfreulich ist, dass Martin Schex als neues Mitglied die Feuerwehrmannschaft verstärkt. Besonders geehrt wurden im Laufe der Versammlung Martin Machl, Stefan Zosseder für 25 Jahre und Georg Riedl, Jakob Singer für 40 Jahre Feuerwehrdienst. Thomas Weber sprach im Namen der Gemeinde seinen besonderen Dank an alle Feuerwehrkameraden/innen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und die gute Zusammenarbeit aus.


Feuerwehrball in Soyen

Gut 200 „Narren“ fanden sich zu einem der wenig verbliebenen Faschingsbälle in der Gemeinde ein. Die Band „AuwähZwick“ bestimmte mit ihrer abwechslungsreichen Musik den Rhythmus der Veranstaltung. Alt und Jung kamen dabei voll auf ihre Kosten und hatten viel Spaß beim Tanzen. Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt der Reichertsheimer Garde. Zum Ausklang war für die meisten Faschingsfreudigen noch ein Besuch in der gemütlichen Bar angesagt.
Vielen Dank sagen die Veranstalter an die zahlreichen Besucher die mit uns gefeiert haben. „Es wird nicht der letzte Ball in Soyen sein“, so die Feuerwehrler

Fotostrecke: Feuerwehrball


Hilfe aus Soyen

Beim Schnee abschaufeln der Aschauer Dächer geholfen

Groß war die Freude über das Engagement der RSA. Neue Vereinsjacken für alle aktiven Schützen der Burgschützen Rieden spendierte kürzlich die RSA Bank. Unser Bild zeigt bei der Übergabe der Jacken von links, RSA Geschäftsführer Soyen Martin Birkmaier und die beiden Schützenmeister Claudia Proksch und Thaddäus Schmidt.

Retten, Löschen, Bergen und Schützen heißt der Slogan der bayerischen Feuerwehren. Nicht nur eine Floskel für die Soyener Feuerwehrleute, denn sie fuhren heute Morgen nach Aschau in den Chiemgau, um zu helfen. Wie zahllose andere Feuerwehrler aus der gesamten Region unterstützten auch sie die Aschauer Wehren beim Dach ab schaufeln. Es hatte etwa 1,50 Meter Schnee auf den Dächern. Unter der Führung von dem Soyener Kommandanten Bernhard Franzler wurden an zwei großen Gebäuden, darunter eine Gaststätte, die Dächer vom Schnee befreit. Erschöpft aber froh, geholfen zu haben, machten sich Christian Ganslmeier, Bernhard Franzler, Georg Huber, Jakob Singer jun. Dominik Gruner, Markus Feuerer, Norbert Schneider, Georg Bacher jun. und Thomas Gröger auf die Heimfahrt nach Soyen.

 

Fotostrecke: Feuerwehr Soyen in Aschau/ Chiemgau

Feuerwehr-Hilfsaktion

Feuerwehrmänner aus Schlicht im Einsatz in Sachrang

Die Feuerwehr Schlicht war bei einer der größten Hilfsaktion der Feuerwehren aus dem Altlandkreis dabei. Zehn Wehren begaben sich nach Sachrang, hier liegt bis zu eineinhalb Metern Schnee. Das kann man sich bei uns zu Hause gar nicht vorstellen. 45 Floriansjünger aus dem Altlandkreis gehörten diesem Team an. Aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim sind seit Freitagnachmittag folgende Feuerwehren im Einsatz: Attel-Reitmehring, Pfaffing, Rott, Schlicht, Steppach, Wasserburg, Aham, Amerang, Bachmehring, Schambach, Schonstett.
Die Feuerwehr aus Schlicht, unter dem Kommando von Sepp Hundseder, war in der Hauptsache damit beschäftigt, die Dächer der Häuser vom Schnee zu befreien. Sollte es wieder schneien – der Wetterbericht verkündet nichts Gutes – oder gar regnen, könnten einige Dächer die Schneelast nicht mehr tragen. Die Feuerwehr Schlicht arbeitete gestern bis zum Sonnenuntergang. Dann ging es vorerst zurück nach Hause.

 

Folgende Feuerwehrmänner waren dabei: Alexander Zettl, Christian Hundseder, Max Thaller, Maxi Grill und Andreas Thaller

 

Fotostrecke: Hilfsaktion der Feuerwehr Schlicht in Sachrang