Frauen haben Schlüsselrollen

In ihrem vielfältigen Engagement ist es den bayerischen Landfrauen ein besonderes Anliegen, sich für eine nachhaltigere Entwicklung auf dem Land sowohl regional als auch international einzusetzen. „Eine Veränderung hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung für die Zukunft unseres Planeten kann nur dann stattfinden, wenn sich jede und jeder Einzelne in der Verantwortung sieht“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Wir bäuerlichen Familien denken seit jeher ressourcenschonend und damit nachhaltig, denn wir wollen unsere Höfe zukunftsfähig an die nächste Generation weitergeben. Mit unseren Landfrauen-Positionen, -Projekten und -Aktionen wollen wir zum Nachdenken anregen und zum Mitmachen auffordern für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigere Zukunft“, so Göller. „Bei der Ausrichtung unserer Landfrauenarbeit behalten wir die globalen Nachhaltigkeitsziele im Blick.“

 

Die Landfrauen in Bayern engagieren sich im Bereich der Bildung, der Öffentlichkeitsarbeit und der politischen Interessenvertretung. Sie stärken Frauen in der Landwirtschaft und auf dem Land, setzen sich für hochwertige Bildungsmöglichkeiten vom Kind bis zum Erwachsenen ein und machen Angebote für ein gesunderhaltendes Leben. Ein nachhaltiges Leben liegt den Landfrauen genauso am Herzen wie die verantwortungsvolle Produktion, der nachhaltige Konsum sowie die Bekämpfung des Klimawandels.

 

Mit dem Projekt in Kenia „Gleicher Beruf – zwei Welten“ (www.bbv-liz.de) unterstützen sie seit 2017 Frauen in Afrika im Bereich der Interessenvertretung, der Einkommens- und Ernährungssicherung und geben ihnen dadurch eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat. „Durch Weiterbildungsangebote tragen wir dazu bei, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Unser jüngstes Beispiel ist die Schulung für junge Frauen zum Thema: Wie führe ich meinen Haushalt mit Schwerpunkt auf regionale Küche“, sagt Dr. Andrea Fuß, Geschäftsführerin der BBV-Landfrauengruppe. Die teilnehmenden jungen Landfrauen sind aufgefordert, das neu erworbene Wissen kontinuierlich an ihre Gruppen, Freunde und Familien weiterzugeben. „Und mit diesem Wissen entwickeln die kenianischen Landfrauen ihre persönliche Lebenssituation und Schritt für Schritt auch ihre Heimatregion weiter“, sagt Dr. Andrea Fuß.

 


Gemeinsam in die Zukunft

Die Ministerin hatte die Diskussions-Foren im Frühjahr bei ihrer Vorstellung der Ergebnisse der Bäuerinnen-Studie angekündigt. „Wir wollen die Bäuerinnen aktiv einbinden und ihre Erfahrungen und Ideen aufgreifen, um bei diesen wichtigen Themen weiter voranzukommen“, sagte Michaela Kaniber.

Die erste dieser Veranstaltungen, die bis März geplant sind, findet am 26. Oktober in Dingolshausen im Landkreis Schweinfurt statt. In einer Abschlussveranstaltung im kommenden Sommer wird die Ministerin dann die Ergebnisse aller Landfrauen-Foren gebündelt präsentieren. Neben aktiven Bäuerinnen sind bei den Foren auch Einsteigerinnen, Altenteilerinnen sowie alle Frauen im ländlichen Raum mit Bezug zur Landwirtschaft willkommen.

In jedem der Landfrauen-Foren werden die vier Themenbereiche bearbeitet, bei denen die Bäuerinnen-Studie besonderen Handlungsbedarf aufgezeigt hat: Die Balance von Arbeit und Freizeit werden ebenso erörtert wie die finanzielle Absicherung der Bäuerinnen sowie die Darstellung der Landwirtschaft und der Beruf Bäuerin in der Öffentlichkeit. „Die Foren sollen helfen, gemeinsam neue Ideen zu finden und diese zu diskutieren. Werden Sie deshalb aktiv und bringen Sie sich ein, damit wir den Beruf Bäuerin, aber auch unsere ländlichen Räume weiterhin attraktiv halten können“, so Ministerin Michaela Kaniber.

 


Nachhaltige Entwicklung

„Eine Veränderung hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung für die Zukunft unseres Planeten kann nur dann stattfinden, wenn sich jede und jeder Einzelne in der Verantwortung sieht“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Wir bäuerlichen Familien denken seit jeher ressourcenschonend und damit nachhaltig, denn wir wollen unsere Höfe zukunftsfähig an die nächste Generation weitergeben. Mit unseren Landfrauen-Positionen, -Projekten und -Aktionen wollen wir zum Nachdenken anregen und zum Mitmachen auffordern für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigere Zukunft“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Bei der Ausrichtung unserer Landfrauenarbeit behalten wir die globalen Nachhaltigkeitsziele im Blick.“

 

Die Weltgemeinschaft will mit den „17 globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030“ überall auf der Erde ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sicherstellen. Die Regierungen weltweit, aber auch die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft sind aufgefordert, ihr Tun und Handeln danach auszurichten.

 

In der Aktionswoche informieren die Landfrauen in den digitalen Medien über ihr vielfältiges Engagement - sei es im Bereich der Bildung, der Öffentlichkeitsarbeit oder der politischen Interessenvertretung. Sie stärken Frauen in der Landwirtschaft und auf dem Land, setzen sich für hochwertige Bildungsmöglichkeiten vom Kind bis zum Erwachsenen ein und machen Angebote für ein gesunderhaltendes Leben. Mit dem Projekt in Kenia „Gleicher Beruf – zwei Welten“ unterstützen sie Frauen in Afrika im Bereich der Interessenvertretung, der Einkommens- und Ernährungssicherung und geben ihnen dadurch eine Perspektive in ihrer Heimat. Ein nachhaltiges Leben liegt den Landfrauen genauso am Herzen wie die verantwortungsvolle Produktion, der nachhaltige Konsum sowie die Bekämpfung des Klimawandels.

 

Text: Bayerischer Bauernverband

 


Petition der Landfrauen

 

  • Das Schließen von Geburtsstationen und Kreißsälen zu stoppen;

  • Die Ansiedlung von Hebammen in Kooperation mit Gynäkologinnen und Gynäkologen aktiv zu fördern und durch Etablierung medizinischer Versorgungszentren sicher zu stellen;

  • Geburtshilfe politisch zum Thema zu machen und bei der Gesundheitsministerkonferenz der Länder fest zu verankern.

 

So viele Menschen haben uns in unserem Anliegen unterstützt, die medizinische Versorgung von Frauen im ländlichen Raum zu verbessern. Denn es darf nicht sein, dass Schwangere in Not geraten, weil immer mehr Kreißsäle und Geburtsstationen auf dem Land schließen“, sagt Petra Bentkämper. Für das Bundesgesundheitsministerium sagt Dr. Thomas Gebhart bei der Übergabe der Unterschriften: „Die Bundesregierung und der Gesetzgeber sind sich der Herausforderung der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, flächendeckenden Versorgung der Versicherten bewusst. Schon in der Vergangenheit wurden gerade mit Blick auf die Geburtshilfe hierzu vielfältige Maßnahmen ergriffen und auch weiter gilt es, die Versorgungssituation kontinuierlich zu überprüfen und etwaigen Fehlentwicklungen gegenzusteuern. Daher begrüße ich nicht nur die wichtige Arbeit des Deutschen LandFrauenverbandes, sondern insbesondere, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift für die wohnortnahe Geburtshilfe einsetzen.“

 

Gab es im Jahr 2000 noch 1.142 Fachabteilungen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, waren es laut Statistischem Bundesamt 2018 nur noch 778. Darüber hinaus ergab eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe an Geburtshilfekliniken im November 2017, dass in den vorangegangenen sechs Monaten mehr als 35 Prozent der Kliniken Schwangere mindestens einmal abgewiesen haben. Die Zahlen bestätigen, dass eine gut erreichbare Geburtshilfe im ländlichen Raum nicht mehr gewährleistet ist.

 


Qualität vom Hof

  • Genuss und Events: Partyservice, Bauernhofgastronomie, Feiern und Tagen
    Die Landfrauen kochen, backen oder richten für Sie vielfältige Buffets her - und das entweder bei Ihnen zu Hause oder auf unserem Hof. Sie finden auch die passende Location für Ihr nächstes Event oder Meeting mit einem passenden Rahmenprogramm für Ihre Gäste.

  • Einkaufen
    Ob Früchte, Gemüse, Käse, Milch, Fleisch oder Holz – auf dem Bauernhof kaufen Sie hochwertig und nachhaltig ein. Sie finden hier Angebote aus Ihrer Region direkt vom Erzeuger*in.

  • Erlebnis und Kreatives
    Hofführungen, Erlebnisbauernhof, Kutschfahrten, Reiten, Urlaub auf dem Bauernhof, Selber ernten, Natur und Landschaft erleben, Kunst, Kultur, Kreatives, Gesundheit und Wellness.

  • Haushalt
    Hausreinigung, Wäschepflege, Hausgarten- und Blumenpflege, Grabpflege, Haushaltscoaching, Alltagsbegleitung, Familienpflege, Betreuungsdienste.

  • Kurse und Seminare
    Die Landfrauen geben Ihnen gerne ihr Wissen weiter, egal ob Kochen und Backen, Lebensmittelkunde, Garten und Kräuter, Gesundheit, Haushaltstraining oder Gestalten und Dekorieren.


Reduzierter Fleischkonsum

Es gibt immer mehr Menschen, die ihre Ernährungsgewohnheiten hinterfragen und weniger Fleisch essen wollen. Auch der Bevölkerungsrückgang in Deutschland schmälert den Fleischabsatz. Diesen Entwicklungen müssen wir uns stellen“, sagt dlv-Präsidentin Petra Bentkämper.

 

Der dlv äußert sich in dem Papier außerdem zu Fleischersatzprodukten. Dazu erläutert die Vorsitzende des dlv-Fachausschusses Hauswirtschaft und Verbraucherpolitik, Christine Reitelshöfer: „Diese meist industriell hergestellten und hochverarbeiteten Produkte sind nicht unbedingt die gesundheitlich und ökologisch bessere Alternative. Wir LandFrauen werben stattdessen für eine regionale und saisonale vegetarische Frischeküche. Der kritische und kompetente Blick der Verbraucherinnen und Verbraucher ist mehr denn je gefragt. Wir fordern daher noch deutlicher als zuvor den Ausbau der Ernährungsbildung für jedes Alter.“ In der Gemeinschaftsverpflegung wünscht sich der Verband weiterhin Wahlfreiheit zwischen Gerichten mit und ohne Fleisch auf Grundlage der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

 

Der dlv kündigt eine intensive Befassung mit dem Thema Nutztierhaltung nach den Bundestagswahlen an. „Die Nutztierhaltung in Deutschland braucht eine Perspektive. Ihr nachhaltiger Umbau kann nur in Einklang mit den Nachhaltigkeitssäulen Ökonomie und Soziales geschehen“, stellt Bentkämper klar. „In der nächsten Legislaturperiode muss die politische Debatte auf Grundlage der Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft sowie der Borchert-Kommission zügig fortgeführt werden.“

 


Landfrauen bei Michaela Kaniber

Sie wünschen sich eine noch bessere Vernetzung bei Themen der Ernährung und Hauswirtschaft einschließlich des Gärtnerns mit dem Ziel, dass Bäuerinnen über diese Diversifizierungsangebote ein Einkommen erwirtschaften können.

 

Bei aktuellen agrarpolitischen Themen machten die Bezirksbäuerinnen deutlich, wie wichtig Verlässlichkeit für die Bauernfamilien ist. Dabei ging es um die Kälbertransporte, den angekündigten Ausstieg aus der Anbindehaltung, das Bayerische Tierwohlprogramm, das Bayerische Moorprogramm, den Wolf, die Holznutzung bei Naturwäldern, die geplanten Regionaltische sowie die Regionalität bei Milchersatzprodukten.

 

Bei der Nachlese zur Bäuerinnen-Studie stand die Frage, welche Entlastung Bäuerinnen erhalten können, im Mittelpunkt.


"Tag des offenen Hofes- digital"

Der Tag des offenen Hofes – digital ist für alle eine tolle Gelegenheit, zu erfahren, wie unsere hochwertigen, regionalen Lebensmittel produziert werden. Nutzen Sie dieses Wochenende, um sich persönlich ein Bild von der Landwirtschaft zu machen und von den Menschen, die ihre Nahrungsmittel erzeugen. Unsere Bäuerinnen und Bauern freuen sich auf Ihren digitalen Besuch“, mit diesen Worten ruft der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, zur Teilnahme auf.

 

Landjugend, LandFrauen und Landwirte haben bereits zahlreiche Videos produziert, die zeigen, wie Landwirtschaft tagtäglich gelebt wird. Kathrin Muus, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V.: „Zugänge zur Landwirtschaft vermitteln, ist wichtiger denn je. Das können wir auch mit dem Tag des offenen Hofes im kleinen oder digitalen Format. Er kann Verständnis schaffen: Verständnis für die Probleme, vor denen diejenigen stehen, die faire Entlohnung für Lebensmittel und ihren Dienst an der Landschaft brauchen. Aber eben auch umgekehrt. Diesen Dialog müssen wir führen, wann und wo immer es geht, damit weder die Vielfalt der betrieblichen landwirtschaftlichen Strukturen noch die nachhaltigen Betriebe auf der Strecke bleiben.“

 

Die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper, ermutigt die Landwirtinnen und Landwirte, sich auch kurzfristig noch am Tag des offenen Hofes – digital zu beteiligen: „Geben Sie der Landwirtschaft am Tag des offenen Hofes ein Gesicht! Es ist die Gelegenheit, den Menschen unsere Höfe zu zeigen und dabei mitzuhelfen, dass die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte die Wertschätzung bekommt, die sie verdient. Danke für Ihr Engagement!“

 

Für den „Tag des offenen Hofes - digital“ wünschen sich die Bauernfamilien in ganz Deutschland möglichst viele Besucherinnen und Besucher auf ihren Digitalkanälen und, wann und wo immer es Corona in den nächsten Monaten erlaubt, auch ein persönliches Treffen.  Der bundesweite „Tag des offenen Hofes“ wird alle zwei Jahre vom Deutschen Bauernverband, dem Bund der Deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband gemeinsam mit ihren Landesverbänden initiiert. Unterstützt wird er von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.


Landfrauen fordern mehr Frauen

Ganz konkret fordert der dlv ein verfassungskonformes Paritätsgesetz im Wahlrecht bei den Listen und Direktmandaten einzuführen, um den Frauenanteil im Bundestag zu steigern und damit die Interessen von Frauen zukünftig besser zu repräsentieren. Das Entgelttranzparenzgesetz muss durch ein Verbandsklagerecht gestärkt werden, um die eklatante Lohnlücke in Deutschland zu schließen. Der dlv ist außerdem der Auffassung, dass geschlechtergerechte Sichtweisen in allen Bereichen des Gesundheitswesens, einschließlich Forschung und Wissenschaft, Berücksichtigung finden müssen.

 

Hofnachfolgen sichern

 

Die Landfrauen verlangen von der nächsten Bundesregierung, die sozio-ökonomische und psychosoziale Lage für Familien zu verbessern sowie Hofnachfolgen zu sichern. Politik muss laut dlv Frauen in der Landwirtschaft in ihren multifunktionalen Rollen fördern. Ein verstärkter Fokus auf Regionalität und Saisonalität trage ebenso wie Agrarforschung und der Einsatz neuester Technologien bei, die weitreichenden Herausforderungen im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz zu bewältigen.

 

Um demokratiefeindlichen Personen entschieden entgegentreten zu können, sind niedrigschwellige und finanziell gut ausgestattete Programme zur Demokratieförderung auf dem Land erforderlich. Um gleichwertige Lebensverhältnisse zu erreichen, braucht es nach dlv-Auffassung eine geschlechtergerechte Ausgestaltung des Fördersystems für strukturschwache Regionen. Weiter hält es der dlv für notwendig, die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) zur Gemeinschaftsaufgabe ländliche Räume weiterzuentwickeln, ohne dabei Kürzungen im Förderbereich Landwirtschaft vorzunehmen.

 

Landfrauen wollen Rentenpunkte fürs Ehrenamt

 

Damit ehrenamtliches Engagement eine tragende Säule der ländlichen Regionen bleibt, fordert der dlv zur Bundestagswahl 2021, Ehrenamtliche zu entlasten und Engagement in Form zusätzlicher Rentenpunkte aufzuwerten. Um Engagierte nicht auszubremsen, müssen bürokratische Hürden, beispielsweise bei der Antragstellung von Förderprogrammen, abgebaut werden. Darüber hinaus braucht es mehr Qualifizierungsprogramme, um ehrenamtliches Engagement zu fördern und Frauen für ehrenamtliche Ämter zu stärken.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Landfrauenverbands ist die Digitalisierung auf dem Land. Deshalb brauche es eine Förderung Gigabit-fähiger Netze (ausschließlich Glasfaser) im Festnetzbereich, so die Landfrauen. Dabei müssen die im ländlichen Raum typischen Rand- und Einzellagen beim Ausbau berücksichtigt werden. Ziel der neuen Bundesregierung sollte außerdem sein, Funklöcher und weiße Flecken zu beheben und einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet, über das Mindestmaß von 30 Mbit/s hinaus, zu gewährleisten.


Aktionstag 2021

In ihrem Grußwort betonte Bundesministerin Christine Lambrecht „Verbraucherinnen wählen — LandFrauen klären auf!Dieses Motto verrät sofort, worauf es ankommt. Es geht nicht um Bevormundung oder um luftige Theorie“, so Christine Lambrecht. „Es geht um konkrete Orientierungshilfe im Labyrinth des Verbraucherinnenalltags. Es geht darum, die Verbraucherinnenkompetenz zu stärken – gerade auch im ländlichen Raum.“

 

Im Anschluss diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, der Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands Klaus Müller sowie Jutta Kuhles aus dem dlv-Präsidium und LandFrauenGuide Angelika Holub-Salerno über Notwendigkeit und Chancen einer aufgeklärten Verbraucherschaft.

 

Ob es das Abschließen von Handyverträgen, die Rückerstattung nicht wahrgenommer Flugreisen oder die Stolpersteine beim Versicherungsvertrag sind, auch die Talkgäste gaben offen zu, im privaten Alltag vor den vielen Verbraucherfallen nicht immer gewahrt zu sein. Umso deutlicher wurde, wie wichtig es ist, Menschen hinsichtlich eines guten Verbraucherschutzes aufzuklären und frühzeitig mit der Verbraucherbildung zu beginnen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Verbraucherrechte gestärkt und Wissenslücken geschlossen werden müssen. Zusammen mit den vielen engagierten LandFrauen, der Expertise der Verbraucherzentralen und mit Unterstützung des BMJV kann es gelingen, Menschen überall zu aufgeklärten Konsumentinnen und Konsumenten zu machen.

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbes zum Verbraucherschutz im ländlichen Raum. Die ausgezeichneten Projektideen der Landfrauengruppe im Bayerischen Bauernverband, des Thüringer LandFrauenverbandes sowie des LandFrauenverbandes Rheinland-Nassau, der gleich für zwei Ideen prämiert wurde, werden als Leuchtturmprojekte im Rahmen der Aktionstage in den kommenden Monaten umgesetzt. In ihrer Laudatio auf die Preisträgerideen sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl: „Die Tatkraft der LandFrauen spiegeln die im Rahmen des Wettbewerbs eingereichten Vorschläge eindrucksvoll wider. Es wurden Projektideen eingereicht, die alle geeignet sind, Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Land vor Ort zu unterstützen und dazu beizutragen, dass sie selbstbestimmt durch den Verbraucherdschungel kommen.“ Petra Bentkämper, Präsidentin des dlv, hob hervor: „Verbraucherschutz macht Spaß und genau das ist die Motivation zur Beteiligung an diesem Ideenwettbewerb gewesen.“

 

Mit ihrem Projekt „Medienkompetenz für LandFrauen von LandFrauen“ wollen die bayerischen LandFrauen andere LandFrauen mit 20 Online- und Präsenzschulungen zum Thema Medienkompetenz für die digitale Welt fit machen. In Rheinland-Nassau bringt der LandFrauen-Bus als „rollende Bühne“ Verbraucherinformationen in die Region. Auf Marktplätzen, Schulhöfen und vor Supermärkten informieren LandFrauen und externe Fachleute mit Vorträgen, Quiz-Spielen und Umfragen über Verbraucherrechte. Das Projekt „Ich bin doch erwachsen?!“ vermittelt zusammen mit der offenen Jugendarbeit in Bad Neuenahr Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Grundlagen des Verbraucheralltags. Gemeinsam mit den Jugendlichen soll ein Spiel zum Einmaleins des Verbraucherwissens entwickelt und produziert werden. In Thüringen informieren Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale bei Public-Viewing-Veranstaltungen zu verschiedenen Themen des wirtschaftlich-rechtlichen Verbraucherschutzes. Die Veranstaltungen werden von LandFrauen organisiert und moderiert.

 

Viele Menschen haben weiterhin in ihrem Verbraucheralltag das Bedürfnis nach mehr Schutz und Orientierung. Das ist auch einer der Punkte, der in unserer Umfrage sichtbar wurde“, motiviert Sibylle Klug, Mitglied im dlv-Präsidium, alle LandFrauen, sich mit Aktionen zu beteiligen. „Wer, wenn nicht wir als starke Kraft auf dem Land können viele Menschen erreichen?!“

 

Der gesamte Aktionszeitraum läuft vom 30. April 2021 bis 30. Oktober 2021. Weitere Informationen zu den Aktionstagen 2021 sowie den Veranstaltungen, die vor Ort geplant und durchgeführt werden, finden Sie auf der dlv-Webseite unter www.landfrauen.info/aktionstage und der Aktionslandkarte unter www.landfrauen.info/aktionslandkarte

 

Bereits zum fünften Mal werden 2021 die Aktionstage durchgeführt. Sie finden im Turnus von zwei Jahren jeweils unter einem neuen Motto und zivilgesellschaftlich relevantem Thema statt, erreichen viele Menschen und sind ein aktiver Beitrag zur Gestalteng der ländlichen Räume. Das ehrenamtliche Engagement und die starke Kraft von LandFrauen werden dabei bundesweit sichtbar und erlebbar.

Einer für alle, alle für einen!

Wir wollen so viele Menschen wie möglich dafür sensibilisieren, dass Impfungen zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen in der Medizin zählen. Deshalb führen wir mit Referenten des Bayerischen Hausärzteverbandes bayernweit Bildungsveranstaltungen durch, bei denen jeder willkommen ist und sich informieren kann“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller.

 

Der Startschuss der landesweiten Gesundheitsoffensive ist jetzt beim Kreisbäuerinnen-Seminar am 14. April 2021 zusammen mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Vertretern des Bayerischen Hausärzteverbandes gefallen. Minister Holetschek lobte in seinem Grußwort die Gesundheitsoffensive der Landfrauen und dankte dem Bayerischen Hausärzteverband für die Unterstützung: „Die Corona-Pandemie zeigt eindrücklich, welchen hohen Stellenwert das Impfen in der Gesundheitsversorgung hat. Wir haben in Bayern früh mit 100 Impfzentren eine breite Infrastruktur geschaffen, um zügig viele Menschen mit Impfstoff versorgen zu können. Jetzt sind auch die Arztpraxen mit im Boot. Das Impfen ist der Königsweg durch die Pandemie. Es ist aber auch bei der Bekämpfung anderer Krankheiten unverzichtbar. Die Kampagne der Landfrauen mit Unterstützung des Bayerischen Hausärzteverbandes erreicht viele Menschen und ist eine wertvolle Ergänzung zu der Impfkampagne des Gesundheitsministeriums.“

 

Der Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin und ausgewiesene Impf-Experte Prof. Dr. Jörg Schelling greift in seinem Muster-Vortrag neben den Standard-, Indikations- und Reiseimpfungen auch das Thema Impfungen in der Schwangerschaft und bei besonderen Risiken auf. „Mir ist besonders daran gelegen, die Teilnehmerinnen umfassend wissenschaftlich basiert zu informieren, ohne dass rein praktische Fragen aus dem Blickfeld verloren gehen. So bietet mein Vortrag auch Tipps für die Teilnehmerinnen, wie man eine gute Impfpraxis erkennt“, sagt Prof. Jörg Schelling.

 

Der Landesvorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, ebenfalls Facharzt für Allgemeinmedizin, Dr. Markus Beier dankte den Landfrauen für ihr wichtiges Engagement und die anstehende  Aufklärungsarbeit: „Mit diesem Bildungsangebot der Landfrauen bietet sich uns Hausärztinnen und Hausärzten bayernweit die Möglichkeit, noch stärker für das Thema Impfen zu sensibilisieren, wichtige Informationen zu vermitteln und mit Irrtümern aufzuräumen. Impfen darf nicht nur in Zeiten von Corona im Fokus stehen. Ich bin sehr dankbar, dass sich die Landfrauen dieses so wichtigen Themas angenommen haben.“

 

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Um sie möglichst lange zu erhalten, schaffen wir seit 2003 mit unseren Gesundheitsoffensiven Bildungsangebote zur Gesundheitsaufklärung und -vorsorge im ländlichen Raum“, sagt Landesbäuerin Göller. Alle Veranstaltungstermine im Rahmen der Aktion zum Thema „Impfen – Einer für alle, alle für einen!“ werden unter www.bildung-beratung-bayern.de veröffentlicht.

 


Landfrauenverband zieht Bilanz

Die Bilanz der Regierungsarbeit fällt aus Sicht des Deutschen LandFauenverbandes gemischt aus. „Einige Kernthemen wurden angepackt, aber frauenpolitisch sehen wir auch Defizite“, so Bentkämper. „Dass die Corona-Pandemie seit einem Jahr zusätzliche Herausforderungen für das Regierungshandeln gebracht hat, übersehen wir dabei nicht. Dem zollen wir unsere Anerkennung, bilanzieren aber unsere dlv-Kernforderungen mit kritischem Blick.“

 

Gerechte Chancen

 

Dem dlv ist es ein zentrales Anliegen, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen und bundesweit die Gleichstellung der Geschlechter dauerhaft in allen Lebensbereichen voranzutreiben. Die von der Koalition vereinbarte Bundesstiftung Gleichstellung kommt erst jetzt in den politischen Beratungsprozess. Als dlv erwarten wir höchste Priorität, sie noch in dieser Legislatur zu errichten. Ziel muss es sein, dass die Stiftung zügig mit ihrer Arbeit beginnt. Aus Sicht des dlv, der größten Frauenlobby im ländlichen Raum, muss ein Schwerpunkt der Bundesstiftung die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in ländlichen Regionen sein, um umfassende Gleichstellungsziele zu erreichen.

 

Der dlv begrüßt, dass die Bundesregierung ihrem, im Koalitionsvertrag festgehaltenen Auftrag nachgeht, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst mit dem Zweiten FührungspositionenGesetz (FüPoG II) weiter zu erhöhen. Dies ist ein Meilenstein der Gleichstellungspolitik, wenn es darum geht, eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen zu erreichen. Der dlv fordert die Bundesregierung auf, die Novellierung schnell voranzutreiben und das FüPoG II noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen.

 

Mit dem Kompromiss bei der Mütterrente gibt sich der dlv nur halb zufrieden. So wurde das Koalitionsversprechen – drei volle Entgeltpunkte für alle Mütter – nicht eingehalten. Mit der letzten Anpassung von 2019 gibt es noch immer einen halben Entgeltpunkt Unterschied für Mütter mit Erziehungszeiten, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Der dlv hält an seiner Kernforderung fest und fordert weiterhin drei Entgeltpunkte für alle Mütter und Väter sowie eine Finanzierung der Mütterrente aus Steuergeldern, um der Altersarmut von Frauen entgegenzuwirken.

 

Frauen sind in Deutschen Parlamenten noch immer stark unterrepräsentiert. Die Bundesregierung hat die Chance verpasst, Parität im Wahlrecht zu verankern. Der dlv fordert — unabhängig von der derzeitigen Rechtsprechung — die Bundesregierung auf, sich für eine geschlechterparitätische Besetzung im Bundestag stark zu machen und den Weg dorthin für die nächste Legislatur schon heute zu ebnen.

 

Zukunft Ehrenamt

 

Das Koalitionsversprechen, ehrenamtliches Engagement zu stärken und zu fördern, ist mit der Gründung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt umgesetzt worden. Der dlv hat den Gründungprozess aktiv mitbegleitet und bewertet die Stiftung als eine große Chance, Ehrenamtliche in ihrer Arbeit für die Gesellschaft zu unterstützen sowie digitale und soziale Innovationen im Ehrenamt zu fördern. Für den dlv ist aber auch klar, dass Förderprogramme nicht am fehlenden Status der Gemeinnützigkeit scheitern dürfen, sondern zivilgesellschaftliches Wirken von Verbänden berücksichtigt werden muss.

 

Bewusster einkaufen hilft sparen

Für die Landfrauen im Bayerischen Bauerverband ist klar, dass z. B. beim Kauf von regionalen und saisonalen heimischen Lebensmitteln die Ressourcen geschont werden und damit ein wichtiger Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit geleistet wird. „Hierbei steht nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern eine bewusste Kaufentscheidung“, betont die Landesbäuerin. Denn regionale und saisonale Produkte stehen für:

eine sehr gute Ökobilanz durch kurze Transportwege im Gegensatz zu Waren die u. U. aus fernen Ländern mit dem Flugzeug nach Deutschland importiert werden
sehr guten Geschmack da z. B. Gemüse und Obst voll ausreifen können
höchste Qualität durch ständige unabhängige Kontrollen
mehr Wertschätzung für die bayerischen Bäuerinnen und Bauern
• eine
starke heimische Wirtschaft durch Arbeitsplätze in der Region mit fairen Arbeitsbedingungen.

 

Hilfreich bei der Suche nach heimischen Produkten sind  u. a. die beiden Qualitäts- und Herkunftskennzeichen „Geprüfte Qualität Bayern“ und „Geprüfte Qualität Bio Bayern“. Produkte mit diesen Siegeln garantieren höchste Qualität hergestellt in Bayern.

 

Landfrau haben ihren Traumberuf gefunden

Bäuerinnen in Bayern tragen zentral zur Stabilität der landwirtschaftlichen Betriebe bei. „Die Frauen sind die Schlüsselfiguren auf den Höfen. Ihre Bedeutung kann nicht hoch genug geschätzt werden. Die allermeisten Frauen lieben ihren Beruf, allerdings sind sie großen Herausforderungen und starken Belastungen ausgesetzt. Das wollen wir angehen. Vor allem den enormen Arbeitszeiten für Hof und Familie und bei der sozialen Absicherung der Frauen werden wir ansetzen“, sagte Ministerin Michaela Kaniber bei der Vorstellung der neuen Bäuerinnenstudie im Rahmen einer Online-Veranstaltung zusammen mit Landesbäuerin Anneliese Göller.
„Die Studie zeigt, dass die Frauen weit über die klassischen weiblichen Bereiche hinaus Verantwortung im Betrieb tragen. Die Bäuerin ist das Herz des Hofes“, sagt Landesbäuerin Göller.

 


Ein wissenschaftliches Team von Professorin Dr. Jutta Roosen, Leiterin des Lehrstuhls für Marketing und Konsumforschung an der Technischen Universität München, hat rund 2.300 Frauen im Alter von 18 bis 82 Jahren aus dem ländlichen Raum befragt. Mit der Studie liegt nun nach zehn Jahren wieder eine breite aktualisierte Datenbasis zur Arbeits- und Lebenssituation der bayerischen Bäuerinnen vor.

 


Zu den wichtigsten Ergebnissen gehört, dass die allermeisten Landfrauen ihren Traumberuf gefunden haben: Bei der Frage nach der Lebenszufriedenheit sind die überwiegende Mehrheit der Bäuerinnen (67 Prozent) mit ihrem Leben zufrieden und sagen, dass sie wichtige Lebensziele erreicht hätten. Knapp 90 Prozent der Bäuerinnen schätzen ihre Bedeutung für den landwirtschaftlichen Betrieb als groß ein. Durch ihre hohe Verantwortung für den Betrieb und eine partnerschaftliche Aufgabenteilung nehmen sie eine zentrale Rolle ein und leisten zum Einkommen einen wesentlichen Beitrag. 60 Prozent der Landfrauen bringen durch eine Berufsausbildung außerhalb der Land- oder Hauswirtschaft weitere Qualifikationen auf die Höfe und setzen damit Impulse. Bäuerin sein bedeutet aber auch, viele Arbeitsstunden und wenig Freizeit. Zwei Drittel der Frauen sind dennoch mit der guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden. Fast zwei Drittel der Bäuerinnen sind trotz hoher Arbeitsbelastung ehrenamtlich aktiv.

 


Vier von fünf Landfrauen schmerzt es persönlich, dass das Image ihres Berufs schlecht ist. So wünschen sich viele Bäuerinnen neben mehr Freizeit, vor allem eine bessere Anerkennung ihres Berufs durch die Gesellschaft und die Medien. Die Studie zeigt auch, dass die Zukunftsängste beträchtlich sind. Die soziale Absicherung bei persönlichen und beruflichen Schwierigkeiten macht den Landfrauen Sorgen.

 


Verbraucherkompetenz in ländlichen Regionen

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist davon überzeugt, dass nur aufgeklärte Verbraucherinnen und Verbraucher selbstbestimmt entscheiden und für ihre Interessen gegenüber Politik und Wirtschaft einstehen können. Hier setzt der dlv seit 2019 mit seinem Projekt „LandFrauenGuides — Verbraucherinfos auf's Land gebracht" an und stärkt die Verbraucherkompetenz in ländlichen Regionen.

 

Unter dem Motto „Verbraucherinnen wählen — LandFrauen klären auf!“ will der dlv 2021 innerhalb seiner Aktionstage mit zahlreichen regionalen Veranstaltungen Orientierung im Dickicht des Verbraucheralltags geben. „Angesichts der zahlreichen digitalen Erfahrungen während der Pandemie müssen wir alle wissen, welche Pflichten es zum Beispiel für den Datenschutz bei Videokonferenzen gibt oder unter welchen Bedingungen Stornierungen möglich sind, welche Ersatzansprüche wir haben oder welche Zahlungen geleistet werden müssen“, so dlv-Präsidentin Petra Bentkämper. „Rechte zu kennen, ist die eine Seite, aber gleichzeitig sind wir als mündige Bürgerinnen und Bürger gefordert, kompetent das Wissen anzuwenden und unter Beweis zu stellen“, sagt Petra Bentkämper mit Verweis auf die Aktionstage 2021.

 

Verbraucherinformation und Verbraucherberatung sind ein Schlüssel für hohe Lebensqualität und gleichberechtigte Teilhabe. Die Deutschen LandFrauen bringen diese Anliegen entscheidend voran: mit tatkräftigem Engagement gerade für den ländlichen Raum. Für unser Gemeinwesen liegt darin ein wertvoller Dienst“, so die Schirmfrau der Aktionstage Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

 

Der offizielle Startschuss für die Aktionstage fällt am 30. April 2021.