Wir erheben unsere Stimmen

In der Aktionswoche wollen wir unsere Unterstützer*innen und uns gegenseitig stärken in unserem unermüdlichen Einsatz für die volle Gleichberechtigung aller Getauften und Gefirmten in unserer Kirche. Wir wollen zu Diskussionen anregen, zum Nach- und Umdenken. Damit unterstreichen wir laut und klar unsere Vision von Kirche.

 

Wir laden Sie herzlich ein, Teil der Aktion #FrauenStimmen zu werden. Auf der Aktionsseite (s. lila Button unterhalb) haben Sie die Möglichkeit, den Kurzfilm zu schauen sowie Ihre Video-Botschaft mit Ihren Erwartungen an eine glaubwürdige Kirche direkt an den KDFB zu senden. Bitte senden Sie uns Ihr Video bis zum 31.05.2021.

 

www.frauenstimmen-kdfb.de

 

Veranstaltungen während der Aktionswoche

 

  • Samstag, 24. April

    Die Stunde der Frauen! – Von 18.00 bis 20.00 Uhr lädt der Diözesanverband Würzburg zu einem Frauengottesdienst aus der Mauritiuskirche ein. Im Anschluss gibt es einen Vortrag von KDFB-Vizepräsidentin Birgit Mock zu ermutigenden Frauen in unserer Geschichte. Die Veranstaltung kann per Live-Stream verfolgt werden.

    https://www.sankt-benedikt.org/livestream/

  • Sonntag, 25. April 2021

    Gemeinsamer Auftakt: Von 15.30-18.00 Uhr wollen wir gemeinsam in unsere Aktionswoche starten! Alle Frauenbundfrauen und alle Interessierten sind herzlich zur digitalen Eröffnung eingeladen. Wir freuen uns, dass Schwester Philippa Rath in diesem Format zum Thema „Berufungen“ sprechen wird. Weitere Infos dazu in Kürze hier.

    Zoom-Hintergrund zum Download

  • Donnerstag, 29. April 2021

    Zentrale Veranstaltung zum Tag der Diakonin

    Alles zum Tag der Diakonin

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

 

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Der KDFB hält Lohngerechtigkeit für ein zentrales Thema hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen. Lohnlücken müssen geschlossen werden, denn sie sind Ausdruck der Diskriminierung von Frauen. „Wer Frauen aufgrund ihres Geschlechts geringer bezahlt, obwohl sie die gleichen Tätigkeiten ausüben wie Männer und zudem bestens qualifiziert sind, zeigt damit, dass Wert und Würde des Menschen mit zweierlei Maß gemessen werden. Ein solches Denken widerspricht sowohl dem Grundgesetz als auch einer fortschrittlichen Gesellschaft“, stellt Monika Arzberger fest. Auch wenn der diesjährige Equal Pay Day eine Woche früher stattfindet als in den Jahren zuvor, weil sich laut Statistischem Bundesamt die Entgeltlücke von 21 Prozent auf 19 Prozent verringert hat, ist dies für den KDFB kein Anlass zum Jubeln.

 

Das aktuelle EPD-Motto „Game Changer – mach dich stark für equal pay!“ stammt aus dem Sport. Gemeint sind diejenigen, die im Spiel aktiv sind, die kreative und auch überraschende Wege einschlagen, um ans Ziel zu kommen. Game Changer sind Menschen, die etwas bewegen wollen, eine Vision haben und andere für ihre Ideen gewinnen. Dazu stellt Monika Arzberger fest: „Ich bin ein Game Changer, weil ich mich in meinem unternehmerischen Alltag dafür einsetze, dass der Lohn von der Tätigkeit der Person abhängt und nicht vom Geschlecht. Entgeltungleichheit ist Folge von tradierten Rollenvorstellungen und festigt sie zugleich. Sie hat weitreichende Konsequenzen – bis hin zu geringeren Renten und Altersarmut von Frauen.“