Vorstellungsrunden Bürgermeisterkandidat IfS

 

Martin Krieg

  • Freitag,        31.01.2020     19:30 Uhr  Gasthaus Rieden
    Freitag,        07.02.2020   19:30 Uhr Gasthaus Altense
    Samstag,     08.02.2020  19:30 Uhr In der Brandmühle
    Mittwoch,    12.02.2020    19.30 Uhr beim Hans in Koblberg
    Samstag,     29.02.2020   19:30 Uhr Dorfwirt Soyen

Wahlveranstaltung

Ideen für Soyen (ifS) nominiert Martin Krieg als Bürgermeisterkandidaten

 

Bürgermeisterkandidat Martin Krieg (IfS)

Mit großer Mehrheit wurde Martin Krieg bei der Aufstellungsversammlung der ifS mit 76 zu 4 Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Die Veranstaltung war beivoll besetztem Saal im Dorfwirt sehr gut besucht – ein klarer Beleg für das überdurchschnittliche Interesse an der Gemeindepolitik und für das Vertrauen, das Martin Krieg von seinen Mitbürgernentgegengebracht wird. In einer engagierten Rede legte Martin Krieg seine Vorstellungen von einer nachhaltigen, modernen Gemeindepolitik dar –und von einem offenen und ehrlichen Dialog, der die Bürger bei sämtlichen Belangen des Gemeinwesens miteinbezieht. Zu den zentralen Anliegen von Krieg zählen der Ausbau der Kinderbetreuung, der Jugend- und Seniorenarbeit sowie die Unterstützung der Vereine, indem beispielsweise geeignete Räumlichkeiten für deren Belangeund Aktivitätengeschaffen bzw. zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für ihn die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für junge Leute, sowie von altersgerechten Wohnungen. Dass eine funktionierende, gut ausgebaute Infrastruktur Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen ist und Abwanderung verhindert, sollte sich von selbst verstehen.Ärzte, Apotheke, Dorfladen, Bäcker, Metzger, Friseur und Gasthof: Das alles gibt es in Soyen. Optimierungsbedarf besteht hingegen bei der Zuganbindung, weshalb sich Martin Krieg für einen stündlichen Stopp der Bahn im Ort einsetzen möchte.Weitere Themen, derer Martin Krieg sich annehmen will, sind die jährliche Sanierung von Gemeindestraßen, eine freundlichere Gestaltung der Ortseingänge sowie die Ausweisung ortsnaher Gewerbeflächen für das produzierende Gewerbe. Auch für den Ausbau eines gemeindeübergreifenden Wassernahverbunds mit Soyen, Schlicht und Wasserburg möchte sich Martin Krieg im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister engagieren, zumal damit eine gegenseitige Absicherung der Wasserversorgunggewährleistet wäre.Der Mann weiß, wovon er spricht, schließlich ist er seit fünf Jahren2. Vorstand im Verbandsrat der Wasserversorgung der Schlicht-Gruppe, einem der größten Wasserversorger Bayernshinsichtlich Flächen- und Leitungsnetz.Durch seine elfjährige Erfahrung im Rechnungsprüfungsausschuss und in Folge von Fortbildungen konnte sich Martin Krieg ein differenziertes Wissenim BereichGemeindefinanzen und Aufbau der Kameralistik erwerben. Fachkompetenz beweist er dank seinerebenfalls 11-jährigenZugehörigkeit zum Bauausschuss mit Fortbildung „Spezialwissen zum besseren Bauen und Wohnen in der Kommune“ sowie seiner langjährigenSelbständigkeit.Seine gute Vernetzung mit Behörden, Ämternund Unternehmen erweist sich als zusätzlicher Pluspunkt bei den verschiedensten Fragestellungen.

 

In seiner Vorstellungsrede benannte Martin Krieg wichtige Stationen seines Lebens: Ausbildung und Arbeit bei einer ortsansässigen Fahrzeugbaufirma, anschließendLeitung einer Schlosserei mit 10 Angestellten, Übernahme des elterlichen Hofes und Selbständigkeit mit Werkstatt, Meisterschule in Abendkursen zum Karosseriebau-und Fahrzeugbaumeister, Zulassung der HWK zum Führen eines Metallbaubetriebes, 2005 Umbau und Gründung eines Friseurbetriebs in Soyen mit Personal- und Geschäftsverantwortung,2005 Gründung und Verwaltung der Maschinengemeinschaft für Wald- und Reinigungsmaschinen mit 19 Mitgliedern, über 35 Jahre aktives Mitglied der FFW Schlicht, 20 Jahre 2. Vorstand der Jagdgenossenschaft.Martin Krieg verbringt viel Zeit in der Natur und bei seinen Tieren – kein Wunder also, dass ihm ein respektvoller, behutsamer Umgang mit allem, was lebt und gedeiht, wichtig ist. Für ihn zählt jeder noch so kleine Beitrag, der die Chance erhöht, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. In einem Dorf zu leben, wo andere Urlaub machen, empfindet Martin Krieg als Privileg. An Ideen, wie man das Dorfleben gemeinsam noch lebendiger und schöner gestalten könnte, fehlt es ihmnicht. Authentisch soll sein Soyen bleiben, doch es darf ruhig noch ein bisschen attraktiver werden. Text: Margit Uber