Informationsabend am 5. November, Qualifizierungskurs beginnt im Februar

Die Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Die Kindertagespflege stellt die familienähnlichste Form der Kindertagesbetreuung dar. Kindertagespflegepersonen in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an. Nach einer Überprüfung der Räumlichkeiten und der familiären Situation durch die Fachberatung Kindertagespflege und der Teilnahme am Qualifizierungskurs wird eine befristete Pflegeerlaubnis für fünf Jahre erteilt.

 

Unterstützung bieten die enge Zusammenarbeit mit den Fachberatungen der beiden Ämter aus Stadt und Landkreis Rosenheim und der Erfahrungsaustausch mit anderen Kindertagespflegepersonen in den Netzwerktreffen.
 
Interessierte Frauen und Männer, die Fragen zur Kindertagespflege oder Interesse an einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater haben, melden sich bei den Fachberatungen Kindertagespflege, für die Stadt Rosenheim im Amt für Schulen, Kinderbetreuung und Sport bei Bettina Sewald unter der Telefonnummer 08031 365 1568 sowie im Landkreis Rosenheim bei Regina Backes unter der Telefonnummer 08031 392 2327.

 


Verhalten im Katastrophenfall

Regionalfernsehen Oberbayern

Vodafone Kabel Deutschland und komro
In den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land, zudem in der Stadt Rosenheim.

Satellit Astra 1L
Transponder 1.023 (11.553 MHz ) ASTRA 1L
Transport Stream ID (TSID): 1023
Modulation: DVB-S2 8-PSK
Polarisation: horizontal
Symbolrate: 22000MSym/s
FEC 2/3
Kennung: rfo HD Fernsehen Oberbayern

Internet www.rfo.de
Mit Live-Stream und Mediathek

Im Falle einer Katastrophe sollten Sie:

  1. Ruhe bewahren
  2. Türen und Fenster schließen
  3. Radio oder Fernsehen einschalten
  4. die Nachbarn informieren
  5. nur im Notfall die Telefonnummern 110 oder 112 wählen 

Bei Hochwasser sollten Sie:

  1. regelmäßig Wetter- und Hochwassermeldungen verfolgen
  2. Taschenlampen oder Kerzen bereithalten, da Stromausfälle nicht auszuschließen sind
  3. Uferbereiche meiden
  4. Absperrungen beachten
  5. Hochwasserführende Gewässer nicht mit Booten befahren
  6. überflutete oder teilüberflutete Straßen nicht mit dem Auto befahren, auch wenn es keine Absperrung gibt
  7. die Heizung abschalten, gegebenenfalls Ölzufuhr oder Gasventile schließen
  8. bei dem Austritt von Heizöl die Feuerwehr benachrichtigen
  9. Ihr Auto aus dem Gefahrenbereich entfernen
  10. soweit möglich den Keller räumen
  11. die wichtigsten persönlichen Papiere in einer Mappe bereithalten, um sie bei einer nötigen Evakuierung mitnehmenzu können

Sandsäcke können Sie bei Bedarf bei der Feuerwehr abholen. 

Wichtige vorbeugende Maßnahmen bei drohendem Hochwasser sind:

  1. Heizöl- oder Flüssigkeitstanks fachgerecht befestigen
  2. keine wassergefährdenden Flüssigkeiten oder Stoffe im Keller oder der Garage lagern
  3. Kellerfenster und Haustüren abdichten
  4. bei Abwesenheit ihre Telefonnummer bei Verwandten, Bekannten oder den Nachbarn hinterlassen
  5. ein batteriegetriebenes Radio und Ersatzbaterien bereit halten

In Fällen von Vogelgrippe sollten Sie folgende Richtlinien und Ratschläge berücksichtigen:

  1. wenn Sie Geflügel halten sind Sie verpflichtet, dies den zuständigen Stellen zu melden. Einzige Ausnahme sind Taubenhalter.
  2. Anordnungen zur so genannten Aufstallung von Geflügel, d.h. die Tiere müssen im Stall bleiben, sind zu befolgen.
  3. wild lebende Wasservögel sollten Sie nicht füttern
  4. tote Vögel fassen Sie nicht an
  5. wenn Sie gehäuft tote Vögel finden, verständigen Sie bitte das Staatliche Veterinäramt oder die örtliche Feuerwehr

Steckdosen sind Elektroschrott

„Passive Elektro- und Elektronikgeräte“ leiten Ströme durch. Deshalb gehören dazu auch Audiokabel, Kabeltrommeln oder Verlängerungskabel. Nicht von der neuen Regelung betroffen sind einzelne Bauteile, die zur Herstellung eines fertigen Produktes dienen wie Klemmen, Lampenfassungen oder Kabel als Meterware und ferner Steckdosen oder Stecker, welche zum Einbau in ein Gerät bestimmt sind.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Kreislaufwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Fahrkostenerstattung

Wichtig ist zudem, dass pro Familie eine Eigenbeteiligung von 440 Euro angesetzt wird. Diese Vorgabe entfällt nur, wenn Unterhaltspflichtige Kindergeld für drei Kinder, Arbeitslosengeld II (bekannt als „Hartz IV“) oder bestimmte andere Sozialleistungen nach den Sozialgesetzbüchern II oder XII erhalten.

Bis spätestens 31. Oktober muss der Antrag beim Landratsamt Rosenheim eingegangen sein. Die Behörde rät, die Versandzeit in der Post zu beachten. Für Rückfragen steht das Sachgebiet „Schulen und ÖPNV“ zur Verfügung. Es ist telefonisch unter 08031 392 1411, - 1412, - 1413 und -1415 zu erreichen. Formulare für die Antragstellung gibt es in den Schulen, im Landratsamt Rosenheim oder online unter www.landkreis-rosenheim.de (Suchbegriff: Schülerbeförderung).

Bienenschutz beim Glasrecycling

Bei Marmeladengläsern, Gemüsegläsern oder Joghurtgläsern beispielsweise ist ein gründliches Auslöffeln vollkommen ausreichend.

Anders sieht es bei Honiggläsern aus. Diese sollten nur gut gespült entsorgt werden. Der Grund dafür ist das bestehende Risiko, dass sich Bienen beim Kontakt mit den Honigresten mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut infizieren können. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine hochinfektiöse bakterielle Brutkrankheit, an der die Bienenvölker verenden können. Der Erreger schädigt die Bienenbrut. Die reine Bienenseuche ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Sprechtag der Aktiven Wirtschaftssenioren am 5. September

Der Landkreis Rosenheim liegt mitten im Zentrum des Dreiecks München-Salzburg-Innsbruck. Für viele Firmen unterschiedlichster Branchen ist der Landkreis damit der ideale Ausgangspunkt, um erfolgreich zu arbeiten. Auch die Start-up-Szene ist im Landkreis Rosenheim sehr ausgeprägt und aktiv. Wer sich selbstständig machen will, kann sich kompetente Unterstützung bei den aktiven Wirtschaftssenioren holen. Die nächste Möglichkeit sich kostenlos beraten zu lassen, gibt es am 5. September im Landratsamt Rosenheim. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Selbständig als Kindertagespflegeperson

Qualifizierungsmodul zur Kindertagespflege für pädagogische Fachkräfte

In Stadt und Landkreis Rosenheim hat sich die Kindertagespflege zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Möglichkeiten für eine flexible Betreuung von Kindern werden gerne in Anspruch genommen. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk bieten die Stadt und der Landkreis Rosenheim im September erneut ein eigenes Qualifizierungsmodul für Berufsgruppen mit pädagogischer Grundausbildung an.

Die Betreuung in der Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Tagesmütter und Tagesväter in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in Ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an.

Grundlage für die Tätigkeit ist eine Pflegeerlaubnis, die kindgerechte Räumlichkeiten sowie den Nachweis eines Qualifizierungskurses mit 160 Unterrichtseinheiten beinhaltet. Berufsgruppen mit einer pädagogischen Grundausbildung wie beispielsweise Kinderpflegerinnen oder Kinderpfleger, Erzieherinnen oder Erzieher sowie Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen sind von der zusätzlichen Qualifizierung ausgenommen. Aus diesem Grund wird für Interessierte in Stadt und Landkreis Rosenheim ein Qualifizierungsmodul am 6. und 7. September mit allem Wissenswerten über die selbständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson angeboten. Das Modul beinhaltet gesetzliche und steuerrechtliche Inhalte sowie weitere Besonderheiten der Kindertagespflege auf Grundlage der pädagogischen Ausbildung.
 
Anmeldungen zum Qualifizierungsmodul nehmen die Fachberatungen Kindertagespflege entgegen. Zuständig für die Stadt Rosenheim ist Ulrike Zehentmair unter der Telefonnummer 08031 365 1508 sowie für den Landkreis Rosenheim Regina Backes (Chiemgau, Wasserburger Land) unter 08031 392 2327 und Regina Gruber (Mangfalltal, Inntal) unter 08031 392 2494. Zudem beantworten sie alle Fragen zu der zweitägigen Fortbildung, zur Kindertagespflege sowie zu einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater.


Info von Pfad-Bayern

PFAD Rosenheim veranstalten heuer wieder einen Fachtag zum Thema "Mein Kind wird Flügge". PFAD ist ein gemeinnütziger Verein der sich für die Belange von Pflege- und Adoptivkinder einsetzt. Heuer haben wir uns die Frage gestellt, wie können wir "unsere Kindern" auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleiten.

 

Kontakt: https://pfad-bayern.de/

Adresse: Steubstraße 6, 86551 Aichach

Telefon: 08251 1050

 

 

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Mein Kind wird flügge
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Landkreis Rosenheim kümmert sich um Asbestabfälle

Der Landkreis Rosenheim setzt zum 1. September eine Regelung zu Asbest- und Mineralfaserabfällen im Kreislaufwirtschaftsgesetz um. Sie betrifft private Haushalte genauso wie gewerbliche Abfälle oder Abfälle aus privaten und öffentlichen Einrichtungen.

Konkret geht es unter anderem um Asbest- und Mineralfaserabfälle, die beim Heimwerken oder auch bei privaten oder gewerblichen Abriss-, Sanierungs- und Renovierungsarbeiten anfallen. Die Pflicht, sie dem Landkreis oder einem eigens hierzu Beauftragten zu überlassen, gilt sowohl für Abfallerzeuger als auch für Abfallbesitzer. In den meisten Fällen handelt es sich um Eigentümer von Immobilien sowie Handwerk-, Bau- und Entsorgungsbetriebe.

Die Asbest- und Mineralfaserabfälle müssen richtig verpackt zur Recyclinganlage Rosenheim der Zosseder GmbH in Wasserwiesen 1a gebracht werden. Kleinere Mengen können auch bei der Landkreismüllabfuhr in der Daimlerstraße 5 in Bad Aibling entsorgt werden.

Weitere Angaben, auch zu den Preisen, finden sich auf der Homepage www.abfall.landkreis-rosenheim.de in den Merkblättern „Mineralfaserabfälle und Asbest“.


Abfallberatung des Landkreises Rosenheim mit Tipps zum Grillen mit weniger Abfall

 

Grillen gehört hierzulande zu den beliebtesten Freizeitvergnügen. Kein Wunder, im Freien mit netter Gesellschaft gemeinsam zu Essen, das macht einfach Spaß. Gerade jetzt ist wieder Hochzeit des Grillens. Deshalb möchte die Abfallberatung im Landkreis Rosenheim die Gelegenheit nutzen und auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam machen.

Einmalgrills, Plastikbesteck, Pappbecher und Reste des Grillgutes verursachen viel Abfall. Der lässt sich leicht vermeiden, indem beispielsweise Lebensmittel ohne Verpackungen beim Bäcker, Metzger, Gärtner oder auf dem Markt gekauft werden. Geschirr und Besteck von zu Hause ersetzt leicht Artikel wie Papp- und Plastikgeschirr sowie Plastikbesteck oder Einmalgrills. Die sind meist nicht aus recycelbaren Stoffen und erhöhen deshalb das Restmüllaufkommen.

 

Um auch die Reste des Grillgutes wie Fleisch- und Gemüseabfälle umweltfreundlich entsorgen zu können, gibt es auf allen Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim sowie den Kompostieranlagen kostenlos Kunststoffeimer samt passender Papiertüten. Plastiktüten dürfen nicht verwendet werden. Die Eimer haben ein Fassungsvermögen von zehn Litern. Die Ausgabe der Kunststoffeimer ist nicht auf einen Eimer pro Haushalt beschränkt.

Weitere Informationen zum Thema Abfall gibt es unter www.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Abfallwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Starke Zunahme der Keuchhustenerkrankungen

Vor allem in den letzten Wochen gingen zahlreiche Meldungen zu der hochansteckenden Infektionskrankheit beim Gesundheitsamt ein. Wobei örtliche Schwerpunkt erkennbar sind, so Dr. Hierl: „Wir beobachten eine außergewöhnliche Häufung in den Gemeinden Samerberg und Brannenburg aber auch aus den Städten Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor werden hohe Erkrankungszahlen gemeldet.“

Gleichzeitig liegen Stadt und Landkreis Rosenheim bei der Durchimpfungsrate gegen Keuchhusten bei den Schulanfängern in Bayern auf dem letzten Platz. Das hat eine Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gezeigt. Für das Schuljahr 2016/17 lag die Quote für eine vollständige Grundimmunisierung im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung bei 88,9 Prozent und damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 95,3 Prozent.

Der Leiter der Rosenheimer Gesundheitsbehörde warnt davor, Keuchhusten zu unterschätzen: „Es ist eine hochansteckende und lange andauernde Infektionskrankheit. Es kommt dabei zu Anfällen mit oftmals schweren krampfartigen Hustenstößen verbunden mit Luftnot. Häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung. Neugeborene und Säuglinge haben ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen, nicht selten kommt es zu lebensgefährlichen Atemstillständen.“

Vor diesem Hintergrund appelliert Hierl an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen: „Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich.“ Hierl verweist auch auf die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Kokon-Impfstrategie: „Schützen Sie die Neugeborenen in Ihren Familien. Wenn in den vergangenen zehn Jahren keine Keuchhustenimpfung stattgefunden hat, sollten Frauen im gebärfähigen Alter und enge Haushaltsmitglieder, wie Eltern, Großeltern und Geschwister aber auch Tagesmütter und Babysitter, spätestens vier Wochen vor Geburt eines Kindes eine Dosis eines KeuchhustenImpfstoffs erhalten.“

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats, zu beginnen und zeitgerecht fortzuführen. Empfohlen werden je eine Impfung im Alter von 2, 3 und 4 Monaten sowie eine weitere Impfung im Alter zwischen 11 und 14 Monaten. Auffrischungsimpfungen erfolgen erstmals mit 5 bis 6 Jahren, eine weitere Dosis wird zwischen 9 und 17 Jahren verabreicht. Für alle Erwachsenen empfiehlt die STIKO, die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig in Kombination mit einem Keuchhusten-Impfstoff zu verabreichen.

Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt Rosenheim, aber auch Haus- und Kinderärzte in der Region beraten zur Keuchhustenimpfung. 

Mehr Informationen zum Thema gibt es auch im Internet unter:
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/impfen/impfkalender/
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/keuchhusten/index.htm

Lücken im Radwegenetz schließen

 

Der Antrag für ein solches Konzepts war im November 2017 von der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen eingereicht worden. Im Januar 2018 hatte der Kreisausschuss beschlossen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einzubeziehen. Inzwischen steht fest, eine große Mehrheit von ihnen begrüßt ein landkreisweites Radwegenetz.

 

Wie der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim Gerhard Kippes sagte, solle das Planungsbüro herausfinden, wo es noch Lücken im Landkreis Rosenheim gibt und wie dieses geschlossen werden können. Vorrangig soll vor allem bereits vorhandene Ver-kehrsinfrastruktur genutzt werden. Dazu gehören Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstra-ßen, touristische Radwege, schwach befahrene Gemeinde- und Gemeindeverbindungsstraßen sowie geeignete öffentliche Feld- und Waldwege. Neue Radwege sollen nur gebaut werden, um beispielsweise Lücken zwischen vorhandenen Radwegen zu schließen. Sollten Neubauten nötig und möglich sein, so werde der Landkreis dies natürlich tun, sagte der stellvertretende Landrat Josef Huber. „Der Landkreis ist hier sehr bemüht“, so Huber. Zudem sollen Verknüpfung zum Öffentlichen Personennahverkehr beachtet und mögliche Anbindungen mit den Nachbarland-kreisen abgestimmt werden.

 

Das zu findende Ingenieurbüro soll sich neben der Planung des Radwegenetzes auch um eine optimale Beschilderung sowie die digitale Aufbereitung im Internet kümmern.

Nutznießer des Radwegenetzes sollen vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim sein und nicht der touristische Bereich. Wie Gerhard Kippes sagte, gebe es inzwischen viele Berufspendler die mit dem Rad in die Arbeit fahren.

Was passiert mit Glas und Kunststoff

Wie Werner Gartner von der SPD-Fraktion im Ausschuss sagte, werde er immer wieder von Bürgern angesprochen, die sich fragen, ob sich das Sortieren wirklich lohnt. Die Befürchtung ist, dass am Ende doch die zuvor nach Farbe sortierten Flaschen bei der Abholung in einem Behälter landen. Oder das die verschiedenen Kunststofffraktionen wieder zusammengeworfen und im schlimmsten Fall in Dritte-Welt-Länder verschifft werden, so Gartner.

 

Wie der Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim, Georg Kirchhuber, sagte, habe die Behörde bereits im Herbst 2018 zu diesem Thema eine detaillierte Anfrage an das Duale System „Der Grüne Punkt“ gestellt. Laut Grünem Punkt bliebe getrennt, was der Bürger getrennt haben. Detaillierte Angaben zu den Verwertungswegen und Mengen könnten allerdings nicht öffentlich gemacht werden, da es sich hier um Betriebsgeheimnisse handle. Gegenüber den Aufsichtsbehörden würden die Verwertungswege und die Einhaltung der vorgeschriebenen Verwertungsquoten aber detailliert offengelegt und dort überprüft, so der Grüne Punkt in seiner Stellungnahme.

 

Beispielhaft könnten, so „Der Grüne Punkt“ weiter, für Getränkeverbunde die Firma Mondi Packaging in Raubling sowie zur Kunststoffverwertung die eigenen Anlagen in Hörstel im Münsterland und Eisfeld in Südthüringen genannt werden. In diesen Anlagen werde ein Granulat hergestellt, welches eine Alternative zur Kunststoff-Neuproduktion sei. Ferner werde das im Landkreis Rosenheim gesammelte Glas bei der Firma Glasrecycling Neuburg ordnungsgemäß nach Farben aufbereitet.

 

Da der Landkreis kein Recht auf detaillierte Angaben habe, kann das Landratsamt nicht garantieren, dass gesammelte Wertstoffe nicht doch in Dritte-Welt-Ländern landen, sagte Kirchhuber. Er gehe aber nicht davon aus. Es mache wenig Sinn, dem Landkreis ein Entgelt für die Sammlung zu bezahlen und die sortenreinen Fraktionen, welche sehr gut weiterverarbeitet und verwertet werden können, nach Asien zu verschiffen, so Kirchhuber.
 
Eine transparente Offenlegung der Verwertungswege und Mengen für die Öffentlichkeit sei nur möglich, wenn dies gesetzlich geregelt werde. Das könne der Landkreis nicht bewirken, so Kirchhuber. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung darum, den Antrag der SPD-Fraktion an die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig weiterzuleiten, mit der Bitte sich der Sache anzunehmen.

 


Morgen Beratungstag

Damit die zweite Zahl reduziert werden kann, bietet sich das kostenfreie Beratungsangebot der aktiven Wirtschaftssenioren an. Ihr nächster Sprechtag findet am Donnerstag, den 4. Juli im Landratsamt Rosenheim statt. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Badesee mit 3 Sterne

Die Badessen werden in der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September gemäß der Bayerischen Badegewässervorordnung regelmäßig hygienisch überprüft, so auch der Soyener See. Dabei werden Sanitär- und Umkleideräume, die Liegewiesen, Spiel- und Sportplätze und die Wasserbeschaffenheit (z. b. Ölfilme, Teerrückstände, Algenbildung) in Augenschein genommen. Zur Ermittlung der Wasserqualität werden Wasserproben genommen und auf die Parameter Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Feststellung der Temperatur und der Sichttiefe gehören ebenfalls zum Untersuchungsspektrum. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in der u. a. Tabelle während der Badesaison dargestellt.


Gesundheitsamt wirbt für konsequenten Sonnenschutz

Hautkrebs wird durch die ultraviolette (UV)-Strahlung der Sonne in Verbindung mit wiederholten Sonnenbränden, vor allem in der Kindheit, ausgelöst. Ein vorbeugender Sonnenschutz ist deshalb wichtig. Dabei gilt die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Haut bedecken und eincremen.

 

„Denken Sie bitte daran und beugen stets einem Sonnenbrand vor. Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz. Meiden Sie die intensive Mittagssonne, tragen Sie einen breitkrempigen Hut und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille. Verwenden Sie für alle unbedeckten Körperpartien ausreichend Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie mehrmals am Tag auftragen“, so Dr. Hierl.

 

Dr. Hierl appelliert: „Achten Sie vor allem auf die Kinder, denn ihre Haut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und durch UV-Strahlen besonders gefährdet. Kinder unter zwei Jahren sollen nie direkter Sonne ausgesetzt werden. Sonnenschutz bei Kindern ist konsequent einzuhalten, nicht nur am Strand oder im Urlaub, sondern immer und überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt sind. Im eigenen Garten, im Kindergarten oder auf dem Schulhof. Sie als Eltern, Großeltern oder Betreuerinnen und Betreuer haben die Verantwortung und Vorbildfunktion. Kinder und Jugendliche sollten am besten nie einen Sonnenbrand erleiden.“

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.sonne-mit-verstand.de

Das LA Rosenheim informiert

In den meisten Gemeinden sind die Unterschiede zwischen 2017 und 2018 nicht sehr groß, einige Auffälligkeiten gibt es aber doch. In Riedering, das 2017 mit 25 Neugeborenen die niedrigste Zahl der vergangenen zwei Jahrzehnte hatte, wurden im letzten Jahr 64 Babys gezählt. Im Unterschied dazu sank die Zahl der Geburten in Amerang um mehr als Hälfte von 42 auf 20. Ähnlich die Situation in Griesstätt mit einem Rückgang von 45 auf 25 Geburten.

Mit 2.434 Geburten nähert sich der Landkreis Rosenheim den Zahlen am Ende des vergangenen Jahrhunderts an. Zuletzt kamen im Jahr 2000 mehr Babys zur Welt.  


So wählte der Landkreis

Die meisten Stimmen im Landkreis Rosenheim konnte die CSU mit 53.763 Stimmen für sich verbuchen. Damit erreichte die Partei 43,6 Prozent der Wähler. Bei der Europawahl 2014 waren es 42,98 Prozent. Zweitstärkste Partei wurden die Grünen mit 22.753 Stimmen und damit 18,5 Prozent. Die AfD erreichte 8,3 Prozent der Wähler. Insgesamt 10.275 Wählerinnen und Wähler im Landkreis Rosenheim machten hier ihr Kreuzchen. Die SPD wählten 8.768 der Wähler und damit 7,1 Prozent. Das reichte für die Rosenheimer Kandidatin Maria Noichl, um für eine weitere Amtsperiode ins EU-Parlament einzuziehen. Die Freien Wähler kamen auf 5,1 Prozent und 6.261 Stimmen, die ÖDP erreichte 4,0 Prozent und 4.917 Wählerstimmen, die FDP kam auf 3,3 Prozent und 4.078 Wählerstimmen.  

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 Prozent und damit deutlich höher als bei der Europawahl 2014. Damals gingen nur 41,73 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis Rosenheim an die Wahlurne. Insgesamt 123.223 Wähler gaben am Sonntag einen gültigen Stimmzettel ab. 304 Stimmzettel waren ungültig.  

Einen detaillierten Überblick zu den Wahlergebnissen aller Parteien bei der Europawahl 2019 im Landkreis Rosenheim gibt es unter: www.landkreis-rosenheim.de.


Waldbrandgefahr

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ist offenes Feuer in Wäldern absolut verboten. Wer ein Lagerfeuer entzünden will, muss einen Mindestabstand von 100 Metern zum nächsten Wald einhalten. Zigarettenkippen sollten nicht weggeworfen werden. Wegen des Brennglaseffekts sollte auch kein Glas liegengelassen werden. Bei Ausflügen in die Natur mit dem Auto sollten nur ausgewiesene Parkplätze genutzt werden, da heiße Katalysatoren Grasflächen entzünden können. Die Zufahrten zu Wäldern müssen freigehalten werden, da sie bei Bedarf wichtige Rettungswege sind. Brände oder Rauchentwicklungen bitte sofort über Notruf 112 an die Integrierte Leitstelle in Rosenheim melden. Entstehende Brände sollten nur dann gelöscht werden, wenn eine Gefährdung der eigenen Personen ausgeschlossen ist.


20,46% Soyener stimmten für das Volksbegehren

In 14 der 46 Landkreiskommunen konnte die Quote von 20 Prozent überschritten werden. Die höchste Beteiligung am Volksbegehren gab es in der Gemeinde Brannenburg. Hier trugen sich über 25 Prozent der Wahlberechtigten in die Listen ein. Die geringste Beteiligung am Volksbegehren wurde in Eiselfing mit gut 13 Prozent der Wahlberechtigten erreicht.    

 

Nach Ablauf der Eintragungsfrist gestern haben die Kommunen ihre Ergebnisse heute an das Sachgebiet Wahlen im Landratsamt Rosenheim weitergegeben. Sachgebietsleiterin Christine Müller gab die Zahlen des Volksbegehrens am Vormittag an den Landeswahleiter weiter. 

 

Nun ist der Landtag am Zug. Entweder er nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert an oder er lehnt ihn ab. Bei einer Ablehnung kann die Bevölkerung bei einem Volksentscheid darüber abstimmen. Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Landtag dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen stellt. Dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwürfe zur Abstimmung gestellt.