Masken für pflegende Angehörige

Die Organisation der Verteilung der FFP2-Masken ist eine logistische Herausforderung, sagt Landrat Otto Lederer. „Das geht nur Hand in Hand und mit der Hilfe der vielen Ehrenamtlichen bei den Hilfsorganisationen, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreis-Kommunen. Danke, dass sie uns so tatkräftig unterstützen, um die Menschen in der Region vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Dieser Zusammenhalt macht mich als Landrat wirklich stolz.“

 

Die Kommunen organisieren die Verteilung der Masken vor Ort individuell. Ab Montag (25.01.2021) können sich pflegende Angehörige bei der Verwaltung ihrer Heimatkommune telefonisch, über die Internetseite oder einen Aushang über den individuellen Verteilungsweg informieren. Es stehen jeweils drei FFP2-Masken kostenlos für die Hauptpflegeperson zur Verfügung. Zum Nachweis der Pflegetätigkeit werden die Angehörigen gebeten, das Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der pflegebedürftigen Person bei der Abholung der Masken mitzubringen.

 

Die Corona-Pandemie bedroht vor allem die Gesundheit älterer, kranker und pflegebedürftiger Menschen. Sie möglichst gut zu schützen und das Gesundheitssystem stabil zu halten, ist derzeit eine besondere Herausforderung. Zu den Menschen, auf die dies besonders zutrifft, gehören auch die pflegenden Angehörigen im Landkreis Rosenheim. Ohne deren Einsatz wäre die Versorgung der etwa 6.000 zuhause lebenden pflegebedürftigen Menschen nicht zu bewältigen.

 

50.000 FFP2 Masken an Bedürftige

Das Technische Hilfswerk hat die knapp 50.000 Masken FFP2-Masken heute (Di.) in München abgeholt und ins Lager nach Bad Aibling gebracht. Hier werden sie zu verschiedenen Paketen geschnürt, die dann den jeweiligen Verteilerquellen zur Verfügung gestellt werden. Ein großer Teil der Masken wird über einen Versandhändler in Wasserburg ausgeliefert. Neben den fünf FFP2-Masken liegt dem Paket auch ein Schreiben mit Informationen zur Handhabung und Desinfektion der Masken bei. Das Jobcenter übernimmt einen weiteren großen Teil der Lieferung und gibt die Masken an ihre berechtigten Kunden weiter. Auch die Diakonie und die Tafeln übernehmen einen Teil der Masken, um sie zu verteilen. „Wir gehen davon aus, dass die FFP2-Masken bis zum Wochenende, spätestens aber Anfang der kommenden Woche bei den Bedürftigen angekommen sind“, so Forstmeier.

 

Berechtigt für fünf kostenlose FFP2-Masken sind Bedürftige ab 15 Jahren. Als Bedürftige gelten Empfänger von Grundsicherungsleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfen zum Lebensunterhalt) sowie Obdachlose und Kunden der Tafeln.

 

Insgesamt 2,5 Millionen Masken stellt das Bayerische Gesundheitsministerium zur Verfügung. Davon erhält der Landkreis Rosenheim etwa 50.000 Masken. Die Aufteilung erfolgt aufgrund der Einwohnerzahl.

 



 

FFP2 Masken an Bedürftige

Das Technische Hilfswerk hat die knapp 50.000 Masken FFP2-Masken heute (Di.) in München abgeholt und ins Lager nach Bad Aibling gebracht. Hier werden sie zu verschiedenen Paketen geschnürt, die dann den jeweiligen Verteilerquellen zur Verfügung gestellt werden. Ein großer Teil der Masken wird über einen Versandhändler in Wasserburg ausgeliefert. Neben den fünf FFP2-Masken liegt dem Paket auch ein Schreiben mit Informationen zur Handhabung und Desinfektion der Masken bei. Das Jobcenter übernimmt einen weiteren großen Teil der Lieferung und gibt die Masken an ihre berechtigten Kunden weiter. Auch die Diakonie und die Tafeln übernehmen einen Teil der Masken, um sie zu verteilen. „Wir gehen davon aus, dass die FFP2-Masken bis zum Wochenende, spätestens aber Anfang der kommenden Woche bei den Bedürftigen angekommen sind“, so Forstmeier.

 

Berechtigt für fünf kostenlose FFP2-Masken sind Bedürftige ab 15 Jahren. Als Bedürftige gelten Empfänger von Grundsicherungsleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfen zum Lebensunterhalt) sowie Obdachlose und Kunden der Tafeln. Insgesamt 2,5 Millionen Masken stellt das Bayerische Gesundheitsministerium zur Verfügung. Davon erhält der Landkreis Rosenheim etwa 50.000 Masken. Die Aufteilung erfolgt aufgrund der Einwohnerzahl.

 

Knapp 50.000 FFP2-Masken hat das THW heute in München abgeholt. Sie werden nun zu verschiedenen Paketen geschnürt und dann den verschiedenen Verteilerquellen zur Verfügung gestellt.

 



 

Onlineseminar für Pflegebedürftige

Thema des ersten Online-Seminares am 30. Januar um 11 Uhr ist die Patientenverfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Überschrieben ist das Online-Seminar mit dem Titel „Patientenverfügung – wie Sie Ihren ganz persönlichen Willen rechtskräftig festhalten“. Tatsächlich ist das Erstellen einer rechtskräftigen Patientenverfügung ein aufwendiger Prozess. Es ist wichtig, sich der Hintergründe bewusst zu sein, um tatsächlich den persönlichen Willen wirksam festhalten zu können. In dem Vortrag erläutert die Pflegeexpertin und Pflegepädagogin Anne Katrin Schulz von der famPLUS GmbH den rechtlichen Hintergrund und stellt die notwendigen Komponenten einer Patientenverfügung vor. Zudem erhalten die Teilnehmenden praktische Tipps zur Erstellung, gepaart mit entsprechenden Teilvorlagen.

 

Nähere Informationen sowie die Anmeldung zu diesem Online-Seminar sind im Internet unter https://www.famplus.de/webinarkunde/ 1595333057/635581 zu finden. Zudem gibt es auf dieser Seite alle Information zu den fünf weiteren kostenfreien Online-Seminaren für pflegende Angehörige und Interessierte.

 

Das zweite Online-Seminar findet am 27. März zum Thema „Leistungen für beeinträchtigte Kinder mit Pflegebedürftigkeit“ statt. „Wenn die Eltern älter werden – was präventiv getan werden kann“ folgt am 29. Mai. Am 31. Juli geht es um „Demenz – eine wachsende Herausforderung für unsere Gesellschaft“. Ein Thema, das viele pflegende Angehörige sehr interessieren dürfte, ist der „Elternunterhalt – Kinder haften für ihre Eltern?“ am 25. September. Abschließend steht am 27. November „Plötzlich pflegebedürftig – von der ersten Hilfe zur passenden Versorgung“ auf dem Programm. Alle Online-Vorträge werden von der Pflegeexpertin und Pflegepädagogin Anne Katrin Schulz gehalten. Nach jedem Seminar steht sie noch für Fragen zur Verfügung.

Impfberechtigte über 80 Jahre

 

Bis zum heutigen Tag konnten Impfungen in 23 Alten- und Pflegeheimen verabreicht werden, 18 davon befinden sich im Landkreis Rosenheim. In den Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim sind rund 5.500 Bewohner untergebracht, die von etwa 3.800 Mitarbeitern betreut werden. Diese Impfungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Alle Alten- und Pflegeeinrichtungen wurden im Vorfeld informiert. Sobald die Vorbereitungen in den Einrichtungen getroffen sind, wird die Impfbereitschaft gemeldet und die Einrichtung in die Planungen für die nächsten Impfungen aufgenommen. Ebenfalls geimpft wurden bereits rund 865 Mitarbeiter der Kliniken in der Region. Die nächste Lieferung des Impfstoffes wird für den kommenden Freitag erwartet. Des Weiteren wurde vonseiten des Ministeriums angekündigt, dass die Belieferung mit dem Impfstoff ab der kommenden Woche regelmäßig zweimal pro Woche erfolgen soll.

 

Wann genügend Impfstoff da ist, damit auch mit den Impfungen in der Inntalhalle begonnen werden kann, steht noch nicht fest. Sobald dies klar ist, werden alle Impfberechtigten über 80 Jahren vom gemeinsamen Kommunalen Impfzentrum der Stadt und des Landkreises Rosenheim angeschrieben und darüber informiert. Dann werden auch die Möglichkeiten für die Terminreservierung bekannt gegeben. Impfberechtigt sind, wie vom Bund vorgegeben, zunächst mit der höchsten Priorisierung neben den Bewohnern und Mitarbeitern von Alten- und Pflegeheimen sowie Mitarbeitern der Kliniken auch Bürgerinnen und Bürger, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Derzeit leben rund 20.000 Menschen über 80 Jahre in Stadt und Landkreis Rosenheim. Der Termin für den Start der Impfungen in der Inntalhalle und die Kontaktmöglichkeiten für die Terminvereinbarung werden rechtzeitig über die Medien und auf der Homepage des Landrastsamtes bekanntgegeben.

 

Weitere Informationen zu den Impfberechtigen der höchsten Kategorie sowie alle weiteren wichtigen Informationen zum Impfzentrum und der Impfung finden Sie auf der Startseite der Homepage des Landkreises Rosenheim unter www.landkreis-rosenheim.de.


Führerschein online

Mit dieser ist es Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Rosenheim unter anderem möglich, Angelegenheiten den Führerschein betreffend in Zukunft auch online zu erledigen. Über dieses neue Bürgerportal können alle Unterlagen und das Foto für den Führerschein von zu Hause hochgeladen und eingereicht werden. Damit die Umstellung zum 1. Februar reibungslos funktionieren kann, bleibt die Führerscheinstelle am kommenden Montag, den 11. Januar, und Dienstag, den 12. Januar, geschlossen. In dieser Zeit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der neuen Software geschult. Auch am Freitag, den 22. Januar, sowie Montag, den 25. Januar, wird die Führerscheinstelle nicht erreichbar sein. In dieser Zeit muss die Fachsoftware in der Führerscheinstelle konfiguriert sowie das neue Bürgerportal freigegeben werden. Dann kann von der Möglichkeit, seinen Führerschein zum Beispiel online zu beantragen, zukünftig von den Bürgerinnen und Bürgern Gebrauch gemacht werden.

Mit Beratungen ins Jahr2021

 

Energieberatung:

Energieeinsparung und der Einsatz von erneuerbaren Energien stehen im Mittelpunkt der Energieberatung. Welches Heizsystem ist das Richtige? Muss ich Fenster auswechseln, welche Dämmstoffe passen zum Haus und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Diese und andere Fragen können mit anerkannten Energieberatern besprochen werden. Die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim bietet die kostenfreie Erstberatung in Kooperation mit der Energiezukunft Rosenheim und GIH-Bayern an. Zu den Sprechstunden können sich neben privaten Haushalten auch Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende, insbesondere Gaststätten und Hotels aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim anmelden.

 

Eine telefonische Voranmeldung beim Landratsamt Rosenheim ist unter der Telefonnummer 08031 392-1084 erforderlich.

 

 

Beratung Elektromobilität:

Der Schritt weg von Benzin und Diesel hin zur Elektromobilität ist für die meisten Bürgerinnen und Bürger ein neuer. Viele Fragen wie welches E-Fahrzeug ist für den persönlichen Zweck am besten geeignet, wie hoch sind die Anschaffungs- und laufenden Kosten, wie ist die Reichweite, was ist bei der Ladeinfrastruktur zu berücksichtigen oder welche Förderprogramme für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur gibt es. Die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim bietet eine einstündige kostenfreie Erstberatung mit einem anerkannten und unabhängigen Energieberater.

 

Erforderlich ist lediglich eine telefonische Anmeldung im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 392-1084.

 


187 kg Restmüll

 

Knapp 21.000 Tonnen Altpapier wurde im vergangenen Jahr im Landkreis eingesammelt. Davon brachten die Bürgerinnen und Bürger gut 11.300 Tonnen zu den Altpapiercontainern in den 42 Wertstoffhöfen und knapp 1.300 dezentralen Containerstandorten. Gut 9.400 Tonnen kamen über die so genannten „Blauen Tonnen“ zusammen sowie 55 Tonnen über gemeinnützige Altpapiersammlungen.

 

In die Altglascontainer an fast 250 Standorten wurden mehr als 5.900 Tonnen eingeworfen. Das ist eine geringfügige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Gleiches gilt für die erfassten Leichtverpackungen. Weißblech, Aluminium, Mischkunststoffe, Tetra Pak, Becher, Folien oder Styropor summierten sich auf gut 1.850 Tonnen.

 

Um das Hausmüllvolumen zu reduzieren werden im Landkreis Rosenheim seit vielen Jahren Grünabfälle getrennt erfasst. In den drei Kompostieranlagen in Noderwiechs in der Gemeinde Bruckmühl, in Perfall bei Eiselfing und in Weiher in Aschau wurden 2019 mehr als 115.000 Kubikmeter Häckselgut, Laub und Gras angeliefert. Daraus wurden knapp 17.900 Tonnen Kompost erzeugt, der im Landschafts- und Gartenbau, im Sportanlagenbau und in Privatgärten eingesetzt wird. Zudem können die Bürgerinnen und Bürger den Kompost abgepackt in Säcken oder bei den Kompostieranlagen lose kaufen. Aus Umweltschutzgründen stellt der Landkreis in seinen eigenen Kompostieranlagen in Noderwiechs und Perfall nur torffreie Substrate her. Ihre Akzeptanz nimmt stetig zu, heißt es im Abfallwirtschaftsbericht.

 

Die Entsorgung des Bioabfalls hat sich inzwischen etabliert. Die 10 Liter-Sammelbehälter für Nahrungs- und Küchenabfälle werden auf allen Wertstoffhöfen und Kompostieranlagen angenommen. 2019 wurden 340 Tonnen eingesammelt, 28 Tonnen mehr als das Jahr zuvor.

 

Seit 1989 fördert der Landkreis Rosenheim die Kompostierung im eigenen Garten. Knapp 12.000 Kompostbehälter wurden seit damals bezuschusst. Zudem gewährt er einen Abschlag von rund zehn Prozent auf die Müllgebühren, wenn im Garten kompostiert wird.

 

2019 wurden fast 7.900 Tonnen Altholz, knapp 2.700 Tonnen Altmetall und 64 Tonnen Autobatterien gesammelt und verwertet. Darüber hinaus lieferten die Bürgerinnen und Bürger 560 Tonnen Altreifen, 870 Tonnen Haushaltsgroßgeräte, 852 Tonnen Haushaltskleingeräte einschließlich Informations- und Unterhaltungselektronik, 352 Tonnen Bildschirme und Fernsehgeräte, 335 Tonnen Kühlgeräte, 107 Nachtspeicheröfen, fünf Tonnen Photovoltaikmodule sowie fünf Tonnen CDs ab.

 

Über die Wertstoffhöfe und das Umweltmobil wurden 235 Tonnen Problemabfälle eingesammelt. 77 Tonnen davon waren Altöl, gut 54 Tonnen Farben und Lacke, mehr als 43 Tonnen Batterien, knapp fünf Tonnen Ölfilter, fast 13 Tonnen Laugen, 3,5 Tonnen Säuren, 3,7 Tonnen Pestizide, 9 Tonnen Lösemittel sowie 15 Tonnen Ölabscheiderabfälle und Ölschlämme.

 

Die Recyclingquote beträgt 63,3 Prozent. Da die Berechnungsformel verändert wurde, lässt sie sich mit den Ergebnissen der Vorjahre nicht vergleichen. Ziel des Abfallwirtschaftskonzeptes des Landkreises ist es, die Restmüllmenge durch wirksame Vermeidungs- und Verwertungsmaßnahmen so weit wie möglich zu verringern um dadurch die Umwelt zu schonen.

 

Das im Landratsamt Rosenheim zuständige Sachgebiet Kreislaufwirtschaft und Abfallberatung fördert diese Entwicklung unter anderem durch telefonische, persönliche oder schriftliche Beratung, Unterrichtsstunden in Schulklassen sowie regelmäßige Schulungen des Personals von Gemeinden und Wertstoffhöfen.

 

Umweltgedanken zu Weihnachten

Beim Verpacken der Geschenke sind textile oder selbst gebastelte Verpackungen, beklebte Schachteln und Dosen sowie Zeitungspapier oder Werbeprospekte gute Alternativen. Für manche Geschenke ist auch überhaupt keine Verpackung nötig. Führt der Griff doch zum Geschenkpapier, sollte dabei auf die Verwendung von Folie oder Glanzpapier verzichtet werden.

 

Anstelle von Geschenkbändern aus Plastik eignen sich auch Naturbänder wie Bast oder Jute, Stoffbänder oder Wollreste sehr gut. Jeder kann durch ein kurzes Innehalten Ideen kreieren, wie Abfall vermieden werden kann und damit neben der Familie und Freunden sogar die Umwelt beschenken. Weitere Informationen zum Thema Abfall gibt es im Internet unter https://www.abfall.landkreis-rosenheim.de/.

 

Konkrete Fragen werden von der Abfallberatung des Rosenheimer Landratsamtes telefonisch unter 08031/392-4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de entgegengenommen.

 

 

Kostenlose Energieberatung

Anmelden können sich neben privaten Haushalten auch Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie erfolgt die Energieberatung und die Beratung zur Elektromobilität durch die jeweiligen Experten telefonisch. Die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim koordiniert die telefonischen Beratungstermine. Eine Anmeldung und Terminvereinbarung ist möglich unter der Telefonnummer 08031 392 1084.

Steigende Mediennutzung von Kindern

 

„Das hatten wir in dieser Vielzahl und Form noch nie. Die Jugendlichen sitzen immer mehr am PC, können sich nicht mehr konzentrieren, und spüren, dass in ihrem Leben etwas nicht mehr stimmt. Aber sie können es nicht einordnen.“Der steigende Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen bereitet auch Daniela Ludwig Sorgen. „Nach einer Studie der Krankenkasse DAK Gesundheit stieg die durchschnittliche Verweildauer von Zehn- bis 17-Jährigen in den sozialen Medien während der Kontaktbeschränkungen werktags um 66 Prozent an. Die Nutzungsdauer von Onlinespielen an diesen Tagen stieg sogar um 75 Prozent. Das ist heftig und alarmierend.“

 

 Was den Suchtberatern und der Drogenbeauftragten zusätzlich Sorgen macht: Eltern sind oft überfordert. Sie wissen nicht, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder einschränken können, oder ab wann eine wirkliche Mediensucht vorliegt. „In vielen Familien kommt es zu Konflikten und es knallt richtig“, so Geschäftsführer Ludwig Binder. „Corona ist praktisch das Brennglas darauf, was in unseren Familien derzeit abläuft.“

 

Gerade Kinder brauchen den persönlichen Kontakt, darin waren sich Ludwig und die Neon-Geschäftsführer einig. „Kinder leben von Berührungen, Umarmungen und direkten Gesprächen. Wenn Kontakte beschränkt sind, wirkt sich das sehr auf ihr Leben aus“, betonte Benjamin Grünbichler. „Sie nutzen verstärkt Social Media. Je mehr Herzchen bei Instagram oder Likes bei Facebook sie bekommen, umso mehr bleiben sie online. Die Folge ist eine zunehmende Isolation. Dazu kommt, dass Homepages im Internet scheinbar endlos sind. Man scrollt und scrollt, und auch das verstärkt die Nutzung.“

 

Eine Regulierung der Mediennutzung wäre deshalb auch nach Ansicht von Daniela Ludwig sinnvoll. „Hier müssen wir die Eltern aufklären. Denn Kinder können Medienkonsum in dieser komplexen virtuellen Welt nicht allein regulieren. Wir brauchen Plattformen, die Eltern Hilfestellungen geben und sie auf Möglichkeiten hinweisen, was man beispielsweise auf Smartphones sperren kann, oder wie man die Nutzung von Computern begrenzen kann.“ Die Drogenbeauftragte ist bereits mit Apple und Google im Gespräch.

 

Wichtig für die Eltern: Neon hat in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Rosenheim und der AOK einen Ratgeber zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet. „Er zeigt den gestiegenen Medienkonsum auf, erläutert die wichtigsten Fakten zu Apps und deren Nutzung, und gibt Eltern wertvolle Tipps, wie sie Mediensucht erkennen“, so Ludwig Binder. Die Welt der digitalen Spiele ist auch ein großes Thema. Wir raten den Eltern: Bleiben Sie im Gespräch mit ihren Kindern. Sollten Sie Hilfe brauchen, zögern Sie nicht, und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.“ Den Ratgeber gibt es gedruckt bei Neon oder zum Download.

 

Der Winter kann kommen

Insgesamt 14 Fahrzeuge stehen für den Winterdienst bereit, 13 schwere LKW und ein Traktor. Die Hälfte dieser Fahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Bauhöfe des Landkreises Rosenheim. Die anderen sieben Fahrzeuge gehören Fuhrunternehmen, die im Auftrag des Landkreises Rosenheim verschneite Straßen räumen bzw. Salz streuen.

 

Gestreut wird sogenanntes Feuchtsalz. Jedes Streufahrzeug hat zwischen fünf und sechs Tonnen Salz dabei, dem beim Streuvorgang Sole zugesetzt wird. Diese feuchte Mischung hat den Vorteil, dass sie sich leichter auf der Straße verteilt und eine bessere Tauwirkung erzielt wird. Je nach Schneefall kann diese Mischung der Situation angepasst werden.

 

Auch das Personal steht bereit. Wenn es die Witterung verlang, können die Kreisstraßen im Schichtdienst geräumt werden. Insgesamt 25 Beschäftigte stehen hierfür als Fahrer zur Verfügung. Dienstbeginn ist um 2:30 Uhr. Dann fährt jeweils ein Mitarbeiter im Süden und einer im Norden die Kreisstraßen ab. Sollte Bedarf bestehen, werden die Kollegen alarmiert, um die erste Schleife zu fahren und Straßen zu räumen oder zu streuen. Gegen 18:00 Uhr wird nochmals geprüft, ob vor der Nacht ein weiterer Durchlauf nötig ist. „Wir fahren auch abends nach Dienstschluss, wenn es die Wettersituation erfordert. Wenn sich Schneefall ankündigt, rücken wir auch vorbeugend aus, um die Straßen für die Verkehrsteilnehmer sicher zu halten“, sagt Bauhofleiter Lothar Schüsselbauer.

 

Grundsätzlich ist der Landkreis Rosenheim für rund 380 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich. An einigen Stellen räumt der Winterdienst des Landkreises aber auch Gemeindestraßen und Mitarbeiter von Gemeindebauhöfen kümmern sich um einzelne Abschnitte von Kreisstraßen. Zudem bestehen Kooperationen mit den Nachbarlandkreisen Mühldorf und Traunstein.

Wonach klingt der Herbst

Außerdem wirbeln sie Feinstaub am Boden auf, der direkt wieder eingeatmet wird. Am Boden lebende Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren ihren Lebensraum. Hinzu kommt, dass der Boden der Deckschicht beraubt wird, die ihn vor Austrocknung und extremer Kälte schützt.

 

Das Umwelt- und Grünflächenamt bittet daher nachdrücklich darum, zu Rechen und Harke zu greifen. „Sie sind zwar arbeitsintensiver, kommen dafür aber ganz ohne schädliche Emissionen aus. Ganz nebenbei hat man Bewegung an der frischen Luft“, benennt der städtische Umweltsamtsleiter Ralf Seeburger wesentliche Vorteile. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann. Weitere Infos gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 365-1692.

 

Stopp für Autobatterie

Der Handel ist verpflichtet, Fahrzeugbatterien zum Zweck der Entsorgung zurückzunehmen. Gebühren entstehen nicht, die Abgabe ist kostenfrei. Zudem können die Batterien auch an Verwertungsbetrieben abgegeben werden. Hier wird aber im Regelfall kein Pfand erstattet.

 

Das Pfand von derzeit 7,50 Euro wird vom Verkäufer bei Rückgabe einer Fahrzeug-Altbatterie erstattet. Voraussetzung ist allerdings die Vorlage der Kaufquittung. Auch bei einem Online-Kauf wird Pfand erhoben bzw. erstattet, wenn die alte Kfz-Batterie ordnungsgemäß zurückgeht.

 

Die bei einem Internethändler erworbene Autobatterie kann auch bei einem stationären Händler abgegeben werden. In diesem Fall wäre der Händler vor Ort verpflichtet, auf Verlangen des Kunden die Rücknahme, ohne Erstattung des Pfands, schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Mit diesem Nachweis, der nicht älter als zwei Wochen sein darf, können sich Kunden das Pfand vom Online-Händler zurückerstatten lassen.

 

Geräte- oder Haushaltsbatterien sind von der Beendigung der Sammlung nicht betroffen.