Zuschüsse vergeben

Das Bildungswerk Rosenheim e.V. erhält für die Familienbildungsarbeit einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Mit 3.700 Euro für den Kreisverband Rosenheim e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes werden der Besuchsdienst Kind im Krankenhaus, das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, Internetberatung, die Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ und das Mütter-Väter-Zentrum in Rosenheim gefördert. Zudem erhält der Kinderschutzbund 1.200 Euro für die therapeutische Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. 10.000 Euro gibt es für den Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V. für die geleistete Informations- und Präventionsarbeit zum Thema „sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“.

Mehr als 660 Frauen und Männer aus dem Landkreis Rosenheim nahmen im vergangenen Jahr das Beratungsangebot der Ehe, Familien- und Lebensberatungsstelle München in Anspruch. In der Beratungsstelle in Rosenheim wurden mehr als 3.400 Beratungsstunden geleistet. Die Zahlen belegen die hohe Akzeptanz der Eheberatung im Landkreis. Der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle wurde ein Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro gewährt.

30.000 Euro gehen an die Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern. Damit soll ein Defizit ausgeglichen werden, das beim Um- und Abbau der Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer in Pullach entstanden war. Der Umbau war nötig, da die Zahl der Aufgriffe stark zurückgegangen war. Insgesamt 100 Betreuungsplätze wurden abgebaut oder umstrukturiert. Die Diakonie – Jugendhilfe hat im Zuge der Umstrukturierung die Einrichtung in Pullach zum Juli 20118 geschlossen. Die verbliebenen Jugendlichen wurden in das Sozialpädagogische Jugendhaus Hinrichssegen/Bruckmühl verlegt. Da der Mietvertrag nicht vorzeitig gekündigt werden konnte, stand das Gebäude acht Monate leer. Die aufgelaufenen Kosten für Miete und Gebäudeerhalt summierten sich auf rund 58.000 Euro. Einen Teil des Defizites übernimmt nun der Landkreis. Seit April dieses Jahres wird das Gebäude als Einrichtung der Wohnungslosenhilfe genutzt.

Auch die Stiftung Attl musste aufgrund der Umstrukturierung ihre Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer schließen. Der letzte Bewohner zog Mitte April dieses Jahres aus. Die Kosten für das Betreuungspersonal mussten noch bis Ende April weitergezahlt werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 11.800 Euro und werden nun vom Landkreis übernommen.


Bewerbungen sofort möglich

Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften, Fenster und Fassade (berufsbegleitend), Führung und Internationalisierung mittelständischer Unternehmen (BWL-Masterstudiengang), Gebäudephysik (in Kooperation mit der Hochschule für Technik Stuttgart), Informatik, Ingenieurwissenschaften (englischsprachig), Management und Führungskompetenz (berufsbegleitend, MBA-Abschluss) sowie Wirtschaftsingenieurwesen (konsekutiv).

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2020, für den Masterstudiengang Ingenieurwissenschaften bereits am 15. Dezember. Alle Informationen zur Bewerbung sind unter www.th-rosenheim.de/bewerbung zu finden.

Text und Foto: Hochschule Rosenheim


Warn-App „NINA“ wird gut angenommen

Nur je fünf Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sowie der Integrierten Leitstelle Rosenheim können Warnmeldungen einstellen. Damit ist „NINA“ eine seriöse Informationsquelle, wenn es um drohende Gefahren im Heimatort oder der Region geht. Das können Großbrände, austretende Gefahrenstoffe, lokale Hochwasserinformationen oder auch Abkochgebote beim Trinkwasser sein. Seit Inbetriebnahme der App für den Landkreis Rosenheim wurden 25 Meldungen eingestellt.  

Nach dem Herunterladen von „NINA“ kann jeder Nutzer festlegen, für welche Gemeinden er Warnmeldungen bekommen möchte. Im Juli 2018 hat sich der Landkreis Rosenheim im „Modularen Warnsystem“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angemeldet. Dazu gehört auch die Warnapp. „NINA“ ist die Abkürzung für Notfall-Informations- und Nachrichten-App.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 11.11.19


Kostenlose Beratung zu E-Mobilität im Landratsamt Rosenheim

Das Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim bietet dazu in Kooperation mit BAYERNenergie e. V. am 14. November eine kostenlose Erstberatung an. Privatpersonen und Kleinunternehmer können sich hier informieren, zum Beispiel zu Fragen wie: Welches Fahrzeug ist für mich geeignet? Wie hoch sind die Kosten für Anschaffung, Installation und im laufenden Betrieb? Wie schaut es mit Reichweite, Ladedauer und Batteriekapazität aus? Was muss ich bei der Versorgung mit Solarstrom beachten und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Erforderlich ist eine telefonische Anmeldung im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 392 1089.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 08.11.19

Termine in der Führerscheinstelle ab sofort online reservieren

Die Termine können zu den regulären Öffnungszeiten für die Antragstellung und Abholung des Führerscheins reserviert werden. Nach der Buchung des Termins erhält der Antragsteller eine E-Mail mit der Wartenummer, welche zum gebuchten Termin mitgebracht werden muss. Die Nummer erscheint im Bildschirm des Wartebereiches und wird zeitnah aufgerufen. Die Bestätigung des Termins ist verbindlich. Sollte der Termin nicht eingehalten werden können, wird darum gebeten, ihn zeitnah abzusagen.

Die Online-Terminreservierung ist auf der Startseite des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de möglich. 

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 7.11.19


Noch nicht vom Tisch

Zudem war dem Kreisausschuss mehrheitlich wichtig, zunächst den Nahverkehrsplan im Kreistag zu beschließen, der seit Monaten beraten und entwickelt wird. Einen Fahrkartenpreis jetzt festzulegen hieße, den dritten vor dem ersten Schritt zu machen, betonten mehrere Redner.

Fast alle Buslinien im Landkreis Rosenheim gelten trotz diverser Subventionen rechtlich als „eigenwirtschaftlich“. Das heißt, die Busunternehmer müssen dem Landkreis ihre Fahrgastzahlen nicht offenlegen und sie taten das auch nicht, als sie im Rahmen der Entwicklung eines Nahverkehrsplanes danach gefragt wurden. Aus diesem Grund kann nicht annähernd seriös abgeschätzt werden, wie hoch die Ausgleichszahlen wären, die der Landkreis übernehmen müsste. 

Zukünftig werden bei der Umsetzung des Nahverkehrsplanes Ausschreibungen und Vereinbarungen mit Konzessionsinhabern so angepasst, dass auch auf das Datenmaterial der Linien zugegriffen werden kann. Wenn die Zahlen vorliegen und die finanziellen Auswirkungen eines „1-Euro-Tickets“ oder einer ähnlichen Fahrkanten-Varianten für den Landkreis beziffert werden können, kann erneut darüber entschieden werden.


Der Winter kann kommen

Auch das Personal steht bereit und die Schichtpläne sind geschrieben. Wenn es die Witterung verlangt, können die Kreisstraßen im Schichtbetrieb geräumt werden. Rund 25 Beschäftigte stehen hierfür als Fahrer zur Verfügung. In den Bauhöfen des Landkreises wurden sechs Lkw, zwei Traktoren und ein Lader für den Winterdienst vorbereitet. Zudem werden weitere sechs Lkw von Fuhrunternehmen im Auftrag des Landkreises die verschneiten Straßen räumen bzw. Salz streuen.

Grundsätzlich ist der Landkreis Rosenheim für 360 Kilometer Kreisstraßen zuständig. An einigen Stellen räumt der Winterdienst des Landkreises aber auch Gemeindestraßen und Mitarbeiter von Gemeindebauhöfen kümmern sich um einzelne Abschnitte von Kreisstraßen. Zudem bestehen Kooperationen mit den Nachbarlandkreisen Mühldorf und Traunstein.


B15 wieder frei

Der oben genannte Streckenabschnitt wurde von einer bestehenden Fahrbahnbreite von rund sechs Meter auf eine Fahrbahnbreite von acht Meter verbreitert. Dadurch wurde eine einheitliche Streckencharakteristik im Streckenzug der B15 erreicht und die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs deutlich erhöht. In den folgenden Jahren sollen die abschließenden Asphaltschichten hergestellt werden. Um die Verbreiterungsarbeiten möglichst schnell, sicher und nachhaltig abwickeln zu können, war eine halbseitige Sperrung mit großräumiger Umleitung zwingend erforderlich. Ab dem 1. November, Allerheiligen, wird die Umleitung aufgehoben und es herrscht wieder frei Fahrt.
Das Stbaro bedankt sich bei allen betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer für das Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen und Beeinträchtigungen.


100 Ordnungswidrigkeiten verursachen hohe Reinigungskosten

Wenn sich Hinweise auf die verursachenden Personen ergeben, leitet das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Jährlich kommen etwa 100 Verfahren zusammen. An Wertstoffinseln, die vergleichsweise stark vermüllt sind, beauftragt die Behörde sogar einen Detektiv mit der Überwachung. Aber auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger geben immer wieder Hinweise, wenn sie Zeuge von unzulässigen Abfallablagerungen oder Fehlwürfen wurden.

Die Ursachen, Müll illegal zu entsorgen, sind sehr unterschiedlich. So kann es gerade nach mehreren aufeinanderfolgenden Feiertagen vorkommen, dass Container überfüllt sind. Das Landratsamt Rosenheim bittet in solchen Fällen, eine andere Wertstoffinsel aufzusuchen.

Immer wieder kommt es auch vor, dass Bürgerinnen und Bürger noch brauchbare Gegenstände abstellen in der Annahme, eine andere Person könnte sie mitnehmen. Eine Wertstoffinsel ist jedoch der falsche Ort, um gut erhaltene Dinge zu verschenken.

Aus den diversen Ordnungswidrigkeitsverfahren ließ sich zudem feststellen, dass vielfach das Volumen der Hausmülltonne zu knapp bemessen wurde. Um Gebühren für eine größere Tonne zu sparen, wurde das Zuviel an Müll an den Wertstoffinseln entsorgt.

Oftmals spielt wohl auch Bequemlichkeit eine Rolle, denn ein Großteil der illegal entsorgten Abfälle hätte ganz einfach und kostenlos am gemeindlichen Wertstoffhof abgegeben werden können.

Das Landratsamt Rosenheim weist ausdrücklich darauf hin, dass an den Wertstoffinseln ausschließlich Wertstoffe wie Altglas, Weißblech, Altpapier und Tetrapack sowie Altkleider und Schuhe entsorgt werden dürfen. Gegenstände neben den Containern abzustellen oder der Einwurf von ungeeignetem Material ist verboten. Die Zeiten um Wertstoffe einzuwerfen, nämlich von 7 Uhr bis 20 Uhr, sind mit Rücksicht auf die Anlieger zu beachten.

Alle Informationen über Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis Rosenheim sind auf der Homepage unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de veröffentlicht.


Grippe- Impfung schützt vor Infektionen

„Jetzt ist die beste Zeit, sich für die kommende Grippe-Saison impfen zu lassen“, sagt Dr. Hierl und unterstreicht die Notwendigkeit eines Impfschutzes: „Bei der Influenza handelt es sich nicht um eine harmlose Erkältung, sondern um eine ernsthafte Infektionskrankheit. Die Grippe ist hochansteckend – von Mensch zu Mensch aber auch über verunreinigte Gegenstände, wie zum Beispiel Türgriffe und Treppengeländer. Die Erkrankung kann zu schweren Verläufen mit Entzündungen von Lunge, Mittelohr, Gehirn und Herzmuskel oder gar zum Tode führen.“

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) verlief die Grippe-Saison 2017/2018 außergewöhnlich schwer. Nach Schätzungen des Institutes sind über 25.000 Menschen in Deutschland durch Influenza gestorben, die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren. Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege waren in der Grippe-Saison 2017/2018 mit knapp 44.000 Influenza-Fällen so viele Erkrankungen wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht 2001 gemeldet worden. Auch in der Region Rosenheim wurde in der Saison 2017/2018 mit 781 Meldefällen ein Höchststand erreicht. Dagegen verlief die Grippesaison 2018/2019 bundesweit vergleichsweise moderat. In Stadt und Landkreis Rosenheim wurden 527 Meldefälle registriert.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt eine Schutzimpfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Wichtig ist diese Impfung auch für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zudem sollten sich auch Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel sowie Menschen, die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch umfangreichen Publikumsverkehr haben, impfen lassen. Die Grippe-Impfung muss jährlich neu verabreicht werden.

Nachdem die Ständige Impfkommission im vergangenen Jahr ihre Impfempfehlungen dahingehend präzisiert hatte, dass generell ein Vierfach-Impfstoff empfohlen wird, hatten die gesetzlichen Krankenkassen beschlossen, die Kosten dafür zu übernehmen. „Somit ist davon auszugehen, dass auch in dieser Grippe-Saison der Impfstoff die zirkulierenden Viren besser abbildet und die Bevölkerung zuverlässiger vor einer Infektion schützt. Neben der Impfung empfehlen wir gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten“, so Dr. Hierl abschließend.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim


Neuer Naturschutzbeirat berufen

Kannengießer bedankte sich für die Bereitschaft, sich auch in der kommenden Amtsperiode im Naturschutzbeirat zu engagieren. Viele Mitglieder sind bereits seit 10, 20 und sogar 30 Jahren dabei. Für dieses ehrenamtliche Engagement gebühre ihnen Respekt, sagte Kannengießer. Dem Gremium gehören Fachleute aus den Bereichen Botanik, Ökologie, Forst, Fischerei, Landwirtschaft, Biologie und Wasserwirtschaft an. Die Mitglieder sind der Chef des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim Paul Geisenhofer, der Leiter der Forstdienststelle Sachrang Felix Wölfl, der Priener Apotheker Dr. Herbert Reuther, der Landwirtschaftsmeister Johann Mayer aus Bad Feilnbach, der Rosenheimer Landschaftsplaner Robert Haidacher. Ihre Stellvertreter sind Ronald Zillmer vom Anglerbund Rosenheim, Uwe Holst vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Biologin Christiane Mayr aus Frasdorf, Bio-Bauer Sebastian Pertl aus Aschau und der Rosenheimer Biologe Alfred Ringler.

In den vergangenen fünf Jahren befasste sich der Naturschutzbeirat unter anderem mit dem Erlass von Verordnungen zur Neuabgrenzung der Landschaftsschutzgebiete Eckersberg, Brandl, Friedlsee, Schwarzer See, Simssee und Bärnsee sowie der Ausweisung eines Naturdenkmales, der Lindenreihe in Feldkirchen Westerham. Auch die Gründung des Landschaftspflegeverbandes Landkreis Rosenheim e. V. fiel in die Amtsperiode. Auch hier wurde der Naturschutzbeirat einbezogen und stimmte der Gründung und dem Beitritt des Landkreises Rosenheim zu.    

Der Naturschutzbeirat hat die gesetzlich festgelegte Aufgabe, die Naturschutzbehörden wissenschaftlich und fachlich zu beraten. Bei grundsätzlichen Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes soll der Naturschutzbeirat gehört werden. Vor Erlass von Rechtsverordnungen hat er beispielsweise ein Mitwirkungsrecht. Im Landkreis Rosenheim gibt es den Naturschutzbeirat bereits seit 45 Jahren.

 


Informationsabend am 5. November, Qualifizierungskurs beginnt im Februar

Die Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Die Kindertagespflege stellt die familienähnlichste Form der Kindertagesbetreuung dar. Kindertagespflegepersonen in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an. Nach einer Überprüfung der Räumlichkeiten und der familiären Situation durch die Fachberatung Kindertagespflege und der Teilnahme am Qualifizierungskurs wird eine befristete Pflegeerlaubnis für fünf Jahre erteilt.

 

Unterstützung bieten die enge Zusammenarbeit mit den Fachberatungen der beiden Ämter aus Stadt und Landkreis Rosenheim und der Erfahrungsaustausch mit anderen Kindertagespflegepersonen in den Netzwerktreffen.
 
Interessierte Frauen und Männer, die Fragen zur Kindertagespflege oder Interesse an einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater haben, melden sich bei den Fachberatungen Kindertagespflege, für die Stadt Rosenheim im Amt für Schulen, Kinderbetreuung und Sport bei Bettina Sewald unter der Telefonnummer 08031 365 1568 sowie im Landkreis Rosenheim bei Regina Backes unter der Telefonnummer 08031 392 2327.

 


Verhalten im Katastrophenfall

Regionalfernsehen Oberbayern

Vodafone Kabel Deutschland und komro
In den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land, zudem in der Stadt Rosenheim.

Satellit Astra 1L
Transponder 1.023 (11.553 MHz ) ASTRA 1L
Transport Stream ID (TSID): 1023
Modulation: DVB-S2 8-PSK
Polarisation: horizontal
Symbolrate: 22000MSym/s
FEC 2/3
Kennung: rfo HD Fernsehen Oberbayern

Internet www.rfo.de
Mit Live-Stream und Mediathek

Im Falle einer Katastrophe sollten Sie:

  1. Ruhe bewahren
  2. Türen und Fenster schließen
  3. Radio oder Fernsehen einschalten
  4. die Nachbarn informieren
  5. nur im Notfall die Telefonnummern 110 oder 112 wählen 

Bei Hochwasser sollten Sie:

  1. regelmäßig Wetter- und Hochwassermeldungen verfolgen
  2. Taschenlampen oder Kerzen bereithalten, da Stromausfälle nicht auszuschließen sind
  3. Uferbereiche meiden
  4. Absperrungen beachten
  5. Hochwasserführende Gewässer nicht mit Booten befahren
  6. überflutete oder teilüberflutete Straßen nicht mit dem Auto befahren, auch wenn es keine Absperrung gibt
  7. die Heizung abschalten, gegebenenfalls Ölzufuhr oder Gasventile schließen
  8. bei dem Austritt von Heizöl die Feuerwehr benachrichtigen
  9. Ihr Auto aus dem Gefahrenbereich entfernen
  10. soweit möglich den Keller räumen
  11. die wichtigsten persönlichen Papiere in einer Mappe bereithalten, um sie bei einer nötigen Evakuierung mitnehmenzu können

Sandsäcke können Sie bei Bedarf bei der Feuerwehr abholen. 

Wichtige vorbeugende Maßnahmen bei drohendem Hochwasser sind:

  1. Heizöl- oder Flüssigkeitstanks fachgerecht befestigen
  2. keine wassergefährdenden Flüssigkeiten oder Stoffe im Keller oder der Garage lagern
  3. Kellerfenster und Haustüren abdichten
  4. bei Abwesenheit ihre Telefonnummer bei Verwandten, Bekannten oder den Nachbarn hinterlassen
  5. ein batteriegetriebenes Radio und Ersatzbaterien bereit halten

In Fällen von Vogelgrippe sollten Sie folgende Richtlinien und Ratschläge berücksichtigen:

  1. wenn Sie Geflügel halten sind Sie verpflichtet, dies den zuständigen Stellen zu melden. Einzige Ausnahme sind Taubenhalter.
  2. Anordnungen zur so genannten Aufstallung von Geflügel, d.h. die Tiere müssen im Stall bleiben, sind zu befolgen.
  3. wild lebende Wasservögel sollten Sie nicht füttern
  4. tote Vögel fassen Sie nicht an
  5. wenn Sie gehäuft tote Vögel finden, verständigen Sie bitte das Staatliche Veterinäramt oder die örtliche Feuerwehr

Steckdosen sind Elektroschrott

„Passive Elektro- und Elektronikgeräte“ leiten Ströme durch. Deshalb gehören dazu auch Audiokabel, Kabeltrommeln oder Verlängerungskabel. Nicht von der neuen Regelung betroffen sind einzelne Bauteile, die zur Herstellung eines fertigen Produktes dienen wie Klemmen, Lampenfassungen oder Kabel als Meterware und ferner Steckdosen oder Stecker, welche zum Einbau in ein Gerät bestimmt sind.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Kreislaufwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Fahrkostenerstattung

Wichtig ist zudem, dass pro Familie eine Eigenbeteiligung von 440 Euro angesetzt wird. Diese Vorgabe entfällt nur, wenn Unterhaltspflichtige Kindergeld für drei Kinder, Arbeitslosengeld II (bekannt als „Hartz IV“) oder bestimmte andere Sozialleistungen nach den Sozialgesetzbüchern II oder XII erhalten.

Bis spätestens 31. Oktober muss der Antrag beim Landratsamt Rosenheim eingegangen sein. Die Behörde rät, die Versandzeit in der Post zu beachten. Für Rückfragen steht das Sachgebiet „Schulen und ÖPNV“ zur Verfügung. Es ist telefonisch unter 08031 392 1411, - 1412, - 1413 und -1415 zu erreichen. Formulare für die Antragstellung gibt es in den Schulen, im Landratsamt Rosenheim oder online unter www.landkreis-rosenheim.de (Suchbegriff: Schülerbeförderung).

Bienenschutz beim Glasrecycling

Bei Marmeladengläsern, Gemüsegläsern oder Joghurtgläsern beispielsweise ist ein gründliches Auslöffeln vollkommen ausreichend.

Anders sieht es bei Honiggläsern aus. Diese sollten nur gut gespült entsorgt werden. Der Grund dafür ist das bestehende Risiko, dass sich Bienen beim Kontakt mit den Honigresten mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut infizieren können. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine hochinfektiöse bakterielle Brutkrankheit, an der die Bienenvölker verenden können. Der Erreger schädigt die Bienenbrut. Die reine Bienenseuche ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Sprechtag der Aktiven Wirtschaftssenioren am 5. September

Der Landkreis Rosenheim liegt mitten im Zentrum des Dreiecks München-Salzburg-Innsbruck. Für viele Firmen unterschiedlichster Branchen ist der Landkreis damit der ideale Ausgangspunkt, um erfolgreich zu arbeiten. Auch die Start-up-Szene ist im Landkreis Rosenheim sehr ausgeprägt und aktiv. Wer sich selbstständig machen will, kann sich kompetente Unterstützung bei den aktiven Wirtschaftssenioren holen. Die nächste Möglichkeit sich kostenlos beraten zu lassen, gibt es am 5. September im Landratsamt Rosenheim. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Selbständig als Kindertagespflegeperson

Qualifizierungsmodul zur Kindertagespflege für pädagogische Fachkräfte

In Stadt und Landkreis Rosenheim hat sich die Kindertagespflege zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Möglichkeiten für eine flexible Betreuung von Kindern werden gerne in Anspruch genommen. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk bieten die Stadt und der Landkreis Rosenheim im September erneut ein eigenes Qualifizierungsmodul für Berufsgruppen mit pädagogischer Grundausbildung an.

Die Betreuung in der Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Tagesmütter und Tagesväter in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in Ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an.

Grundlage für die Tätigkeit ist eine Pflegeerlaubnis, die kindgerechte Räumlichkeiten sowie den Nachweis eines Qualifizierungskurses mit 160 Unterrichtseinheiten beinhaltet. Berufsgruppen mit einer pädagogischen Grundausbildung wie beispielsweise Kinderpflegerinnen oder Kinderpfleger, Erzieherinnen oder Erzieher sowie Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen sind von der zusätzlichen Qualifizierung ausgenommen. Aus diesem Grund wird für Interessierte in Stadt und Landkreis Rosenheim ein Qualifizierungsmodul am 6. und 7. September mit allem Wissenswerten über die selbständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson angeboten. Das Modul beinhaltet gesetzliche und steuerrechtliche Inhalte sowie weitere Besonderheiten der Kindertagespflege auf Grundlage der pädagogischen Ausbildung.
 
Anmeldungen zum Qualifizierungsmodul nehmen die Fachberatungen Kindertagespflege entgegen. Zuständig für die Stadt Rosenheim ist Ulrike Zehentmair unter der Telefonnummer 08031 365 1508 sowie für den Landkreis Rosenheim Regina Backes (Chiemgau, Wasserburger Land) unter 08031 392 2327 und Regina Gruber (Mangfalltal, Inntal) unter 08031 392 2494. Zudem beantworten sie alle Fragen zu der zweitägigen Fortbildung, zur Kindertagespflege sowie zu einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater.


Info von Pfad-Bayern

PFAD Rosenheim veranstalten heuer wieder einen Fachtag zum Thema "Mein Kind wird Flügge". PFAD ist ein gemeinnütziger Verein der sich für die Belange von Pflege- und Adoptivkinder einsetzt. Heuer haben wir uns die Frage gestellt, wie können wir "unsere Kindern" auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleiten.

 

Kontakt: https://pfad-bayern.de/

Adresse: Steubstraße 6, 86551 Aichach

Telefon: 08251 1050

 

 

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Mein Kind wird flügge
Mein Kind wird flügge 2019.pdf
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Landkreis Rosenheim kümmert sich um Asbestabfälle

Der Landkreis Rosenheim setzt zum 1. September eine Regelung zu Asbest- und Mineralfaserabfällen im Kreislaufwirtschaftsgesetz um. Sie betrifft private Haushalte genauso wie gewerbliche Abfälle oder Abfälle aus privaten und öffentlichen Einrichtungen.

Konkret geht es unter anderem um Asbest- und Mineralfaserabfälle, die beim Heimwerken oder auch bei privaten oder gewerblichen Abriss-, Sanierungs- und Renovierungsarbeiten anfallen. Die Pflicht, sie dem Landkreis oder einem eigens hierzu Beauftragten zu überlassen, gilt sowohl für Abfallerzeuger als auch für Abfallbesitzer. In den meisten Fällen handelt es sich um Eigentümer von Immobilien sowie Handwerk-, Bau- und Entsorgungsbetriebe.

Die Asbest- und Mineralfaserabfälle müssen richtig verpackt zur Recyclinganlage Rosenheim der Zosseder GmbH in Wasserwiesen 1a gebracht werden. Kleinere Mengen können auch bei der Landkreismüllabfuhr in der Daimlerstraße 5 in Bad Aibling entsorgt werden.

Weitere Angaben, auch zu den Preisen, finden sich auf der Homepage www.abfall.landkreis-rosenheim.de in den Merkblättern „Mineralfaserabfälle und Asbest“.


Abfallberatung des Landkreises Rosenheim mit Tipps zum Grillen mit weniger Abfall

 

Grillen gehört hierzulande zu den beliebtesten Freizeitvergnügen. Kein Wunder, im Freien mit netter Gesellschaft gemeinsam zu Essen, das macht einfach Spaß. Gerade jetzt ist wieder Hochzeit des Grillens. Deshalb möchte die Abfallberatung im Landkreis Rosenheim die Gelegenheit nutzen und auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam machen.

Einmalgrills, Plastikbesteck, Pappbecher und Reste des Grillgutes verursachen viel Abfall. Der lässt sich leicht vermeiden, indem beispielsweise Lebensmittel ohne Verpackungen beim Bäcker, Metzger, Gärtner oder auf dem Markt gekauft werden. Geschirr und Besteck von zu Hause ersetzt leicht Artikel wie Papp- und Plastikgeschirr sowie Plastikbesteck oder Einmalgrills. Die sind meist nicht aus recycelbaren Stoffen und erhöhen deshalb das Restmüllaufkommen.

 

Um auch die Reste des Grillgutes wie Fleisch- und Gemüseabfälle umweltfreundlich entsorgen zu können, gibt es auf allen Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim sowie den Kompostieranlagen kostenlos Kunststoffeimer samt passender Papiertüten. Plastiktüten dürfen nicht verwendet werden. Die Eimer haben ein Fassungsvermögen von zehn Litern. Die Ausgabe der Kunststoffeimer ist nicht auf einen Eimer pro Haushalt beschränkt.

Weitere Informationen zum Thema Abfall gibt es unter www.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Abfallwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Starke Zunahme der Keuchhustenerkrankungen

Vor allem in den letzten Wochen gingen zahlreiche Meldungen zu der hochansteckenden Infektionskrankheit beim Gesundheitsamt ein. Wobei örtliche Schwerpunkt erkennbar sind, so Dr. Hierl: „Wir beobachten eine außergewöhnliche Häufung in den Gemeinden Samerberg und Brannenburg aber auch aus den Städten Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor werden hohe Erkrankungszahlen gemeldet.“

Gleichzeitig liegen Stadt und Landkreis Rosenheim bei der Durchimpfungsrate gegen Keuchhusten bei den Schulanfängern in Bayern auf dem letzten Platz. Das hat eine Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gezeigt. Für das Schuljahr 2016/17 lag die Quote für eine vollständige Grundimmunisierung im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung bei 88,9 Prozent und damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 95,3 Prozent.

Der Leiter der Rosenheimer Gesundheitsbehörde warnt davor, Keuchhusten zu unterschätzen: „Es ist eine hochansteckende und lange andauernde Infektionskrankheit. Es kommt dabei zu Anfällen mit oftmals schweren krampfartigen Hustenstößen verbunden mit Luftnot. Häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung. Neugeborene und Säuglinge haben ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen, nicht selten kommt es zu lebensgefährlichen Atemstillständen.“

Vor diesem Hintergrund appelliert Hierl an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen: „Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich.“ Hierl verweist auch auf die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Kokon-Impfstrategie: „Schützen Sie die Neugeborenen in Ihren Familien. Wenn in den vergangenen zehn Jahren keine Keuchhustenimpfung stattgefunden hat, sollten Frauen im gebärfähigen Alter und enge Haushaltsmitglieder, wie Eltern, Großeltern und Geschwister aber auch Tagesmütter und Babysitter, spätestens vier Wochen vor Geburt eines Kindes eine Dosis eines KeuchhustenImpfstoffs erhalten.“

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats, zu beginnen und zeitgerecht fortzuführen. Empfohlen werden je eine Impfung im Alter von 2, 3 und 4 Monaten sowie eine weitere Impfung im Alter zwischen 11 und 14 Monaten. Auffrischungsimpfungen erfolgen erstmals mit 5 bis 6 Jahren, eine weitere Dosis wird zwischen 9 und 17 Jahren verabreicht. Für alle Erwachsenen empfiehlt die STIKO, die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig in Kombination mit einem Keuchhusten-Impfstoff zu verabreichen.

Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt Rosenheim, aber auch Haus- und Kinderärzte in der Region beraten zur Keuchhustenimpfung. 

Mehr Informationen zum Thema gibt es auch im Internet unter:
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/impfen/impfkalender/
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/keuchhusten/index.htm

Lücken im Radwegenetz schließen

 

Der Antrag für ein solches Konzepts war im November 2017 von der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen eingereicht worden. Im Januar 2018 hatte der Kreisausschuss beschlossen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einzubeziehen. Inzwischen steht fest, eine große Mehrheit von ihnen begrüßt ein landkreisweites Radwegenetz.

 

Wie der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim Gerhard Kippes sagte, solle das Planungsbüro herausfinden, wo es noch Lücken im Landkreis Rosenheim gibt und wie dieses geschlossen werden können. Vorrangig soll vor allem bereits vorhandene Ver-kehrsinfrastruktur genutzt werden. Dazu gehören Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstra-ßen, touristische Radwege, schwach befahrene Gemeinde- und Gemeindeverbindungsstraßen sowie geeignete öffentliche Feld- und Waldwege. Neue Radwege sollen nur gebaut werden, um beispielsweise Lücken zwischen vorhandenen Radwegen zu schließen. Sollten Neubauten nötig und möglich sein, so werde der Landkreis dies natürlich tun, sagte der stellvertretende Landrat Josef Huber. „Der Landkreis ist hier sehr bemüht“, so Huber. Zudem sollen Verknüpfung zum Öffentlichen Personennahverkehr beachtet und mögliche Anbindungen mit den Nachbarland-kreisen abgestimmt werden.

 

Das zu findende Ingenieurbüro soll sich neben der Planung des Radwegenetzes auch um eine optimale Beschilderung sowie die digitale Aufbereitung im Internet kümmern.

Nutznießer des Radwegenetzes sollen vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim sein und nicht der touristische Bereich. Wie Gerhard Kippes sagte, gebe es inzwischen viele Berufspendler die mit dem Rad in die Arbeit fahren.

Was passiert mit Glas und Kunststoff

Wie Werner Gartner von der SPD-Fraktion im Ausschuss sagte, werde er immer wieder von Bürgern angesprochen, die sich fragen, ob sich das Sortieren wirklich lohnt. Die Befürchtung ist, dass am Ende doch die zuvor nach Farbe sortierten Flaschen bei der Abholung in einem Behälter landen. Oder das die verschiedenen Kunststofffraktionen wieder zusammengeworfen und im schlimmsten Fall in Dritte-Welt-Länder verschifft werden, so Gartner.

 

Wie der Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim, Georg Kirchhuber, sagte, habe die Behörde bereits im Herbst 2018 zu diesem Thema eine detaillierte Anfrage an das Duale System „Der Grüne Punkt“ gestellt. Laut Grünem Punkt bliebe getrennt, was der Bürger getrennt haben. Detaillierte Angaben zu den Verwertungswegen und Mengen könnten allerdings nicht öffentlich gemacht werden, da es sich hier um Betriebsgeheimnisse handle. Gegenüber den Aufsichtsbehörden würden die Verwertungswege und die Einhaltung der vorgeschriebenen Verwertungsquoten aber detailliert offengelegt und dort überprüft, so der Grüne Punkt in seiner Stellungnahme.

 

Beispielhaft könnten, so „Der Grüne Punkt“ weiter, für Getränkeverbunde die Firma Mondi Packaging in Raubling sowie zur Kunststoffverwertung die eigenen Anlagen in Hörstel im Münsterland und Eisfeld in Südthüringen genannt werden. In diesen Anlagen werde ein Granulat hergestellt, welches eine Alternative zur Kunststoff-Neuproduktion sei. Ferner werde das im Landkreis Rosenheim gesammelte Glas bei der Firma Glasrecycling Neuburg ordnungsgemäß nach Farben aufbereitet.

 

Da der Landkreis kein Recht auf detaillierte Angaben habe, kann das Landratsamt nicht garantieren, dass gesammelte Wertstoffe nicht doch in Dritte-Welt-Ländern landen, sagte Kirchhuber. Er gehe aber nicht davon aus. Es mache wenig Sinn, dem Landkreis ein Entgelt für die Sammlung zu bezahlen und die sortenreinen Fraktionen, welche sehr gut weiterverarbeitet und verwertet werden können, nach Asien zu verschiffen, so Kirchhuber.
 
Eine transparente Offenlegung der Verwertungswege und Mengen für die Öffentlichkeit sei nur möglich, wenn dies gesetzlich geregelt werde. Das könne der Landkreis nicht bewirken, so Kirchhuber. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung darum, den Antrag der SPD-Fraktion an die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig weiterzuleiten, mit der Bitte sich der Sache anzunehmen.

 


Morgen Beratungstag

Damit die zweite Zahl reduziert werden kann, bietet sich das kostenfreie Beratungsangebot der aktiven Wirtschaftssenioren an. Ihr nächster Sprechtag findet am Donnerstag, den 4. Juli im Landratsamt Rosenheim statt. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Badesee mit 3 Sterne

Die Badessen werden in der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September gemäß der Bayerischen Badegewässervorordnung regelmäßig hygienisch überprüft, so auch der Soyener See. Dabei werden Sanitär- und Umkleideräume, die Liegewiesen, Spiel- und Sportplätze und die Wasserbeschaffenheit (z. b. Ölfilme, Teerrückstände, Algenbildung) in Augenschein genommen. Zur Ermittlung der Wasserqualität werden Wasserproben genommen und auf die Parameter Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Feststellung der Temperatur und der Sichttiefe gehören ebenfalls zum Untersuchungsspektrum. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in der u. a. Tabelle während der Badesaison dargestellt.


Gesundheitsamt wirbt für konsequenten Sonnenschutz

Hautkrebs wird durch die ultraviolette (UV)-Strahlung der Sonne in Verbindung mit wiederholten Sonnenbränden, vor allem in der Kindheit, ausgelöst. Ein vorbeugender Sonnenschutz ist deshalb wichtig. Dabei gilt die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Haut bedecken und eincremen.

 

„Denken Sie bitte daran und beugen stets einem Sonnenbrand vor. Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz. Meiden Sie die intensive Mittagssonne, tragen Sie einen breitkrempigen Hut und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille. Verwenden Sie für alle unbedeckten Körperpartien ausreichend Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie mehrmals am Tag auftragen“, so Dr. Hierl.

 

Dr. Hierl appelliert: „Achten Sie vor allem auf die Kinder, denn ihre Haut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und durch UV-Strahlen besonders gefährdet. Kinder unter zwei Jahren sollen nie direkter Sonne ausgesetzt werden. Sonnenschutz bei Kindern ist konsequent einzuhalten, nicht nur am Strand oder im Urlaub, sondern immer und überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt sind. Im eigenen Garten, im Kindergarten oder auf dem Schulhof. Sie als Eltern, Großeltern oder Betreuerinnen und Betreuer haben die Verantwortung und Vorbildfunktion. Kinder und Jugendliche sollten am besten nie einen Sonnenbrand erleiden.“

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.sonne-mit-verstand.de

Das LA Rosenheim informiert

In den meisten Gemeinden sind die Unterschiede zwischen 2017 und 2018 nicht sehr groß, einige Auffälligkeiten gibt es aber doch. In Riedering, das 2017 mit 25 Neugeborenen die niedrigste Zahl der vergangenen zwei Jahrzehnte hatte, wurden im letzten Jahr 64 Babys gezählt. Im Unterschied dazu sank die Zahl der Geburten in Amerang um mehr als Hälfte von 42 auf 20. Ähnlich die Situation in Griesstätt mit einem Rückgang von 45 auf 25 Geburten.

Mit 2.434 Geburten nähert sich der Landkreis Rosenheim den Zahlen am Ende des vergangenen Jahrhunderts an. Zuletzt kamen im Jahr 2000 mehr Babys zur Welt.  


So wählte der Landkreis

Die meisten Stimmen im Landkreis Rosenheim konnte die CSU mit 53.763 Stimmen für sich verbuchen. Damit erreichte die Partei 43,6 Prozent der Wähler. Bei der Europawahl 2014 waren es 42,98 Prozent. Zweitstärkste Partei wurden die Grünen mit 22.753 Stimmen und damit 18,5 Prozent. Die AfD erreichte 8,3 Prozent der Wähler. Insgesamt 10.275 Wählerinnen und Wähler im Landkreis Rosenheim machten hier ihr Kreuzchen. Die SPD wählten 8.768 der Wähler und damit 7,1 Prozent. Das reichte für die Rosenheimer Kandidatin Maria Noichl, um für eine weitere Amtsperiode ins EU-Parlament einzuziehen. Die Freien Wähler kamen auf 5,1 Prozent und 6.261 Stimmen, die ÖDP erreichte 4,0 Prozent und 4.917 Wählerstimmen, die FDP kam auf 3,3 Prozent und 4.078 Wählerstimmen.  

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 Prozent und damit deutlich höher als bei der Europawahl 2014. Damals gingen nur 41,73 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis Rosenheim an die Wahlurne. Insgesamt 123.223 Wähler gaben am Sonntag einen gültigen Stimmzettel ab. 304 Stimmzettel waren ungültig.  

Einen detaillierten Überblick zu den Wahlergebnissen aller Parteien bei der Europawahl 2019 im Landkreis Rosenheim gibt es unter: www.landkreis-rosenheim.de.


Waldbrandgefahr

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ist offenes Feuer in Wäldern absolut verboten. Wer ein Lagerfeuer entzünden will, muss einen Mindestabstand von 100 Metern zum nächsten Wald einhalten. Zigarettenkippen sollten nicht weggeworfen werden. Wegen des Brennglaseffekts sollte auch kein Glas liegengelassen werden. Bei Ausflügen in die Natur mit dem Auto sollten nur ausgewiesene Parkplätze genutzt werden, da heiße Katalysatoren Grasflächen entzünden können. Die Zufahrten zu Wäldern müssen freigehalten werden, da sie bei Bedarf wichtige Rettungswege sind. Brände oder Rauchentwicklungen bitte sofort über Notruf 112 an die Integrierte Leitstelle in Rosenheim melden. Entstehende Brände sollten nur dann gelöscht werden, wenn eine Gefährdung der eigenen Personen ausgeschlossen ist.


20,46% Soyener stimmten für das Volksbegehren

In 14 der 46 Landkreiskommunen konnte die Quote von 20 Prozent überschritten werden. Die höchste Beteiligung am Volksbegehren gab es in der Gemeinde Brannenburg. Hier trugen sich über 25 Prozent der Wahlberechtigten in die Listen ein. Die geringste Beteiligung am Volksbegehren wurde in Eiselfing mit gut 13 Prozent der Wahlberechtigten erreicht.    

 

Nach Ablauf der Eintragungsfrist gestern haben die Kommunen ihre Ergebnisse heute an das Sachgebiet Wahlen im Landratsamt Rosenheim weitergegeben. Sachgebietsleiterin Christine Müller gab die Zahlen des Volksbegehrens am Vormittag an den Landeswahleiter weiter. 

 

Nun ist der Landtag am Zug. Entweder er nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert an oder er lehnt ihn ab. Bei einer Ablehnung kann die Bevölkerung bei einem Volksentscheid darüber abstimmen. Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Landtag dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen stellt. Dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwürfe zur Abstimmung gestellt.