Erleichterungen für Genesene

Wie die Gesundheitsbehörde mitteilt, wird eine entsprechende Bescheinigung auf Antrag aus- und per Post zugestellt. Wer diesen Nachweis braucht, schreibt unter Angabe seines Namens, Vornamens, Geburtsdatums sowie seiner Anschrift an die E-Mail-Adresse genesene@lra-rosenheim.de. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs bittet das Gesundheitsamt, auf Nachfragen zu verzichten. Alle E-Mails werden zeitnah bearbeitet.

 

Diese Unterstützung wird angeboten, weil heute die Änderungsverordnung zur 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft tritt. Im dortigen Paragraphen 1a Absatz 1 Nr. 2 werden Erleichterungen für Personen festgelegt, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV2 mit Hilfe eines PCR-Tests nachgewiesen wurde.

 

In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt ausdrücklich darauf hin, dass es keine Bescheinigung über eine vollständige Impfung gemäß Paragraph 1a Absatz 1 Nr. 1 ausstellen kann. Als Nachweis hält das Gesundheitsamt die Eintragung im internationalen Impfausweis bzw. die unterschriebene Bescheinigung des Impfzentrums für die 2. Impfung für ausreichend.

 


Mach mit bei "around"

Wie geht das?
Wenn Du uns Bilder oder Texte zuschickst, wird sich ein Medienprofi aus unserem Team darum kümmern und sich bei Dir melden. Er prüft, ob Dein Beitrag so veröffentlicht werden kann, wie er ist. Sollten Änderungen notwendig sein, wird er Dich darüber informieren und Dein OK abwarten, bevor der Beitrag online geht.

 

Wichtig ist: Jeder Beitrag muss dem Redaktionskodex von aROund entsprechen. Fotos und Videos solltest Du selbst aufgenommen haben, damit Du das Recht hast, uns die Veröffentlichung zu erlauben. Wenn darin Personen zu erkennen sind, müssen diese damit einverstanden sein und das unterschreiben. Wenn Du selbst noch nicht volljährig bist, brauchen wir auch eine Unterschrift Deiner Eltern, dass sie nichts dagegen haben, wenn Du hier was postest.

 

Für alle Fragen, die Du jetzt vielleicht im Kopf hast, haben wir Antworten, denn diese Fragen hatten wir am Anfang auch! Sprich einfach mit uns!!!
Am besten schickst Du uns eine E-Mail an mitmachen@around-rosenheim.de!

 

Du willst mehr?

 

Natürlich bist du auch herzlich eingeladen, im festen aROund-Team mitzumachen! Dann bekommst du einen Presseausweis und ein eigenes Profil auf der Webseite, du kannst an kostenlosen Medien-Workshops teilnehmen und unser professionelles Equipment nutzen. Und das allerbeste: Du wirst Teil eines super Teams junger Leute unserer Region und hast viel Spaß dabei! :o)
Auch hier gilt: Schick uns eine E-Mail an mitmachen@around-rosenheim.de!

Das Abfallrecht des LA

Nachdem sich die Fälle häufen, in denen Abfälle einfach irgendwo hingeworfen und entsorgt wer­den, möchten wir sie bitten, ihre Bürger zu informieren, was bei der Abfallentsorgung zu beachten ist. Somit ersparen sich alle Seiten Ärger und Arbeit. Die ordnungsgemäße Entsorgung ist meist kein größerer Aufwand, als den Müll einfach irgendwo hinzuwerfen oder abzuladen. Auch finan­ ziell hält sich das im Rahmen. Es gibt zu allen Abfällen ein Merkblatt des Landkreises auf dem alles genau erklärt ist. Die Merkblätter sind im Internet unter https://www.abfal l.landkreis-rosen­heim.de/index.php/merkblaetter abrufbar. Nachfolgend noch ein paar der wichtigsten Punkte die das Abfallrecht betreffen:

 

Waldwegebau:

 

Das Landratsamt bietet an vor dem Bau bzw. die Ausbesserung eines Waldwegs, etwa mit Bau­schutt, Asphaltfräsgut öder Dachziegeln, eine Waldwegebauanzeige auf Eignung des Material für den geplanten Standort kostenlos zu überprüfen. Dafür werden verschiedene Fachstellen mitein­bezogen. Das Anzeigeformular kann über die Webseite des Landratsamtes unter Verwaltung - Immissionsschutz/Abfallrecht (Bauschutt) heruntergeladen werden oder beim Sachgebiet Abfall­recht angefordert werden

 

Altholz:

 

An Altholz im Sinne der Altholzverordnung, werden besondere Anforderungen an die stoffliche und energetische Verwertung sowie die Beseitigung gestellt. Bei der stofflichen Verwertung ent­steht aus Altholz der Kategorien A 1, A II und eingeschränkt A III ein neues Produkt. Bei der ener­getischen Verwertung wird dieses also in immissionsschutzrechtlich dafür zugelassenen Anlagen als Brennstoff verwendet. Altholz der Kategorien A 1 - A III kann kostenfrei bis zu 2 m3 täglich an den Wertstoffhöfen des Landkreises abgegeben werden. Altholz der Kategorie A IV kann bis zu einer Menge von max. 2 m3 täglich gegen eine Gebühr von 7,50 je angefangenem¼ m3 entsorgt werden.

 

Kornpostierung:

 

Eine Kompostierung oder ein Verbrennen von Gartenabfällen aus privaten Haushalten ist nur auf dem Grundstück erlaubt, auf dem die pflanzlichen Abfälle anfallen und dadurch keine (Geruchs) - Belästigung für die Nachbarn entsteht. Der Kompost-Ratgeber dient als Anleitung für eine ord­nungsgemäße Kompostierung. An den Wertstoffhöfen dürfen Gartenabfälle aus privaten Haus­ halten bis zu 1 m3 täglich kostenlos angeliefert werden, ebenso an den drei Kompostierungsanla­gen, die auch größere Mengen annehmen.

 

Vielen Dank schon mal für ihre Unterstützung, für eine saubere Landschaft und gesunde Um­welt.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Text: Sachgebiet Abfallrecht im Landratsamt

 


Die Hagelpiloten sind gerüstet

Für die Generatoren steht die fünfte Saison an. Sie werden jedes Jahr technisch aufgerüstet. Jeder Generator verfügt über einen eigenen eingebauten Computer. Der steuert eine saubere Verbrennung. Alles andere steuern die Piloten aus dem Cockpit. Sie können im Einsatz genau einstellen, wie viel Silberjodid verwendet werden soll und wie lange. Zwischen drei und acht Liter pro Stunde sind möglich. Die Menge hängt von vielen Faktoren ab, sagt Vogl. Sind wir mit zwei Flugzeugen an einem Einsatzort, kann die Menge verringert werden. Auch wenn ich sehe, dass sich ein paar Kilometer entfernt eine weitere hagelträchtige Zelle aufbaut, verwenden die Piloten weniger Silberjodid, um noch genug Lösung für den direkt anschließenden Einsatz zu haben. Bei starkem Aufwind wird hingegen voll aufgedreht, um die größtmögliche Menge Silberjodid in die Wolken zu bekommen.

 

Im Gegensatz zur „alten Generation“ der Generatoren können die Generatoren während eines Einsatzes mehrfach gezündet werden. Jeder Generator ist mit 20 Litern Silberjodid-Lösung gefüllt. Das reicht für 2 ½ Stunden. Neu ist auch eine Funktion, mit der die Düse freigepustet werden kann. „Wenn Silberjodid verdampft, könne sich an der kleinen Düsenöffnung Kristalle festsetzen. Das kann dafür sorgen, dass der Generator beim Neustart nicht anspringt. Um die Düse frei zu machen, kann der Pilot jetzt die Pumpe kurzzeitig auf Überdruck laufen lassen. Der Generator zündet dann nicht, pustet aber den Pfropfen weg, sodass der Generator wieder einsatzbereit ist.

 

Auch die Piloten selbst absolvieren über das Jahr verteilt und auch vor der Hagelsaison noch verschiedene Instrumentenflüge mit den Maschinen. Insgesamt sechs Hagelflieger gibt es derzeit. Sie stehen abwechselnd für Einsätze bereit. „Außerdem haben wir in der anstehenden Saison zwei neue Piloten, die sich beworben haben.“ Die Piloten werden im ersten Jahr nur in Begleitung eines erfahrenden Hagelfliegers unterwegs sein. „Als Pilot lernt man eigentlich, um Gewitter einen möglichst großen Boden zu machen. Als Hagelflieger fliegt man genau dort hinein.“ Die neuen Piloten können so von der Erfahrung der „alten Hasen“ profitieren. „Es sind erfahrene Piloten, die ihnen sagen, wie sie in einer brenzligen Situation richtig reagieren, wie sich Gewitter entwickeln und wie viel Silberjodid wann erforderlich ist. Es ist eine Weitergabe von Erfahrungen und Wissen.“

 

Offiziell beginnt die Hagelsaison am 1. Mai. „Wenn es so weitergeht, wird es aber ein verspäteter Start. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so spät im April noch so viel Schnee hatten“, sagt Vogl. Egal, wann sich die erste hagelträchtige Wolke entwickelt, die Flugzeuge und Piloten sind einsatzbereit. Wer will, kann die Hagelflieger bei ihrem Einsatz beobachten. Über die Ro-Berta App wird die Flugbahn angezeigt. Außerdem gibt es am Flugzeug zwei Kameras. Eine zeigt, was sich unter dem Flugzeug abspielt, die andere filmt ins Cockpit. Über die App können auch Wetterdaten und Bilder der Wetterlage gemeldet werden. Insgesamt 443 Bürgerinnen und Bürger aus der Region haben das in der vergangenen Saison gemacht. Die App steht für alle Handys mit Android und iOS zur Verfügung.

 

Insgesamt 26 Mal waren die Hagelflieger im vergangenen Jahr vom Start der Hagelsaison im Mai bis September im Einsatz, um gewitterträchtige Wolken mit Silberjodid zu impfen. Dies soll verhindern, dass sich Hagelkörner entwickeln, die später am Boden große Schäden anrichten können.

 


Regulierung von Biberschäden

Damit Geschädigte nicht auf einem Schaden sitzen bleiben, gibt es zwei Möglichkeiten für Ausgleichszahlungen. Für Schäden in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft hat das Bayerische Umweltministerium einen Biberschadensfond eingerichtet, in dem jährlich Gelder in Höhe von insgesamt 550.000 Euro zur Verfügung stehen. Gibt es einen Schaden zum Beispiel durch Biberfraß oder Vernässung, muss dieser zunächst an die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt gemeldet werden. Anschließend schaut sich ein vom Landkreis Rosenheim ernannter Biberberater den Schaden vor Ort an und dokumentiert ihn, bevor er zur weiteren Bearbeitung zurück an die untere Naturschutzbehörde geht. Wichtig ist, dass vor dem zeitnahen Besichtigungstermin geschädigte Gehölze nicht gefällt oder entfernt werden dürfen. Ausnahme ist, wenn der beschädigte Baum eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellt.

 

Wie viel Geld der Geschädigte für seinen vom Biber verursachten Schaden im Wald bekommt, steht im „Leitfaden Biberschäden“ der Bayerischen Landesanstalt für Forstwirtschaft. Hier werden nach Baumarten gegliedert Fraßschäden an Kulturen und Bäumen erfasst. Berechnungen für Schäden in landwirtschaftlichen Nutzflächen orientieren sich an den „Schätzungsrichtlinien“, die jährlich vom Bayerischen Bauernverband und dem Bayerischen Landesamt für Landwirtschaft herausgegeben werden. Im vergangenen Jahr wurden dem Landratsamt 42 Schäden gemeldet und über 26.000 Euro aus dem Biberschadensfonds ausbezahlt. Da Privatpersonen nicht auf diesen Fonds zugreifen können, bietet der Landkreis hier zusätzliche Hilfe an. Der Landkreis zahlt auf freiwilliger Basis bis zu 50 Euro, um zum Beispiel einen im Garten umgebissenen Obstbaum zu ersetzen. Im vergangenen Jahr wurden 350 Euro ausgezahlt.

 

Um Biberschäden zu vermeiden, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Prävention. Metallgitter, Wildverbiss-Streichmittel oder auch Elektrozäune können Biber davon abhalten, an Bäume oder Feldfrüchten zu gehen. Welches Mittel im Einzelfall geeignet ist, darüber können sich betroffene Grundstückseigentümer oder Pächter kostenlos von den meist ehrenamtlichen Biberberatern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde beraten lassen.

 

Erst wenn alle Präventionsmaßnahmen erfolglos geblieben sind, es keine zumutbaren Alternativen gibt zur Vermeidung erheblicher land-, forst- oder fischereiwirtschaftlicher Schäden und aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, kann ein Biber aus seinem Revier entnommen werden. Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde ist es, jeden Einzelfall vorher sehr genau zu prüfen.

 

Eine Form der finanziellen Entschädigung, verbunden mit einem Höchstmaß an Natur- und Artenschutz stellt das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) für Biberlebensräume dar, dass es auch für den Wald gibt. Nähere Informationen bekommen Interessierte bei der unteren Naturschutzbehörde.

 

Auch wenn ein entstandener Schaden durch einen Biber sicherlich ärgerlich ist, so sorgen die Tiere doch dafür, dass seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten wieder eine Zukunft haben und sich ansiedeln können. Ein Mehrwert für die Natur und den Menschen.

 


Betreuer/innen gesucht

Die zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen zu Beginn der Aktion mindestens 16 Jahre alt sein. Weitere Voraussetzungen sind die Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen (am 26.06.), die Lust mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten sowie die Vorfreude viel Spaß in einem jugendlichen Team zu erleben.

 

 

 

Die Tätigkeiten als Betreuerin oder Betreuer bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim können als Praktika angerechnet werden. Darüber hinaus besteht für Berufstätige die Möglichkeit, für die Zeit der Betreuung eine Freistellung vom Arbeitgeber zu erhalten, die nicht auf den Jahresurlaub angerechnet wird. Zudem wird die Mitarbeit mit einer Aufwandsentschädigung belohnt.

 

 

 

Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen. Telefonisch kann ein Vorstellungstermin vereinbart werden. Weitere Informationen zu der Aktion und der Betreuertätigkeit gibt es bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim unter den Telefonnummern 08031 392 2392.


Jung, kreativ und repräsentativ

Für „Junge Kunst 2021“ sind Jugendliche und junge Erwachsene aus Landkreis und Stadt Rosenheim aufgerufen, ihrer gestalterischen Kreativität freien Lauf zu lassen und die Gelegenheit zu nutzen, sich mit Farben, Symbolen sowie mit abstrakten und expressiven Formen darzustellen. Auf inhaltliche Vorgaben verzichten die Organisatoren, um eine möglichst breite Palette an Arbeiten zu ermöglichen. Gleiches gilt für die angewandten Techniken. So sind neben den traditionellen Formen der Malerei, Bildhauerei, Grafik und Drucktechnik auch Objekte, Collagen und Fotos willkommen.

 

 

 

Junge Kunst“ gibt es heuer zum elften Mal. Parallel dazu soll zum fünften Mal die Ausstellung „Kinder von Dali bis Picasso“ präsentiert werden. Hier sind Kinder bis 13 Jahren gefragt, die frei aus dem Bauch heraus ihre Fantasien auf ein Blatt Papier bringen. Dabei gilt, richtig oder falsch gibt es nicht, am Ende zählt nur das Bild.

 

 

 

Voraussichtlich von Mai bis Juli sollen die beiden Ausstellungen an insgesamt drei Orten in Stadt und Landkreis Rosenheim zu sehen sein. Mit der Präsentation der Exponate soll Kunst als Kommunikationsform erkennbar sein, mit deren Hilfe man sich mit gesellschaftlichen Normen und Problemen, aber natürlich auch mit den schönen Seiten des Lebens auseinander setzen kann.

 

 

 

Die Ausschreibungen und Anmeldeunterlagen für die Wanderausstellungen „Junge Kunst 2021“ und „Kinder von Dali bis Picasso“ sind ab sofort am Empfang im Landratsamt Rosenheim, zu erhalten, können telefonisch unter 08031 392 2392 angefordert, oder auf der Webseite der Kommunalen Jugendarbeit Rosenheim heruntergeladen werden. Der späteste Anmeldetermin und gleichzeitig die Abgabe von maximal drei Arbeiten für „Junge Kunst 2021“ oder für die Ausstellung „Kinder von Dali bis Picasso“ ist am 7.5. bei der Kommunalen Jugendarbeit Rosenheim. Anschließend wird die Jury die Arbeiten auswählen, die bei der Wanderausstellung dem Publikum präsentiert werden.

AHA Regeln auch zu Ostern einhalten

Wie der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hier sagte, findet etwa die Hälfte aller Neuinfektionen derzeit im privaten Bereich statt. „Das kann das Gespräch mit dem Nachbarn im Treppenhaus sein oder auch ein Freund, der zu Besuch kommt und keine Symptome hat. Infizierte sind bereits zwei Tage vor den ersten Symptomen ansteckend. Gerade die britische Variante ist im Landkreis Rosenheim auf dem Vormarsch. Sie ist ansteckender und macht aktuell etwa 60 Prozent aller Neuinfektionen aus“, sagt Hierl. Neben den AHA-L-Regeln empfiehlt er auch, sich regelmäßig auf das Coronavirus testen zu lassen. Bürger haben einmal pro Woche den Anspruch auf eine unentgeltliche Testung. „All diese Maßnahmen senken das Infektionsrisiko“, so Hierl.

 

Es gibt in Stadt und Landkreis Rosenheim zahlreiche Schnellteststationen, die von den Hilfsorganisationen BRK und Johanniter, aber auch von anderen Anbietern und den Apotheken betrieben werden. Darüber hinaus kann man sich mittels PCR-Untersuchung auch im Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim kostenlos testen lassen. In Apotheken und Supermärkten werden zusätzlich Corona-Selbsttests verkauft. „Diese Tests sind ein zusätzliches, sehr wichtiges Instrument, um Infektionen nicht unwissentlich weiterzutragen. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten“, so Hierl.

 

Aufgrund der Überschreitung des Wertes der 7-Tage-Inzidenz von 100 gelten im Landkreis Rosenheim aktuell Kontaktbeschränkungen. Damit dürfen sich Angehörige eines Hausstandes mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum eigenen Hausstand gehört. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr.

 

Ausführliche Informationen über die aktuell geltenden Beschränkungen und die Testangebote im Landkreis Rosenheim finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes.

Selbsttests für Schulen und Kitas

Anders als bei der ersten Lieferung Anfang März läuft die Verteilung der Testkits an die Einrichtungen diesmal komplett über die Kommunen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des THW haben die Tests nach einem Schlüssel aufgeteilt und in entsprechenden Packungseinheiten für die 46 Kommunen bereitgestellt. Insgesamt 180 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden diesmal vom THW von der Abholung bis zur Ausgabe der Selbsttests an die Gemeinden geleistet. Die Selbsttest-Pakete wurden gestern (30.03.21) von den Kommunen beim THW in Bad Aibling abgeholt und werden nun individuell an die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im jeweiligen Gemeindegebiet verteilt oder ausgegeben.

 

Die Selbsttests gehen an rund 350 Einrichtungen im Landkreis Rosenheim. Sie sind für Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse sowie das gesamte Personal an den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen gedacht. Pro Person ist eine zweimalige Testung pro Woche vorgesehen.

 

Um den Bedarf an Selbsttests an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bis Ende April decken zu können, wurde bereits eine weitere Lieferung Selbsttests beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege angefordert, die in der kommenden Woche erwartet wird.

 

Bei der ersten Lieferung vor drei Wochen waren bereits knapp 58.000 Selbsttest an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen verteilt worden.

Bitte nicht stören

Störungen in der Brutzeit und während der Aufzucht des Nachwuchses können bei vielen Tieren den Verlust ihrer Jungen bedeuten. Das ist gerade bei einer stark gefährdeten Art wie dem Kiebitz fatal. Wenn die Vögel, die etwa 20 Jahre alt werden, keine Nachkommen haben, erlischt das Vorkommen, wie es leider bereit in vielen Gebieten der Fall war. Der Rückgang der Kiebitz-Population lag in den vergangenen Jahrzehnten bei 90 Prozent.

 

Im Rahmen des BayernNetzNaturprojektes „Netzwerke für den Kiebitz“ werden die seltenen Vögel darum in enger und sehr guter Zusammenarbeit mit den Landwirten und Gemeinden geschützt. Es ist verständlich, dass gerade im Frühjahr der Drang zur Bewegung in der freien Natur bei vielen Menschen groß ist. Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Rosenheim appelliert darum an die Erholungssuchenden, sich dabei rücksichtsvoll zu verhalten, damit die Tiere nicht gefährdet werden. Eine der Brutstellen sind in der Nähe des Kirchenweges zusehen. Auch hier gilt natürlich: NICHT STÖREN

 

Informationen zum Kiebitzschutzprojekt erhalten Sie bei Margit Böhm unter der Telefonnummer 08031 392 3301.


Aufruf vom Landrat

Wie der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hier sagte, findet etwa die Hälfte aller Neuinfektionen derzeit im privaten Bereich statt. „Das kann das Gespräch mit dem Nachbarn im Treppenhaus sein oder auch ein Freund, der zu Besuch kommt und keine Symptome hat. Infizierte sind bereits zwei Tage vor den ersten Symptomen ansteckend. Gerade die britische Variante ist im Landkreis Rosenheim auf dem Vormarsch. Sie ist ansteckender und macht aktuell etwa 60 Prozent aller Neuinfektionen aus“, sagt Hierl. Neben den AHA-L-Regeln empfiehlt er auch, sich regelmäßig auf das Coronavirus testen zu lassen. Bürger haben einmal pro Woche den Anspruch auf eine unentgeltliche Testung. „All diese Maßnahmen senken das Infektionsrisiko“, so Hierl.

 

Es gibt in Stadt und Landkreis Rosenheim zahlreiche Schnellteststationen, die von den Hilfsorganisationen BRK und Johanniter, aber auch von anderen Anbietern und den Apotheken betrieben werden. Darüber hinaus kann man sich mittels PCR-Untersuchung auch im Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim kostenlos testen lassen. In Apotheken und Supermärkten werden zusätzlich Corona-Selbsttests verkauft. „Diese Tests sind ein zusätzliches, sehr wichtiges Instrument, um Infektionen nicht unwissentlich weiterzutragen. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten“, so Hierl.

 

Aufgrund der Überschreitung des Wertes der 7-Tage-Inzidenz von 100 gelten im Landkreis Rosenheim aktuell Kontaktbeschränkungen. Damit dürfen sich Angehörige eines Hausstandes mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum eigenen Hausstand gehört. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr.


Onlinekonferenz für Seh- und Hörbeeinträchtigte

In der ersten Veranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen“ berichteten drei Vortragende von ihren eigenen Erfahrungen mit sensorischen und motorischen Einschränkungen. Irmgard Badura, Beraterin für die Belange von Menschen mit Sehbehinderungen und blinden Menschen in der Bayerischen Architektenkammer schilderte sehr anschaulich, dass unzählige, schwer unterscheidbare akustische Signale in Räumen und Veranstaltungen die Orientierung schwermachen. Die Probleme aus der Sicht von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen wurden von Cornelia von Pappenheim, Geschäftsführerin im Gehörlosenverband München und Umland sowie von Thomas Jaggo vom Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten geschildert.

In der zweiten Veranstaltung „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum für blinde Menschen und mobilitätseingeschränkte Menschen“ standen die Probleme im Straßenverkehr, bei der Benutzung von Gehsteigen und Wegen sowie dem öffentlichen Nahverkehr im Mittelpunkt. Den ersten Vortrag übernahm wieder Irmgard Badura und zeigte auf, wie beispielsweise durch falsches Abstellen von Fahrrädern oder E-Scootern, durch Aufstellen von Reklametafeln oder Caféhausstühlen auf Gehwegen beeinträchtigte Menschen behindert werden.

Harald Oberrenner, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde Stephanskirchen schilderte seine persönlichen Erfahrungen als Rollstuhlfahrer. Treppen, Bordabsenkungen, Straßenpflaster, Eingänge in Gebäude, Bushaltestellen und Bahnhöfe, also viele Bereiche im öffentlichen Raum stellen Rollstuhlfahrer vor unüberwindbare Probleme.

Menschen ohne Einschränkungen fallen diese meist nicht auf. Lösungen sind nicht einfach, denn viele Hindernisse sind nicht einfach aus der Welt zu schaffen. Die beiden Beauftragten des Landkreises für Menschen mit Behinderungen Christiane Grotz und Irene Oberst raten daher, achtsam durch die Welt zu gehen und sich die Probleme von Menschen mit Einschränkungen bewusstmachen.

Zu den Online-Vorträgen waren Bürgermeister, Kreisräte, die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen aus den Gemeinden sowie Interessierte eingeladen. Aufgrund des großen Interesses werden weitere Veranstaltungen geplant.


Inzidenz über 100 im Lkr.

Private Kontakte, egal ob im öffentlichen Raum oder in privat genutzten Räumen und Grundstücken, beschränken sich auf Angehörige des eigenen Hausstandes sowie zusätzlich einer Person. Die Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren ist zulässig, wenn sie nicht geschäftsmäßig ist und Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

 

Die genannten Beschränkungen im privaten Bereich gelten auch für die Ausübung von kontaktfreiem Sport. Er ist nur im Freien erlaubt, zudem ist Mannschaftssport untersagt.

 

Ladengeschäfte müssen geschlossen bleiben. Bisher zulässige Click und Meet-Konzepte dürfen nicht mehr umgesetzt werden. Click und Collect bleibt dagegen erlaubt. Ausnahmen gelten weiterhin, beispielsweise für Baumärkte und Gärtnereien.

 

Außerschulische Bildung in Präsenzform ist nicht mehr möglich. Dies gilt für Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbaren Angeboten anderer Träger. Auch Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt. Ausgenommen sind dagegen Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sowie der theoretische und praktische Fahrschulunterricht.

 

Ab Dienstagabend gilt im Landkreis Rosenheim wieder eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. In der Allgemeinverfügung werden aber auch Ausnahmen genannt. Diese sind medizinische und veterinärmedizinische Notfälle, unaufschiebbare medizinische Behandlungen, berufliche oder dienstliche Tätigkeiten, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, die Begleitung Sterbender oder Handlungen zur Versorgung von Tieren.

 

 


Impfstatus Landkreis Rosenheim

Die bayerische Software errechnet automatisch nach bestimmten Algorithmen die Priorisierung gemäß der jeweils geltenden Coronavirus-Impfverordnung anhand der erfolgten Angaben des Bürgers. Das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt können hierauf keinen Einfluss nehmen. Bitte sehen Sie daher von Anfragen zur Höherpriorisierung oder vorgezogenen Impfungen an das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt ab. Neben dem jeweiligen Alter werden von der Software auch berufliche und medizinische sowie Einrichtungsindikationen entsprechend berücksichtigt. Der Zeitpunkt der Registrierung bzw. die Wartezeit hat keinen Einfluss auf die Priorisierung. Seit dem 12.03.2021 können bereits registrierte Personen einsehen, welcher Priorität diese von der Software zugeordnet worden sind. Hierfür muss man sich mit dem bei der Registrierung vergebenen Passwort im Account unter https://impfzentren.bayern einloggen. Anschließend können auch die eingegebenen Daten überprüft und ggf. aktualisiert werden.

 

Die Impfberechtigung muss am Impftag zwingend im Impfzentrum ausreichend belegt werden (z. B. mittels eines gültigen Ausweisdokuments oder einer Arbeitgeberbescheinigung). Ein Formblatt für eine Arbeitgeberbescheinigung und eine Bestätigung für enge Kontaktpersonen von schwangeren und nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person kann auf der Homepage des Landkreises Rosenheim heruntergeladen werden. Eine Vorab-Übersendung von ärztlichen Attesten ist weder notwendig noch gewünscht. Die jeweils vorhandenen Erkrankungen sind in der Registrierungssoftware von jedem Bürger entsprechend auszuwählen und das ärztliche Attest muss anschließend am Tag der Erstimpfung im Impfzentrum vorgelegt werden.

 

Um Warteschlagen vor dem Impfzentrum zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger mit Termin gebeten, pünktlich zu erscheinen.

 

Seit dem 01.03.2021 können Personen mit seltenen Erkrankungen, die in der jetzigen Impfverordnung wegen ihres relativ seltenen Vorkommens und damit verbundener ungesicherter Evidenz noch nicht berücksichtigt wurden, Anträge bei der neu eingerichteten Bayerischen Impfkommission (www.impfkommission.bayern) einreichen. Diese prüft, ob der Antragsteller mit hoher oder erhöhter Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen COVID-19 hat. Eine Einordnung in die höchste Priorisierungsgruppe ist jedoch nicht möglich.

 

 


Online-Seminar

Das Landratsamt Rosenheim bietet in Zusammenarbeit mit der famPLUS GmbH ein Online Seminar an, dass als Lotse im Versorgungsdschungel fungieren soll. Es trägt den Titel „Leistungen für beeinträchtigte Kinder mit Pflegebedürftigkeit“. Das Angebot richtet sich an betroffene Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Der Online Vortrag gibt Übersicht und Anleitung, was insbesondere ah hoc, mittel- und langfristig geregelt werden sollte. Er soll eine wertvolle Unterstützung für die Eltern sein, um den Kindern eine bestmögliche Versorgung und somit Entwicklung zu ermöglichen.

Stattfinden wird das Online Seminar am Samstag, den 27. März und 11 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen sowie die Anmeldung ist im Internet unter https://www.famplus.de/webinarkunde/1595333057/635581 zu finden.