Es kommen wieder sonnigere Zeiten

 

 

Zu finden sind Tagesausflüge, Spielfeste, Workshops sowie Erholungsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Rosenheim. Auch diejenigen, die in den Ferien verreisen wollen, finden in dem Ferienprogramm viele attraktive Angebote. Diese reichen von einer Mondreise, über ein Wikingerlager bis zu einem Klettercamp und Survival Wildnis. Zusätzlich zu den aufgeführten Programmpunkten bieten fast alle Landkreisgemeinden ein lokales Programm an. Informationen darüber wird es ab Anfang Juli geben. 

 

Für Jugendliche und junge Erwachsene werden Möglichkeiten zum Biken, Klettern, Rafften, Kajakfahren und Segeln aufgezeigt.

 

Ein weiterer Teil der Broschüre ist den „Internationalen Begegnungen“ und „Sprachferien“ gewidmet. Hier findet jeder etwas, der während der Ferien ein anderes Land und seine Kultur gemeinsam mit Jugendlichen kennenlernen, oder der speziell seine Sprachkenntnisse verbessern will. Als „Junge Künstler ohne Grenzen“ bekommen die deutschen und tschechischen Jugendlichen gemeinsam die Möglichkeit sich eine Woche lang künstlerisch und handwerklich in Mittelböhmen auszutoben. Unter die Rubrik „Sprachferien“ fallen neben konkreter Angebote von Berlitz und der Arbeiterwohlfahrt auch die Bekanntgabe der Anschriften zahlreicher weiterer Sprachreiseveranstalter.

 

Mit einem bunten Logo, als Symbol für das bunte vielfältige Leben, werden die Ferienaktionen gekennzeichnet, an denen Kinder und Jugendliche mit Behinderung teilnehmen können. Damit möchten die Veranstalter die Möglichkeit des Miteinanders fördern.

 

Um den direkten Kontakt zu Veranstaltern zu erleichtern, ist ein Verzeichnis aller aufgeführten Veranstalter vorhanden. Vor allem bei größeren Verbänden ist eine direkte Anfrage ratsam, da meist umfangreichere Maßnahmenprogramme vorliegen, als in der Ferienprogrammbroschüre abgedruckt werden konnten.

 

Die Broschüre "Freizeittipps und –programme 2020" steht auf der Homepage des Landkreises Rosenheim unter https://www.landkreis-rosenheim.de sowie auf der Homepage des Stadtjugendrings unter https://www.stadtjugendring.de zur Verfügung. Zudem kann sie telefonisch bei der Kommunalen Jugendarbeit unter der Telefonnummer 08031 392 2392 bestellt werden. Die Hefte werden ebenso in allen Gemeindeverwaltungen des Landkreises und nach der Wiedereinführung des Schulunterrichts in den Schulen ausgelegt.

 

Die häufigsten Fragenn ans Landratsamt

 

 

Wir bitten um Verständnis und Nachsicht, dass das Gesundheitsamt in der aktuellen Ausnahmesituation priorisiert dringende Anliegen von Systemrelevanten Bereichen bearbeiten kann. Damit soll die medizinische und pflegerische Versorgung von Kranken und vulnerablen Gruppen, sowie die Öffentliche Sicherheit und Ordnung gesichert werden. Dies sind Einrichtungen und Institutionen, die im öffentlichen Interesse liegen, wie medizinische Einrichtungen, Altenheime, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Strom- und Wasserversorger …(Die Aufzählung ist nicht abschließend).

 

Das Gesundheitsamt kann aufgrund des sehr hohen Aufkommens von Anfragen sich nicht zeitnah mit allen Anliegen befassen.  Hierfür bittet das Gesundheitsamt um Nachsicht.

 

 

 

Das Landratsamt teilt allen durch das Gesundheitsamt getesteten Personen das Ergebnis des Testes telefonisch oder per E-Mail mit. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse kann aus Kapazitätsgründen beim Labor des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis zu 7 Tage vergehen. Vor Abfragen von Testergebnissen beim Landratsamt bzw. Gesundheitsamt bitten wir deshalb grundsätzlich abzusehen.

 

In allen anderen Fällen, d.h., wenn die Testung nicht im Gesundheitsamt vorgenommen wurde, kann das Gesundheitsamt keine Auskunft geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

 

 

 

Gemäß der neuen Falldefinition sind folgende Fälle als begründete Verdachtsfälle einzustufen:

 

 

 

1.      Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

 

und

 

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn

 

 

 

 

 

ODER

 

 

 

 

 

2.      Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

 

und

 

Tätigkeit in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus

 

 

 

 

 

 

 

Die am häufigsten gestellten Fragen fassen wir auf dieser Seite zusammen:

 

Fragen aus der Bevölkerung

 

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?

 

(Berufstätige im Systemrelevanten Bereichen siehe eigene Punkte hierzu)

 

In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Beginn der Symptome in häusliche Quarantäne begeben. Bitte kurieren Sie sich zuhause aus.

 

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet.

 

Die Entlassung aus der häuslichen Quarantäne erfolgt:

 

o          Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und

 

o          bei Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden

 

 

 

Wenn Ihre Symptome  behandlungsbedürftig werden, bitte kontaktieren Sie telefonisch den Hausarzt und bitten ihn aufgrund der Krankheitssymptome, Ihnen zunächst telefonisch eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage auszustellen.

 

 

 

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten, habe aber keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

Sie gelten auch ohne Symptome als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten in häusliche Quarantäne begeben.

 

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet. Bitte kontrollieren Sie zweimal täglich Ihre Temperatur.

 

Sie werden erst wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen, wenn

 

·         14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten vergangen sind

 

und

 

·         Sie seit 2 Tagen keine Krankheitszeichen, auch kein Fieber, mehr haben.

 

 

 

Warum müssen enge Kontaktpersonen ohne Erkältungszeichen für 14 Tage zuhause bleiben?

 

Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

 

 

 

 

 

Fragen aus systemrelevanten Bereichen

 

Medizinsicher Bereich(Arzt, Krankenschwester, Arzthelferin, Alten- oder Pflegeheim)

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome.

 

Was soll oder darf ich machen?

 

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall.

 

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

 

§  Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,

 

§  sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,

 

§  müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,

 

§  müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

 

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 

 

 

 

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

·         Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung (zunächst Kontakt über den Erkrankten) zu ihnen auf.

 

·         Bei ihnen wird ein Rachenabstrich angestrebt

 

·         Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.

 

·         Bei positivem Befund des Rachenabstriches:

 

o   Sie werden zum Erkrankungsfall und

 

o   Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

 

 

 

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne:

 

Sie werden nach mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit

 

und

 

2 negativen Tests im Abstand von 24 Stunden aus der Quarantäne entlassen

 

 

 

 

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte keinen Kontakt mit einem Erkrankten. Ich habe aber Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

Siehe Verfahren unter vorausgehendem Punkt (enger Kontakt und  Erkältungssymptome)

 

 

 

Fragen aus systemrelevanten Bereichen

 

Nichtmedizinischer Bereich (z.B. Katastrophenschutz, Feuerwehr, Polizei) 

 

Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall

 

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

 

·                   Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,

 

·                   sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,

 

·                   müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,

 

·                   müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

 

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist  nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 

 

 

Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

·         Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung zunächst Kontakt (über den Erkrankten) zu ihnen auf.

 

·         Bei ihnen wird ein Rachenabstrich im Gesundheitsamt oder der Screeningstelle angestrebt.

 

·         Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.

 

·         Bei positivem Befund des Rachenabstriches:

 

o   Sie werden zum Erkrankungsfall und

 

o   Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

 

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne :

 

Sie werden 14 Tage nach Symptombeginn

 

und

 

48 Stunden Symptomfreiheit aus der Quarantäne entlassen

 

 

 

Ich habe Erkältungssymptome und habe Angst, mich mit Corona angesteckt zu haben. Ich möchte mich trotzdem auf Coronaviren testen lassen. Was soll ich machen?

 

In Abhängigkeit Ihrer Tätigkeit, Ihres Alters und Vorerkrankungen stellt Ihr Hausarzt die Notwendigkeit für die Testung fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arbeitgeber verlangt von mir einen Test auf COVID-19, obwohl ich keine Erkältungssymptome habe und keinen Kontakt zum Erkrankten hatte. Was soll ich machen?

 

In diesem Fall werden keine Teste durchgeführt.

 

Aus unserer Sicht dürfen Sie in die Arbeit gehen, da Sie keine Erkältungssymptome haben. Achten Sie aber in den nächsten 14 Tagen auf die Entwicklung von Erkältungssymptomen.

 

 

 

 

 

Wer erstattet mir (Arbeitnehmer und Selbständige) den Verdienstausfall, wenn ich aufgrund der Allgemeinverfügung oder Anordnung die häusliche Quarantäne antreten muss?

 

 

 

Achtung:

 

Bitte keine Anträge auf Verdienstausfall an das Gesundheitsamt richten.

 

 

 

Für Sie ist zuständig

 

Regierung von Oberbayern - Sachgebiet 55.2 - Rechtsfragen Gesundheit, Verbraucherschutz und Pharmazie

 

Postanschrift

 

80534 München

 

 

 

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/37198/40425/leistung/leistung_53462/index.html

 

 

 

 

 

Der Arbeitgeber will von mir eine Bescheinigung, dass ich mich nicht mit Corona angesteckt habe?

 

Das Gesundheitsamt stellt keine solchen Bescheinigungen aus.

 

 

Wir bitten um Verständnis und Nachsicht, dass das Gesundheitsamt in der aktuellen Ausnahmesituation priorisiert dringende Anliegen von Systemrelevanten Bereichen bearbeiten kann. Damit soll die medizinische und pflegerische Versorgung von Kranken und vulnerablen Gruppen, sowie die Öffentliche Sicherheit und Ordnung gesichert werden. Dies sind Einrichtungen und Institutionen, die im öffentlichen Interesse liegen, wie medizinische Einrichtungen, Altenheime, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Strom- und Wasserversorger …(Die Aufzählung ist nicht abschließend).

 

Das Gesundheitsamt kann aufgrund des sehr hohen Aufkommens von Anfragen sich nicht zeitnah mit allen Anliegen befassen.  Hierfür bittet das Gesundheitsamt um Nachsicht.

 

 

 

Das Landratsamt teilt allen durch das Gesundheitsamt getesteten Personen das Ergebnis des Testes telefonisch oder per E-Mail mit. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse kann aus Kapazitätsgründen beim Labor des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis zu 7 Tage vergehen. Vor Abfragen von Testergebnissen beim Landratsamt bzw. Gesundheitsamt bitten wir deshalb grundsätzlich abzusehen.

 

In allen anderen Fällen, d.h., wenn die Testung nicht im Gesundheitsamt vorgenommen wurde, kann das Gesundheitsamt keine Auskunft geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

 

 

 

Gemäß der neuen Falldefinition sind folgende Fälle als begründete Verdachtsfälle einzustufen:

 

 

 

1.      Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

 

und

 

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn

 

 

 

 

 

ODER

 

 

 

 

 

2.      Unspezifische Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Störungen des Geruchsinns und Durchfall

 

und

 

Tätigkeit in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus

 

 

 

 

 

 

 

Die am häufigsten gestellten Fragen fassen wir auf dieser Seite zusammen:

 

Fragen aus der Bevölkerung

 

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?

 

(Berufstätige im Systemrelevanten Bereichen siehe eigene Punkte hierzu)

 

In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Beginn der Symptome in häusliche Quarantäne begeben. Bitte kurieren Sie sich zuhause aus.

 

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet.

 

Die Entlassung aus der häuslichen Quarantäne erfolgt:

 

o          Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und

 

o          bei Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden

 

 

 

Wenn Ihre Symptome  behandlungsbedürftig werden, bitte kontaktieren Sie telefonisch den Hausarzt und bitten ihn aufgrund der Krankheitssymptome, Ihnen zunächst telefonisch eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage auszustellen.

 

 

 

Ich hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten, habe aber keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

Sie gelten auch ohne Symptome als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. In diesem Fall müssen Sie sich gemäß Allgemeinverfügung für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten in häusliche Quarantäne begeben.

 

Alle Kontakte zu anderen Personen, einschließlich Haushaltsmitgliedern, sind zu vermeiden. Der Aufenthalt im eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon ist gestattet. Bitte kontrollieren Sie zweimal täglich Ihre Temperatur.

 

Sie werden erst wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen, wenn

 

·         14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Erkrankten vergangen sind

 

und

 

·         Sie seit 2 Tagen keine Krankheitszeichen, auch kein Fieber, mehr haben.

 

 

 

Warum müssen enge Kontaktpersonen ohne Erkältungszeichen für 14 Tage zuhause bleiben?

 

Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

 

 

 

 

 

Fragen aus systemrelevanten Bereichen

 

Medizinsicher Bereich(Arzt, Krankenschwester, Arzthelferin, Alten- oder Pflegeheim)

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome.

 

Was soll oder darf ich machen?

 

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall.

 

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

 

§  Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,

 

§  sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,

 

§  müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,

 

§  müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

 

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 

 

 

 

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

·         Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung (zunächst Kontakt über den Erkrankten) zu ihnen auf.

 

·         Bei ihnen wird ein Rachenabstrich angestrebt

 

·         Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.

 

·         Bei positivem Befund des Rachenabstriches:

 

o   Sie werden zum Erkrankungsfall und

 

o   Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

 

 

 

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne:

 

Sie werden nach mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit

 

und

 

2 negativen Tests im Abstand von 24 Stunden aus der Quarantäne entlassen

 

 

 

 

 

Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte keinen Kontakt mit einem Erkrankten. Ich habe aber Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

Siehe Verfahren unter vorausgehendem Punkt (enger Kontakt und  Erkältungssymptome)

 

 

 

Fragen aus systemrelevanten Bereichen

 

Nichtmedizinischer Bereich (z.B. Katastrophenschutz, Feuerwehr, Polizei) 

 

Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

In diesem Fall kann das Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt und aus infektionshygienischer Sicht vertretbar ist. Dies ist in der Regel der Fall

 

Wenn relevanter Personalmangel besteht und Ihr Einsatz unverzichtbar ist, dann dürfen Sie unter folgenden Bedingungen arbeiten:

 

·                   Sie dürfen mit Mund-Nasen-Schutz arbeiten,

 

·                   sollen Abstand von 2m zu anderen Mitarbeitern halten,

 

·                   müssen 2x tgl. Temperatur messen und auf Erkältungssymptome achten,

 

·                   müssen sofort bei Symptomen zu Hause bleiben und den Arbeitgeber informieren.

 

Eine Testung auf Corona im Gesundheitsamt ist  nicht erforderlich und keine Voraussetzung zum Arbeiten.

 

Ich arbeite in einem anderen Systemrelevanten Bereich außerhalb der Medizin und hatte engen Kontakt mit einem Erkrankten und habe nun Erkältungssymptome. Was soll ich machen?

 

·         Das Gesundheitsamt nimmt im Rahmen der Ermittlung zunächst Kontakt (über den Erkrankten) zu ihnen auf.

 

·         Bei ihnen wird ein Rachenabstrich im Gesundheitsamt oder der Screeningstelle angestrebt.

 

·         Bis Vorliegen des Testergebnisses wird Ihnen eine häusliche Quarantäne mündlich angeordnet.

 

·         Bei positivem Befund des Rachenabstriches:

 

o   Sie werden zum Erkrankungsfall und

 

o   Ihnen wir eine häusliche Quarantäne bis auf weiteres angeordnet.

 

Dauer / Entlassung aus der Quarantäne :

 

Sie werden 14 Tage nach Symptombeginn

 

und

 

48 Stunden Symptomfreiheit aus der Quarantäne entlassen

 

 Ich habe Erkältungssymptome und habe Angst, mich mit Corona angesteckt zu haben. Ich möchte mich trotzdem auf Coronaviren testen lassen. Was soll ich machen?

 

In Abhängigkeit Ihrer Tätigkeit, Ihres Alters und Vorerkrankungen stellt Ihr Hausarzt die Notwendigkeit für die Testung fest.  

Der Arbeitgeber verlangt von mir einen Test auf COVID-19, obwohl ich keine Erkältungssymptome habe und keinen Kontakt zum Erkrankten hatte. Was soll ich machen?

 

In diesem Fall werden keine Teste durchgeführt.

 

Aus unserer Sicht dürfen Sie in die Arbeit gehen, da Sie keine Erkältungssymptome haben. Achten Sie aber in den nächsten 14 Tagen auf die Entwicklung von Erkältungssymptomen.

 

Wer erstattet mir (Arbeitnehmer und Selbständige) den Verdienstausfall, wenn ich aufgrund der Allgemeinverfügung oder Anordnung die häusliche Quarantäne antreten muss?

 

 

 

Achtung:

 

Bitte keine Anträge auf Verdienstausfall an das Gesundheitsamt richten.

 

 

 

Für Sie ist zuständig

 

Regierung von Oberbayern - Sachgebiet 55.2 - Rechtsfragen Gesundheit, Verbraucherschutz und Pharmazie

 

Postanschrift

 

80534 München

 

 

 

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/37198/40425/leistung/leistung_53462/index.html

 

 

 

 

 

Der Arbeitgeber will von mir eine Bescheinigung, dass ich mich nicht mit Corona angesteckt habe?

 

Das Gesundheitsamt stellt keine solchen Bescheinigungen aus.

 

 

 

 

Rosenheimer Gesundheitsamt appelliert die sozialen Kontakte zu minimieren

 

 

Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, appelliert an die Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Landkreis Rosenheim: „Es ist wichtig, dass jeder einzelne Bürger seine persönliche Verantwortung für die Gesellschaft ernst nimmt und sein soziales Verhalten zum Schutz derer, die besonders für einen schweren Krankheitsverlauf gefährdet sind, verändert. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Ausbreitung des Virus in unserer Region zu verlangsamen.“

 

 

 

Aufgrund der sehr ernsten Lage empfiehlt das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim der Bevölkerung eindringlich,

 

·         das Haus nur zu den unabweisbar notwendigen Verrichtungen, wie z.B. Fahrten zu und von der Arbeit, Einkäufe für den Bedarf des täglichen Lebens, Besuche beim Arzt und in der Apotheke, zu verlassen.

 

·         Personen, die zu einem bestätigten Erkrankungsfall an COVID engen Kontakt hatten, gelten als begründete Verdachtsfälle. Wenn sie Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen entwickeln, müssen Sie zu Hause bleiben. Nutzen Sie die Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung durch Ihren Hausarzt für eine Woche. Dadurch helfen Sie, andere nicht zu gefährden. Bei Symptomenverschlechterung nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder mobilen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns unter 116 117 auf.

 

·         Bleiben Sie zu Hause, wann immer möglich,

 

·         sehen Sie von unnötigen Kontakten in der Öffentlichkeit ab,

 

·         schränken Sie Kontakte zu anderen Menschen, insbesondere zu Senioren und Personen mit chronischen Grunderkrankungen, auf das notwendigste Maß ein, 

 

·         sagen Sie gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten ab (z.B. private Feiern),

 

·         vermeiden Sie Menschenansammlungen und

 

·         halten Sie in der Öffentlichkeit mindestens 1,5 m voneinander Abstand.

 

·         Besuche beim Arzt sind bei Infektionserkrankungen zwingend vorher telefonisch anzumelden.

 

 

 

Das Gesundheitsamt beobachtet und analysiert die Lage weiterhin sehr genau.    


 

Positivliste:

 

Welche Geschäfte sollen weiterhin öffnen dürfen? Stand: 18.03.2020, 18:00 Uhr

 

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Kreisräte Rosenheim 2020

 

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Eingeschränkter Parteiverkehr

 

Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden nach Möglichkeit telefonisch, per E-Mail oder schriftlich bearbeitet. Wenn ein persönliches Vorsprechen unumgänglich ist, muss vorab ein Termin vereinbart werden. Davon betroffen sind auch die Außenstellen des Amtes.  

Auch die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg können nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Termine können online oder telefonisch vereinbart werden. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, aufschiebbare Anliegen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Außerdem können die Onlineangebote genutzt werden.  

Die Kompostieranlagen des Landkreises in Eiselfing und Bruckmühl werden weiterhin geöffnet bleiben. Eine Anlieferung ist hier auch ohne Terminvereinbarung möglich. Der Kauf von Blumenerden, Rindenmulch, Kompost und Spezialerden ist nicht mehr möglich.

Diese Regelung gilt ab Mittwoch, den 18.03.2020 und gilt bis auf Weiteres.


 

Stichwahl nun amtlich

 

Keiner der neun Kandidaten für die Wahl des Landrates konnte die Hälfte aller abgegebenen Stimmen hinter sich vereinen. Wesentliche Veränderungen zum vorläufigen Ergebnis vom Wahlabend gab es nicht.

Der CSU-Kandidat Otto Lederer hatte mit 52.263 Stimmen die meisten Wähler hinter sich vereinen können. Ursula Zeitlmann erreichte 20.299 Wählerstimmen. Beide treten nun in der Stichwahl am 29.03.20 gegeneinander an.

Aufgrund der Corona-Krise wird es bei den Stichwahlen für Landrat und Bürgermeister keinen Gang zur Wahlurne geben. Die Staatsregierung hat beschlossen, dass für die Stichwahl von Amts wegen Briefwahlunterlagen versendet werden und eine Urnenwahl nicht möglich ist.


 

Alles nicht Notwendige absagen

 

Zudem rät er: „Jeder sollte für sich überprüfen, wie wichtig es für ihn ist, an einer Veranstaltung teilzunehmen“. Keinesfalls sollen Senioren und Personen mit chronischen Grunderkrankungen, wie Diabetes oder Erkrankungen des Herzens und der Lunge oder einem akuten Atemwegsinfekt teilnehmen. Auch Personen, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet wie z.B. Südtirol oder Elsass zurückgekommen sind, sollen der Veranstaltung fernbleiben.
„Gleiches gilt“, so Dr. Hierl, „auch für den Besuch von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen.“ Die Besuche sollten auf das Notwendigste beschränkt werden: „Mir ist es bewusst, dass soziale Kontakte für die Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen sehr wichtig sind. Aber es gibt hier noch einen zweiten Aspekt, nämlich die Bewohner und auch das Pflegepersonal zu schützen.“ Bewohner sind bei Ansteckung aufgrund ihrer Vorerkrankungen besonders gefährdet für einen schweren Krankheitsverlauf. Zudem kann eine Ansteckung des Personals massive Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit einer solchen Einrichtung haben.

 

Die häufigsten Fragen zum Coronafall in der Region RO

 

Die am häufigsten gestellten Fragen fassen wir auf dieser Seite zusammen:  

 

 Was ist ein Verdachtsfall?
Ein Verdachtsfall ist definiert als Aufenthalt in Risikogebieten bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifische Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber oder Durchfall.

 

Oder

 

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifischen Krankheitssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Durchfall.  

 


Warum müssen enge Kontaktpersonen für 14 Tagezuhause bleiben?
Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann. Bei diesen engen Kontaktpersonen wird von uns eine Diagnostik auf Corona in Form eines Rachenabstriches durchgeführt. Auch bei negativem Ergebnis müssen die Kontaktpersonen für 14 Tage zuhause bleiben.

 

 

 

Warum?
Weil trotz negativem Ergebnis innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

 

 

 

Ich komme aus einem Risikogebiet. Was soll ich machen?
Wenn es Ihnen gut geht und Sie keine Symptome haben, dann ist nichts zu veranlassen. Achten Sie nur die nächsten 14 Tage auf ihre Symptome, wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen. Bei Symptomen wenden sich bitte telefonisch an dem Hausarzt. Kontakte von Kontaktpersonen zählen nicht als Kontakte im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. In diesen Fällen ist nichts zu veranlassen

 

 

 

Ich komme aus einem Risikogebiet und habe Symptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?
Wenden sie sich bitte telefonisch an den Hausarzt oder an den hierfür eingerichteten Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns unter der Telefonnummer 116 117. Für die Behandlung und Diagnostik (Rachenabstrich) ist der Hausarzt oder der Dienst unter 116 117 zuständig.

 

 

 

Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat keine Symptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?
Nichts.

 

 

 

Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat Symptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?
Er gilt als Verdachtsfall und muss sich telefonisch an den Hausarzt wenden. Bei Ihnen ist vorerst nicht zu veranlassen. Erst die Bestätigung der Erkrankung wird uns gemeldet, erst dann nehmen wir die Ermittlungen auf. In diesem Fall meldet sich der Hausarzt oder Sie bei uns.

 

 

 

Ich habe Kontakt mit einem Erkrankten gehabt. Die Erkrankung ist nachgewiesen. Was soll ich machen?
Bitte melden Sie Ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer an unser  Postfach gesundheitsamt@lra-rosenheim.de. Die Amtsärzte nehmen den Kontakt zu Ihnen auf. Bestätigte Erkrankungsfälle bitten wir an das Staatliche Gesundheitsamt zu melden über das Funktionspostfach gesundheitsamt@lra-rosenheim.de.

 

 

 

Wir waren in Urlaub im Risikogebiet. Muss mein Sohn oder Tochter (Schüler) daheimbleiben, auch wenn er oder sie gesund ist?
Ja, der Schüler muss 14 Tage nach Rückkehr daheimbleiben. Aber Erwachsene ohne Symptome müssen nicht daheimbleiben. Sie dürfen in die Arbeit und sind von dieser Regelung nicht betroffen (Regelung des Bayerischen Innenministeriums)

 

 

 

Wir waren in Urlaub im Risikogebiet und mein Sohn ist nun erkrankt. Was soll ich machen?
Das ist ein Verdachtsfall: Der Schüler muss zuhause bleiben, bis geklärt ist, ob eine Coronaerkrankung vorliegt. Er soll sich telefonisch beim Hausarzt oder der 116117 melden zwecks Diagnostik, d.h. Rachenabstrich. Darüber hinaus muss er für 14 Tage zuhause bleiben, egal ob er an Corona erkrankt ist oder nicht.

 

Alle Schüler aus Risikogebieten müssen 14 Tage nach Rückkehr zu Hause bleiben, auch die ohne Symptome.

 

 

 

Ich und mein Sohn (Schüler) hatten Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern. Was sollen wir machen?
Es besteht keine Infektionsgefahr für Sie. Es ist nichts zu unternehmen.

 

 

Ich und mein Sohn (Schüler) hatten Kontakt zu kranken Reiserückkehrern. Was sollen wir machen?
Zunächst ist es wichtig, dass sich die kranken Reiserückkehrer nach telefonsicherer Voranmeldung beim Hausarzt testen lassen. Beim negativen Test, der kranken Reiserückkehrer, ist nichts zu veranlassen oder zu beachten. Bei positiven Test der Reiserückkehrer, mit denen Sie Kontakt hatten, sollten Sie sich beim Gesundheitsamt per E-Mail oder telefonisch melden.

 

Zweiter Coronafall in der Region RO

 

 

Das Gesundheitsamt hat bereits Kontaktpersonen der erkrankten Person ermittelt und für diese eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Zusätzlich werden sie täglich vom Gesundheitsamt kontaktiert und nach Symptomen sowie Fieber befragt. Zudem werden bei ihnen Abstriche genommen. Diese werden in einem Labor des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf SARS-CoV-2 untersucht. Weitere Kontaktpersonen werden ermittelt.

 

Einen direkten Zusammenhang oder Kontakt zu der ersten im Landkreis Rosenheim erkrankten Person gibt es nicht.    

 

Um eine weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern hat das Bayerische Gesundheitsministerium im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Coronavirus-Allgemeinverfügung erlassen. Sie betrifft unter anderem den Besuch von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol. Demzufolge dürfen Schüler und Kindergartenkinder zum Beispiel nach ihrer Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule bzw. Einrichtung. Südtirol war am Donnerstagabend vom Robert Koch-Institut als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft worden.

 

Risikogebiete sind laut RKI-Definition "Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann". In Italien gehören dazu neben der Provinz Bozen (Südtirol) in der Region Trentino-Südtirol außerdem die Region Emilia-Romagna, die Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

 

Förderprogramm Digitalpakt Schule

 

Wie Andreas Hofherr, aus dem zuständigen Sachgebiet Schulwesen, ÖPNV im Landratsamt Rosenheim erklärte, sei man aktuell in der Bedarfsanalyse. Die Schulen wurden bereits kontaktiert, um ihren Bedarf zu melden. Mit dem DigitalPakt soll der Aufbau einer zeitgemäßen, digitalen Bildungsinfrastruktur, insbesondere die digitale Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen vorangetrieben werden. Dazu gehören auch der Aufbau einer schulischen WLAN-Infrastruktur, die Ausstattung der Schulen mit interaktiven Anzeige- und Interaktionsgeräten, digitalen Arbeitsgeräten sowie mobilen Endgeräten. 
     
Dem Landkreis Rosenheim wurden über 6,6 Millionen Euro an Fördermitteln in Aussicht gestellt. Bei einem Fördersatz von 90 Prozent an förderfähigen Kosten beträgt der Eigenanteil des Landkreises bis 2024 rund 750.000 Euro.       

Ziel des DigitalPaktes ist es für die Gestaltung eines digital geförderten Unterrichts sowie zur Förderung der Medienkompetenz eine moderne und verlässlich verfügbare digitale Bildungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Bund und den Kommunen arbeitet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Nachdruck daran, die schulische IT-Ausstattung weiter zu verbessern. Insgesamt stellt der Bund dem Freistaat Bayern bis 2024 dafür 778 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung.


Ab 1. März ist Masernschutz Pflicht

Warum braucht es überhaupt eine Regelung zum Masernschutz?
Das Gesetz dient dem Schutz der Bevölkerung vor der hochansteckenden Infektionskrankheit. Insbesondere in Schulen und Kindertageseinrichtungen aber auch in medizinischen Einrichtungen kann das Masernvirus leicht übertragen werden. Die Erkrankung kann einen schweren Verlauf mit Mittelohr- und Lungenentzündung nehmen. In einigen Fällen kann sie zu einer Gehirnentzündung mit bleibenden Schäden oder sogar zum Tod führen. Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich. Nach einer aktuellen Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit von Masern-Durchimpfungsraten der bayerischen Einschulungskinder zum Schuljahr 2017/2018 liegen Stadt und Landkreis Rosenheim in Bayern auf den letzten Plätzen. Es ist jederzeit in der Region mit dem Auftreten von Masernerkrankungen zu rechnen.

Welche Einrichtungen sind betroffen?
Das Masernschutzgesetz regelt eine Reihe von Pflichten zum Masernschutz für
• Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG), das sind Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflege, Schulen und andere Ausbildungseinrichtungen sowie Heime,
• medizinische Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 IfSG, das sind u.a. Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Rehabilitationseinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und
• Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber und Flüchtlinge.

Welcher Personenkreis ist betroffen?
Es sind alle Personen betroffen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind und in einer dieser Einrichtungen betreut werden, arbeiten oder untergebracht sind. Begründet wird dieser Stichtag durch die Tatsache, dass von einer sehr hohen Durchseuchung vor Einführung der Masern-Impfung ausgegangen werden kann.

Welcher Nachweis muss vorgelegt werden?
Die betroffenen Personen müssen einen Nachweis darüber vorlegen, dass bei ihnen ein ausreichender Masern-Impfschutz, eine Masern-Immunität oder eine Kontraindikation gegen eine Masern-Impfung vorliegt. Für einen ausreichenden Masern-Impfschutz muss eine erste Masernimpfung ab Vollendung des ersten Lebensjahres und eine zweite ab Vollendung des zweiten Lebensjahres erfolgt sein.

Was regelt das Masernschutzgesetz in den Einrichtungen?
Alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr müssen ab 1. März 2020 beim Eintritt in die Schule, den Kindergarten oder die Kindertagespflege den Nachweis vorlegen. Kinder, die schon jetzt in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden, müssen den Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbringen, sofern sie bis zu diesem Datum in der gleichen Einrichtung bleiben. Das gleiche gilt für Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind, und ab 1. März 2020 in Gemeinschaftseinrichtungen, medizinischen Einrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber und Flüchtlinge tätig werden. Betroffen ist bei den Gemeinschaftseinrichtungen vor allem Personal mit Lehr-, Erziehungs-, Pflege- oder Aufsichtstätigkeit aber auch Ehrenamtliche, Hausmeister oder Transport-, Küchen- oder Reinigungspersonal. In den medizinischen Einrichtungen besteht die Nachweispflicht vor allem für medizinisches und pflegerisches Personal aber auch für andere Personen wie z.B. Küchen- und Reinigungspersonal, Ehrenamtliche, Praktikantinnen und Praktikanten. Besteht die Tätigkeit bereits vor dem 1. März 2020, so muss der Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbracht werden.

Wie wird der Nachweis erbracht?
Der Nachweis kann durch den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder – insbesondere bei bereits erlittener Krankheit – ein ärztliches Attest erbracht werden. Ebenfalls möglich ist, die Bestätigung einer zuvor besuchten Einrichtung, dass ein entsprechender Nachweis dort bereits vorgelegen hat. Besteht eine medizinische Kontraindikation gegen eine Masern-Impfung, ist ein Nachweis des betreuenden Arztes darüber vorzulegen. Die Nachweise sind gegenüber der Einrichtungsleitung zu erbringen.

Was passiert, wenn der Nachweis nicht erbracht wird?
Kinder, bei denen kein Nachweis erbracht wurde, sind vom Besuch des Kindergartens oder der Kindertagespflege ausgeschlossen und dürfen von der Leitung nicht aufgenommen werden. Aufgrund der bestehenden Schulpflicht kommt für Schülerinnen und Schüler ein Ausschluss von der Schule nicht in Frage. Eltern, die ihre schulpflichtigen Kinder nicht impfen lassen, begehen jedoch künftig eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auch gegen Kindertagesstätten verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen. Personal, das der Nachweispflicht nicht nachkommt, darf in Gemeinschaftseinrichtungen, medizinischen Einrichtungen oder Asylbewerberunterkünften nicht arbeiten. Wird dennoch eine Tätigkeit ausgeübt, wird durch die Kreisverwaltungsbehörde ein Bußgeld verhängt.

Das Gesundheitsamt Rosenheim hat ein Schreiben mit umfangreichen Informationen an die Gemeinschaftseinrichtungen in Stadt und Landkreis versandt. Dieses Informationsschreiben finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamtes Rosenheim.
 
Gerne steht Ihnen das Gesundheitsamt Rosenheim für weitere Rückfragen unter 08031/392-6002 zur Verfügung.

 Kiebitze in Gefahr

Zur Information und zum Erfahrungsaustausch wurden im Dezember und Februar drei Kiebitzabende in Rettenbach, Rieden und Staudham veranstaltet. Viele interessierte Landwirte waren der Einladung von Margit Böhm, der zuständigen Fachfrau der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim gefolgt. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Kiebitzbetreuern berichtete Böhm über die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Gemeinden Albaching, Amerang, Babensham, Edling, Eiselfing, Pfaffing, Rechtmehring, Schechen, Tuntenhausen, Soyen, und der Stadt Wasserburg am Inn und machte Vorschläge für das Vorgehen in der Kiebitzsaison 2020.

Im Landkreis Rosenheim wird der Kiebitz seit über zehn Jahren mit verschiedenen Maßnahmen geschützt. Im Frühjahr 2019 startete das BayernNetzNatur-Projekt "Netzwerke für den Kiebitz". Es erstreckt sich über die drei Landkreise Rosenheim, Altötting und Traunstein. Übergeordnetes Ziel ist es, stabile Kiebitzbestände aufzubauen und zu erhalten. Für jeden Landkreis gibt es eine Projektbetreuerin. Im Landkreis Rosenheim ist Margit Böhm für den Aufbau und die Betreuung eines Netzwerkes aus 15 ehrenamtlichen Wiesenbrüterberatern verantwortlich.

Durch das Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz wird 2019 und 2020 außerdem eine Evaluierung des Bruterfolges in sieben Kiebitzgebieten in Bayern durchgeführt. Im Landkreis Rosenheim untersuchte das Planungsbüro Niederlöhner aus Wasserburg 2019 sechs der 62 von der unteren Naturschutzbehörde betreuten Gebiete genauer. Teilweise gab es hier gute Bruterfolge. In den meisten Gebieten ist die Anzahl der Küken jedoch nicht groß genug. Die Kiebitze werden zwar über 20 Jahre alt, wenn aber nicht 0,8 Jungvögel pro Brutpaar und Jahr flügge werden, ist der Fortbestand der Population nicht gesichert, so Böhm.

Gründe für den zu geringen Bruterfolg sind vor allem Störungen durch Menschen und freilaufende Hunde, nachtaktive Tiere (Prädatoren), die Bewirtschaftung der Flächen und das Klima. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass nachtaktive Tiere wie Fuchs, Dachs, Marder und Igel für etwa 70 Prozent der geleerten Gelege verantwortlich sind. In einigen Gebieten mit starken Verlusten sollen daher Elektrozäunen errichtet werden. Auch die zunehmenden Klimaextreme machen die Aufzucht der Küken für den Kiebitz schwierig. Mehrere Landwirte haben deshalb in den trockenen, heißen Phasen im letzten Juni und Juli Wasser an die Ackerränder gefahren und so vielen Kiebitzküken das Leben gerettet. Böhm betonte, dass die besten Bruterfolge in Gebieten mit angrenzender Ackerbrache verzeichnet werden konnten, da dort sowohl ein offener, stocherfähiger Boden zur Nahrungssuche als auch ausreichend Deckung für die Küken vorhanden war.

Von der unteren Naturschutzbehörde wird in Abstimmung mit der Landesanstalt für Landwirtschaft, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und der höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern eine Förderung für eine kiebitzgerechte Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen angeboten. Dazu gehört der vorgezogene Umbruch von Zwischenbegrünung/Greening bis Mitte März, um offenen, dunklen Boden als Brutplatz für die Kiebitze anzubieten. Außerdem ein verzögerter Maisanbau zum Schutz von Kiebitzgelegen und frisch geschlüpften Küken, Brachflächen als Kiebitzfenster und Blühstreifen zur Nahrungssuche und Deckung. Blühende Säume dienen auch als Brutplatz für die ebenfalls auf der Roten Liste Bayern stehende gefährdete Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019. Optimal ist die Anlage von Wasserflächen in Form von mähbaren Seigen und Grabenaufweitungen, die auch Lebens- und Nahrungsraum für viele andere Tieren bieten, wie zum Beispiel Frösche, Libellen und Schwalben. Erhalt und Neuanlage dieser Lebensstätten werden ebenfalls gefördert.

Die Projektbetreuerin freut sich, dass sich auch 2020 wieder viele Landwirte am Schutz der Kiebitze beteiligen. Sie bedankt sich für hervorragende Zusammenarbeit zum Wohl der in Bayern sehr selten gewordenen und im Landkreis Rosenheim vom Aussterben bedrohten Vögel.

Informationen zum Kiebitzschutz gibt es unter der Telefonnummer 08031 392 3301.

 

Zehn Parteien und politische Gruppierungen wollen in den Kreistag

Die CSU schickt den Landtagsabgeordneten Otto Lederer aus Tuntenhausen ins Rennen. Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert die Bernauer Rechtsanwältin Ursula Zeitlmann. Die Freien Wähler nominierten den Zimmerermeister Sepp Hofer aus Halfing. Für die AfD tritt die Finanzbeamtin Michaela Eglseer aus Prien an. Die SPD verständigte sich auf die aus Raubling stammende Journalistin Alexandra Burgmaier. Der Bruckmühler Unternehmensberater Walter Pakulat stellt sich für die FDP zur Wahl. Stephanskirchens 1. Bürgermeister Rainer Auer ist Landratskandidat der Parteifreien, Überparteilichen Wählergemeinschaften. Der Heizungsingenieur Josef Fortner aus Rohrdorf ist Bewerber der ÖDP und parteifreien Umweltschützer und die Bayernpartei stellte den Geschäftsführer Florian Weber aus Bad Aibling auf.

Die zehn Parteien bzw. politische Gruppierungen, die sich um die 70 Sitze im Rosenheimer Kreistag bewerben, sind in der Reihenfolge auf dem Stimmzettel: Die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU); Bündnis 90/Die Grünen (Grüne); die Freien Wähler Bayern (Freie Wähler); die Alternative für Deutschland (AfD); die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), die Freie Demokratische Partei (FDP); Parteifreie, Überparteiliche Wählergemeinschaften (ÜWG); die Ökologisch-Demokratische Partei und parteifreie Umweltschützer (ÖDP); die Bayernpartei (BP) sowie Die Linke/mut Bayern/Piraten/Die Partei/V-Partei.

Die Kommunalwahl in Bayern findet am 15. März statt.

Neue Arbeitsplätze im LA

 

Da auf dem Gelände keine weiteren Flächen für eine bauliche Erweiterung zur Verfügung stehen, prüfte die Hochbau-Abteilung der Behörde eine Aufstockung des sechsstöckigen Hauptgebäudes um ein weiteres Geschoss. Die Vorabuntersuchungen zeigten, dass statische und brandschutztechnische Auflagen berücksichtigt und erfüllt werden können.

 

 

Einen Grundsatzbeschluss, Büroräume des Hauptgebäudes des Landratsamtes zu sanieren, fasste der Kreisausschuss bereits in einer früheren Sitzung. Um unnötige Belastungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermeiden sowie um einen sinnvollen Bauablauf zu gewährleisten, schlug die Hochbau-Abteilung vor, die Maßnahmen in einem Bauvorhaben durchzuführen und mit der Aufstockung zu beginnen. Die Sanierung der bestehenden sechs Geschosse soll sich anschließen.

Gartenseminar in Schechen

 

Die beiden Kreisfachberater Harald Lorenz und Roman Pröll haben wieder abwechslungsreiche Vorträge, gehalten von hochkarätigen Referenten organisiert. Die Themen umfassen die zukünftige Bedeutung des Dorfes über die Rettung des Vorgartens bis hin zum torffreien Balkonkasten.

Am ersten Seminartag präsentieren Gartenbauvereine, wie sie unsere Heimat verschönern. Es geht um die Bedeutung des Vorgartens und es gibt Gestaltungsideen um Haus und Hof. Die Referenten sind Dr. Josef Heringer, die 1. Vorsitzende im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ebersberg Friederike Mugele, Christine Bender vom Gartenbauzentrum Bayern Nord und die Gartenbau-Ingenieurin Bärbel Steinberger.

Der zweite Seminartag beginnt mit der Kräuterpädagogin Monika Engelmann und ihrer Vorstellung der herbstlichen Hecken. Die Bäume in Küche und Heilkunde sind das Thema von Karin Grainer, die auch als Expertin im Bayerischen Fernsehen auftritt. Der Gartenbauer Wolfgang Tenzer stellt den fachgerechten Schnitt von Ziergehölzern vor und die korrekte Baumpflege ist Schwerpunkt des Sachverständigen für Baumpflege Edgar Wenisch.

Der Torf ist das verbindende Thema am dritten Seminartag. Was er mit dem Klima zu tun hat, beleuchtet Bärbel Gänzle von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim. Wie man Torf in Balkonkästen und Pflanzgefäßen ersetzen kann, weiß Dr. Dieter Lohr von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Und zum Abschluss berichten der Naturlandgärtner Thomas Pummerer und der Gärtnermeister Rainer Steidle aus der Praxis. Konkret geht es unter anderem um Kompost, torffreie Erden und Düngemöglichkeiten.

Eingeladen zu dem dreitägigen Seminar Von Dorf bis Torf“ sind Gartenbesitzer, Gartengestalter, Gartenbauvereine, Gemeinden und alle die sich für das Thema interessieren. Einen Flyer zum Seminar gibt es online auf www.landkreis-rosenheim.de. Anmeldungen nimmt das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege telefonisch unter 08031 392 3331 entgegen oder per E-Mail unter gartenkultur@lra-rosenheim.de.

Beginn der Grippewelle in der Region

 

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) verlief die Grippe-Saison 2017/2018 außergewöhnlich schwer. Nach Schätzungen des Institutes sind über 25.000 Menschen in Deutschland durch Influenza gestorben, die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren. Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege waren in der Grippe-Saison 2017/2018 mit knapp 44.000 Influenza-Fällen so viele Erkrankungen wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht 2001 gemeldet worden. Auch in der Region Rosenheim wurde in der Saison 2017/2018 mit 781 Meldefällen ein Höchststand erreicht. Dagegen verlief die Grippesaison 2018/2019 bundesweit vergleichsweise moderat. In Stadt und Landkreis Rosenheim wurden 527 Meldefälle registriert.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt eine Schutzimpfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Wichtig ist diese Impfung auch für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zudem sollten sich auch Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel sowie Menschen, die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch umfangreichen Publikumsverkehr haben, impfen lassen. Die Grippe-Impfung muss jährlich neu verabreicht werden.

Nachdem die Ständige Impfkommission 2018 ihre Impfempfehlungen dahingehend präzisiert hatte, dass generell ein Vierfach-Impfstoff empfohlen wird, hatten die gesetzlichen Krankenkassen beschlossen, die Kosten dafür zu übernehmen. „Somit ist davon auszugehen, dass auch in dieser Grippe-Saison der Impfstoff die zirkulierenden Viren besser abbildet und die Bevölkerung zuverlässiger vor einer Infektion schützt“, so Hierl.

Neben der Impfung empfiehlt Dr. Hierl einfache Hygieneregeln: „Waschen sie regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten. Wenden Sie sich dabei immer von anderen Personen ab. So vermeiden Sie, Sekrete in die Luft zu versprühen. Halten Sie Abstand zu Erkrankten, akut Erkrankte sollten vor allem besonders gefährdeten Menschen, wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen, fern bleiben.“

Bei Fragen zur Grippeimpfung stehen der Hausarzt oder das Team des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim zur Verfügung.

Wahlvorschläge einreichen

 

Die Wahlvorschläge können während der allgemeinen Öffnungszeiten eingereicht werden. Bei Abgabe außerhalb dieser Zeiten ist eine vorherige Terminvereinbarung unter 08031 392 2100 erforderlich.

Das Büro der Landkreiswahlleiterin ist auch am Freitag, den 27. Dezember von 8 Uhr bis 12 Uhr besetzt. Hier wird ebenfalls um eine telefonische Anmeldung gebeten, da das Landratsamt Rosenheim an diesem Tag geschlossen bleibt.

Die Einreichungsfrist endet am 23. Januar 2020 um 18 Uhr. Welche Anforderungen die Wahlvorschläge zu erfüllen haben, kann der Bekanntmachung über die Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen vom 17. Dezember 2019 entnommen werden. Diese ist im Amtsblatt des Landkreises Rosenheim, Nr. 12 vom 17. Dezember 2019 veröffentlicht worden. Es ist im Internet unter www.landkreis-rosenheim.de einsehbar.


Kinder-Dompteur und Turnhallen-Romantik

 

Neben dem Pool aus erfahrenen Betreuerinnen und Betreuer werden jedes Jahr neue junge Menschen ab 16 Jahren gesucht! In der Spielstadt gibt es einen tollen, interessanten und lustigen Job als „Kinder-Dompteur“ und eine coole Zeit auf dem Jugendzeltplatz Kohlstatt mit Lagerfeuer und Bergblick. Beim Spielmobil, das durch den gesamten Landkreis tourt, kann eine Turnhallen-Romantik mit Bauwagen-Flair erlebt werden. Nebenbei werden Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit gesammelt, die vielleicht für den späteren Berufswunsch nützlich sein können.

 

Die neuen Betreuer/innen bekommen kostenlose Schulungen, eine Maßnahmen- spezifische Vorbereitung, eine Aufwandsentschädigung und auf Wunsch natürlich eine Bescheinigung über die Betreuer/innen-Tätigkeit.

 

 

 

Nähere Informationen zu den beiden Maßnahmen, den Betreuer-Jobs und Praktikumsstellen gibt es beim gemeinsamen Infoabend am Donnerstag, 12. März 2020 um 18.00 Uhr im Kreisjugendring Rosenheim, Königstr. 11, 83022 Rosenheim.

 

 

 

Weitere Anfragen zum Spielmobil bitte an Lenka Kargol von der Kommunalen Jugendarbeit (08031 / 392 – 2392 oder lenka.kargol@lra-rosenheim.de) richten. Informationen zur Spielstadt Mini Rosenheim gibt es bei Jörg Giesler vom Kreisjugendring Rosenheim (08031 / 15990 oder info@kjr-rosenheim.de).


Schwarzwild im Landkreis

Um die Betroffenen zu unterstützen und zu informieren, hatte das Landratsamt Rosenheim zu einer Info-Veranstaltung ins Gasthaus Höhensteiger nach Westerndorf St. Peter eingeladen.

Der stellvertretende Landrat Josef Huber sagte in seiner Begrüßung, dass die Zahlen weiter ansteigen. Im aktuellen Jagdjahr konnten bisher über 100 Wildschweine erlegt werden. Die Aufwandsentschädigung, die vom Landkreis bezahlt wird, soll die Jäger für ihre Arbeit entschädigen und weiter motivieren. Die kostenlose Trichinenbeschau ist ein weiterer Punkt, mit dem das Landratsamt Rosenheim die Jäger unterstützt. Auch verkehrsrechtliche Genehmigungen wurden so weit möglich vereinfacht. Bei der Bejagung ist wichtig, dass man dies gemeinsam mache und es nicht darum geht: Meine Sau, Deine Sau, so Huber.

Auch Dr. Gudrun Wieland vom Veterinäramt im Landratsamt Rosenheim betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Jägerschaft. Gerade bei der Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest und im Notfall werde es ohne sie nicht gehen, sagte Wieland.

Als Fachmann stand der Schwarzwildberater für Oberbayern, Alexander Mania aus München den Interessierten Rede und Antwort. Er berichtete von seiner langjährigen Erfahrung mit Schwarzwild und beschrieb die Tiere als schlau und lernfreudig. In seinem Vortrag erklärte er, dass Wildschweine sehr reproduktionsfreudig sind und bis zu zweimal im Jahr Junge bekommen können. Da die Tiere in der Region keine natürlichen Feinde haben, muss die Bestandsregulierung über die Jagd erfolgen. Im Hinblick auf die immer näher an Deutschland heranrückende Afrikanische Schweinepest und die massiven landwirtschaftlichen Schäden, müsse dies mit allen rechtlich erlaubten Mitteln erfolgen, so Mania.

Er gab der Jägerschaft Tipps, was diese bei der Bejagung des Schwarzwildes beachten müssen, um die Population im Rahmen zu halten. Wichtig ist, dass Kirrungen mit den „Nachbarn“ abgesprochen werden und es nicht zu viele sind. Bei der Lockfütterung reiche die Menge einer größeren Kaffeetasse für 150 ha Waldfläche aus. Ansonsten füttert man das Schwarzwild und „hat“ es somit. Auch er betonte die Wichtigkeit mit anderen zusammenzuarbeiten und gemeinsame Jagden zu organisieren und durchzuführen. Wichtig sind auch entsprechend ausgebildete Hunde. Hier bestehe noch Handlungsbedarf, sagte Mania. Auch die Landwirtschaft muss mit eingebunden werden, um entsprechende Jagdmöglichkeiten zu haben. Er wünschte allen noch einen guten Jagderfolg.


344 Millionenhaushalt beschlossen

Die vom Kreistag beschlossene niedrigere Kreisumlage bedeutet nicht, dass die Einnahmen des Landkreises von den Gemeinden zurückgehen. Ganz im Gegenteil. Aufgrund der ein weiteres Jahr angestiegenen wirtschaftlichen Grundlagen zur Berechnung der Umlage steigt die Kreisumlage gegenüber dem Vorjahr um gut 9 Millionen Euro auf gut 142 Millionen Euro an.

Die Mehreinnahme bleibt dem Landkreis Rosenheim aber nicht erhalten. Die gestiegenen Umlagegrundlagen wirken sich nämlich auch auf die Höhe der Bezirksumlage aus. Der Landkreis überweist dem Bezirk knapp 66 Millionen Euro. Das sind beinahe 5 Millionen Euro mehr als 2019, trotz voraussichtlicher gleichbleibender Bezirksumlage von 21 Prozentpunkten.

Im Haushalt für das Jahr 2020 umfasst alleine der Verwaltungshaushalt gut 291 Millionen Euro, eine Steigerung um ein knappes halbes Prozent gegenüber dem laufenden Jahr. Bei den Einnahmen steuern die höchste Summe die Gemeinden über die Kreisumlage bei. Zudem stellt der Freistaat Bayern unter anderem über Schlüssel- und sonstige Zuweisungen über 75 Millionen Euro zur Verfügung. Zu den größten Ausgabeposten gehören neben der Bezirksumlage die Sozialhilfe mit gut 30 Millionen Euro, die Jugendhilfe mit knapp 25 Millionen Euro, der Aufwand für Schulen und schulische Einrichtungen einschließlich Schülerbeförderung mit über 40 Millionen Euro sowie die Personalausgaben mit beinahe 52 Millionen Euro.

Über den Vermögenshaushalt bucht der Landkreis seine Investitionen sowie die Rückzahlung von Krediten. Er umfasst in 2020 knapp 53 Millionen Euro. Die umfangreichen Investitionsausgaben summieren sich auf eine  Gesamtsumme von gut 42 Millionen Euro. Damit überschreitet der Landkreis Rosenheim nach 2019 zum zweiten Mal die Grenze von 40 Millionen Euro für Investitionen. Für Hochbaumaßnahmen sind fast 22 Millionen Euro vorgesehen, unter anderem für die Generalsanierung und Erweiterung des Landratsamts-Gebäudes in der Wittelsbacherstraße 55 in Rosenheim und die Erweiterung und Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums in Wasserburg. Für den Straßenbau sind gut 3 Millionen Euro eingeplant.

Das Geld im Vermögenshaushalt kommt zum einen aus dem Verwaltungshaushalt. Als Zuführung vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt sind mehr als 26 Millionen Euro vorgesehen. Dazu werden Zuschüsse des Freistaats unter anderem zu einzelnen Baumaßnahmen von knapp 14 Millionen Euro erwartet. Neue Kreditaufnahmen sind in Höhe von 7 Millionen Euro möglich. Da im Haushalt zudem eine Tilgung von gut 9 Millionen Euro eingeplant ist, sinkt der Schuldenstand zum Ende des Haushaltsjahres 2020 auf voraussichtlich unter 75 Millionen Euro. Das 2014 festgelegte ehrgeizige Ziel, die Schulden des Landkreises bis zum Ende der Wahlperiode um 30 Millionen Euro zu senken, wird damit erreicht.      

Zitate aus der Kreistagssitzung:

Josef Huber, stellvertretender Landrat: „Wir haben eine Kreisumlage festgelegt, die allen gerecht wird.“
Felix Schwaller (CSU): „Super Haushalt, perfekte Zahlen“
Alexandra Burgmaier (SPD): „Können hochzufrieden sein“
Christian Stadler (Bündnis90/Die Grünen): „Zum Meckern gibt es wenig Grund.“
Sepp Hofer (Freie Wähler): „Haushalt erscheint sehr plausibel.“
Dieter Kannengießer (Parteifreie/ÜWG): „Nachbarlandkreise beneiden uns um unsere Schulstandorte.“
Josef Fortner (ÖDP): „Ein guter Haushalt der passt.“
August Voit (Sprecher der Bürgermeister im Landkreis): „Danke, dass Kreistag und Bürgermeister miteinander in Dialog kamen. Ich wünsche mir, dass das auch in der nächsten Periode so sein wird.“
Peter Staudenhöchtl (REP): „Ein sehr guter Haushalt, der zukunftsorientiert aufgestellt ist.“


Zuschüsse vergeben

Das Bildungswerk Rosenheim e.V. erhält für die Familienbildungsarbeit einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Mit 3.700 Euro für den Kreisverband Rosenheim e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes werden der Besuchsdienst Kind im Krankenhaus, das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, Internetberatung, die Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ und das Mütter-Väter-Zentrum in Rosenheim gefördert. Zudem erhält der Kinderschutzbund 1.200 Euro für die therapeutische Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. 10.000 Euro gibt es für den Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V. für die geleistete Informations- und Präventionsarbeit zum Thema „sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“.

Mehr als 660 Frauen und Männer aus dem Landkreis Rosenheim nahmen im vergangenen Jahr das Beratungsangebot der Ehe, Familien- und Lebensberatungsstelle München in Anspruch. In der Beratungsstelle in Rosenheim wurden mehr als 3.400 Beratungsstunden geleistet. Die Zahlen belegen die hohe Akzeptanz der Eheberatung im Landkreis. Der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle wurde ein Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro gewährt.

30.000 Euro gehen an die Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern. Damit soll ein Defizit ausgeglichen werden, das beim Um- und Abbau der Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer in Pullach entstanden war. Der Umbau war nötig, da die Zahl der Aufgriffe stark zurückgegangen war. Insgesamt 100 Betreuungsplätze wurden abgebaut oder umstrukturiert. Die Diakonie – Jugendhilfe hat im Zuge der Umstrukturierung die Einrichtung in Pullach zum Juli 20118 geschlossen. Die verbliebenen Jugendlichen wurden in das Sozialpädagogische Jugendhaus Hinrichssegen/Bruckmühl verlegt. Da der Mietvertrag nicht vorzeitig gekündigt werden konnte, stand das Gebäude acht Monate leer. Die aufgelaufenen Kosten für Miete und Gebäudeerhalt summierten sich auf rund 58.000 Euro. Einen Teil des Defizites übernimmt nun der Landkreis. Seit April dieses Jahres wird das Gebäude als Einrichtung der Wohnungslosenhilfe genutzt.

Auch die Stiftung Attl musste aufgrund der Umstrukturierung ihre Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer schließen. Der letzte Bewohner zog Mitte April dieses Jahres aus. Die Kosten für das Betreuungspersonal mussten noch bis Ende April weitergezahlt werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 11.800 Euro und werden nun vom Landkreis übernommen.


Bewerbungen sofort möglich

Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften, Fenster und Fassade (berufsbegleitend), Führung und Internationalisierung mittelständischer Unternehmen (BWL-Masterstudiengang), Gebäudephysik (in Kooperation mit der Hochschule für Technik Stuttgart), Informatik, Ingenieurwissenschaften (englischsprachig), Management und Führungskompetenz (berufsbegleitend, MBA-Abschluss) sowie Wirtschaftsingenieurwesen (konsekutiv).

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2020, für den Masterstudiengang Ingenieurwissenschaften bereits am 15. Dezember. Alle Informationen zur Bewerbung sind unter www.th-rosenheim.de/bewerbung zu finden.

Text und Foto: Hochschule Rosenheim


Warn-App „NINA“ wird gut angenommen

Nur je fünf Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sowie der Integrierten Leitstelle Rosenheim können Warnmeldungen einstellen. Damit ist „NINA“ eine seriöse Informationsquelle, wenn es um drohende Gefahren im Heimatort oder der Region geht. Das können Großbrände, austretende Gefahrenstoffe, lokale Hochwasserinformationen oder auch Abkochgebote beim Trinkwasser sein. Seit Inbetriebnahme der App für den Landkreis Rosenheim wurden 25 Meldungen eingestellt.  

Nach dem Herunterladen von „NINA“ kann jeder Nutzer festlegen, für welche Gemeinden er Warnmeldungen bekommen möchte. Im Juli 2018 hat sich der Landkreis Rosenheim im „Modularen Warnsystem“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angemeldet. Dazu gehört auch die Warnapp. „NINA“ ist die Abkürzung für Notfall-Informations- und Nachrichten-App.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 11.11.19


Kostenlose Beratung zu E-Mobilität im Landratsamt Rosenheim

Das Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim bietet dazu in Kooperation mit BAYERNenergie e. V. am 14. November eine kostenlose Erstberatung an. Privatpersonen und Kleinunternehmer können sich hier informieren, zum Beispiel zu Fragen wie: Welches Fahrzeug ist für mich geeignet? Wie hoch sind die Kosten für Anschaffung, Installation und im laufenden Betrieb? Wie schaut es mit Reichweite, Ladedauer und Batteriekapazität aus? Was muss ich bei der Versorgung mit Solarstrom beachten und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Erforderlich ist eine telefonische Anmeldung im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 392 1089.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 08.11.19

Termine in der Führerscheinstelle ab sofort online reservieren

Die Termine können zu den regulären Öffnungszeiten für die Antragstellung und Abholung des Führerscheins reserviert werden. Nach der Buchung des Termins erhält der Antragsteller eine E-Mail mit der Wartenummer, welche zum gebuchten Termin mitgebracht werden muss. Die Nummer erscheint im Bildschirm des Wartebereiches und wird zeitnah aufgerufen. Die Bestätigung des Termins ist verbindlich. Sollte der Termin nicht eingehalten werden können, wird darum gebeten, ihn zeitnah abzusagen.

Die Online-Terminreservierung ist auf der Startseite des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de möglich. 

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 7.11.19


Noch nicht vom Tisch

Zudem war dem Kreisausschuss mehrheitlich wichtig, zunächst den Nahverkehrsplan im Kreistag zu beschließen, der seit Monaten beraten und entwickelt wird. Einen Fahrkartenpreis jetzt festzulegen hieße, den dritten vor dem ersten Schritt zu machen, betonten mehrere Redner.

Fast alle Buslinien im Landkreis Rosenheim gelten trotz diverser Subventionen rechtlich als „eigenwirtschaftlich“. Das heißt, die Busunternehmer müssen dem Landkreis ihre Fahrgastzahlen nicht offenlegen und sie taten das auch nicht, als sie im Rahmen der Entwicklung eines Nahverkehrsplanes danach gefragt wurden. Aus diesem Grund kann nicht annähernd seriös abgeschätzt werden, wie hoch die Ausgleichszahlen wären, die der Landkreis übernehmen müsste. 

Zukünftig werden bei der Umsetzung des Nahverkehrsplanes Ausschreibungen und Vereinbarungen mit Konzessionsinhabern so angepasst, dass auch auf das Datenmaterial der Linien zugegriffen werden kann. Wenn die Zahlen vorliegen und die finanziellen Auswirkungen eines „1-Euro-Tickets“ oder einer ähnlichen Fahrkanten-Varianten für den Landkreis beziffert werden können, kann erneut darüber entschieden werden.


Der Winter kann kommen

Auch das Personal steht bereit und die Schichtpläne sind geschrieben. Wenn es die Witterung verlangt, können die Kreisstraßen im Schichtbetrieb geräumt werden. Rund 25 Beschäftigte stehen hierfür als Fahrer zur Verfügung. In den Bauhöfen des Landkreises wurden sechs Lkw, zwei Traktoren und ein Lader für den Winterdienst vorbereitet. Zudem werden weitere sechs Lkw von Fuhrunternehmen im Auftrag des Landkreises die verschneiten Straßen räumen bzw. Salz streuen.

Grundsätzlich ist der Landkreis Rosenheim für 360 Kilometer Kreisstraßen zuständig. An einigen Stellen räumt der Winterdienst des Landkreises aber auch Gemeindestraßen und Mitarbeiter von Gemeindebauhöfen kümmern sich um einzelne Abschnitte von Kreisstraßen. Zudem bestehen Kooperationen mit den Nachbarlandkreisen Mühldorf und Traunstein.


B15 wieder frei

Der oben genannte Streckenabschnitt wurde von einer bestehenden Fahrbahnbreite von rund sechs Meter auf eine Fahrbahnbreite von acht Meter verbreitert. Dadurch wurde eine einheitliche Streckencharakteristik im Streckenzug der B15 erreicht und die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs deutlich erhöht. In den folgenden Jahren sollen die abschließenden Asphaltschichten hergestellt werden. Um die Verbreiterungsarbeiten möglichst schnell, sicher und nachhaltig abwickeln zu können, war eine halbseitige Sperrung mit großräumiger Umleitung zwingend erforderlich. Ab dem 1. November, Allerheiligen, wird die Umleitung aufgehoben und es herrscht wieder frei Fahrt.
Das Stbaro bedankt sich bei allen betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer für das Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen und Beeinträchtigungen.


100 Ordnungswidrigkeiten verursachen hohe Reinigungskosten

Wenn sich Hinweise auf die verursachenden Personen ergeben, leitet das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Jährlich kommen etwa 100 Verfahren zusammen. An Wertstoffinseln, die vergleichsweise stark vermüllt sind, beauftragt die Behörde sogar einen Detektiv mit der Überwachung. Aber auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger geben immer wieder Hinweise, wenn sie Zeuge von unzulässigen Abfallablagerungen oder Fehlwürfen wurden.

Die Ursachen, Müll illegal zu entsorgen, sind sehr unterschiedlich. So kann es gerade nach mehreren aufeinanderfolgenden Feiertagen vorkommen, dass Container überfüllt sind. Das Landratsamt Rosenheim bittet in solchen Fällen, eine andere Wertstoffinsel aufzusuchen.

Immer wieder kommt es auch vor, dass Bürgerinnen und Bürger noch brauchbare Gegenstände abstellen in der Annahme, eine andere Person könnte sie mitnehmen. Eine Wertstoffinsel ist jedoch der falsche Ort, um gut erhaltene Dinge zu verschenken.

Aus den diversen Ordnungswidrigkeitsverfahren ließ sich zudem feststellen, dass vielfach das Volumen der Hausmülltonne zu knapp bemessen wurde. Um Gebühren für eine größere Tonne zu sparen, wurde das Zuviel an Müll an den Wertstoffinseln entsorgt.

Oftmals spielt wohl auch Bequemlichkeit eine Rolle, denn ein Großteil der illegal entsorgten Abfälle hätte ganz einfach und kostenlos am gemeindlichen Wertstoffhof abgegeben werden können.

Das Landratsamt Rosenheim weist ausdrücklich darauf hin, dass an den Wertstoffinseln ausschließlich Wertstoffe wie Altglas, Weißblech, Altpapier und Tetrapack sowie Altkleider und Schuhe entsorgt werden dürfen. Gegenstände neben den Containern abzustellen oder der Einwurf von ungeeignetem Material ist verboten. Die Zeiten um Wertstoffe einzuwerfen, nämlich von 7 Uhr bis 20 Uhr, sind mit Rücksicht auf die Anlieger zu beachten.

Alle Informationen über Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis Rosenheim sind auf der Homepage unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de veröffentlicht.


Grippe- Impfung schützt vor Infektionen

„Jetzt ist die beste Zeit, sich für die kommende Grippe-Saison impfen zu lassen“, sagt Dr. Hierl und unterstreicht die Notwendigkeit eines Impfschutzes: „Bei der Influenza handelt es sich nicht um eine harmlose Erkältung, sondern um eine ernsthafte Infektionskrankheit. Die Grippe ist hochansteckend – von Mensch zu Mensch aber auch über verunreinigte Gegenstände, wie zum Beispiel Türgriffe und Treppengeländer. Die Erkrankung kann zu schweren Verläufen mit Entzündungen von Lunge, Mittelohr, Gehirn und Herzmuskel oder gar zum Tode führen.“

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) verlief die Grippe-Saison 2017/2018 außergewöhnlich schwer. Nach Schätzungen des Institutes sind über 25.000 Menschen in Deutschland durch Influenza gestorben, die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren. Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege waren in der Grippe-Saison 2017/2018 mit knapp 44.000 Influenza-Fällen so viele Erkrankungen wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht 2001 gemeldet worden. Auch in der Region Rosenheim wurde in der Saison 2017/2018 mit 781 Meldefällen ein Höchststand erreicht. Dagegen verlief die Grippesaison 2018/2019 bundesweit vergleichsweise moderat. In Stadt und Landkreis Rosenheim wurden 527 Meldefälle registriert.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt eine Schutzimpfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Wichtig ist diese Impfung auch für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zudem sollten sich auch Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel sowie Menschen, die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch umfangreichen Publikumsverkehr haben, impfen lassen. Die Grippe-Impfung muss jährlich neu verabreicht werden.

Nachdem die Ständige Impfkommission im vergangenen Jahr ihre Impfempfehlungen dahingehend präzisiert hatte, dass generell ein Vierfach-Impfstoff empfohlen wird, hatten die gesetzlichen Krankenkassen beschlossen, die Kosten dafür zu übernehmen. „Somit ist davon auszugehen, dass auch in dieser Grippe-Saison der Impfstoff die zirkulierenden Viren besser abbildet und die Bevölkerung zuverlässiger vor einer Infektion schützt. Neben der Impfung empfehlen wir gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten“, so Dr. Hierl abschließend.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim


Neuer Naturschutzbeirat berufen

Kannengießer bedankte sich für die Bereitschaft, sich auch in der kommenden Amtsperiode im Naturschutzbeirat zu engagieren. Viele Mitglieder sind bereits seit 10, 20 und sogar 30 Jahren dabei. Für dieses ehrenamtliche Engagement gebühre ihnen Respekt, sagte Kannengießer. Dem Gremium gehören Fachleute aus den Bereichen Botanik, Ökologie, Forst, Fischerei, Landwirtschaft, Biologie und Wasserwirtschaft an. Die Mitglieder sind der Chef des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim Paul Geisenhofer, der Leiter der Forstdienststelle Sachrang Felix Wölfl, der Priener Apotheker Dr. Herbert Reuther, der Landwirtschaftsmeister Johann Mayer aus Bad Feilnbach, der Rosenheimer Landschaftsplaner Robert Haidacher. Ihre Stellvertreter sind Ronald Zillmer vom Anglerbund Rosenheim, Uwe Holst vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Biologin Christiane Mayr aus Frasdorf, Bio-Bauer Sebastian Pertl aus Aschau und der Rosenheimer Biologe Alfred Ringler.

In den vergangenen fünf Jahren befasste sich der Naturschutzbeirat unter anderem mit dem Erlass von Verordnungen zur Neuabgrenzung der Landschaftsschutzgebiete Eckersberg, Brandl, Friedlsee, Schwarzer See, Simssee und Bärnsee sowie der Ausweisung eines Naturdenkmales, der Lindenreihe in Feldkirchen Westerham. Auch die Gründung des Landschaftspflegeverbandes Landkreis Rosenheim e. V. fiel in die Amtsperiode. Auch hier wurde der Naturschutzbeirat einbezogen und stimmte der Gründung und dem Beitritt des Landkreises Rosenheim zu.    

Der Naturschutzbeirat hat die gesetzlich festgelegte Aufgabe, die Naturschutzbehörden wissenschaftlich und fachlich zu beraten. Bei grundsätzlichen Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes soll der Naturschutzbeirat gehört werden. Vor Erlass von Rechtsverordnungen hat er beispielsweise ein Mitwirkungsrecht. Im Landkreis Rosenheim gibt es den Naturschutzbeirat bereits seit 45 Jahren.

 


Informationsabend am 5. November, Qualifizierungskurs beginnt im Februar

Die Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Die Kindertagespflege stellt die familienähnlichste Form der Kindertagesbetreuung dar. Kindertagespflegepersonen in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an. Nach einer Überprüfung der Räumlichkeiten und der familiären Situation durch die Fachberatung Kindertagespflege und der Teilnahme am Qualifizierungskurs wird eine befristete Pflegeerlaubnis für fünf Jahre erteilt.

 

Unterstützung bieten die enge Zusammenarbeit mit den Fachberatungen der beiden Ämter aus Stadt und Landkreis Rosenheim und der Erfahrungsaustausch mit anderen Kindertagespflegepersonen in den Netzwerktreffen.
 
Interessierte Frauen und Männer, die Fragen zur Kindertagespflege oder Interesse an einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater haben, melden sich bei den Fachberatungen Kindertagespflege, für die Stadt Rosenheim im Amt für Schulen, Kinderbetreuung und Sport bei Bettina Sewald unter der Telefonnummer 08031 365 1568 sowie im Landkreis Rosenheim bei Regina Backes unter der Telefonnummer 08031 392 2327.

 


Verhalten im Katastrophenfall

Regionalfernsehen Oberbayern

Vodafone Kabel Deutschland und komro
In den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land, zudem in der Stadt Rosenheim.

Satellit Astra 1L
Transponder 1.023 (11.553 MHz ) ASTRA 1L
Transport Stream ID (TSID): 1023
Modulation: DVB-S2 8-PSK
Polarisation: horizontal
Symbolrate: 22000MSym/s
FEC 2/3
Kennung: rfo HD Fernsehen Oberbayern

Internet www.rfo.de
Mit Live-Stream und Mediathek

Im Falle einer Katastrophe sollten Sie:

  1. Ruhe bewahren
  2. Türen und Fenster schließen
  3. Radio oder Fernsehen einschalten
  4. die Nachbarn informieren
  5. nur im Notfall die Telefonnummern 110 oder 112 wählen 

Bei Hochwasser sollten Sie:

  1. regelmäßig Wetter- und Hochwassermeldungen verfolgen
  2. Taschenlampen oder Kerzen bereithalten, da Stromausfälle nicht auszuschließen sind
  3. Uferbereiche meiden
  4. Absperrungen beachten
  5. Hochwasserführende Gewässer nicht mit Booten befahren
  6. überflutete oder teilüberflutete Straßen nicht mit dem Auto befahren, auch wenn es keine Absperrung gibt
  7. die Heizung abschalten, gegebenenfalls Ölzufuhr oder Gasventile schließen
  8. bei dem Austritt von Heizöl die Feuerwehr benachrichtigen
  9. Ihr Auto aus dem Gefahrenbereich entfernen
  10. soweit möglich den Keller räumen
  11. die wichtigsten persönlichen Papiere in einer Mappe bereithalten, um sie bei einer nötigen Evakuierung mitnehmenzu können

Sandsäcke können Sie bei Bedarf bei der Feuerwehr abholen. 

Wichtige vorbeugende Maßnahmen bei drohendem Hochwasser sind:

  1. Heizöl- oder Flüssigkeitstanks fachgerecht befestigen
  2. keine wassergefährdenden Flüssigkeiten oder Stoffe im Keller oder der Garage lagern
  3. Kellerfenster und Haustüren abdichten
  4. bei Abwesenheit ihre Telefonnummer bei Verwandten, Bekannten oder den Nachbarn hinterlassen
  5. ein batteriegetriebenes Radio und Ersatzbaterien bereit halten

In Fällen von Vogelgrippe sollten Sie folgende Richtlinien und Ratschläge berücksichtigen:

  1. wenn Sie Geflügel halten sind Sie verpflichtet, dies den zuständigen Stellen zu melden. Einzige Ausnahme sind Taubenhalter.
  2. Anordnungen zur so genannten Aufstallung von Geflügel, d.h. die Tiere müssen im Stall bleiben, sind zu befolgen.
  3. wild lebende Wasservögel sollten Sie nicht füttern
  4. tote Vögel fassen Sie nicht an
  5. wenn Sie gehäuft tote Vögel finden, verständigen Sie bitte das Staatliche Veterinäramt oder die örtliche Feuerwehr

Steckdosen sind Elektroschrott

„Passive Elektro- und Elektronikgeräte“ leiten Ströme durch. Deshalb gehören dazu auch Audiokabel, Kabeltrommeln oder Verlängerungskabel. Nicht von der neuen Regelung betroffen sind einzelne Bauteile, die zur Herstellung eines fertigen Produktes dienen wie Klemmen, Lampenfassungen oder Kabel als Meterware und ferner Steckdosen oder Stecker, welche zum Einbau in ein Gerät bestimmt sind.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Kreislaufwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Fahrkostenerstattung

Wichtig ist zudem, dass pro Familie eine Eigenbeteiligung von 440 Euro angesetzt wird. Diese Vorgabe entfällt nur, wenn Unterhaltspflichtige Kindergeld für drei Kinder, Arbeitslosengeld II (bekannt als „Hartz IV“) oder bestimmte andere Sozialleistungen nach den Sozialgesetzbüchern II oder XII erhalten.

Bis spätestens 31. Oktober muss der Antrag beim Landratsamt Rosenheim eingegangen sein. Die Behörde rät, die Versandzeit in der Post zu beachten. Für Rückfragen steht das Sachgebiet „Schulen und ÖPNV“ zur Verfügung. Es ist telefonisch unter 08031 392 1411, - 1412, - 1413 und -1415 zu erreichen. Formulare für die Antragstellung gibt es in den Schulen, im Landratsamt Rosenheim oder online unter www.landkreis-rosenheim.de (Suchbegriff: Schülerbeförderung).

Bienenschutz beim Glasrecycling

Bei Marmeladengläsern, Gemüsegläsern oder Joghurtgläsern beispielsweise ist ein gründliches Auslöffeln vollkommen ausreichend.

Anders sieht es bei Honiggläsern aus. Diese sollten nur gut gespült entsorgt werden. Der Grund dafür ist das bestehende Risiko, dass sich Bienen beim Kontakt mit den Honigresten mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut infizieren können. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine hochinfektiöse bakterielle Brutkrankheit, an der die Bienenvölker verenden können. Der Erreger schädigt die Bienenbrut. Die reine Bienenseuche ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Sprechtag der Aktiven Wirtschaftssenioren am 5. September

Der Landkreis Rosenheim liegt mitten im Zentrum des Dreiecks München-Salzburg-Innsbruck. Für viele Firmen unterschiedlichster Branchen ist der Landkreis damit der ideale Ausgangspunkt, um erfolgreich zu arbeiten. Auch die Start-up-Szene ist im Landkreis Rosenheim sehr ausgeprägt und aktiv. Wer sich selbstständig machen will, kann sich kompetente Unterstützung bei den aktiven Wirtschaftssenioren holen. Die nächste Möglichkeit sich kostenlos beraten zu lassen, gibt es am 5. September im Landratsamt Rosenheim. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Selbständig als Kindertagespflegeperson

Qualifizierungsmodul zur Kindertagespflege für pädagogische Fachkräfte

In Stadt und Landkreis Rosenheim hat sich die Kindertagespflege zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Möglichkeiten für eine flexible Betreuung von Kindern werden gerne in Anspruch genommen. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk bieten die Stadt und der Landkreis Rosenheim im September erneut ein eigenes Qualifizierungsmodul für Berufsgruppen mit pädagogischer Grundausbildung an.

Die Betreuung in der Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Tagesmütter und Tagesväter in Stadt und Landkreis Rosenheim bieten Betreuung in Ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an.

Grundlage für die Tätigkeit ist eine Pflegeerlaubnis, die kindgerechte Räumlichkeiten sowie den Nachweis eines Qualifizierungskurses mit 160 Unterrichtseinheiten beinhaltet. Berufsgruppen mit einer pädagogischen Grundausbildung wie beispielsweise Kinderpflegerinnen oder Kinderpfleger, Erzieherinnen oder Erzieher sowie Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen sind von der zusätzlichen Qualifizierung ausgenommen. Aus diesem Grund wird für Interessierte in Stadt und Landkreis Rosenheim ein Qualifizierungsmodul am 6. und 7. September mit allem Wissenswerten über die selbständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson angeboten. Das Modul beinhaltet gesetzliche und steuerrechtliche Inhalte sowie weitere Besonderheiten der Kindertagespflege auf Grundlage der pädagogischen Ausbildung.
 
Anmeldungen zum Qualifizierungsmodul nehmen die Fachberatungen Kindertagespflege entgegen. Zuständig für die Stadt Rosenheim ist Ulrike Zehentmair unter der Telefonnummer 08031 365 1508 sowie für den Landkreis Rosenheim Regina Backes (Chiemgau, Wasserburger Land) unter 08031 392 2327 und Regina Gruber (Mangfalltal, Inntal) unter 08031 392 2494. Zudem beantworten sie alle Fragen zu der zweitägigen Fortbildung, zur Kindertagespflege sowie zu einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater.


Info von Pfad-Bayern

PFAD Rosenheim veranstalten heuer wieder einen Fachtag zum Thema "Mein Kind wird Flügge". PFAD ist ein gemeinnütziger Verein der sich für die Belange von Pflege- und Adoptivkinder einsetzt. Heuer haben wir uns die Frage gestellt, wie können wir "unsere Kindern" auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleiten.

 

Kontakt: https://pfad-bayern.de/

Adresse: Steubstraße 6, 86551 Aichach

Telefon: 08251 1050

 

 

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Mein Kind wird flügge
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Landkreis Rosenheim kümmert sich um Asbestabfälle

Der Landkreis Rosenheim setzt zum 1. September eine Regelung zu Asbest- und Mineralfaserabfällen im Kreislaufwirtschaftsgesetz um. Sie betrifft private Haushalte genauso wie gewerbliche Abfälle oder Abfälle aus privaten und öffentlichen Einrichtungen.

Konkret geht es unter anderem um Asbest- und Mineralfaserabfälle, die beim Heimwerken oder auch bei privaten oder gewerblichen Abriss-, Sanierungs- und Renovierungsarbeiten anfallen. Die Pflicht, sie dem Landkreis oder einem eigens hierzu Beauftragten zu überlassen, gilt sowohl für Abfallerzeuger als auch für Abfallbesitzer. In den meisten Fällen handelt es sich um Eigentümer von Immobilien sowie Handwerk-, Bau- und Entsorgungsbetriebe.

Die Asbest- und Mineralfaserabfälle müssen richtig verpackt zur Recyclinganlage Rosenheim der Zosseder GmbH in Wasserwiesen 1a gebracht werden. Kleinere Mengen können auch bei der Landkreismüllabfuhr in der Daimlerstraße 5 in Bad Aibling entsorgt werden.

Weitere Angaben, auch zu den Preisen, finden sich auf der Homepage www.abfall.landkreis-rosenheim.de in den Merkblättern „Mineralfaserabfälle und Asbest“.


Abfallberatung des Landkreises Rosenheim mit Tipps zum Grillen mit weniger Abfall

 

Grillen gehört hierzulande zu den beliebtesten Freizeitvergnügen. Kein Wunder, im Freien mit netter Gesellschaft gemeinsam zu Essen, das macht einfach Spaß. Gerade jetzt ist wieder Hochzeit des Grillens. Deshalb möchte die Abfallberatung im Landkreis Rosenheim die Gelegenheit nutzen und auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam machen.

Einmalgrills, Plastikbesteck, Pappbecher und Reste des Grillgutes verursachen viel Abfall. Der lässt sich leicht vermeiden, indem beispielsweise Lebensmittel ohne Verpackungen beim Bäcker, Metzger, Gärtner oder auf dem Markt gekauft werden. Geschirr und Besteck von zu Hause ersetzt leicht Artikel wie Papp- und Plastikgeschirr sowie Plastikbesteck oder Einmalgrills. Die sind meist nicht aus recycelbaren Stoffen und erhöhen deshalb das Restmüllaufkommen.

 

Um auch die Reste des Grillgutes wie Fleisch- und Gemüseabfälle umweltfreundlich entsorgen zu können, gibt es auf allen Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim sowie den Kompostieranlagen kostenlos Kunststoffeimer samt passender Papiertüten. Plastiktüten dürfen nicht verwendet werden. Die Eimer haben ein Fassungsvermögen von zehn Litern. Die Ausgabe der Kunststoffeimer ist nicht auf einen Eimer pro Haushalt beschränkt.

Weitere Informationen zum Thema Abfall gibt es unter www.landkreis-rosenheim.de sowie im Sachgebiet Abfallwirtschaft/Abfallberatung, telefonisch unter 08031 392 4313 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de.

Starke Zunahme der Keuchhustenerkrankungen

Vor allem in den letzten Wochen gingen zahlreiche Meldungen zu der hochansteckenden Infektionskrankheit beim Gesundheitsamt ein. Wobei örtliche Schwerpunkt erkennbar sind, so Dr. Hierl: „Wir beobachten eine außergewöhnliche Häufung in den Gemeinden Samerberg und Brannenburg aber auch aus den Städten Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor werden hohe Erkrankungszahlen gemeldet.“

Gleichzeitig liegen Stadt und Landkreis Rosenheim bei der Durchimpfungsrate gegen Keuchhusten bei den Schulanfängern in Bayern auf dem letzten Platz. Das hat eine Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gezeigt. Für das Schuljahr 2016/17 lag die Quote für eine vollständige Grundimmunisierung im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung bei 88,9 Prozent und damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 95,3 Prozent.

Der Leiter der Rosenheimer Gesundheitsbehörde warnt davor, Keuchhusten zu unterschätzen: „Es ist eine hochansteckende und lange andauernde Infektionskrankheit. Es kommt dabei zu Anfällen mit oftmals schweren krampfartigen Hustenstößen verbunden mit Luftnot. Häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung. Neugeborene und Säuglinge haben ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen, nicht selten kommt es zu lebensgefährlichen Atemstillständen.“

Vor diesem Hintergrund appelliert Hierl an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen: „Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich.“ Hierl verweist auch auf die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Kokon-Impfstrategie: „Schützen Sie die Neugeborenen in Ihren Familien. Wenn in den vergangenen zehn Jahren keine Keuchhustenimpfung stattgefunden hat, sollten Frauen im gebärfähigen Alter und enge Haushaltsmitglieder, wie Eltern, Großeltern und Geschwister aber auch Tagesmütter und Babysitter, spätestens vier Wochen vor Geburt eines Kindes eine Dosis eines KeuchhustenImpfstoffs erhalten.“

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats, zu beginnen und zeitgerecht fortzuführen. Empfohlen werden je eine Impfung im Alter von 2, 3 und 4 Monaten sowie eine weitere Impfung im Alter zwischen 11 und 14 Monaten. Auffrischungsimpfungen erfolgen erstmals mit 5 bis 6 Jahren, eine weitere Dosis wird zwischen 9 und 17 Jahren verabreicht. Für alle Erwachsenen empfiehlt die STIKO, die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig in Kombination mit einem Keuchhusten-Impfstoff zu verabreichen.

Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt Rosenheim, aber auch Haus- und Kinderärzte in der Region beraten zur Keuchhustenimpfung. 

Mehr Informationen zum Thema gibt es auch im Internet unter:
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/impfen/impfkalender/
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/keuchhusten/index.htm

Lücken im Radwegenetz schließen

 

Der Antrag für ein solches Konzepts war im November 2017 von der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen eingereicht worden. Im Januar 2018 hatte der Kreisausschuss beschlossen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einzubeziehen. Inzwischen steht fest, eine große Mehrheit von ihnen begrüßt ein landkreisweites Radwegenetz.

 

Wie der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim Gerhard Kippes sagte, solle das Planungsbüro herausfinden, wo es noch Lücken im Landkreis Rosenheim gibt und wie dieses geschlossen werden können. Vorrangig soll vor allem bereits vorhandene Ver-kehrsinfrastruktur genutzt werden. Dazu gehören Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstra-ßen, touristische Radwege, schwach befahrene Gemeinde- und Gemeindeverbindungsstraßen sowie geeignete öffentliche Feld- und Waldwege. Neue Radwege sollen nur gebaut werden, um beispielsweise Lücken zwischen vorhandenen Radwegen zu schließen. Sollten Neubauten nötig und möglich sein, so werde der Landkreis dies natürlich tun, sagte der stellvertretende Landrat Josef Huber. „Der Landkreis ist hier sehr bemüht“, so Huber. Zudem sollen Verknüpfung zum Öffentlichen Personennahverkehr beachtet und mögliche Anbindungen mit den Nachbarland-kreisen abgestimmt werden.

 

Das zu findende Ingenieurbüro soll sich neben der Planung des Radwegenetzes auch um eine optimale Beschilderung sowie die digitale Aufbereitung im Internet kümmern.

Nutznießer des Radwegenetzes sollen vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim sein und nicht der touristische Bereich. Wie Gerhard Kippes sagte, gebe es inzwischen viele Berufspendler die mit dem Rad in die Arbeit fahren.

Was passiert mit Glas und Kunststoff

Wie Werner Gartner von der SPD-Fraktion im Ausschuss sagte, werde er immer wieder von Bürgern angesprochen, die sich fragen, ob sich das Sortieren wirklich lohnt. Die Befürchtung ist, dass am Ende doch die zuvor nach Farbe sortierten Flaschen bei der Abholung in einem Behälter landen. Oder das die verschiedenen Kunststofffraktionen wieder zusammengeworfen und im schlimmsten Fall in Dritte-Welt-Länder verschifft werden, so Gartner.

 

Wie der Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim, Georg Kirchhuber, sagte, habe die Behörde bereits im Herbst 2018 zu diesem Thema eine detaillierte Anfrage an das Duale System „Der Grüne Punkt“ gestellt. Laut Grünem Punkt bliebe getrennt, was der Bürger getrennt haben. Detaillierte Angaben zu den Verwertungswegen und Mengen könnten allerdings nicht öffentlich gemacht werden, da es sich hier um Betriebsgeheimnisse handle. Gegenüber den Aufsichtsbehörden würden die Verwertungswege und die Einhaltung der vorgeschriebenen Verwertungsquoten aber detailliert offengelegt und dort überprüft, so der Grüne Punkt in seiner Stellungnahme.

 

Beispielhaft könnten, so „Der Grüne Punkt“ weiter, für Getränkeverbunde die Firma Mondi Packaging in Raubling sowie zur Kunststoffverwertung die eigenen Anlagen in Hörstel im Münsterland und Eisfeld in Südthüringen genannt werden. In diesen Anlagen werde ein Granulat hergestellt, welches eine Alternative zur Kunststoff-Neuproduktion sei. Ferner werde das im Landkreis Rosenheim gesammelte Glas bei der Firma Glasrecycling Neuburg ordnungsgemäß nach Farben aufbereitet.

 

Da der Landkreis kein Recht auf detaillierte Angaben habe, kann das Landratsamt nicht garantieren, dass gesammelte Wertstoffe nicht doch in Dritte-Welt-Ländern landen, sagte Kirchhuber. Er gehe aber nicht davon aus. Es mache wenig Sinn, dem Landkreis ein Entgelt für die Sammlung zu bezahlen und die sortenreinen Fraktionen, welche sehr gut weiterverarbeitet und verwertet werden können, nach Asien zu verschiffen, so Kirchhuber.
 
Eine transparente Offenlegung der Verwertungswege und Mengen für die Öffentlichkeit sei nur möglich, wenn dies gesetzlich geregelt werde. Das könne der Landkreis nicht bewirken, so Kirchhuber. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung darum, den Antrag der SPD-Fraktion an die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig weiterzuleiten, mit der Bitte sich der Sache anzunehmen.

 


Morgen Beratungstag

Damit die zweite Zahl reduziert werden kann, bietet sich das kostenfreie Beratungsangebot der aktiven Wirtschaftssenioren an. Ihr nächster Sprechtag findet am Donnerstag, den 4. Juli im Landratsamt Rosenheim statt. Mit ihrem Rat stehen die Experten zu allen Themen rund um das eigene Unternehmen zur Verfügung. Unter anderem kann es um die Gründung einer eigenen Firma, den Erhalt der unternehmerischen Existenz oder die Betriebsnachfolge gehen. Termine sind vormittags ab 9 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist beim Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Landratsamt unter der Telefonnummer 08031 392 1089 notwendig.


Badesee mit 3 Sterne

Die Badessen werden in der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September gemäß der Bayerischen Badegewässervorordnung regelmäßig hygienisch überprüft, so auch der Soyener See. Dabei werden Sanitär- und Umkleideräume, die Liegewiesen, Spiel- und Sportplätze und die Wasserbeschaffenheit (z. b. Ölfilme, Teerrückstände, Algenbildung) in Augenschein genommen. Zur Ermittlung der Wasserqualität werden Wasserproben genommen und auf die Parameter Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Feststellung der Temperatur und der Sichttiefe gehören ebenfalls zum Untersuchungsspektrum. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in der u. a. Tabelle während der Badesaison dargestellt.


Gesundheitsamt wirbt für konsequenten Sonnenschutz

Hautkrebs wird durch die ultraviolette (UV)-Strahlung der Sonne in Verbindung mit wiederholten Sonnenbränden, vor allem in der Kindheit, ausgelöst. Ein vorbeugender Sonnenschutz ist deshalb wichtig. Dabei gilt die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Haut bedecken und eincremen.

 

„Denken Sie bitte daran und beugen stets einem Sonnenbrand vor. Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz. Meiden Sie die intensive Mittagssonne, tragen Sie einen breitkrempigen Hut und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille. Verwenden Sie für alle unbedeckten Körperpartien ausreichend Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie mehrmals am Tag auftragen“, so Dr. Hierl.

 

Dr. Hierl appelliert: „Achten Sie vor allem auf die Kinder, denn ihre Haut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und durch UV-Strahlen besonders gefährdet. Kinder unter zwei Jahren sollen nie direkter Sonne ausgesetzt werden. Sonnenschutz bei Kindern ist konsequent einzuhalten, nicht nur am Strand oder im Urlaub, sondern immer und überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt sind. Im eigenen Garten, im Kindergarten oder auf dem Schulhof. Sie als Eltern, Großeltern oder Betreuerinnen und Betreuer haben die Verantwortung und Vorbildfunktion. Kinder und Jugendliche sollten am besten nie einen Sonnenbrand erleiden.“

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.sonne-mit-verstand.de

Das LA Rosenheim informiert

In den meisten Gemeinden sind die Unterschiede zwischen 2017 und 2018 nicht sehr groß, einige Auffälligkeiten gibt es aber doch. In Riedering, das 2017 mit 25 Neugeborenen die niedrigste Zahl der vergangenen zwei Jahrzehnte hatte, wurden im letzten Jahr 64 Babys gezählt. Im Unterschied dazu sank die Zahl der Geburten in Amerang um mehr als Hälfte von 42 auf 20. Ähnlich die Situation in Griesstätt mit einem Rückgang von 45 auf 25 Geburten.

Mit 2.434 Geburten nähert sich der Landkreis Rosenheim den Zahlen am Ende des vergangenen Jahrhunderts an. Zuletzt kamen im Jahr 2000 mehr Babys zur Welt.  


So wählte der Landkreis

Die meisten Stimmen im Landkreis Rosenheim konnte die CSU mit 53.763 Stimmen für sich verbuchen. Damit erreichte die Partei 43,6 Prozent der Wähler. Bei der Europawahl 2014 waren es 42,98 Prozent. Zweitstärkste Partei wurden die Grünen mit 22.753 Stimmen und damit 18,5 Prozent. Die AfD erreichte 8,3 Prozent der Wähler. Insgesamt 10.275 Wählerinnen und Wähler im Landkreis Rosenheim machten hier ihr Kreuzchen. Die SPD wählten 8.768 der Wähler und damit 7,1 Prozent. Das reichte für die Rosenheimer Kandidatin Maria Noichl, um für eine weitere Amtsperiode ins EU-Parlament einzuziehen. Die Freien Wähler kamen auf 5,1 Prozent und 6.261 Stimmen, die ÖDP erreichte 4,0 Prozent und 4.917 Wählerstimmen, die FDP kam auf 3,3 Prozent und 4.078 Wählerstimmen.  

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 Prozent und damit deutlich höher als bei der Europawahl 2014. Damals gingen nur 41,73 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis Rosenheim an die Wahlurne. Insgesamt 123.223 Wähler gaben am Sonntag einen gültigen Stimmzettel ab. 304 Stimmzettel waren ungültig.  

Einen detaillierten Überblick zu den Wahlergebnissen aller Parteien bei der Europawahl 2019 im Landkreis Rosenheim gibt es unter: www.landkreis-rosenheim.de.


Waldbrandgefahr

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ist offenes Feuer in Wäldern absolut verboten. Wer ein Lagerfeuer entzünden will, muss einen Mindestabstand von 100 Metern zum nächsten Wald einhalten. Zigarettenkippen sollten nicht weggeworfen werden. Wegen des Brennglaseffekts sollte auch kein Glas liegengelassen werden. Bei Ausflügen in die Natur mit dem Auto sollten nur ausgewiesene Parkplätze genutzt werden, da heiße Katalysatoren Grasflächen entzünden können. Die Zufahrten zu Wäldern müssen freigehalten werden, da sie bei Bedarf wichtige Rettungswege sind. Brände oder Rauchentwicklungen bitte sofort über Notruf 112 an die Integrierte Leitstelle in Rosenheim melden. Entstehende Brände sollten nur dann gelöscht werden, wenn eine Gefährdung der eigenen Personen ausgeschlossen ist.


20,46% Soyener stimmten für das Volksbegehren

In 14 der 46 Landkreiskommunen konnte die Quote von 20 Prozent überschritten werden. Die höchste Beteiligung am Volksbegehren gab es in der Gemeinde Brannenburg. Hier trugen sich über 25 Prozent der Wahlberechtigten in die Listen ein. Die geringste Beteiligung am Volksbegehren wurde in Eiselfing mit gut 13 Prozent der Wahlberechtigten erreicht.    

 

Nach Ablauf der Eintragungsfrist gestern haben die Kommunen ihre Ergebnisse heute an das Sachgebiet Wahlen im Landratsamt Rosenheim weitergegeben. Sachgebietsleiterin Christine Müller gab die Zahlen des Volksbegehrens am Vormittag an den Landeswahleiter weiter. 

 

Nun ist der Landtag am Zug. Entweder er nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert an oder er lehnt ihn ab. Bei einer Ablehnung kann die Bevölkerung bei einem Volksentscheid darüber abstimmen. Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Landtag dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen stellt. Dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwürfe zur Abstimmung gestellt.