Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank im Februar 2021 die Zahl der Straßenverkehrsunfälle um 28,0 Prozent. Nach vorläufigen Ergebnissen registrierte die Polizei 21 573 Unfälle (Februar 2020: 29 967). Bei diesen Unfällen kamen in 2 060 Fällen Personen zu Schaden – verglichen mit Februar 2020 entspricht dies einem Rückgang um 28,0 Prozent. Überwiegend traten lediglich Sachschäden (19 513 Unfälle) auf, und hierbei hauptsächlich leichtere Schäden (18 833 übrige Sachschadensunfälle). Verglichen mit Februar 2020 ergab sich damit eine Abnahme der Sachschadensunfälle um ebenfalls 28,0 Prozent. Mit insgesamt 2 583 Verunglückten war im Februar 2021 ein Rückgang um 32,0 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Getöteten sank um 50,0 Prozent auf 17 Unfallopfer (Februar 2020: 34). Es wurden 431 Verkehrsteilnehmer schwer (-21,8 Prozent) und 2 135 leicht verletzt (-33,6 Prozent). In den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 ist die Anzahl der Unfälle damit um 24,8 Prozent auf insgesamt 45 021 gesunken. Mit 5 090 Verunglückten sind 37,2 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen.


Lockerungen ab heute

Kontaktfreier Individualsport: Maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren im Außenbereich sowie auf Außensportanlagen ist zulässig.

 

Öffnung von Ladengeschäften: Ladengeschäfte sind – abgesehen von den Ausnahmen im bisherigen Umfang (z.B. Baumärkte, Gärtnereien, Schuhgeschäfte etc.) – grundsätzlich geschlossen zu halten. Die Öffnung von grundsätzlich geschlossenen Ladengeschäften für einzelne Kunden ist im Rahmen von Click&Meet zulässig.

 

Für Click&Meet Konzepte gilt:
• Terminvergabe im Voraus
• Einhaltung des Mindestabstands
• FFP2 -Maskenpflicht
• Kontaktdatenerfassung
• Maximal ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche
• Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts

 

Genaueres hierzu kann der Positivliste des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie dem Internetauftritt des Landratsamtes Rosenheim entnommen werden.

 

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung: Sind in Präsenzform zulässig (Mindestabstand, Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept).

 

Angebote der Erwachsenenbildung und vergleichbare Angebote anderer Träger oder sonstige außerschulische Bildungsangebote: Sind in Präsenzform zulässig. (Mindestabstand, Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept).

 

Instrumental- und Gesangsunterricht: Ist als Einzelunterricht in Präsenzform zulässig. (Mindestabstand, Schutz- und Hygienekonzept, Maskenpflicht, soweit möglich Lehrer: medizinische Maske / Schüler: FFP2-Maske)

 

Kulturstätten: Können öffnen (Terminvergabe im Voraus, FFP2-Maskenpflicht für Besucher, Schutz- und Hygienekonzept, Kontaktdatenerfassung, zulässige Besucherzahl richtet sich nach der Größe des Besucherraumes und des zulässigen Mindestabstandes von 1,5 m)

 

Nächtlichen Ausgangssperre: Entfällt

 

 Diese Lockerungen gelten bis auf Weiteres. Sollte der Wert der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über dem Wert von 100 liegen, greift die sogenannte „Notbremse“. Dies wird das Landratsamt öffentlich bekannt machen. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Grenzwert von 50 unterschreitet, sind weitere Lockerungen möglich. Dies wird ebenfalls im Amtsblatt bekannt gegeben.

 

 Die Verkündung der maßgeblichen Inzidenzwerte für den Schulunterricht und die Angebote der Kindertagesbetreuung erfolgen wöchentlich jeweils am Freitag mittels separater Bekanntmachung. Aufgrund des Feiertages erfolgte die Bekanntmachung bereits am Donnerstag, den 01.04.2021. Zu diesem Zeitpunkt lag der Wert der 7-Tage-Inzidenz über 100. Damit gilt für die Woche von 05.04. bis 11.04.2021:

 

 Schulunterricht: Sofern die Schulen sich nicht in den Osterferien sind, findet in den Abschlussklassen Präsenzunterricht statt, wenn dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Sonst findet Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kinderbetreuung: Einrichtungen zur Kinderbetreuung sind grundsätzlich geschlossen. Es gelten die Regelungen zur Notbetreuung.

Wann werde ich geimpft

 

 

Die "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2" sieht drei Gruppen vor, die vorrangig Impfungen erhalten können: 

 

Gruppe eins: Höchste Priorität 

 

Dazu gehören alle Menschen, die älter als 80 sind. Außerdem die Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Heimen und das Personal der ambulanten Pflegedienste.

 

Ein wesentlicher Faktor ist auch, wie groß das sogenannte "Expositionsrisiko" ist – also die Wahrscheinlichkeit, mit infizierten Menschen in Kontakt zu kommen. Deshalb hat auch das Personal in Notaufnahmen, Intensiv- und Corona-Stationen höchste Impfpriorität, dazu Mitarbeiter von Rettungsdiensten, in Impfzentren und in der ambulanten Palliativversorgung.

 

Laut Robert Koch-Institut (RKI) umfasst die Gruppe insgesamt rund 8,6 Millionen Menschen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigte sich zuletzt zuversichtlich, dass alle noch in diesem Monat zum Zuge kommen werden. 

 

 

Im nächsten Schritt sollen alle Menschen über 70 geimpft werden können. Zu dieser Impf-Gruppe gehören außerdem Patienten, die ein Spenderorgan erhalten haben, die an Lungenerkrankungen wie COPD leiden, an Diabetes mellitus, bestimmten Blutkrankheiten oder an chronischen Erkrankungen von Leber oder Niere.

 

Auch demente Menschen haben eine hohe Impf-Priorität. Außerdem Menschen mit geistiger Behinderung oder psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie und schwerer Depression. Zur Gruppe zwei mit hoher Priorität gehören auch Ärzte und anderes Personal, das regelmäßig Patientenkontakt hat. Polizei- und Ordnungskräfte, gerade wenn sie bei Demonstrationen eingesetzt werden, und Soldatinnen und Soldaten, bevor sie in einen Auslandseinsatz geschickt werden. Zudem gehören seit dem 24. Februar auch Grund- und Förderschullehrkräften sowie Kita-Personal zu dieser Gruppe.

 

Gruppe drei: Erhöhte Priorität 

 

Zu dieser Impf-Gruppe gehören alle Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Aufgelistet sind zudem viele Erkrankungen, die das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf erhöhen. Dazu gehören etwa Autoimmunerkrankungen und Rheuma, Herzinsuffizienz und Bluthochdruck, eine HIV-Infektion, entzündliche Darmerkrankungen und Asthma.

 

Auch die Liste der Berufe, die zur erhöhten Impfpriorität berechtigen, ist lang: Das Personal im Lebensmitteleinzelhandel und in den Apotheken ist aufgeführt, Bestatter, Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft und im Transportwesen. Außerdem Mitarbeiter in staatlichen Einrichtungen wie dem Bundestag, den Regierungen und Verwaltungen, bei Polizei, Zoll, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie in der Justiz. Und: Menschen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen. 

 


Impfrechner: Wann werde ich geimpft? Eine unsichere Rechnung

 

Ziel: Impfangebot für alle bis Ende des Sommers

 

Die Priorisierungsempfehlung gilt laut Robert Koch-Institut nur solange, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristiges Ziel sei es, "allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen Covid-19 anbieten zu können".

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und auch andere Mitglieder der Bundesregierung haben in den vergangenen Wochen stets das Ziel "bis zum Sommer" ausgegeben. Ein konkretes Datum kam von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie nannte den 21. September 2021 - an dem Tag endet kalendarisch der Sommer.