Gemeinde Eggstätt

Die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte ist mit ihren 17 kleineren und größeren Seen das älteste Naturschutzgebiet Bayerns. Dieses Toteisgebiet ist auf insgesamt 28 Kilometern Uferwegen und ebenso vielen Kilometern Waldwegen bestens erschlossen. Eine dieser Routen wurde schon in der Antike fleißig genutzt, denn die Römerstraße von Augsburg nach Salzburg – von Augusta Vindelicum nach Iuvavum – führte schon vor 2000 Jahren mitten durch die Eggstätter-Hemhofer Seenplatte. Vielleicht haben die Römer schon damals die einzigartige Naturvielfalt bewundert und sich im Hartsee von ihrer langen Reise erfrischt.

 

Heute ist das Freizeitgelände Anziehungspunkt für Einheimische wie Gäste und das zu jeder Jahreszeit. Im Sommer lädt der Hartsee zum Baden ein und das Hartseefreizeitgelände bietet mit seinen Kinderspielgeräten, zwei Beachvolleyball- und einem Basketballplatz sowie einem Minifußballfeld Abwechslung für die ganze Familie. Im Winter betätigen sich Schlittschuhläufer und Eisstockschützen auf dem Hartsee sportlich.

Neben dem Tourismus zählen die Landwirtschaft sowie die zahlreichen mittelständischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe zu den wirtschaftlichen Grundpfeilern der Gemeinde. In der Ortsmitte sind neben Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Betrieben auch die Grundschule, zwei Kindergärten und eine Kinderkrippe zu finden – genauso wie die neugotische Pfarrkirche St. Georg, die mit ihrer nadelspitzen Turmhaube 72 Meter hoch in den bayrischen Himmel ragt. Zahlreiche Gaststätten, Hotels und Ferienwohnungen laden Gäste aus nah und fern herzlich nach Eggstätt ein. Daneben bieten 28 Vereine ein aktives und sehr lebendiges Dorfleben für jedes Alter an.

 

 



Gemeinde Edling

Im zehnten Jahrhundert wird Edling erstmals erwähnt, damals hieß die Siedlung Etilingun. Es wird vermutet, dass eine Person namens Etil der Ortschaft den Namen gab. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern wurde Edling 1818 Sitz einer selbständigen Gemeinde. Anfang der 1970er Jahre, in Bayern stand die Gebietsreform an, schlossen sich die Gemeinden Steppach und Edling in der so genannten freiwilligen Phase 1971 zusammen. Dem Land Bayern genügte dies noch nicht. Um Wasserburg für den Zentralitätsverlust durch die Landkreisgebietsreform zu entschädigen wurde Edling mit Wirkung vom 1. Mai 1978 der ehemaligen Kreisstadt zugeschlagen. Knapp drei Jahre später, am 29. April 1981 erklärte der Bayerische Verfassungsgerichtshof diese Eingemeindung für nichtig. Edling ist seitdem wieder selbständig.

 

Der Tourismus spielt in der Gemeinde keine entscheidende Rolle. Abgesehen von einer Reihe mittlerer und größerer Gewerbebetriebe herrschen landwirtschaftliche Strukturen vor.

 

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Krippnerhaus, ein ehemaliges Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert, der 1926 erbaute Edlinger Wasserturm und der „Stoa“. Während der Würmeiszeit war der sieben Meter hohe, fünf Meter breite und 4,5 Meter hohe Findling aus der Gegend um Kramsach in Tirol vom Inngletscher bis nach Edling geschoben worden. Da der Koloss nicht bewegt werden konnte, entschlossen sich die Edlinger, in der ehemaligen Kiesgrube einen Veranstaltungsort zu gestalten, der an ein griechisches Theater erinnert. Das Amphitheater am Stoa wird heute für Freilufttheater, Open Air-Kino, Kleinkunst sowie viele größere und kleinere Feste genutzt.

 

 


Marktgemeinde Bruckmühl

Mit etwa 17.500 Einwohnern gehört der Markt Bruckmühl zu den größten Gemeinden im Landkreis Rosenheim. 45 Ortsteile verteilen sich auf eine Fläche von 50 Quadratkilometern. Aufgrund seiner reizvollen Lage im Voralpenland bietet Bruckmühl an der Mangfall eine hohe Wohn-, Lebens- und Freizeitqualität. Die Berge und Seen sind leicht erreichbar.

Bis 1948 hieß die Gemeinde Kirchdorf am Haunpold. Wegen der ständig steigenden wirtschaftlichen Bedeutung Bruckmühls erfolgte am 31. März 1948 die Umbenennung in Gemeinde Bruckmühl sowie am 29. September 1964 die Erhebung zum Markt. Die Gemeinde Holzham schloss sich am 1. Januar 1975 freiwillig an, die Gemeinde Götting wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform eingegliedert.

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Gemeinde Bruckmühl

Bruckmühl steht beispielhaft für ein Stück deutscher Wirtschafts- und Sozialgeschichte: Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich ein landwirtschaftlich strukturierter Kulturraum in ein Industriegebiet. Durch großzügige Siedlungsbauten der Industrieunternehmen ließen sich viele Arbeiter mit ihren Familien beispielsweise in Heufeld, Hinrichssegen oder Waldheim nieder.

 

Heute ist Bruckmühl wegen seiner zentralen Lage und der vorhandenen Infrastruktur ein gefragter Wirtschaftsstandort mit gutem Branchenmix. Papier- und Kunststofferzeugnisse, Naturheilmittel und chemische Produkte, traditionelles Handwerk, moderne Produktion und Dienstleistung – zahlreiche mittlere und kleinere Betriebe, aber auch weltweit tätige Unternehmen sind Beispiel für ein historisch gewachsenes Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten.

 

Auch das Bildungsangebot kann sich sehen lassen: Drei Grundschulen in Bruckmühl, Heufeld und Götting, die Justus-von-Liebig-Mittelschule Heufeld mit M-Zug, Ganztagesklassen und Jugendsozialarbeit. Zudem gibt es ein Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium und die Staatliche Realschule. Die Volkshochschule bietet ein kompetentes, breit gefächertes Kursangebot für jede Altersgruppe an.

 

In der Gemeindebücherei steht ein breit gefächertes Sortiment an Büchern, Hörbüchern und DVDs zur Ausleihe bereit. Im Verbund www.biblio18.de präsentiert sie mit 12 anderen Bibliotheken ihren Bestand in einem gemeinsamen Internetkatalog, der die gegenseitige Ausleihe von Büchern erlaubt. Über den Bibliotheksverbund Bayern kann per Fernleihe wissenschaftliche Literatur für Schule, Studium und Beruf bestellt werden. Der Onleihe-Verbund www.suebo.de ermöglicht angemeldeten Leser der Gemeindebücherei rund um die Uhr den kostenlosen Download von E-Medien.

 

Und was wäre Bruckmühl ohne sein Vereinsleben? Mehr als 100 Vereine und Organisationen, darunter drei mitgliederstarke Sportvereine (Bruckmühl, Heufeld und Götting) mit modernen Sportanlagen, sorgen für ein beispielhaftes Vereinsleben mit großem Augenmerk auf Kinder- und Jugendarbeit.


Gemeinde Breitbrunn

1150 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich als „de praitenprunne“ erwähnt, ein Name, der sich vom breiten Quellteich in der Ortsmitte ableitet. Die ersten Siedler waren aber nachweislich schon vor über 6000 Jahren hier und somit gilt Breitbrunn auch als die älteste Siedlung am Chiemsee.

 

Besonders sehenswert ist die im neubarocken Baustil errichtete Pfarrkirche St. Johannes auf dem Kirchenhügel über dem Dorfweiher. Wahre Kleinode sind dagegen die „Malerkapelle“ am Dorfweiher und die „Stocker-Kapelle“ über dem Langbürgner See. Liebevoll renoviert zeugen sie noch heute von tiefer Volksfrömmigkeit.

 

Mit dem Bau der ChiemseeHalle ist das sportliche Angebot neben Fußball, Tennis und Stockschießen auf einige Indoor Sportarten angewachsen, was zu einem regen Dorfleben beiträgt.
Für Segelbegeisterte bietet der als umweltfreundlich ausgezeichnete gemeindliche Segelhafen 164 Wasser- und 22 Landliegeplätze. Dieser wird von Einheimischen, wie auch Gästen genützt.

 

Urlauber finden in dem ländlich geprägten Ort Unterkünfte unterschiedlichster Kategorien. Von familiengeführten Pensionen und Gästehäusern, bis zu privaten Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist für jeden Gast etwas dabei.

 

Das familienfreundliche Strandbad im Ortsteil Stadl mit Kinderspielplatz, Beachvolleyball Anlage, Kiosk mit Sanitärgebäude sowie einem kleinen Restaurant mit wunderbarem Blick auf die Kailbacher Bucht laden zum Baden und Verweilen ein. Der Chiemsee-Uferweg mit herrlichen Ausblicken und Fernradwege, wie Benediktweg, Mozart-Radweg und der Klosterweg führen durch Breitbrunn, wo zahlreiche Gaststätten für eine gemütliche Einkehr sorgen.


Gemeinde Bernau

925 wird der Ort Bernau erstmals im Codex Odalberti als Pernouua erwähnt. Der Codex Odalberti ist das älteste Salzburger Urkundenbuch. Bernau wie auch andere Chiemsee Orte gehörten zum Erzbistum Salzburg beziehungsweise zu den beiden Chiemsee-Klöstern, die ebenfalls kirchlich zum Erzbistum gehörten. Der ursprüngliche Siedlungsname von Bernau/Pernoauua setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: Bero für Bär und ouwe für die schöne Au. Funde aus der Jungsteinzeit über Bronzezeit und natürlich auch aus der Römerzeit lassen den Schluss zu, dass Bernau immer schon ein beliebter Siedlungsplatz war.

 

Mit der künstlerischen Entdeckung des Chiemsees im 18.Jahrhundert sowie der Eröffnung der Eisenbahnlinie München-Salzburg im Jahre 1860 wurde aus dem beschaulichen Bauerndorf ein beachtlicher Fremdenverkehrsort. Bernau am Chiemsee bietet eine ganze Fülle von Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Gäste an. Zahlreiche Wander- und Radwege haben in Bernau ihren Startpunkt. Auch einige große Themenwege wie beispielsweise der Königsee-Bodenseeradweg, der Jakobspilgerweg oder der Grenzenlosrundwanderweg führen durch das Gemeindegebiet. Im Ortsteil „Chiemseepark Felden“ finden jährlich große Veranstaltungen auf dem Festplatz statt.

 

Von den insgesamt 38 Bernauer Ortsteilen ist Hittenkirchen der größte Ort. Malerisch auf einer eiszeitlichen Seitenmöräne gelegen gilt Hittenkirchen als Geheimtipp unter den Ruhe- und Erholungssuchenden.

Gemeinde Bad Feilnbach

Der Zusatz „Bad“ wurde der Gemeinde 1973 verliehen. Denn Wellness kommt hier aus dem Boden – genauer aus den reichhaltigen Moorvorkommen, die als Basis eines Urlaubs mit „Moor-Wert“ dienen. Das Moor hat nämlich seine Schuldigkeit noch lange nicht getan – Bad Feilnbachs schwarzes Gold glänzt bis zum heutigen Tag. So sorgt ein Aufenthalt im 42 Grad warmen Moor für Entgiftung und Entschlackung des Körpers, es werden Schmerzen gelindert und Gelenke entlastet.

 

Heute punktet Bad Feilnbach zusätzlich mit seiner herrlichen Landschaft zu Füßen des Wendelsteins, setzt auf Urlaub auf dem Bauernhof, macht Radlern und Wanderern aller Altersklassen attraktive Angebote. Der alljährlich stattfindende Apfelmarkt zählt zu den großen Attraktionen der Region. Vom Apfel zum Hochprozentigen ist es hier obendrein ein kurzer Weg. In kaum einem anderen Ort gibt es noch so viele Brennrechte, die von den Besitzern eifrig wahrgenommen werden und zu edlen Bränden führen.

 

Für viele landwirtschaftliche Betriebe stellen der Obstanbau sowie die Vermietung von Ferienwohnungen eine bedeutsame Einnahmequelle dar. Daneben runden breit gefächerte Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe das wirtschaftliche Gesamtbild ab.

 

Jüngere Gäste und Einheimische schätzen die Themenspielplätze und das Jenbachparadies. Der Moorerlebnisweg „Sterntaler Filze“ zählt ebenso zu den touristischen Höhepunkten wie der Body2Brain-Rundweg, dem ersten seiner Art weltweit. Hier erfährt der Besucher, wie er durch einfache Leibesübungen seine Gefühlswelt positiv beeinflussen kann. Unter dem Titel „Gipflstürma“ präsentiert Bad Feilnbach alljährlich eine Mischung aus neuen und traditionsreichen alpinen Berg-, Wander-, Outdoor-, Radl-, Schneeschuh-, Natur-, Erlebnis- und Genießer-Angeboten.

 

Der Zusatz „Bad“ wurde der Gemeinde 1973 verliehen. Denn Wellness kommt hier aus dem Boden – genauer aus den reichhaltigen Moorvorkommen, die als Basis eines Urlaubs mit „Moor-Wert“ dienen. Das Moor hat nämlich seine Schuldigkeit noch lange nicht getan – Bad Feilnbachs schwarzes Gold glänzt bis zum heutigen Tag. So sorgt ein Aufenthalt im 42 Grad warmen Moor für Entgiftung und Entschlackung des Körpers, es werden Schmerzen gelindert und Gelenke entlastet.

 

Heute punktet Bad Feilnbach zusätzlich mit seiner herrlichen Landschaft zu Füßen des Wendelsteins, setzt auf Urlaub auf dem Bauernhof, macht Radlern und Wanderern aller Altersklassen attraktive Angebote. Der alljährlich stattfindende Apfelmarkt zählt zu den großen Attraktionen der Region. Vom Apfel zum Hochprozentigen ist es hier obendrein ein kurzer Weg. In kaum einem anderen Ort gibt es noch so viele Brennrechte, die von den Besitzern eifrig wahrgenommen werden und zu edlen Bränden führen.

 

Für viele landwirtschaftliche Betriebe stellen der Obstanbau sowie die Vermietung von Ferienwohnungen eine bedeutsame Einnahmequelle dar. Daneben runden breit gefächerte Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe das wirtschaftliche Gesamtbild ab.

 

Jüngere Gäste und Einheimische schätzen die Themenspielplätze und das Jenbachparadies. Der Moorerlebnisweg „Sterntaler Filze“ zählt ebenso zu den touristischen Höhepunkten wie der Body2Brain-Rundweg, dem ersten seiner Art weltweit. Hier erfährt der Besucher, wie er durch einfache Leibesübungen seine Gefühlswelt positiv beeinflussen kann. Unter dem Titel „Gipflstürma“ präsentiert Bad Feilnbach alljährlich eine Mischung aus neuen und traditionsreichen alpinen Berg-, Wander-, Outdoor-, Radl-, Schneeschuh-, Natur-, Erlebnis- und Genießer-Angeboten.

 


 Bad Aibling

In der Therme Bad Aibling können sich die Besucher von der wohltuenden Wirkung dieses Heilwassers überzeugen. Mit einer Temperatur von 39 Grad Celsius kommt das Wasser aus einer Tiefe von etwa 2.300 Metern an die Oberfläche und findet von den Badegästen große Anerkennung. Die Kräfte des Heilwassers passen optimal zur Wirkung des Moores und versprechen Linderung und Heilung in der Rheumatologie, Orthopädie sowie der Neurologie.

 

Benannt wurde die Quelle nach Dr. Desiderius Beck, der 1844 als königlich bayerischer Gerichtsarzt die erste bayerische Sole- und Moorschlamm-Badeanstalt in Aibling eröffnete und so den Grundstein für die Entwicklung der Stadt zum bedeutendsten Moorbad in Bayern legte. 804 wird der Ort als „Epininda“ erstmals urkundlich erwähnt, 855 dann als „Eipilingas“. Diese Siedlungsnamen gehen auf einen Mann namens Epino zurück. Bad Aibling hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

 

1321 wurde der Ort zum Markt erhoben, 1833 zur Stadt und schon 1895 bekam er den Titel „Bad“ verliehen. Schweden, Österreicher und Franzosen besetzen im Laufe der Jahrhunderte den Ort, bis schließlich mit dem Ende des zweiten Weltkriegs die amerikanischen Truppen kamen und bis 2004 blieben. Auf dem Gelände des Fliegerhorstes richteten sie eine große Abhörstation ein, die sie bis zu ihrem Abzug betrieben. Heute präsentiert sich das ehemalige Kasernengelände als Vorzeigeprojekt für modernes, energieeffizientes Bauen, als High-Tech- und Bildungsstandort und nicht zuletzt als herausragendes Hotel und Veranstaltungszentrum.

 

Dass in Bad Aibling Gesundheit einen enormen Stellenwert einnimmt, zeigen die sechs Fachkliniken, das moderne Krankenhaus und die über 100 Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und weitere Gesundheitsdienstleister. Darüber hinaus haben sich etliche Handwerks- und Handelsbetriebe angesiedelt – vorwiegend aus den Bereichen Pharma- und Elektroindustrie, sowie Kunststoff- und Milchverarbeitung.

 

Die Stadt ist außerdem wichtiger Schulstandort mit Gymnasium-, Real-, Wirtschafts-, Grund-, Mittel-, Berufs- und Förderschule.

 

Mit zahlreichen Cafés, Boutiquen und Geschäften lädt Bad Aibling zum Bummeln und Genießen ein. Ruhe findet man im weitläufigen Kurpark in der Mitte der Stadt. Viele Veranstaltungen, Feste und kulturelle Höhepunkte, wie das Internationale Gitarrenfestival „Saitensprünge“ sorgen für ein abwechslungsreiches Leben.

 


GEMEINDE BABENSHAM

Anfang des 12. Jahrhunderts übernahmen die Grafen von Wasserburg die Burg. Im 13. Jahrhundert folgten die Wittelsbacher, die Kling zum Mittelpunkt eines der größten Landgerichte in Bayern machten, in dessen Zuständigkeitsbereich auch der Chiemsee lag. Das Gericht grenzte unter anderem an die Grafschaft Haag sowie an die Herrschaft Hohenaschau und Wildenwart.

 

1508 bis 1545 wurde die Burg zum Jagdschloss im Renaissance-Stil umgebaut – es war ein gewaltiger Bau mit 70 mal 140 Metern. Bei den regelmäßigen Jagden der hohen Herren wurde am 9. Oktober 1777 ein rarer weißer Fuchs erlegt. Ein Gemälde davon hängt in der Badenburg in Nymphenburg. Zu den bedeutendsten Jagdgästen schon vor dem Umbau zählten Maximilian I, österreichischer Erzherzog und römischer König, welcher im August 1493 in Kling und St. Leonhard weilte.
Um 1800 wurde das Schloss Kling abgebrochen. Heute existieren nur noch Ruinenreste.

 

Die heutige Gemeinde Babensham ist flächenmäßig eine der größten im Landkreis und setzt sich zusammen aus den ehemals selbständigen Gemeinden Titlmoos, Kling, Schambach, Penzing und Babensham. Die idyllische und vor allem ruhige, überwiegend landwirtschaftlich geprägte Lage macht die Gemeinde besonders reizvoll. Auch sind die große Anzahl von Kirchen und Kapellen in der Gemeinde wohl einzigartig. Besonders zu erwähnen ist die Kapelle Frauenbründl, deren Wasser bei Augenleiden helfen soll.


GEMEINDE BRANNENBURG

Die ersten „Sommerfrischler“ entdeckten die Gemeinde, die in einem weiten Talkessel des bayerischen Inntals liegt, bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Heute kommen jährlich rund 24.000 Urlauber und zahlreiche Tagesgäste, die sich an den zahlreichen Wander- und Radelmöglichkeiten erfreuen. Auf dem Wendelstein und dem nahegelegenen Sudelfeld gibt es hervorragende Wintersportmöglichkeiten. Eine hohe Anziehungskraft übt auch die Wendelstein-Zahnradbahn aus, deren Talstation am Ortsrand von Brannenburg liegt. Die älteste Hochgebirgsbahn in den deutschen Alpen ist bereits seit 1912 in Betrieb. Ihr Ziel ist der Gipfel des Wendelsteins, er gilt als der markanteste Berg im Rosenheimer Land.

 

Eine weitere besondere Attraktion ist die 300 Meter lange Wendelsteinhöhle. Die höchst gelegene Schauhöhle Deutschlands wurde 1864 entdeckt. Nach ihrer Renovierung im Jahr 2010 lohnt sich ein Abstecher in die Höhle. Eine innovative LED-Beleuchtung setzt das Innere spannend in Szene und an vier Stationen vermitteln interaktive Info-Stelen wissenswertes zu den Themen Geologie und Biologie sowie Psychologie und Philosophie.

 

Brannenburg ist ein typisch bayerisch-ländlicher Ort geblieben. Die Häuser sind liebevoll gepflegt, die Biergärten gemütlich und die vielen Brauchtumsfeste sind für die Brannenburger Ausdruck ihrer Tradition und Gastlichkeit.

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GEMEINDE AMERANG

Auf dem Weg vom Chiemsee zur mittelalterlich geprägten Innstadt Wasserburg liegt Amerang – ein liebenswerter Ort, der sich einerseits die Tradition und ländliche Struktur bewahrt hat, andererseits vielen Gewerbebetrieben einen optimalen und zuverlässigen Standort bietet. Alteingesessene Handwerksbetriebe, Einzelhändler, Dienstleister sowie internationale High-Tech-Unternehmen finden hier gute Bedingungen und sind ein Beispiel für ein gewachsenes Nebeneinander. Die Entwicklung neuer Wohngebiete ermöglicht jungen Familien am Ort zu leben und zu arbeiten.

 

Zukunftsorientierte Planung, wirtschaftsfreundliche Gewerbepolitik und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Gewerbe ermöglichten großes Entwicklungspotential in vielerlei Richtung. Mit der Schaffung eines Gewerbegebietes konnten die Ansiedlung und Erweiterung weltweit operierender Unternehmen ermöglicht und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze auf hohem Niveau gesichert werden.

 

Bedeutende Museen und Sammlungen begeistern jedes Jahr tausende Besucher. Im Bauernhausmuseum bieten historische Gebäude des Chiemgaus und Rupertiwinkels Einblick in den Alltag seiner ländlichen Bewohner vergangener Zeiten. Auf dem leicht zugänglichen Gelände werden Bauernhäuser und Werkstätten inmitten von Gärten und Streuobstwiesen gezeigt.

 

Musikgenuss in höchster Qualität und einzigartigem Ambiente versprechen die Konzerte im Schloss Amerang. Die 900 Jahre alte Architektur mit dem dreistöckigen Arkadenhof bietet eine unvergleichliche Akustik. Absolute Legenden, die ganze Epochen geprägt haben erlebt man bei EFA Mobile Zeiten – eine Sammlung automobiler Meilensteine quer durch die deutsche Automobilgeschichte.

 

Zahlreiche Wander- und Radwege, eingebunden in das Wegenetz der Chiemgauer Seenplatte, laden zu sportlichen Aktivitäten ein. Besonders reizvoll sind Wanderungen im Landschaftsschutzgebiet „Freimoos“. Verschiedene Themenwege laden zur Erkundung der Naturlandschaft ein.

 

Nicht zuletzt ist Amerang bekannt für sein gastronomisches Angebot, das kaum Wünsche offen lässt.

 

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https://www.amerang.de/

 

 

 


GEMEINDE ASCHAU

Die Alpengemeinde Aschau im Chiemgau als flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis erstreckt sich bis zur Tiroler Landesgrenze im Süden mit dem Bergsteigerdorf Sachrang entlang des größten Wildflusses Europas, der Prien.

 

Aschau grenzt an Chiemsee im Norden, an das Kaisergebirge im Süden und ist das so genannte obere Priental mit seinen bekannten Bergen wie Kampenwand (1669m), Geigelstein (1808m), Zellerhorn, Hochries, Spitzstein und den Naturschutzgebieten Geigelstein und Bärnsee.

 

Sichtbar geprägt wird die Gemeinde neben der wunderschönen Berg- und Landschaftskulisse auch durch das Schloss Hohenaschau aus dem 12. Jahrhundert und den Kirchen in Niederaschau und Sachrang. Erholung und Sport ist hier zu jeder Jahreszeit aufgrund der vielen Wanderwege, Lifte und der Schneesicherheit auf höchstem Niveau möglich.

 

Die zahlreichen Konzerte, Ausstellungen, Veranstaltungen, Museen und vor allem die hier lebenden Menschen machen Aschau zu einem liebenswerten und lebenswerten typischen oberbayerischen Ort, in dem Heimat immer gefühlt werden kann, sowohl von den Bewohnern als auch von den Gästen.

Text:Landkreis Rosenheim

 

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