Gemeinde Breitbrunn

1150 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich als „de praitenprunne“ erwähnt, ein Name, der sich vom breiten Quellteich in der Ortsmitte ableitet. Die ersten Siedler waren aber nachweislich schon vor über 6000 Jahren hier und somit gilt Breitbrunn auch als die älteste Siedlung am Chiemsee.

 

Besonders sehenswert ist die im neubarocken Baustil errichtete Pfarrkirche St. Johannes auf dem Kirchenhügel über dem Dorfweiher. Wahre Kleinode sind dagegen die „Malerkapelle“ am Dorfweiher und die „Stocker-Kapelle“ über dem Langbürgner See. Liebevoll renoviert zeugen sie noch heute von tiefer Volksfrömmigkeit.

 

Mit dem Bau der ChiemseeHalle ist das sportliche Angebot neben Fußball, Tennis und Stockschießen auf einige Indoor Sportarten angewachsen, was zu einem regen Dorfleben beiträgt.
Für Segelbegeisterte bietet der als umweltfreundlich ausgezeichnete gemeindliche Segelhafen 164 Wasser- und 22 Landliegeplätze. Dieser wird von Einheimischen, wie auch Gästen genützt.

 

Urlauber finden in dem ländlich geprägten Ort Unterkünfte unterschiedlichster Kategorien. Von familiengeführten Pensionen und Gästehäusern, bis zu privaten Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist für jeden Gast etwas dabei.

 

Das familienfreundliche Strandbad im Ortsteil Stadl mit Kinderspielplatz, Beachvolleyball Anlage, Kiosk mit Sanitärgebäude sowie einem kleinen Restaurant mit wunderbarem Blick auf die Kailbacher Bucht laden zum Baden und Verweilen ein. Der Chiemsee-Uferweg mit herrlichen Ausblicken und Fernradwege, wie Benediktweg, Mozart-Radweg und der Klosterweg führen durch Breitbrunn, wo zahlreiche Gaststätten für eine gemütliche Einkehr sorgen.


Gemeinde Bernau

925 wird der Ort Bernau erstmals im Codex Odalberti als Pernouua erwähnt. Der Codex Odalberti ist das älteste Salzburger Urkundenbuch. Bernau wie auch andere Chiemsee Orte gehörten zum Erzbistum Salzburg beziehungsweise zu den beiden Chiemsee-Klöstern, die ebenfalls kirchlich zum Erzbistum gehörten. Der ursprüngliche Siedlungsname von Bernau/Pernoauua setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: Bero für Bär und ouwe für die schöne Au. Funde aus der Jungsteinzeit über Bronzezeit und natürlich auch aus der Römerzeit lassen den Schluss zu, dass Bernau immer schon ein beliebter Siedlungsplatz war.

 

Mit der künstlerischen Entdeckung des Chiemsees im 18.Jahrhundert sowie der Eröffnung der Eisenbahnlinie München-Salzburg im Jahre 1860 wurde aus dem beschaulichen Bauerndorf ein beachtlicher Fremdenverkehrsort. Bernau am Chiemsee bietet eine ganze Fülle von Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Gäste an. Zahlreiche Wander- und Radwege haben in Bernau ihren Startpunkt. Auch einige große Themenwege wie beispielsweise der Königsee-Bodenseeradweg, der Jakobspilgerweg oder der Grenzenlosrundwanderweg führen durch das Gemeindegebiet. Im Ortsteil „Chiemseepark Felden“ finden jährlich große Veranstaltungen auf dem Festplatz statt.

 

Von den insgesamt 38 Bernauer Ortsteilen ist Hittenkirchen der größte Ort. Malerisch auf einer eiszeitlichen Seitenmöräne gelegen gilt Hittenkirchen als Geheimtipp unter den Ruhe- und Erholungssuchenden.

Gemeinde Bad Feilnbach

Der Zusatz „Bad“ wurde der Gemeinde 1973 verliehen. Denn Wellness kommt hier aus dem Boden – genauer aus den reichhaltigen Moorvorkommen, die als Basis eines Urlaubs mit „Moor-Wert“ dienen. Das Moor hat nämlich seine Schuldigkeit noch lange nicht getan – Bad Feilnbachs schwarzes Gold glänzt bis zum heutigen Tag. So sorgt ein Aufenthalt im 42 Grad warmen Moor für Entgiftung und Entschlackung des Körpers, es werden Schmerzen gelindert und Gelenke entlastet.

 

Heute punktet Bad Feilnbach zusätzlich mit seiner herrlichen Landschaft zu Füßen des Wendelsteins, setzt auf Urlaub auf dem Bauernhof, macht Radlern und Wanderern aller Altersklassen attraktive Angebote. Der alljährlich stattfindende Apfelmarkt zählt zu den großen Attraktionen der Region. Vom Apfel zum Hochprozentigen ist es hier obendrein ein kurzer Weg. In kaum einem anderen Ort gibt es noch so viele Brennrechte, die von den Besitzern eifrig wahrgenommen werden und zu edlen Bränden führen.

 

Für viele landwirtschaftliche Betriebe stellen der Obstanbau sowie die Vermietung von Ferienwohnungen eine bedeutsame Einnahmequelle dar. Daneben runden breit gefächerte Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe das wirtschaftliche Gesamtbild ab.

 

Jüngere Gäste und Einheimische schätzen die Themenspielplätze und das Jenbachparadies. Der Moorerlebnisweg „Sterntaler Filze“ zählt ebenso zu den touristischen Höhepunkten wie der Body2Brain-Rundweg, dem ersten seiner Art weltweit. Hier erfährt der Besucher, wie er durch einfache Leibesübungen seine Gefühlswelt positiv beeinflussen kann. Unter dem Titel „Gipflstürma“ präsentiert Bad Feilnbach alljährlich eine Mischung aus neuen und traditionsreichen alpinen Berg-, Wander-, Outdoor-, Radl-, Schneeschuh-, Natur-, Erlebnis- und Genießer-Angeboten.

 

Der Zusatz „Bad“ wurde der Gemeinde 1973 verliehen. Denn Wellness kommt hier aus dem Boden – genauer aus den reichhaltigen Moorvorkommen, die als Basis eines Urlaubs mit „Moor-Wert“ dienen. Das Moor hat nämlich seine Schuldigkeit noch lange nicht getan – Bad Feilnbachs schwarzes Gold glänzt bis zum heutigen Tag. So sorgt ein Aufenthalt im 42 Grad warmen Moor für Entgiftung und Entschlackung des Körpers, es werden Schmerzen gelindert und Gelenke entlastet.

 

Heute punktet Bad Feilnbach zusätzlich mit seiner herrlichen Landschaft zu Füßen des Wendelsteins, setzt auf Urlaub auf dem Bauernhof, macht Radlern und Wanderern aller Altersklassen attraktive Angebote. Der alljährlich stattfindende Apfelmarkt zählt zu den großen Attraktionen der Region. Vom Apfel zum Hochprozentigen ist es hier obendrein ein kurzer Weg. In kaum einem anderen Ort gibt es noch so viele Brennrechte, die von den Besitzern eifrig wahrgenommen werden und zu edlen Bränden führen.

 

Für viele landwirtschaftliche Betriebe stellen der Obstanbau sowie die Vermietung von Ferienwohnungen eine bedeutsame Einnahmequelle dar. Daneben runden breit gefächerte Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe das wirtschaftliche Gesamtbild ab.

 

Jüngere Gäste und Einheimische schätzen die Themenspielplätze und das Jenbachparadies. Der Moorerlebnisweg „Sterntaler Filze“ zählt ebenso zu den touristischen Höhepunkten wie der Body2Brain-Rundweg, dem ersten seiner Art weltweit. Hier erfährt der Besucher, wie er durch einfache Leibesübungen seine Gefühlswelt positiv beeinflussen kann. Unter dem Titel „Gipflstürma“ präsentiert Bad Feilnbach alljährlich eine Mischung aus neuen und traditionsreichen alpinen Berg-, Wander-, Outdoor-, Radl-, Schneeschuh-, Natur-, Erlebnis- und Genießer-Angeboten.

 


 Bad Aibling

In der Therme Bad Aibling können sich die Besucher von der wohltuenden Wirkung dieses Heilwassers überzeugen. Mit einer Temperatur von 39 Grad Celsius kommt das Wasser aus einer Tiefe von etwa 2.300 Metern an die Oberfläche und findet von den Badegästen große Anerkennung. Die Kräfte des Heilwassers passen optimal zur Wirkung des Moores und versprechen Linderung und Heilung in der Rheumatologie, Orthopädie sowie der Neurologie.

 

Benannt wurde die Quelle nach Dr. Desiderius Beck, der 1844 als königlich bayerischer Gerichtsarzt die erste bayerische Sole- und Moorschlamm-Badeanstalt in Aibling eröffnete und so den Grundstein für die Entwicklung der Stadt zum bedeutendsten Moorbad in Bayern legte. 804 wird der Ort als „Epininda“ erstmals urkundlich erwähnt, 855 dann als „Eipilingas“. Diese Siedlungsnamen gehen auf einen Mann namens Epino zurück. Bad Aibling hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

 

1321 wurde der Ort zum Markt erhoben, 1833 zur Stadt und schon 1895 bekam er den Titel „Bad“ verliehen. Schweden, Österreicher und Franzosen besetzen im Laufe der Jahrhunderte den Ort, bis schließlich mit dem Ende des zweiten Weltkriegs die amerikanischen Truppen kamen und bis 2004 blieben. Auf dem Gelände des Fliegerhorstes richteten sie eine große Abhörstation ein, die sie bis zu ihrem Abzug betrieben. Heute präsentiert sich das ehemalige Kasernengelände als Vorzeigeprojekt für modernes, energieeffizientes Bauen, als High-Tech- und Bildungsstandort und nicht zuletzt als herausragendes Hotel und Veranstaltungszentrum.

 

Dass in Bad Aibling Gesundheit einen enormen Stellenwert einnimmt, zeigen die sechs Fachkliniken, das moderne Krankenhaus und die über 100 Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und weitere Gesundheitsdienstleister. Darüber hinaus haben sich etliche Handwerks- und Handelsbetriebe angesiedelt – vorwiegend aus den Bereichen Pharma- und Elektroindustrie, sowie Kunststoff- und Milchverarbeitung.

 

Die Stadt ist außerdem wichtiger Schulstandort mit Gymnasium-, Real-, Wirtschafts-, Grund-, Mittel-, Berufs- und Förderschule.

 

Mit zahlreichen Cafés, Boutiquen und Geschäften lädt Bad Aibling zum Bummeln und Genießen ein. Ruhe findet man im weitläufigen Kurpark in der Mitte der Stadt. Viele Veranstaltungen, Feste und kulturelle Höhepunkte, wie das Internationale Gitarrenfestival „Saitensprünge“ sorgen für ein abwechslungsreiches Leben.

 


GEMEINDE BABENSHAM

Anfang des 12. Jahrhunderts übernahmen die Grafen von Wasserburg die Burg. Im 13. Jahrhundert folgten die Wittelsbacher, die Kling zum Mittelpunkt eines der größten Landgerichte in Bayern machten, in dessen Zuständigkeitsbereich auch der Chiemsee lag. Das Gericht grenzte unter anderem an die Grafschaft Haag sowie an die Herrschaft Hohenaschau und Wildenwart.

 

1508 bis 1545 wurde die Burg zum Jagdschloss im Renaissance-Stil umgebaut – es war ein gewaltiger Bau mit 70 mal 140 Metern. Bei den regelmäßigen Jagden der hohen Herren wurde am 9. Oktober 1777 ein rarer weißer Fuchs erlegt. Ein Gemälde davon hängt in der Badenburg in Nymphenburg. Zu den bedeutendsten Jagdgästen schon vor dem Umbau zählten Maximilian I, österreichischer Erzherzog und römischer König, welcher im August 1493 in Kling und St. Leonhard weilte.
Um 1800 wurde das Schloss Kling abgebrochen. Heute existieren nur noch Ruinenreste.

 

Die heutige Gemeinde Babensham ist flächenmäßig eine der größten im Landkreis und setzt sich zusammen aus den ehemals selbständigen Gemeinden Titlmoos, Kling, Schambach, Penzing und Babensham. Die idyllische und vor allem ruhige, überwiegend landwirtschaftlich geprägte Lage macht die Gemeinde besonders reizvoll. Auch sind die große Anzahl von Kirchen und Kapellen in der Gemeinde wohl einzigartig. Besonders zu erwähnen ist die Kapelle Frauenbründl, deren Wasser bei Augenleiden helfen soll.


GEMEINDE BRANNENBURG

Die ersten „Sommerfrischler“ entdeckten die Gemeinde, die in einem weiten Talkessel des bayerischen Inntals liegt, bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Heute kommen jährlich rund 24.000 Urlauber und zahlreiche Tagesgäste, die sich an den zahlreichen Wander- und Radelmöglichkeiten erfreuen. Auf dem Wendelstein und dem nahegelegenen Sudelfeld gibt es hervorragende Wintersportmöglichkeiten. Eine hohe Anziehungskraft übt auch die Wendelstein-Zahnradbahn aus, deren Talstation am Ortsrand von Brannenburg liegt. Die älteste Hochgebirgsbahn in den deutschen Alpen ist bereits seit 1912 in Betrieb. Ihr Ziel ist der Gipfel des Wendelsteins, er gilt als der markanteste Berg im Rosenheimer Land.

 

Eine weitere besondere Attraktion ist die 300 Meter lange Wendelsteinhöhle. Die höchst gelegene Schauhöhle Deutschlands wurde 1864 entdeckt. Nach ihrer Renovierung im Jahr 2010 lohnt sich ein Abstecher in die Höhle. Eine innovative LED-Beleuchtung setzt das Innere spannend in Szene und an vier Stationen vermitteln interaktive Info-Stelen wissenswertes zu den Themen Geologie und Biologie sowie Psychologie und Philosophie.

 

Brannenburg ist ein typisch bayerisch-ländlicher Ort geblieben. Die Häuser sind liebevoll gepflegt, die Biergärten gemütlich und die vielen Brauchtumsfeste sind für die Brannenburger Ausdruck ihrer Tradition und Gastlichkeit.

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GEMEINDE AMERANG

Auf dem Weg vom Chiemsee zur mittelalterlich geprägten Innstadt Wasserburg liegt Amerang – ein liebenswerter Ort, der sich einerseits die Tradition und ländliche Struktur bewahrt hat, andererseits vielen Gewerbebetrieben einen optimalen und zuverlässigen Standort bietet. Alteingesessene Handwerksbetriebe, Einzelhändler, Dienstleister sowie internationale High-Tech-Unternehmen finden hier gute Bedingungen und sind ein Beispiel für ein gewachsenes Nebeneinander. Die Entwicklung neuer Wohngebiete ermöglicht jungen Familien am Ort zu leben und zu arbeiten.

 

Zukunftsorientierte Planung, wirtschaftsfreundliche Gewerbepolitik und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Gewerbe ermöglichten großes Entwicklungspotential in vielerlei Richtung. Mit der Schaffung eines Gewerbegebietes konnten die Ansiedlung und Erweiterung weltweit operierender Unternehmen ermöglicht und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze auf hohem Niveau gesichert werden.

 

Bedeutende Museen und Sammlungen begeistern jedes Jahr tausende Besucher. Im Bauernhausmuseum bieten historische Gebäude des Chiemgaus und Rupertiwinkels Einblick in den Alltag seiner ländlichen Bewohner vergangener Zeiten. Auf dem leicht zugänglichen Gelände werden Bauernhäuser und Werkstätten inmitten von Gärten und Streuobstwiesen gezeigt.

 

Musikgenuss in höchster Qualität und einzigartigem Ambiente versprechen die Konzerte im Schloss Amerang. Die 900 Jahre alte Architektur mit dem dreistöckigen Arkadenhof bietet eine unvergleichliche Akustik. Absolute Legenden, die ganze Epochen geprägt haben erlebt man bei EFA Mobile Zeiten – eine Sammlung automobiler Meilensteine quer durch die deutsche Automobilgeschichte.

 

Zahlreiche Wander- und Radwege, eingebunden in das Wegenetz der Chiemgauer Seenplatte, laden zu sportlichen Aktivitäten ein. Besonders reizvoll sind Wanderungen im Landschaftsschutzgebiet „Freimoos“. Verschiedene Themenwege laden zur Erkundung der Naturlandschaft ein.

 

Nicht zuletzt ist Amerang bekannt für sein gastronomisches Angebot, das kaum Wünsche offen lässt.

 

Mehr:

https://www.amerang.de/

 

 

 


GEMEINDE ASCHAU

Die Alpengemeinde Aschau im Chiemgau als flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis erstreckt sich bis zur Tiroler Landesgrenze im Süden mit dem Bergsteigerdorf Sachrang entlang des größten Wildflusses Europas, der Prien.

 

Aschau grenzt an Chiemsee im Norden, an das Kaisergebirge im Süden und ist das so genannte obere Priental mit seinen bekannten Bergen wie Kampenwand (1669m), Geigelstein (1808m), Zellerhorn, Hochries, Spitzstein und den Naturschutzgebieten Geigelstein und Bärnsee.

 

Sichtbar geprägt wird die Gemeinde neben der wunderschönen Berg- und Landschaftskulisse auch durch das Schloss Hohenaschau aus dem 12. Jahrhundert und den Kirchen in Niederaschau und Sachrang. Erholung und Sport ist hier zu jeder Jahreszeit aufgrund der vielen Wanderwege, Lifte und der Schneesicherheit auf höchstem Niveau möglich.

 

Die zahlreichen Konzerte, Ausstellungen, Veranstaltungen, Museen und vor allem die hier lebenden Menschen machen Aschau zu einem liebenswerten und lebenswerten typischen oberbayerischen Ort, in dem Heimat immer gefühlt werden kann, sowohl von den Bewohnern als auch von den Gästen.

Text:Landkreis Rosenheim

 

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