Erfolgreiches Jahr für den Soyener Bienenzuchtverein

 

Ein großer Erfolg war auch die Beteiligung am Lichteradvent in Kirchreit, an dem der Verein Honig, Weihnachtsmet, Kerzen und imkerliche  Kosmetika verkaufte. Im Anschluss informierte Müller die Mitglieder über die Möglichkeit , das vereinseigene Melitherm-Gerät auszuleihen und Honiggläser zu bestellen.  Am 30.April findet im Gasthaus Altensee ein Vortrag zum Thema "Waldtracht und Honigvermarktung" statt, Referent ist Franz Vollmaier. Der Imkerstammtisch ist für den 1. Oktober beim Dorfwirt Salvatore geplant. Außerdem ist wieder ein Ausflug im Rahmen des Ferienprogramms vorgesehen, sowie für die Damen im Verein ein Kurs "Kochen und Backen mit Honig". Hierzu werden genauere Details noch veröffentlicht. Kassier Christian Freundl konnte von einem erfreulichen Plus im abgelaufenen Vereinsjahr berichten. Kassenprüfer Sepp Willnhammer bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, somit konnte der  Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt werden.

 

Eine besondere Ehre wurde Sepp Willnhammer  zuteil. Aus den Händen von Vorstand Christian Müller erhielt er  für  25-jährige Mitgliedschaft Urkunde und Ehrennadel in Gold vom Verband Bayerischer Bienenzüchter.

 

Zum Schluss informierte Müller die Anwesenden noch über Vorhaben des Kreisverbandes Wasserburg. So soll an Weihnachten Honig an die Tafel gespendet werden, hierfür sind Spender gerne willkommen. Außerdem wird derzeit der Lehrbienenstand in der Inneren Lohe umgebaut, erste Arbeiten wie das Verlegen einer Wasserleitung wurden bereits erledigt.

 

Im Anschluss referierte Fachwart Franz Albrecht zum Thema "Schwarmverhinderung und Ablegerbildung". Aus der Sicht eines  Bio-Imkers brachte er den Zuhörern zu dieser Thematik neue und für den ein oder anderen auch ungewohnte Arbeitsmethoden nahe.

 


Tierwohlpreis für Bayern

Bewerben können sich alle landwirtschaftlichen Nutztierhalter. Vorbildliche Haltungs- oder Managementlösungen können aber auch von Dritten vorgeschlagen werden, sofern die Vorgeschlagenen einverstanden sind. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 17. Mai eingereicht sein, entweder per Post mit dem Stichwort „Nutztierwohl-Preis“ beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ludwigstraße 2, in 80539 München oder per E-Mail an nutztierwohlpreis@stmelf.bayern.de.  Detaillierte Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformulare und weitere Infos gibt es unter www.landwirtschaft.bayern.de/nutztierwohlpreis.

 

Für die Bewerbung waren folgende Angaben erforderlich:

 

  1. Name, Adresse, BALIS-Nummer
  2. Betriebsspiegel (max. 2 DIN-A4-Seiten)
  3. Beschreibung der Maßnahme mit Angabe der Kosten (max. 3 DIN-A4-Seiten) und zusätzlich max. zehn Bilder
  4. Erläuterung, wie durch diese Maßnahme das Tierwohl verbessert wird (max. 2 DIN-A4-Seiten)

 


JVH beim Maschinenring

Die Versammlungs-Tagesordnung sieht ab 20 Uhr die verschiedenen Rechenschaftsberichte von Erstem Vorsitzenden Franz Blinninger und Geschäftsführer Florian Hötzelsperger, den Haushaltsvorschlag für 2020 sowie Grußworte vor. Hauptpunkt der Tagesordnung ist ein Referat von Sepp Hägler, Gründungsmitglied und Fachbeirat der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. zum Thema „Der direkte Zusammenhang zwischen Boden- und Tiergesundheit. Zur Versammlung sind auch die Ehefrauen sowie die Hofnachfolger bzw. Hofnachfolgerinnen eingeladen. Eine informative Ausstellung verschiedener Landtechnik und landwirtschaftlicher Organisationen ergänzt die Versammlung.


Millionenprogramm für Wälder

Bis zu 80 Millionen Euro, davon rund 30 Millionen Euro Bundesmittel, will die Ministerin allein heuer bereitstellen. Sie erwartet sich davon kräftigen Rückenwind für den Umbau labiler Nadelwälder und eine rasche Wiederbewaldung der durch Stürme, Dürre oder Schädlinge entstandenen Kahlflächen. Besondere Herausforderung sind laut Kaniber die in Bayern oft geringen Besitzgrößen: 56 Prozent der Wälder – rund 1,5 Millionen Hektar – sind auf 700.000 private Waldbesitzer verteilt. 12 Prozent der Wälder gehören den Kommunen, 30 Prozent dem Staat und zwei Prozent dem Bund.

Der Ministerin zufolge ist der Wald nicht nur Betroffener des Klimawandels, sondern auch wichtiger Teil der Lösung. Wälder seien als Klimaspeicher von unschätzbarem Wert. „Wenn Bäume wachsen, entziehen sie der Atmosphäre Kohlendioxid und speichern es als Kohlenstoff im Holz – allein in Bayern rund 27 Millionen Tonnen pro Jahr“, so Kaniber. Weil aber sterbende Bäume das Klimagas wieder freisetzen, sei es entscheidend, die Wälder auf Dauer intakt, stabil und vital zu halten. Dafür brauche es Baumarten, die dem Klima der Zukunft standhalten können. Zudem seien die Waldbesitzer gut beraten, in ihren Wäldern künftig auf drei oder mehr unterschiedliche Baumarten zu setzen – um klimabedingte Risiken zu streuen. Weil es hier an Erfahrung oft fehlt, hat die Ministerin jetzt von einer Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und Praktikern Leitlinien für die Praxis erarbeiten lassen. Sie zeigen Chancen und Risiken für bereits etablierte sowie alternative Baumarten und sollen die Auswahl geeigneter Baumarten für stabile Zukunftswälder erleichtern.

Die Leitlinien werden laut Kaniber im Zuge neuer Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis stetig weiterentwickelt. Sie sind ein Gemeinschaftsprojekt des Forstministeriums mit der TU München, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, der Universität Bayreuth, der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, dem Bayerischen Amt für Waldgenetik sowie Fachleuten der Forstverwaltung und der Bayerischen Staatsforsten.

Das neue Förderprogramm sowie die Leitlinien „Baumarten für den Klimawald“ finden sich im Internet unter

www.waldbesitzer-portal.bayern.de/foerderung


Hilfe für Insekten

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt diese Entwicklung. Insekten sind in der Landwirtschaft unersetzlich. Viele Arten erbringen wichtige Ökosystemleistungen, sie bestäuben Pflanzen, dienen als Nahrungsgrundlage für viele andere Tierarten, bekämpfen Schädlinge und tragen zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit bei.

Die moderne Landwirtschaft wird gleichzeitig von vielen Seiten als Hauptverursacherin des Insektenrückgangs identifiziert. Die große Mehrzahl der Landwirtinnen und Landwirte nimmt diese Kritik sehr ernst und setzt sich aktiv und kritisch damit auseinander. Bäuerinnen und Bauern wirtschaften seit jeher in und mit der Natur und fühlen sich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihr verpflichtet. Dass sie aktuell auf gut einem Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland freiwillige Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, ist ein eindeutiges Indiz dafür.

Dem dlv ist es wichtig, den dringend notwendigen Insektenschutz als Gemeinschaftsaufgabe der gesamten Gesellschaft anzugehen. Neben der Landwirtschaft, die auf rund der Hälfte der Fläche Deutschlands betrieben wird, sind weitere Flächeneigentümer gefordert. Denn der Insektenrückgang hat viele Ursachen. Dazu gehören der steigende Flächenverbrauch, die Lichtverschmutzung und die sterile Gestaltung von Privatgärten und kommunalen Grünflächen.

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich mehr denn je für den gemeinsamen Dialog aller Akteure ein. Dabei ist den LandFrauen insbesondere ein offener, vorurteilsfreier Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ein Anliegen. Denn nur so ist es möglich, an gemeinsamen Lösungen für einen effektiven Insektenschutz zu arbeiten.


Bauern-Demo in Seeon

„Etwa 3.000 Traktoren und 4.000 Menschen, darunter viele aus unserer Region, kamen am Dreikönigs-Tag zu Mittag zum Kloster Seeon im Landkreis Traunstein. Dort wollten sie von den anwesenden Politikern erreichen, dass die Neue Düngeverordnung 2020 doch noch auf Eis gelegt bzw. stark geändert wird. Gegen 12.30 Uhr sprachen dann mehrere CSU-Führungs-Politiker zu den Landwirten. Von  den beiden SLV-Hauptrednern Sebastian Dickow und Claus Hochrein mussten sich die Politiker einige Kritikpunkte zu den Themen Messstellen, Düngeverordnung (DÜV) usw. anhören.

 

Unter anderem sprachen vor den Kundgebungsteilnehmern Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Arthur Auernhammer, Alexander Dobrindt, Marlene Mortler, Dr. Peter Ramsauer und der ehemalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Am Ende der Ansprachen wurde ein 10 Seiten umfassendes Forderungsschreiben und eine Stellungnahme zur DÜV übergeben. Im Anschluss daran wurde dann ein großes Mahnfeuer entzündet. Unser Dank gilt allen Organisatoren und den tollen Teilnehmern“

 

 

 

Imker und Bauernpartnerschaften

Bewertet werden beispielsweise die Kreativität bei der Umsetzung oder die Eignung als Leuchtturm-Projekt. „Die ausgezeichneten Ideen sollen möglichst viele Landwirte und Imker zum Nachmachen motivieren“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die besten Projekte werden von einer Jury aus Fachleuten der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Imkerei, ausgezeichnet. Im Fokus stehen nicht nur das Trachtangebot für die Honigbiene, sondern auch die Stärkung der gesamten Artenvielfalt und Erhalt von Lebensräumen. Es gibt Geldpreise mit einer Gesamtsumme von 8.000 Euro.

Bienen und andere Bestäuber sind für die Natur, die Artenvielfalt und die Ernährung der Menschen unverzichtbar. Die Landwirtschaft ist auf intakte Ökosysteme angewiesen: Rund 80 Prozent aller heimischen Nutz- und Wildpflanzen werden von Bienen bestäubt. Der Freistaat unterstützt die Imkerei mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen: Unabhängige Forschung, kostenlose Beratung und eine soliden Aus- und Fortbildung. Gesundheit und Leistung in der Zucht werden staatlich geprüft und der Bienengesundheitsdienst bietet kostengünstige Analysen an. Zudem wird die Anschaffung von Imkereigeräten gefördert. Dieses Gesamtkonzept ist sehr erfolgreich: In den vergangenen fünf Jahren ist die die Zahl der Bienenvölker in Bayern um 20 Prozent auf insgesamt  rund 240.000 gestiegen. Besonders erfreulich dabei: Immer jüngere Menschen und auch immer mehr Frauen begeistern sich für die Haltung von Bienen.

Details zum Bewerbungsverfahren gibt es im Internet unter http://www.stmelf.bayern.de/lim.

Heimische Äpfel bevorzugen

Keine Auswirkungen jedoch zeigte das Wetter auf die Qualität. „Die neue Ernte ist geschmacklich erstklassig“, so Rostock. Gerade jetzt zur Haupterntezeit sollten Verbraucher daher zu heimischen Äpfeln statt zu Importware greifen.Der Apfel ist die wichtigste Baumobstart in Deutschland. Mengenmäßig von Bedeutung sind rund 30 Sorten – allen voran der knackige feinsäuerliche Elstar und die Sorten der Jonagold-Gruppe.  In Bayern gedeihen auf rund 4.518 Hektar Obstanbaufläche u. a. der saftig-süße Topaz, der beliebte Backapfel Boskoop und der rotbackige Santana, der von vielen Allergikern gut vertragen wird. Die Anzahl der bayerischen Obstbaubetriebe beläuft sich auf rund 630.Äpfel sind das Lieblingsobst der Deutschen. Kein Obst wird in Deutschland häufiger gegessen.
Die runden Früchte sind wahre Kraftpakete, in denen mehr als 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen stecken. Mit nur rund 60 Kilokalorien (kcal, je hundert Gramm) sind Äpfel zudem kalorienarm, liefern aber mit ihrem Fruchtzucker schnell Energie.

 

Das Bayerische Landesamt für Statistik rechnet mit einer Erntemenge von 349.800 Dezitonnen Äpfeln aus Bayern. Zahlen zur realen Erntemenge sind erst im Dezember zu erwarten.

 

Bericht und Foto: Bayerischer Bauernverband

Bayerns Bauern tun etwas für den Lansdschaftsschutz

Während sich die Landwirtschaft in Bayern bereits enorme Leistungen erbringt und sich ständig weiterentwickelt, seien sich in vielen anderen Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen weiter negative Entwicklungen festzustellen. „Jeder zweite Bauer in Bayern erbringt bereits freiwillig zusätzliche Leistungen für den Umwelt und Naturschutz, jeder dritte Hektar wird nach den Vorgaben der bayerischen Umweltprogramme bewirtschaftet“, macht Köhler deutlich. Bereits seit 2011 ruft der Bauernverband gemeinsam mit dem Landesverband der bayerischen Imker zudem dazu auf, Blühstreifen und -flächen anzulegen. Jahr für Jahr legen bayerische Landwirte im Rahmen dieser Aktion und ergänzend über Greening- sowie Agrarumweltmaßnahmen mehrere Tausend Kilometer Blühstreifen an.

 

Bei der Evaluierung der Umsetzung des bayerischen Kulturlandschaftsprogramms im Rahmen der EU-Agrarpolitik 2007 bis 2013 kam die vom Staat beauftragte Forschungsgruppe „Agrar- und Regionalentwicklung Triesdorf“ unter anderem zu folgenden Ergebnissen: 784.131 Hektar in Bayern tragen in besonderer Weise zur Biodiversität bei, 60 Prozent der 14 relevanten Maßnahmen haben sogar hohen naturschutzfachlichen Wert und 1.174.775 Hektar tragen zum Gewässerschutz bei. „Diesen bereits eingeschlagenen Weg wollen wir Landwirte konsequent weitergehen“, sagt Köhler. „Doch der Artenschutz ist kein Thema der Landwirtschaft allein, auch andere Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche müssen endlich ihren Beitrag liefern!“

 

Eine Übersicht über die Agrarumweltprogramme in Bayern (Entwicklung in den vergangenen Jahren, Bilanz 2018) können dem Anhang entnommen werden.

 

Bericht und Foto: Bayerischer Bauernverband

Wald leistet zentralen Beitrag zum Klimaschutz

Bewaldung um Soyen

Der BUND hatte heute ein Zehn-Punkte-Papier zum Thema Klimawandel und Waldumbau vorgestellt. Darin stellt der Verband seine Forderungen zum Umgang mit den Wäldern angesichts der Wetterextreme vor. Die Analyse und die Forderungen gehen an den Realitäten der aktuellen Katastrophe, wie wir sie zurzeit in den Wäldern in Deutschland erleben, vorbei, so die Kritik der Waldeigentümer. „Der Wald leidet unter der Trockenheit und den fehlenden Niederschlägen“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, „die Wasserspeicher sind aufgebraucht“. Die Folge seien Sekundärschäden wir die Massenvermehrung von Schädlingen und das Vertrocknen ganzer Waldflächen. „Unsere Wälder sind aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diese Krise geraten.“

 

Auch machte von der Marwitz deutlich, dass alle Baumarten betroffen sind – Laub- wie Nadelbäume. „Die Hitzewelle macht vor keiner Baumart halt: In manchen Teilen Deutschlands gebe es ein Buchensterben, in einigen Regionen werde der Ahorn, die Esche oder die Eiche angegriffen, in anderen wiederum vertrocknen Kiefern oder Fichten. Auch Mischwälder fallen dem Klimawandel zum Opfer.“ Welche Baumarten angesichts der Wetterextreme resistenter sind, hängt von den regionalen Gegebenheiten ab. „Es darf hier keine ideologischen Blockaden geben“, forderte von der Marwitz, „der Wald ist in größter Not: Angesichts des Klimawandels muss es zuerst darum gehen, welche Baumarten den Wetterextremen standhalten“. Daher sei es für den Walderhalt lebensnotwendig, klimaresistente Baumarten in den Waldbau einzubeziehen.  „Der Mensch stellt sich etwa im Hausbau auf zunehmende Hitzewellen ein, das gleiche muss für den Waldbau gelten.“

 

Auch kritisierte der Präsident, dass der Beitrag des Waldes als Klimaschützer ausgeblendet werde. Schließlich sind der Wald und sein Rohstoff Holz größter Speicher von CO2. Das Cluster Forst & Holz speichert jährlich über 127 Millionen Tonnen CO2. Das sind rund 14 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes der deutschen Volkswirtschaft. Der Beitrag, den der Wald und die nachhaltige Waldbewirtschaftung zum Klimaschutz leistet und mit (Wieder)bewaldungsmaßnahmen künftig leisten kann, wird ausgespart. „Der Wald muss in die Erarbeitung eines Gesetzes zur Erreichung der Klimaziele einbezogen werden“, sagte von der Marwitz, „nur so kann es einen wirksamen Klimaschutz geben“.

 

Auch die weitere Stilllegung von Wäldern sei kontraproduktiv, da gerade das Baumwachstum und die nachhaltige Waldpflege zum Klimaschutz beitragen. Schließlich fungiere der Wald erst auf diesem Wege als erfolgreicher CO2-Speicher. Auch weisen die Wälder in Deutschland laut dem jüngsten Indikatorenbericht „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ des Bundesamtes für Naturschutz ein hohes Maß an biologischer Vielfalt auf. Sie beherbergen die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten innerhalb Europas. „Das ist eine Nachricht, über die wir uns sehr freuen, da das Ökosystem Wald die Basis ist für unsere nachhaltige Waldbewirtschaftung“, sagte von der Marwitz.

 

Zudem wird der ökologische Rohstoff Holz nur in bewirtschafteten Wäldern produziert. „Wir benötigen Holz für den Haus- und Möbelbau“, so der AGDW-Präsident. „Wenn das Holz in Deutschland produziert wird, stammt es aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Wertschöpfungskette.“ Wer Wälder aus der Bewirtschaftung nimmt, stärkt Importe aus Ländern, die sich nicht immer am Nachhaltigkeitsprinzip orientieren.

Bericht: AGDW – Die Waldeigentümer