Das Licht leuchtet in der Finsternis

 

Und es fängt an, wenn mitten in diesem Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht, und zögerst nicht, sondern du gehst – so wie du gerade bist – darauf zu. Dann wird das Wort war: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht …“ (Jes 9,1a)

 

Möge deshalb der Stern von Bethlehem besonders hell leuchten für jeden und für alle.

 

Er bringe Hoffnung, wo Verzweiflung herrscht,

 

Vertrauen und Zuversicht, wo Angst sich breit macht,

 

Frieden und Versöhnung, wo es Streit gibt,

 

Freude, wo die Herzen schwer und die Menschen niedergedrückt sind,

 

Wärme und Liebe, wo die Herzen zu erkalten drohen.

 

 

 

Fröhliche, gesegnete Weihnachten, und im neuen Jahr 2021 Gesundheit, Glück und neue Perspektiven.

 

Nur ein Ja

 

Der Bote Gottes, der Engel  Gabriel, kommt und teilt ihr den Plan Gottes mit: sie soll die Mutter Jesu werden, den man den Sohn Gottes nennen wird. Maria hätte viele gute Gründe gehabt, um „nein“ zu  sagen. Sie hat Mut und sagt „ja“ zum Plan Gottes. Durch dieses „ja“ kommt Gott als Mensch in unsere Welt, um uns auf ganz menschliche Art nahe zu sein und nahe zu bleiben. Gegen allen Hass und alle Brutalität bleibt Jesus der Liebe zu den Menschen und  zu Gott treu.

 

Das „ja“ Mariens ist einmalig und beispielhaft zugleich. Gott fragt jede und jeden von uns, ob wir seinem Plan zustimmen. Mit unserem „ja“ öffnen wir uns für Gott und stellen uns in seinen Dienst.

 

Wenn wir  schon den Namen Christi tragen,muss etwas von ihm durch uns sichtbar und erfahrbar werden. Wer liebt, der tut das. Liebe allgemein gibt es nicht. Jede liebt auf ihre, jeder auf seine unverwechselbare Art. So wird Liebe, so  wird  Gottes Liebe in allen ihren Facetten erfahrbar.

 

Wer sich darauf einlässt,  der feiert richtig Weihnachten. Das wünsche ich Ihnen.

 

Die Caritas kann helfen

So funktioniert die Online-Beratung

 

Über die Online-Beratung der Caritas können Sie einfach und sicher Ihre Fragen zu verschiedenen Hilfethemen stellen. Wenn Sie wollen, können Sie anonym bleiben. Die Expertinnen und Experten der Caritas beantworten Ihre Erstanfragen in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Ablauf einer Online-Beratung

 

Für die Beratung brauchen Sie keine E-Mail-Adresse. Um zu vermeiden, dass Unbefugte Ihre Frage und die Antwort der Berater lesen, hat die Caritas eine gesicherte Beratungsplattform entwickelt. Für diesen müssen Sie sich zunächst registrieren - das ist natürlich anonym möglich! Dort schreiben Sie Ihre Frage (ähnlich wie in einer normalen E-Mail, nur eben gesichert), und dort können Sie auch die Antwort abholen.

"Setz dich her zu mir"

Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die dies möglich gemacht haben, sowohl finanziell wie organisatorisch. Die Sponsorenliste für die Bänke setzt sich zusammen aus den Soyener Strickdamen rund um Maria Rummel, der Marianischen Männerkongregation vertreten von Josef Schechtl und unserem Bürgermeister Thomas Weber, welche auf unserem Bild zu sehen sind. Ebenso haben gespendet die Soyener Ministranten, Josef Wagensonner, Josef Geidobler, die Soyener Kirchenverwaltung, die Diözese für Flucht und Asyl und Lia Zosseder. Die Anschaffung der Sitzgelegenheiten hat Monika Bacher übernommen und mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer Familie diese auch noch zusammengebaut, dafür möchte ich nochmal extra danke sagen. Wir hoffen nun, dass möglichst viele die Gelegenheit nutzen und die verschiedenen Ausblicke, die unsere neuen Sitzmöglichkeiten bieten, genießen können.


Worauf es im Leben ankommt

 

Historisch ist nicht viel von ihm bekannt, außer, dass er im 4. Jahrhundert Bischof von Myra. Bunte Legenden ranken sich um ihn und zeigen das, was seine Persönlichkeit kennzeichnet – das, worauf es auch für uns im Advent und im Leben überhaupt ankommt. Ein Lied von Elke Bräunling verrät uns es: Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich will an andre denken, ihnen auch mal etwas schenken. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich will auch mit dir teilen, wenn du rufst, schnell zu dir eilen. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich will treu zu dir stehen, mit dir auch zum Doktor gehen. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich will im Streit nicht leben, dir die Friedenspfeife geben. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich werd´ dich nicht verpetzen oder gegen andre hetzen. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. Ein bisschen so wie Nikolaus möcht ich manchmal sein und ich schenk dir mein Vertrauen, du kannst immer auf mich bauen. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht ich wie Sankt Nikolaus sein. (Elke Bräunling) so war Nikolaus einfach ein guter, mitfühlender und glaubwürdiger Mensch, der genau das verkörpert, was Menschen zu allen Zeiten suchen und worauf sie hoffen: Herzensgüte und Menschenfreundlichkeit. Und das ist eine Lebenshaltung nicht nur für den Advent.

 

Zum 1. Adventsonntag

Viele sind hektisch unterwegs, da kann Gott nicht ankommen, da ist kein Weg mehr für ihn zu uns. Der Advent, die Ankunft Gottes, will beunruhigen und bewegen. Jetzt ist die Stunde, wenn wir z.B. zu einem Gottesdienst zusammenkommen in einer unserer Kirchen oder wenn wir uns zu Hause wieder einmal Zeit nehmen, unsere Gedanken zu sammeln, was uns in dieser Zeit bewegt und berührt, z.B. einen adventlichen Text wieder hervorholen und darüber nachdenken und meditieren, wenn wir uns also aufmachen zu solch einer stillen Einkehr, dann kann er ankommen auch bei uns – in der Tiefe unseres Herzens, in uns und auch durch uns in unserer Lebenswelt in dieser oft so unruhigen Welt und Zeit.


Zum Christkönigsonntag

So fragt das Evangelium des Sonntags auch uns: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig der fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?

 

Dorothea Sölle hat dies in einem Gedicht "Hände, die heilen" beschrieben: (Auszug) Wir dürfen uns nicht von der Ohnmacht überwältigen lassen. "Da kann man nichts machen" ist ein gottloser Satz. So ist es eben, Hunger hat es immer gegeben, heißt sagen, Gott hat keine Hände. Zu denken, ich als einzelne kann sowieso nichts ändern, heißt, sich selber abschneiden von der Liebe Gottes. Es ist ja nicht wahr, dass du allein bist. Wir haben alle und an jedem Ort viel mehr Schwestern und Brüder, als wir glauben.

 

Amen, ich sage euch, sagt Jesus:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
 das habt ihr mir getan.

wEM VON UNS IST SOETWAS NOCH NICHT PASSIERTß

Dies gilt aber nicht nur in unseren alltäglichen Situationen, sondern besonders auch für unser Leben aus und mit dem Glauben. Wer weitsichtig handelt, der beugt nicht nur für die Zukunft vor, sondern wird auch im "Jetzt" gelassen und entspannt bleiben können. Vielleicht sind gerade die momentanen Einschränkungen eine gute Gelegenheit, einmal in sich zu gehen, um darüber nachzudenken.                                                    

 

 

 

Zum Weiterlesen: Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen.                           Matthäus 25, 1-13

 

In Jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus! Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch; geht lieber zu den Händlern und kauft es euch! Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht! Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Weltmission

Auf dem Plakatbild zu dem Weltmissionssonntag diesen Jahres sind insgesamt 11 Portraitbilder zu sehen von einigen Bischöfen und Ordensfrauen aus diesen Ländern sowie weitere Mitarbeiter, die in diesen Ländern in den Anliegen der Mission für die Kirche unterwegs sind. Das Motto der diesjährigen Aktion richtet sich aber auch an alle, denen der Frieden am Herzen liegt und die sich nicht abfinden mit all dem, was in ihrem Lebensumfeld gerade vorherrscht, sondern die etwas verändern wollen, die an das Gute glauben und die auf die Hilfe Gottes vertrauen.

 

Wenn wir mit unseren begrenzten Möglichkeiten versuchen, den Auftrag Jesu aus seiner Bergpredigt: „Selig, die Frieden stiften“ anzunehmen bereit sind, dann gehen wir den Weg Jesu, dann werden wir mehr über ihn und mehr über Gott erfahren können. Dafür gibt es Vorbilder in der Kirche in vielen Ländern der Erde. Lassen auch wir uns von ihnen inspirieren. So kann jede und jeder von uns – früher oder später auch zu einem Portrait in der Reihe von kleinen oder auch großen Friedensstiftern werden.


Allerheiligen, Advent, Weihnachten

Wo der Abstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht. Auch St. Martinsfeiern sind dort möglich, wo ein entsprechendes Platzangebot vorhanden ist und die Einhaltung der Regeln durch einen Ordnerdienst gewährleistet werden kann. Auf größere Prozessionen sollte verzichtet werden.

 

Diözesanrat sammelt Beispiele und Ideen für "Gemeinsam Kirche sein" im Advent und Weihnachten

Wir wissen, viele Pfarreien sind kreativ und findig. Der Reichtum in unserem Erzbistum an Ideen, kirchliches Leben zu voranzubringen, ist großartig. Wir wollen Ihr Engagement für die Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit vielen zur Verfügung stellen. Schreiben Sie uns bitte Ihre Ideen und Konzepte für die (vielleicht tatsächlich) „staade Zeit“, damit auch andere von Ihrer Idee profitieren: dioezesanrat@erzbistum-muenchen.de.