Zum Sonntag

Und dies spricht Jesus in einer Zeit, in der viele Sklaven und Ausgestoßene lebten.

 

Im alten Rom mussten viele Sklaven und Sklavinnen nicht nur alle Dienste verrichten, sie waren praktisch Eigentum ihrer Herren und Herrinnen. Darum war das Christentum für sie wie eine neue Welt, eine Religion mit der sie sofort leben wollten. Denn sie kannten nur auf Schiffen zu rudern, als Gladiatoren für Unterhaltung zu sorgen und Tag und Nacht zu dienen - und dabei spürten sie noch viel Gewalt.

 

Dieses neue Denken war etwas ganz  anderes, als was sie bisher erlebten hatten.

 

Jesus redet auch von Liebe, aber von einer Liebe, die nicht von dieser Welt ist: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!“

 

Es ist die Liebe Gottes, die Jesus seinen Jüngern weitergibt, mit der er sie liebt, die sie bewahren sollen. Schauen wir doch heute einmal besonders auf alle Mütter und Väter. Sie sollten uns ein Abbild der Liebe Gottes und seiner Geborgenheit schenken. Viele bemühen sich darum, dafür ehren wir sie am Mutter- und Vatertag.


Zum Sonntag

Eines davon ist das Bild vom Guten Hirten, der bereit ist, sein Leben einzusetzen, um die ihm anvertraute Herde sicher ans Ziel zu bringen. Um solche guten Hirten, wie Jesus Christus einer war, bittet die Kirche wieder am  kommenden Sonntag. Dieser Sonntag ist der 4. Sonntag in der Osterzeit und dieser ist zugleich auch der Weltgebetstag für geistliche Berufe, um für gute Hirten zu beten.

 

Im Tagesgebet zu diesem Sonntag heißt es: „Allmächtiger, ewiger Gott, dein Sohn ist der Kirche siegreich vorausgegangen als der Gute Hirte. Geleite auch die Herde, für die er sein Leben dahingab, aus aller Not zur ewigen Freude. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.


Das Licht leuchtet in der Finsternis

Unzählige selbsternannte Propheten und Experten treten auf und beanspruchen für sich die Wahrheit. Auch die Wissenschaft ist vielfach gespalten in ihren Erkenntnissen. Jesus verweist auf die die sicht- und spürbaren Zeichen der Zeit, welche uns täglich erfüllen.Unser gesunder Menschenverstand mahnt uns schon lange, dass es nicht immer so weitergehen kann wie bisher. Um sich den Herausforderungen zu stellen, braucht es radikale Schritte der Umkehr und mutig entschlossene Menschen, die auch bereit sind, manch Liebgewordenes zurückzulassen. Wer im Text des Markusevangeliums weiter liest, dem wird die Entschlossenheit der Jünger beeindrucken, als sie von Jesus berufen wurden ihm zu folgen, um "Menschenfischer" zu werden: „Sogleich ließen sie alles liegen und folgten ihm nach.“Markus 1,18 und 1,20.Auch wir dürfen Jesus vertrauen, denn wer ihm und seiner Botschaft folgt, dem ist das Reich Gottes wirklich nahe, und wir können selbst zu Hoffnungsträgern für unsere Zeit werden.

 

Diakon Michael Bichler-„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.“ J. W. von Goethe-„Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.“ Thomas

Das Licht leuchtet in der Finsternis

 

Und es fängt an, wenn mitten in diesem Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht, und zögerst nicht, sondern du gehst – so wie du gerade bist – darauf zu. Dann wird das Wort war: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht …“ (Jes 9,1a)

 

Möge deshalb der Stern von Bethlehem besonders hell leuchten für jeden und für alle.

 

Er bringe Hoffnung, wo Verzweiflung herrscht,

 

Vertrauen und Zuversicht, wo Angst sich breit macht,

 

Frieden und Versöhnung, wo es Streit gibt,

 

Freude, wo die Herzen schwer und die Menschen niedergedrückt sind,

 

Wärme und Liebe, wo die Herzen zu erkalten drohen.

 

 

 

Fröhliche, gesegnete Weihnachten, und im neuen Jahr 2021 Gesundheit, Glück und neue Perspektiven.

 

Nur ein Ja

 

Der Bote Gottes, der Engel  Gabriel, kommt und teilt ihr den Plan Gottes mit: sie soll die Mutter Jesu werden, den man den Sohn Gottes nennen wird. Maria hätte viele gute Gründe gehabt, um „nein“ zu  sagen. Sie hat Mut und sagt „ja“ zum Plan Gottes. Durch dieses „ja“ kommt Gott als Mensch in unsere Welt, um uns auf ganz menschliche Art nahe zu sein und nahe zu bleiben. Gegen allen Hass und alle Brutalität bleibt Jesus der Liebe zu den Menschen und  zu Gott treu.

 

Das „ja“ Mariens ist einmalig und beispielhaft zugleich. Gott fragt jede und jeden von uns, ob wir seinem Plan zustimmen. Mit unserem „ja“ öffnen wir uns für Gott und stellen uns in seinen Dienst.

 

Wenn wir  schon den Namen Christi tragen,muss etwas von ihm durch uns sichtbar und erfahrbar werden. Wer liebt, der tut das. Liebe allgemein gibt es nicht. Jede liebt auf ihre, jeder auf seine unverwechselbare Art. So wird Liebe, so  wird  Gottes Liebe in allen ihren Facetten erfahrbar.

 

Wer sich darauf einlässt,  der feiert richtig Weihnachten. Das wünsche ich Ihnen.

 

Die Caritas kann helfen

So funktioniert die Online-Beratung

 

Über die Online-Beratung der Caritas können Sie einfach und sicher Ihre Fragen zu verschiedenen Hilfethemen stellen. Wenn Sie wollen, können Sie anonym bleiben. Die Expertinnen und Experten der Caritas beantworten Ihre Erstanfragen in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Ablauf einer Online-Beratung

 

Für die Beratung brauchen Sie keine E-Mail-Adresse. Um zu vermeiden, dass Unbefugte Ihre Frage und die Antwort der Berater lesen, hat die Caritas eine gesicherte Beratungsplattform entwickelt. Für diesen müssen Sie sich zunächst registrieren - das ist natürlich anonym möglich! Dort schreiben Sie Ihre Frage (ähnlich wie in einer normalen E-Mail, nur eben gesichert), und dort können Sie auch die Antwort abholen.

"Setz dich her zu mir"

Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die dies möglich gemacht haben, sowohl finanziell wie organisatorisch. Die Sponsorenliste für die Bänke setzt sich zusammen aus den Soyener Strickdamen rund um Maria Rummel, der Marianischen Männerkongregation vertreten von Josef Schechtl und unserem Bürgermeister Thomas Weber, welche auf unserem Bild zu sehen sind. Ebenso haben gespendet die Soyener Ministranten, Josef Wagensonner, Josef Geidobler, die Soyener Kirchenverwaltung, die Diözese für Flucht und Asyl und Lia Zosseder. Die Anschaffung der Sitzgelegenheiten hat Monika Bacher übernommen und mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer Familie diese auch noch zusammengebaut, dafür möchte ich nochmal extra danke sagen. Wir hoffen nun, dass möglichst viele die Gelegenheit nutzen und die verschiedenen Ausblicke, die unsere neuen Sitzmöglichkeiten bieten, genießen können.