Siegessicher nach Ostermünchen

Das Problem liegt insbesondere an der Offensivstärke der Gastgeber, erst neun Treffer markierte das Reserveteam des SVO - kein Team der A-Klasse 3 ist schlechter. Nur drei Niederlagen trüben die Bilanz vom TSV Soyen mit ansonsten sechs Siegen und drei Remis. Im Gäste-Lager ist man überzeugt, die jäh unterbrochene Siegesserie fortzuführen, zumal alle Fakten für Soyen sprechen. Viermal in den letzten fünf Spielen verließ die Mannschaft der TSV das Feld als Sieger, während SV Ostermünchen II in dieser Zeit sieglos blieb. Eine kleine Hoffnung für einen positiven Spielausgang haben die Gelb-schwarzen dennoch. Beim letzten Auftritt gegen den Tabellenzweiten in Reichertsheim hielt sie das Spiel lange offen. Erst in der Schlussphase der Begegnung kam es zu der bitteren 2:0 Niederlage. Soyen sollte dadurch gewarnt sein – auch die schlechteste Serie könnte einmal reißen. Für alle Soyenfans, die nach Ostermünchen fahren wollen: Spielbeginn ist um 17.00 Uhr in Berg bei Ostermünchen.

 


Schwarzer Kirta-Sonntag

Weiterhin spielten die dominanten Soyener, mehrere ihrer Gelegenheiten zu ungenau aus und mussten überraschend gegen den Tabellen-elften mit Rückstand in die Pause gehen. Nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Gäste aus dem Landkreis Ebersberg verändert. Mit ihren starken Offensiv-Akteuren machten sie deutlich mehr Druck und rissen das Spiel an sich. Immer wieder tauchten sie vor Keeper Luka Fischer im Strafraum auf. Bei einer dieser Aktionen, entschied Schiedsrichter Denis Tahiri, für viele der Zuschauer unverständlich, auf Foulelfmeter. Stefan Englhart verwandelte cool zum 0:2. Ganz ungewohnt leistete sich der sonst so starke Soyener Abwehrverband Fehler. So hatte der TSV in der 73. Minute Glück, dass Mittelstürmer Berko Ebbers , ansonsten das Enfant Terrible des Spieles und später mit der gelbroten Karte bedacht, nur den Pfosten traf. Soyen dagegen kam einfach nicht ins Spiel, die grünen Gäste blieben ihrer Linie treu, störten weiterhin früh und verwalteten das Ergebnis geschickt. Als endlich der Ball über die Emmeringer Torlinie gebracht wurde, entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Obwohl der Flankengeber von der Torauslinie! flankte, zählte der korrekte Treffer von Pascal Ridinger nicht. Soyen war um den Anschlusstreffer gebracht, was aber keine Trotzreaktion mehr auslöste. Die Elf um Kapitän Alex Gröger wehrte sich zwar in der Schlussphase nochmals, Emmering blieb aber abgezockt. Das Spiel, das auf schwachen spielerischen Niveau ablief, war entschieden.

 


Soyen heißt der Favorit

Bisher verbuchte der Gast zweimal einen dreifachen Punktgewinn in dieser Saison. Dem gegenüber stehen drei Unentschieden und sieben Niederlagen. Die volle Punkteausbeute sprang für den TSV Emmering, der mit Staudigl, Kirchlechner sowie Breu auf ehemalige Kreisligaspieler zurückgreifen kann, in den letzten fünf Partien lediglich einmal heraus. Trotzdem hat das Team vom Pfarrbach seine Qualitäten. Zuletzt holten sie gegen die Spitzenmannschaft aus Aschau ein beachtliches 2:2 und ein verdientes 3:3 bei der starken Reserve des SV Reichertsheim. Der TSV Soyen dagegen weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von sechs Erfolgen, drei Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor. Der Ertrag der letzten Spiele ist grundsolide – 13 Punkte aus den letzten fünf Partien holte das „Rotschwarze Team“. Natürlich gilt die Elf um Kapitän Alex Gröger als Favorit in dieser Partie, die Zahlen sprechen einfach für Soyen. Ob der TSV Emmering, deren erste Mannschaft schon am heutigen Freitag sein Punktspiel bestreitet, noch Verstärkungen für die 2. Garnitur abstellt, bleibt abzuwarten. Eins ist gewiss, es wird auch an diesem Sonntag wieder ein spannendes Match am Peter Müller-Sportpark ablaufen!


Hammerfußball in Soyen

Tonangebend von den Chancen her waren in dem Derby das gesamte Spiel lang die Gäste aus Rott. das Team um Coach Edin Burek hatte in der ersten Halbzeit so viel Chancen, die hätten für mindestens zwei Spiele gereicht.

 

Vor allem das Rotter Brüdergespann Lorenz Hilfinger und Simon Hilfinger brachte dabei die Hintermannschaft des TSV Soyen immer wieder arg in Bedrängnis. So fiel auch das 1:0 für Rott. Eine scharfe Hereingabe in den 16er konnte der Soyener Abwehr-Mann Matthias Redenböck nur noch mit der Brust auf der Linie klären. Jedoch fiel der Ball dann von der Brust ins Tor. Soyens Goalie Luca Fischer war machtlos. Ihm war dabei dank seiner guten Paraden zu verdanken, dass es nur 0:1 stand. Das Spiel war relativ ausgeglichen – bis zum Strafraum. Da spielte Rott seine große Stärke aus.

 

Doch Soyen drängte dann vor der großen Kulisse zum Ausgleich. So konnte in der 25. Minute Thomas Probst nur durch ein Foul im Strafraum am Torabschluss gehindert werden. Den fälligen Elfmeter zum 1:1 verwandelte Pascal „Percy“ Ridinger nervenstark. Rott zeigte sich nicht geschockt. Beide Mannschaften egalisierten sich wieder bis zum 16er. Stadlhuber auf Soyener Seite sowie Hiflinger auf Rotter Seite vergaben in aussichtsreicher Position. Mit dem 1:1 ging es somit in die zweite Halbezeit. Ein paar Minuten nach dem Wiederanpfiff – in der 52. Minute – dribbelte sich Simon Hilfinger durch die Soyener Abwehr und brachte sein Team Rott mit 2:1 erneut in Führung. der Gast blieb spielbestimmend: Das äußerte sich spätestens in der 76. Minute, als Lorenz Hilfinger nach dem dritten Versuch im 16er das 3:1 für Rott erzielte.

 

Die Soyener Fans dachten bereits an eine Niederlage, aber das Soyener Team zeigte eine starke Kampfmoral in der Schlussphase. Als nämlich Thomas Probst in der 85 Minute einen Freistoß perfekt zum 2:3-Anschluss in die Maschen drosch, ging nochmal ein Ruck durch das Heimteam. Denn ein Spiel dauert 90 Minuten plus Nachspielzeit: Die Hitzigkeit auf dem Platz, sie stieg nun. der Rotter Stürmer Josef Cia musste mit gelb-rot vom Platz. Zum viel umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer traf prompt erneut der Thomas Probst. Da waren zwei Minuten der Nachspielzeit rum.

 

Wie lange noch? Zwei Minuten vielleicht. Genau, als der Zeiger die 94. Minute zeigte – die Arme zum Himmel, Soyen! Pascal Ridinger gelang der unglaubliche 4:3-Siegtreffer! Und hier genau kamen sie auf bei so manchem Fan – die Erinnerungen an Camp Nou von 1999 …

 


Büchsenberg geknackt

Der TSV Soyen wirkte von nun an einen Tick gefälliger, spielte phasenweise auch überlegener und erzielte in der 39.´, nach einem groben Patzer eines Asslinger Abwehrspielers, den verdienten 2:0 Pausenstand durch Thomas Probst.
Auch die 2. Halbzeit brauchte nicht lange um auf Touren zu kommen: zunächst verzog Matthias Bederna, nach einer tollen Einzelleistung, ganz knapp die Führung zum 3:0, ehe Soyen nochmals die Schlagzahl erhöhte. Wie aus einem Guss wurde gefightet, gemeinsam nach hinten und nach vorne gearbeitet. Assling versuchte zwar vieles, war aber dem TSV in diesem Abschnitt des Spiels nicht gewachsen. Aus einer gewohnt gut gestaffelten Abwehr fanden die Gäste immer wieder Lücken in der Abwehrreihe der
Büchsenberger. Da es Soyen aber noch nicht verstand, das frühzeitige 3:0 zu erzielen, befeuerte Assling noch einmal heftig in der Schlussviertelstunde ihre Offensivbemühungen. Allzu sehr beirren ließ sich die Abwehrreihe der Soyener von diesen Szenen und in dieser Phase auch durchaus sehr wilden Minuten nicht. Eng wurde es nur noch einmal bei einem Scharfschuss, den jedoch Keeper Luca Fischer mit einer Megaparade aus dem Winkel holte. Bei einem der präzise vorgetragenen Konter, drückte George Ssekamate, nach Vorlage von Thomas Probst, das Spielgerät in der Nachspielzeit zum 3:0 über die Linie. Durch ihr abgebrühtes Abwehrverhalten und der besseren spielerischen Gestaltung ging die Soyen-Elf völlig verdient als Sieger vom gefürchteten Büchsenberg.

 


Pflichtsieg-mehr nicht

Zwar stabilisierte sich der Gast in der Folge etwas, doch nach wie vor blieb Soyen das deutlich überlegene Team. Soyen war in den Zweikämpfen meist einen Schritt schneller und zeigte gelegentlich auch gelungene Kombinationen, nur im Offensivspiel fehlte es, wie schon vom letzten Punktspiel gewohnt, an der Konsequenz. Als nach der Pause Abwehrrecke Tom Schiller wieder mit dem Kopf das 2:0 besorgte, war die Partie vor ca. 100 Zuschauern, eigentlich entschieden. Zu schwach war das Auftreten der Gäste, nur vereinzelt war ein Spiel nach vorne zu erkennen. Man hatte zeitweise den Eindruck das Eiselfinger Team ist nicht Liga tauglich. Doch auch die Soyener taten sich schwer, die leichte Überlegenheit in ein Tor umzumünzen. Bis zur 60. Minute passierte nicht mehr viel, ehe dann noch zwei Treffer folgten. Zuerst schloss Pascal Ridinger souverän einen der wenigen geglückten Konter des TSV Soyen ab. Nur 5 Minuten später erzielte Eiselfing einen Treffer. Jedoch war der Torschütze Alex Gröger mit einem recht unglücklichen Eigentor. Eigentlich waren die Höhepunkte dieses Spiels aufgezählt, Eiselfing konnte nicht und Soyen beschränkte sein Spiel auf Ergebnissicherung. Warum der TSV gegen die absolut schwachen Gäste nicht gezielter ihr Spiel nach vorne forcierten, war den Zuschauern ein Rätsel. Schade, dem Unterhaltungswert des Spiels hätte es gutgetan.

 


Sieg durch Slapstick-Tor

Auch Albaching brachte nur wenig spielerisches Niveau auf den Platz. Matthias Bareuther der immer wieder versuchte das SVA Spiel anzutreiben, wurde von Matthias Ganslmeier konsequent und bissig an klaren Offensivaktionen gehindert. Auch Andreas Baumgartner, sowie Alex Gröger verstanden es, die Gäste in ihrem Spiel nach Vorne zu hindern. Matthias Redenböck, der Vierte im TSV Abwehrverbund, konnte ebenso durch klare Aktionen glänzen. Torlos ging es in die Kabine.
Auch in der 2. Hälfte des Spiels ließen die Abwehrreihen wenig zu. Viele kleine Fouls hinderten weiter den Spielfluss. Ebenso häuften sich Fehlpässe auf beiden Seiten, was zur Folge hatte, dass man meilenweit von einem guten Spiel entfernt war. Zwingende Schüsse gelangen auf beiden Seiten auch weiter nicht. Abgesehen von einer Kopfballchance für Soyen, blieb es ziemlich harmlos in den Strafräumen. Gerade als der SVA schon an eine Negativwende dachte, schlug der TSV Soyen zu. Nach einem zielstrebigen Flankenlauf und eines Blackouts der SVA-Abwehr schoss Matthias Redenböck auf das Albachinger Tor. Sein scharfer Abschluss, der das Tor verfehlt hätte, landete im Gesicht vom SVA Abwehrrecken Kai Oppermann und von da glücklich im
Gästetor. Ein Spiel, das durch ein Slapsticktor entschieden wurde, ist für die Gäste äußerst bitter, denn das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient.
Die zweite Elf des TSV muss weiterhin auf ihren ersten Sieg warten. Trotz engagiertem und überlegenem Spiel, trennten sie sich von Albaching II nur 1:1 Unentschieden.

 


Es gibt keinen Favoriten!

Dass der Soyener Angriff mit nur 11 Toren in sieben Spielen noch nicht richtig zündet, ist der eine Fakt. Der Andere ist die Durchlässigkeit der SVA-Abwehr. Bereits 24 Mal griff der Keeper des Nachbarvereines schon hinter sich. Albaching stellt damit die schlechteste Abwehr der Liga. Nach acht Spielen verbucht das Team von Roman Schaller einen Sieg, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen auf der Habenseite. "Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen"(Zitat Karl Valentin), so kann mann auch die Derbybegegnung einschätzen. Die Offensive des Gastes ist nach wie vorn nicht zu unterschätzen. Auch wenn Matthias Bareuther der Sturmführer des SVA schon in die Jahre gekommen ist, sollte er nicht unterschätzt werden, zumal der Rekordtorjäger der vergangenen Jahre auch in dieser Saison schon 7 mal ein netzte.


Es war mehr drin!

Auch nach dem Rückstand war die Soyener Elf meist in der Defensive gefordert. Die Hausherren pressten früh und spielten nach der Balleroberung schnell und zielstrebig nach vorne. Sie hatten teils dicke Chancen zur Ergebniserhöhung, brachten den Ball jedoch nicht im Kasten des starken Gästekeepers Stangl unter. Mit einem 0:1-Rückstand zur Pause war Soyen gut bedient.
Ein ganz anders Auftreten der Gäste sah man dann in Halbzeit zwei. Die Umstellung der Soyener im Abwehrbereich fruchtete direkt. Baumgartner und Gröger organisierte
n nun die Abwehr perfekt. Die vorher sehr zielsicheren Offensivkräfte der SG waren lahmgelegt. Auch in der Offensive agierte Soyen nun stark, ließ nun den Ball lange in den eigenen Reihen laufen und kombinierte über die quirligen Außenakteure immer wieder in die gegnerische Hälfte. Die Devise war klar: Über die Flügel zu Flanken kommen und die bis dato kaltgestellten Sturmspitzen ins Spiel bringen.
Das Schema ging beim Ausgleichstreffer auf. Nach Pascal Ridingers Flanke über Keeper Jakob Kohwagner hinweg, brauchte Quirin Bacher nur noch mit der Brust das Spielgerät zum verdienten 1:1 über die Linie drücken (62.'). Der TSV blieb dran und bestimmte weiterhin das Spielgeschehen, jedoch stand die SG-Abwehr nun wieder sicherer. Den „Lucky Punch“ hatten aber die Gäste auf dem Fuß. Pascal Ridinger, der aktivste Soyener im zweiten Abschnitt, scheiterte aber an Ke
eper Kohwagner. Es blieb beim letztendlich verdienten Remis. Jedes Team dominierte je eine Halbzeit und versäumte dabei den Sieg sicherzustellen.


Verdiente Heimpleite

Zu aller Überraschung, dominierte ab diesem Führungstreffer die Reserve der Gäste immer mehr, was sich auch im Ergebnis ausdrückte. Hinterleitner, der überragende Spieler auf dem Feld, war der Soyener Defensive einfach zu schnell. In nur drei Minuten (31. & 34.) schraubte er das Ergebnis auf 3:0. Sein Hattrick war perfekt. Schwaches Zweikampfverhalten sowie Unkonzentriertheiten im TSV Abwehrverbund machten dies möglich. Die Stürmer des SVA hatten aber noch nicht genug mit dem Tore schießen. Patrik Hnath traf in der 42. Minute mit einem famosen Sonntagsschuss aus 27 Metern genau in den Winkel. Wiederum war die die Gegenwehr bei dieser Aktion zu gering.

Nach und nach kam der TSV nach der Pause besser ins Spiel. Fortan übernahm Soyen immer mehr die Spielkontrolle, aber schaffte es noch nicht, einen Treffer zu erzielen. Erst in der 75. Spielminute konnte Tom Schiller nach einem Tohuwabohu im SVA Strafraum zum 1:4 abstauben. Noch einmal agierte Soyen mit Zug nach vorne. Eine Schusschance bot sich noch für Pascal Ridinger, sowie die eine oder andere Halbchance für die heimischen Angreifer, aber alles blieb ungenutzt. Als Thomas Probst in der Nachspielzeit über die Torlinie geschubst wurde, deutete Schiedsrichter Richard Gottwald auf den Elfmeterpunkt. Alex Gröger verwandelte humorlos auf 2:4. Schlusspfiff!!! Und so blieb es beim letztlich deutlichen und verdienten 4:2 für die abgeklärten Aschauer.
Die zweite Mannschaft des TSV Soyen trennte sich von Schechen II mit einem 2:2 Unentschieden. Torschützen für Soyen: Tom Kramer und Manfred Haindl.


Matsch- und Wasserschlacht

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später sorgte Matthäus Gießibl für den Ausgleich (11.). Das letzte Tor und auch das schönste Tor in der turbulenten Anfangsviertelstunde markierte Thomas Probst in der 15. Minute. Nach einem Querpass schoss er aus äußerst spitzem Winkel unhaltbar zur Halbzeitführung ein. Bereits kurz nach dem Seitenwechsel schob Tom Schiller nach einem Standard die Kugel zum beruhigenden 3:1 für die Rotschwarzen über die Linie (50.). Der FC Halfing kam nochmals zurück. Durch einen von Gregor Gruber verwandelten Elfmeter gelang dem FC Halfing in der 61. Minute der 2:3-Anschlusstreffer. Zunächst aber vergrößerte Schiller den Vorsprung vom TSV Soyen, nach einem weiteren Standard, auf zwei Tore (62.). Aber wiederum kamen die Halfinger durch Christoph Aicher in der 70.´mit dem Anschlusstreffer zum 3:4 heran. Als Pascal Ridinger, nach Zuspiel von Thomas Probst, zum 3:5 (83.) traf, dachte man schon an den sicheren Sieg. Jedoch verkürzte bei diesem verrückten Spiel der FC Halfing auf 4:5 (88.´) und sorgte noch einmal für Spannung in den Schlussminuten. Die wiederum stark haltende „Number one“ des TSV, Luca Fischer, ließ nichts mehr anbrennen. Ein Spiel, das eigentlich wegen der verheerenden Platzverhältnissen gar nicht angepfiffen werden durfte, fand dennoch einen verdienten Sieger. „Auch ein 9:9 wäre möglich gewesen“, so äußerte sich Soyens Sturmführer Thomas Probst glücklich nach dem Spiel.

 

Die zweite Elf des TSV musste beim fälligen Punktspiel trotz einer 1:2 Führung die Punkte mit 4:2 beim SV Tattenhausen II lassen. Torschützen für Soyen: Philipp Fischberger, Abdi Ali Abdi.


Nur ein Punkt unter Flutlicht

Nach dem Seitenwechsel machten sich sofort die Einwechselungen von Manfred Haindl, sowie Alex Gröger im TSV- Spiel bemerkbar. Äußert dominant versuchte man den Ausgleich zu erzielen, das auch durch Manfred Haindl bereits in der 48.'gelang. In der Folge beherrschte, immer wieder von Alex Gröger angetrieben, der TSV das Spiel klar. Nach einem der wenigen Gästeangriffe kam es wieder zur Führung der Schonstetter. Völlig überrascht für Philipp Cläsgens schoss Benjamin Schneid in der 58.'den Freistoß aus spitzem Winkel in das kurze Eck des Soyener Tores. Postwendend kam Soyen ebenfalls durch einen Torwartfehler zum Ausgleich. Pascal Ridingers präziser Torschuss ging über den falsch postierten Keeper an den Pfosten und anschließend ins Tor. Als in der 79.' Simon Osterloher mit einer roten Karte das Spiel verlassen musste, glaubte man wieder an einen Erfolg für Soyen. Aber weit gefehlt. Nun bestimmten auf einmal wieder die Gäste das Spiel. Schnell und zielstrebige Angriffe rollten auf das Tor von Philipp Cläsgens, der aber nun mit guten Szenen nichts mehr anbrennen ließ. Noch einmal Glück für die Gastgeber. Als der durchgebrochene Sturmführer von den Beinen geholt wurde blieb die Pfeife vom Referee Engelbert Schamböck still. Es blieb nach einem spannenden Match beim gerechten 2:2 Unentschieden.


Bittere Niederlage

Erst in der 38. Spielminute erzielte Marinus Fischbacher nach einer Ecke den verdienten Ausgleich. Tausendsassa Luca Fischer, der beste Soyener an diesem Abend, rettete anschließend mit ein paar Glanzparaden das Remis zur Pause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts hielt Soyen die rassige Partie offen, jedoch agierte man nach vorne zu harmlos. Ganz anders die Gastmannschaft. Über Alti Abazi und Furkan Duran gab es klare Einschussmöglichkeiten, die wiederum Luca Fischer mit Klasseparaden zunichtemachte. Schiedsrichter Christian Proksch, der das Spiel souverän leitete, pfiff kurz bevor George Ssekamate das 2:1 für den TSV erzielte, das Spiel ab. Der Referee wurde an der Mittellinie von Wahit Deveci grob beleidigt und ahndete das mit der roten Karte. Die Führung für Soyen war dahin. Auch zu zehnt stürmten die Gäste weiter auf das Soyener Tor und wurden für ihr Offensivspiel belohnt. Unnötig wurde in der Nachspielzeit Altin Abazi im Strafraum von den Beinen geholt. Der Gefoulte ließ es sich nicht nehmen und verwandelt in der 94. Minute den Strafstoß zum Siegtreffer.


Erstes Punktspiel, erster Sieg

In der siebten und zehnten Spielminute ergaben sich Halbchancen für Tobias Proksch. Ebenso wurde ein Schuss von Pascal Ridinger die Beute des SVO Keepers. Mit einem geschickt ausgeführten Loop, bei dem der Gästeverteidiger nur zusah, konnte Tobias Proksch den eher zu kurz gewachsenen Keeper des SVO zum Tor des Tages überwinden. Die Vorlage kam von Thomas Probst. Die Gäste versuchten nach der Pause weiterhin ihr Heil in der Defensive. Da auch der TSV Soyen nicht gerade auf ein Powerplay eingestellt war, entwickelte sich eine äußert fahrige Partie. Erst im Schlussabschnitt, als der SVO Anstrengungen unternahm dem Spiel noch eine Wendung zu geben, agierte der TSV Soyen wieder besser nach vorne. Mehrere Kontermöglichkeiten wurde dabei zur vorentscheidenden 2:0 Führung vergeben. Auch nach einem Foulspiel an Thomas Probst verwehrte SR Kölbl dem TSV noch einen Strafstoß. Der SVO kam nochmals, aber das Soyener Abwehrbollwerk mit einem bärenstarken Andreas Baumgartner hielt anschließend alles fern was noch nach Gefahr roch. Eine brenzliche Situation hatte jedoch die sattelfeste TSV- Defensive in der 93. Spielminute noch zu überstehen. Nach einer letzten Flanke von rechts, mit anschließendem Tohuwabohu im TSV Strafraum, konnte Florian Weghorn das Spielgerät gerade noch von der Linie kratzen. Es blieb, nach einer mittelmäßigen Partie, beim letztendlich verdienten, wenn auch etwas glücklichen Erfolg für Soyen.


3:0 Sieg zum Vorbereitungsstart

Der TSV Soyen bot  nach der Pause die etwas bessere Spielanlage, sie erspielten sich dabei ein Chancen-Plus, konnten aber weiterhin kein Kapital daraus schlagen. Eggstätt durfte dann im Mittelabschnitt der zweiten Halbzeit das Spiel ein wenig mitbestimmen, aber mehr als einen Pfostenschuss im bestens behüteten „Stangl-Kasten“ war nicht drin. Die letzten 10 Minuten des Spiels dominierte dann Soyen. Eggstätt wurde in ihre Hälfte gedrückt, was nun zu mehreren Chancen für die Gastgeber führte. Matthias Redenböck (80. Min.) und wiederum Alex Gröger (83. Min.) waren dann die Torschützen zum letztendlich verdienten Sieg. Leider verletzte sich Tobias Uschold im Schlussabschnitt der Begegnung so schwer, dass er vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden musste. Von hier aus, lieber Tobi, die besten Genesungswünsche vom SBB.

 

Nicht so gut machte es das zweite Team des TSV Soyen. Gegen die Zweitvertretung aus Steinhöring gab es zum Start der Vorbereitung eine 2:7 Niederlage (Tore für Soyen: Quirin Bacher, Michael Mandel). Das Ergebnis das in dieser Höhe erst in den letzten 15 Spielminuten zustande kam, spiegelte nicht den Spielverlauf. Soyen hielt bis weit in die zweite Hälfte ein 2:2 Remis.

 


Gute Nachrichten

Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, so ist weiterhin ein aktueller Negativ-Test (PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests) in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorzulegen; in Gebieten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht. Corona-Genesene und vollständig Geimpfte sind grundsätzlich von der Testpflicht ausgenommen. Tests, die zum Beispiel in Schule, KiTa oder Arbeitsstätte durchgeführt werden, sind ab Montag ebenfalls als Nachweis zulässig. Endlich können Fußballer wieder nahezu uneingeschränkt ihrem Hobby nachgehen. Und mit den Zuschauerinnen und Zuschauern wird auch die Lebensfreude auf unsere Sportplätze und in die Stadien zurückkehren. In der Zuschauerfrage bedarf es bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 eines Testnachweises der Besucher*innen.


Kicken wieder möglich

Die Bayerische Staatsregierung hat die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dahingehend an die sogenannte „Bundes-Notbremse“ angepasst. Etwaige Anleitungspersonen, also Trainer*innen/Betreuer*innen, müssen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ein negatives Ergebnis eines innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen. Vollständig geimpfte Personen werden negativ getesteten Personen gleichgestellt.

 

Bezüglich der maximalen Anzahl an Kleingruppen auf einem Trainingsplatz gibt es keine einheitliche Regelung. Eine Entscheidung hierüber liegt in der Verantwortung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde.

 

Grundsätzlich ist alles zu begrüßen, was das Leben für unsere Kinder in diesen Zeiten verbessert. Von daher sind wir erst einmal froh, dass es auch bei der Staatsregierung eine Einsicht gibt. Das ist aber allenfalls ein Schrittchen in die richtige Richtung“, sagt der Geschäftsführer des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), Jürgen Igelspacher, der aber auch das erneuert, was schon BFV-Präsident Rainer Koch bereits in der vergangenen Woche betont hatte: „Wir bleiben dabei: Nahezu alle Expert*innen-Meinungen und harten Fakten werden erneut negiert. Der Amateur- und Jugendfußball stellt kein pandemisches Problem dar, sondern ist vielmehr fixer Teil der Lösung. Das muss endlich auch so akzeptiert werden. Bis heute kann niemand erklären, warum in der Schule getestete Kinder nicht auch am Nachmittag in größeren Gruppen und ohne Altersbeschränkung gemeinsam unter Aufsicht sowie unter Einhaltung der etablierten Hygienekonzepte trainieren dürfen. Sport ist wichtig für unsere Gesellschaft, er ist wichtig für die Gesundheit. Der Sport gibt Menschen Bewegung und Lebensfreude zurück, ganz besonders Kindern und Jugendlichen. Das bleibt ihnen mit dieser Regelung faktisch verwehrt und hat drastische Folgen – für Körper und Psyche, aber auch für den Unterbau in unseren Vereinen.“

 

Sportausübung ist zulässig:

 

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist nur kontaktfreier Sport im Freien mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) erlaubt, die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Zudem ist ab dem 28. April kontaktloser Sport im Freien für Kinder unter 14 Jahren in Gruppen von bis zu fünf Personen gestattet. Etwaige Anleitungspersonen, also Trainer*innen/Betreuer*innen, müssen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ein negatives Ergebnis eines innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen. Vollständig geimpfte Personen werden negativ getesteten Personen gleichgestellt.

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist nur kontaktfreier Sport im Freien mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands – insgesamt max. fünf Personen – (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt;

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, ist nur kontaktfreier Sport im Freien in Gruppen bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

 


 


Das AUS für den Ligabetrieb

Wie angekündigt, werden alle bayerischen Vereine vor der Entscheidung des Verbandsvorstands über einen Abbruch der Saison und die dabei anzuwendenden Regularien durch Einholung eines Meinungsbilds mit einbezogen. Für den Fall des Abbruchs einer Saison sehen die aktuellen Bestimmungen der Spielordnung (§ 93 SpO) eine Wertung für Auf- und Abstieg nach der Quotienten-Regelung unter Wegfall der Relegationsspiele vor.

 

Durch den heutigen Kabinettsbeschluss und die sich daraus ergebende staatliche Verfügungslage ist ein flächendeckender Trainingsbetrieb ab dem 3. Mai, der notwendig gewesen wäre, um die Spielzeit 2019/21 in allen bayerischen Ligen noch einmal aufnehmen und die verbleibenden Spiele noch durchführen zu können, de facto nicht mehr möglich. Wir müssen daher nun gemeinsam mit unseren Vereinen über die Frage eines Abbruchs der Verbandsspielrunden und der dabei anzuwendenden Regularien entscheiden“, erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb zuständig ist.

 

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes hatte Ende März einen Vier-Punkte-Plan für den Umgang mit der weiter wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden staatlichen Verfügungslagen unterbrochenen Spielzeit 2019/21 im Herren-Bereich, die ursprünglich bis zum 30. Juni 2021 beendet werden sollte, verabschiedet. Anfang April hatte der BFV bereits den Ligapokal-Wettbewerb als Zusatzwettbewerb auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene gestrichen. Den entsprechenden formellen Beschluss wird der Vorstand in seiner Sitzung am 14. April 2021 fassen und auch alle weiteren, nunmehr nach der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung notwendig gewordenen Schritte erörtern.

 


Ligapokal abgesagt!

Damit steht gemäß des vom BFV-Vorstand verabschiedeten Vier-Punkte-Plans de facto auch fest, dass die Durchführung des Ligapokal-Wettbewerbs nicht mehr möglich ist. Entsprechend wird dieser auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene als Zusatzwettbewerb gestrichen. Den entsprechenden formellen Beschluss wird der Vorstand in seiner Sitzung am 14. April 2021 fassen.

 

Um noch möglichst viele oder alle der ausstehenden Spiele der Punkt-Runden zu Ende zu bringen, braucht es einen nahezu uneingeschränkten Trainingsbetrieb ab spätestens 3. Mai 2021. Sollte dies nicht der Fall sein, muss über einen Abbruch der Verbandsspielrunden entschieden werden. Hierzu werden alle Vereine vor der Entscheidung des Verbandsvorstands durch Einholung eines Meinungsbilds mit einbezogen. Für den Fall des Abbruchs einer Saison sehen die Bestimmungen der Spielordnung (§ 93 SpO) eine Wertung für Auf- und Abstieg nach der Quotienten-Regelung unter Wegfall der Relegationsspiele vor.

 

Der Verbandsvorstand hält einen Spielbetrieb unter der Voraussetzung, dass jeweils ein negativer Corona-Test vorzuweisen ist, in der Fläche für nicht durchführbar und unter den aktuellen staatlichen Rahmenbedingungen nicht realisierbar.

 


Fußball u.U. wieder möglich

Auch wenn es bei sehr kleinen Schritten bleibt und sich der BFV mit einer Vielzahl an Detailfragen an die für den Sport zuständigen Ministerien gewandt hat und zeitnah entsprechende Antworten für seine Vereine erwartet, so steht mit der Veröffentlichung der gesetzlichen Grundlage durch die Bayerische Staatsregierung zumindest fest, dass ab 8. März 2021 kontaktloses Fußball-Training wieder möglich ist. Dies aber nur in definierten und limitierten Gruppengrößen, unter freiem Himmel und unter Wahrung des Mindestabstandes. Entscheidend sind die jeweils aktuellen Sieben-Tages-Inzidenzwerte vor Ort.

 

Die Übersicht (gültig ab 8. März 2021):

 

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.
     

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, ist kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 10 Personen (ohne Alterseinschränkung) oder in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

 

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) steht weiter im intensiven Austausch mit den zuständigen Ministerien zur zeitnahen Klärung von Detailfragen und wird diese Informationen umgehend nach Beantwortung durch den Gesetzgeber an seine Vereine weitergeben. Bis dahin bittet der BFV ausdrücklich darum, sich an die bis dato bekannten, oben angeführten staatlichen Vorgaben hinsichtlich der Gruppengrößen, Altersklassifizierungen und Abstandsregeln bei den entsprechenden Inzidenzen zu halten.

 

Die BFV-Verbandstrainer haben für die jetzt geltenden Regeln zum kontaktfreien Training unter Einhaltung der Mindestabstände einen Leitfaden zur Trainingsgestaltung erarbeitet, der auch entsprechende Übungsformen berücksichtigt und entsprechend anschaulich darstellt.

 

 

 

Derbysieg in Wasserburg

Nach dem Wechsel änderte sich die Symmetrie des Spiels, Soyen hatte nun mehr Spielanteile und konnte bereits in der 51. Minute ausgleichen. Tobias Uscholds „Hammer“ konnte TW Daniel Kast nicht festhalten. Den freiliegenden Ball verwertete Thomas Probst exakt ins Wasserburger Netz. Soyen blieb dran, nur 4 Minuten später der Führungstreffer für die Rotschwarzen. Joker Thomas Eder ließ nach einem feinem Zuspiel von Thomas Probst dem WS Keeper keine Chance. Jedoch erzielten postwendend die „Löwen“ durch eine eher glückliche Situation den Ausgleich. Ein harmloser Schuss von Osman Turay glitt, dem sonst sicheren Markus Stangl, durch die Finger ins verwaiste Tor. Die spielstarke Heimelf, die ihre Stärken eindeutig in der Offensive hatte, wollte das Spiel nun entscheiden. Es gelang ihnen nicht! Soyen wurde stärker, drehte durch eine enorme Lauf- und Kampfbereitschaft das Match. Nach mehreren vergebenen Möglichkeiten, war es wieder Thomas Eder vorbehalten, in der 80. Minute den 3:2 Siegtreffer zu platzieren. Wer nun dachte, WS würde alles auf eine Karte setzen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, die Gäste-Elf hatte mehrmals die Chance, den Sieg gegen den Tabellenführer noch höher zu gestalten. Aufgrund der starken zweiten Hälfte war der Sieg des TSV Soyen durchaus verdient, während die „Löwen“ den vergebenen Chancen aus dem ersten Durchgang nachtrauerten.

 


Soyen schlägt den FC Halfing hochverdient 6:1

Der TSV legte direkt mit Tempo los: Schon die erste Chance führte zum ersten Tor. Pascal Ridinger nutzte einen Abpraller der Gäste im Strafraum und schoss schon in der 2. Minute zur Führung ein. Soyen spielte mutig und suchte weiterhin den Weg nach vorne. Chancen über Chancen kreierte die gut aufgelegte TSV-Offensive. Bevor in der 22. Minute Matthias Bederna das längst verdiente 2:0 erzielte, hatte der agile Thomas Probst schon zweimal den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Gästetor untergebracht. Weiterhin entwickelte sich eine totale Dominanz der Heimelf. Soyen spielte wie entfesselt. Zwei Pfostentreffer und das 3:0 wiederum vom spielstarken Matthias Bederna erzielt, zeugten davon. Ein weitaus höherer Vorsprung wäre zur Halbzeit gegen eine wenig überzeugende Halfinger Elf möglich gewesen.
Das Team um Kapitän Alex Gröger kam stark aus der Kabine und begann da wo sie aufgehört hatte. Im Gegensatz zum ersten Durchgang wurden die Gäste jetzt auch vor dem Soyener Tor gefährlicher. Durch einen schönen Spielzug über links gelang ihnen der Anschlusstreffer. Das war es aber schon vom FC Halfing. Durch eine sehenswerte Direktabnahme konnte Thomas Probst, schon zwei Minuten später, den alten Abstand wieder herstellen. Der TSV dominierte anschließend wieder wie im ersten Durchgang. Angriff auf Angriff rollte auf die überforderte Abwehrreihe des FCH. Dennoch dauerte es bis zur 75. Spielminute bis nach vielen vergebenen Tormöglichkeiten, Pascal Ridinger überlegt das 5:1 erzielte. Das Tempo nahm zum Schluss hin etwas ab, die Strafraumszenen wurden rarer – und doch gab es noch eine Schlusspointe: Alex Gröger, der Spieler mit den meisten Ballkontakten auf dem Feld, erzielte das 6:1, das für den FC Halfing doch etwas schmeichelhaft war.

 


Verpatzter Start

 7:1 Niederlage im Ligapokal gegen Wasserburg

24.9.2020

Alles ist anders in der Corona-Saison 20/21! Zusätzlich zur fortgeführten A Klassenmeisterschaftssaison 2019/2020 wird, um die restlichen Spieltage aufzufüllen, ein Ligapokal durchgeführt. Auch der TSV Soyen nimmt daran teil. Bereits gestern musste die erste Mannschaft beim aktuellen Tabellenführer dem TSV 1880 Wasserburg antreten. Konnte man in Halbzeit eins noch relativ mithalten, Tim Eder glich die Wasserburger Führung aus, so waren die kleinen Löwen anschließend weit effektiver. Von der 54. bis zur 67. Spielminute schraubten sie das Ergebnis ohne viel Widerstand, auf 5:1. Obwohl Soyen kämpferisch alles gab, erzielten die Gastgeber noch zwei Tore zum 7:1 Endstand. Es ist noch nichts verloren bei diesem Wettbewerb.
Soyen muss noch gegen den TSV Babensham (18.10.), FC Halfing (31.10.), und dem SV Schonstett (8.11.) antreten.

 

Tim Eder glich zum 1:1 aus.

SBB

Tabelle nach dem 1. Spieltag

Abstand gewahrt

Die zweite Hälfte begann weiter mit harmlosen Vorstößen beider Mannschaften. Keines der Teams ergriff die Initiative, beide waren auf Sicherheit bedacht und wirkten gehemmt in ihren Aktionen. Bei den wenigen Offensivversuchen der Gastgeber, war es meist dem umsichtigen Matthias Bederna zu verdanken, dass die Soyener Abwehr stabil blieb. Warum die Gäste, gegen die immer biederer wirkenden Grünthaler, nicht mehr auf Offensive setzten blieb rätselhaft. In einem unspektakulären Schlussabschnitt versuchte Soyen dennoch die Entscheidung zu erzwingen. Kurz vor Schluss hatte Philipp Fischberger noch die beste Gelegenheite aufs Siegtor, verzog aber aus guter Position. Es blieb letztlich aber beim verdienten Unentschieden. Die TSV Kicker schafften es leider nicht, aus einer leichten Überlegenheit, ein positives Resultat zu erzielen, zumal man dem Tabellenende dadurch weiter entrücken hätte können.

Re- Start mit Erfolg

Soyen gewinnt das Heimspiel gegen den TSV Taufkirchen

Die Partie hatte kaum begonnen, da überreichten die Soyener schon ein Gast-Geschenk: Durch eine völlige Unstimmigkeit in der TSV Abwehr, konnte Manuel Schmidinger gedankenschnell, den Ball vorbei an Torwart Markus Stangl zum 1:0 einschieben (6.). Auch in der Folge präsentierte sich die TSV-Elf nicht gerade überlegen. Nur wenige Chancen kreierte die Soyener Offensive. Erst in der 38. Spielminute zahlte sich die nun erreichte Überlegenheit aus.

AUFSTELLUNG:

Fotostrecke: Heimspiel TSV Taufkirchen