WEITERLESEN...

Robert Osner,   Oed, den 15.11.2019

 

Oed 2 

 

83564 Soyen

 

Tel.:  08071-94801

 

E-Mail: robert.osner@t-online.de

 

Offener Brief Gewerbegebiet Oed

 

An alle Gemeinderatsmitglieder Soyen

 

Riedener Str.11  -  83564 Soyen 

 

 

Offener Brief  zur Vorlesung

 

 bei der nächsten Gemeinderatsitzung  im öffentlichen Teil am 19.11.19 und zur Ablage bei

 

den Verfahrensakten Änderung Flächennutzungsplan und geplantem Gewerbegebiet in Oed.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 bei der letzten ARGE-Sitzung hat H. Fischberger angekündigt, das Verfahren für ein

 

Gewerbegebiet Oed (Futtermittelbetrieb Grandl)  erneut aufzunehmen.

 

Das Ganze wurde schon im Jahr 2011 ausführlich behandelt  und zu Ende gedacht.

 

Es gab eine Unterschriftenaktion der Anwohner und viele weitere ausgesprochen negative

 

Stellungnahmen öffentlicher Belange. Die Bedenken der Anwohner sind nach wie vor

 

vorhanden, dass kein Recht und Anspruch auf industrielle Nutzung

 

von Flächen in Oed geschaffen werden darf. 

 

Ein Gewerbegebiet oder Sondergebiet hätte späteren Anspruch auf Erweiterung und die 

 

Nutzung kann leicht geändert und immer weiter ausgeweitet werden.

 

Der Betrieb ist aus landwirtschaftlichen Interessen entstanden und nimmt immer mehr groß-

 

industrielle Züge an. Oed ist ein völlig ungeeigneter Ort hierfür.

 

Die derzeitige Belastung durch Lärm, Staub und schwere LKWs war schon die letzten 20

 

Jahre für Anlieger schwer zu ertragen, besonders während der Erntezeit.

 

Bis ins Jahr 2010 wurden Umweltauflagen massiv verletzt und für  den Betrieb einer

 

Industrie-Getreidemühle und einem Schwarzbau  fehlte die Genehmigung.

 

Von den leidtragenden Anwohnern wird  aktuell ein Immissionsgutachten incl. des TA-Lärms,

 

TA-Luft (Sand- und Futtermittelstäube in bewohntem Gebiet und Geruchsbelästigung durch

 

gärende Abfälle) und für alle relevanten Umweltauflagen eingefordert.

 

Der geschützte Landschaftsbestandteil Buchseemoos (Schutzstatus ähnlich

 

Naturschutzgebiet) ist nur 200 Meter entfernt. Das Naturschutzgebiet Kesselsee beginnt

 

nach ca. 500 Meter.

 

Das Moorgebiet Buchseemoos enthält seltene Pflanzen wie Sonnentau, Knabenkraut,

 

Wollblume, Moosbeere und Weitere, die sehr empfindlich auf Nährstoffeintrag reagieren.

 

Große Wolken aus Sand- und Futtermittelstäuben sind in Oed, 

 

besonders im Sommer, häufig zu beobachten. Es gibt auch Fotos davon.

 

Diese Problematik muss auch an höhere zuständige Stellen gemeldet werden, falls die Gemeinde das Verfahren per Gemeinderatsbeschluss nicht beendet.

 

Stichwort Natura 2000 „Moore um Wasserburg“.

 

Außerdem betreibt Robert Osner seit 2012 mit dem Landratsamt ein

 

Vertragsnaturschutzprogramm für die nährstoffarmen Mooswiesen mit seltenen Blumen

 

rund um das Buchseemoos. Eine Unverträglichkeit mit Sand-und Futtermittelstäuben ist

 

anzunehmen.

 

Es ist ein großer Unterschied ob LKWs selbstgemischtes Futtermittel für

 

 Milch-Bauern der Region ausfahren,

 

oder per Gewerbegebiet bzw. Sondergebiet der Freibrief für einen großen

 

Warenumschlagplatz und industrielle Futtermittelverarbeitung gegeben wird.

 

Auch die Funktion als reiner Handelspartner, Lager und  Umschlagplatz für

 

Großkonzerne Ist dann möglich, was schon jetzt im kleinen Stil praktiziert

 

wird.

 

Im Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist das nicht vorgesehen.

 

Die Regierung von Oberbayern hat in Ihrer Stellungnahme im Jahr 2010 darauf hingewiesen.

 

Der Originaltext ist unten im Anhang.

 

In Oed gibt es mehrere unübersichtliche Gefahrenpunkte in der Straßenführung.

 

Oed ist eine der gefährlichsten Stellen im Außenbereich des Landkreises.

 

Jeder kann sich vor Ort davon selbst überzeugen.

 

Wer übernimmt die Verantwortung für eine weitere Verschärfung der Gefahren

 

 durch 40 Tonner-LKWs ?    Muss es erst zu einem Unfall kommen?

 

Eine im Jahr 2012 vorgeschlagene Straßenverlegung nach Norden (von den Fahrsilos auf ca.

 

500 m Länge bis zur freistehenden Buche in Richtung Buchsee) wurde von der Gemeinde

 

nicht weiter verfolgt. Wurde dieser Punkt in der Abwägung berücksichtigt?

 

Die zwei Kilometer langen, kurvenreichen Zufahrtsstraßen durch Ortschaften mit

 

Kleinkindern sind nicht für den LKW-Verkehr geeignet!

 

Schon jetzt sind die Straßenränder durch LKW-Schäden gekennzeichnet.

 

Hier der Originaltext aus Wikipedia zum Thema LKW:

 

Belastung von Straßen:

 

Lkw nutzen die Straßen deutlich mehr ab als Pkw.[2] Verschiedenste Untersuchungen gehen

 

davon aus, dass ein einziger Lkw die Straße so stark abnutzt wie ca. 100.000 Pkw, siehe

 

Vierte-Potenz-Gesetz.[3] Die Bandbreite der Berechnungen reicht vom 35.000-Fachen[4] bis

 

zum über 160.000-Fachen[5] der Pkw-Belastung. Die entstehenden Kosten für den Bau und

 

notwendigen Erhalt der Straßen werden durch die Lkw-Abgaben bei Weitem nicht

 

abgedeckt. Tatsächlich trägt der Lkw-Verkehr nur rund 30 % der von ihm verursachten

 

Kosten. Im untergeordneten Straßennetz (d. h. auf Gemeindestraßen) beträgt die

 

Kostendeckung gar nur 18 %.[6] 

 

Die Bundesbahn plant einen neuen, sehr teuren beschrankten Bahnübergang in Buchsee.

 

Wie steht die Bundesbahn dazu, dass über den Bahnübergang  im ländlichen Raum ein LKW-

 

Umschlagplatz etabliert werden soll?

 

Ändert das etwas an der Kostenbeteiligung?

 

Wer kommt für vorzeitige Schäden durch 40-Tonner-LKWs auf? Zum Thema Wertschöpfung:

 

Wurde auch berücksichtigt, dass zur Wertschöpfung in einem Gewerbegebiet der Wert von

 

naheliegenden Immobilien wegen der Belastungen und Landschaftsentstellung sinkt?

 

Das muss in einer Abwägung berücksichtigt werden.

 

Ein entstelltes Landschaftsbild durch Silos und Hallen und damit verbunden Staub und Lärm

 

muss in die Abwägung mit einfließen, man bedenke dabei, dass Soyen  als

 

Fremdenverkehrsgemeinde für sich wirbt.

 

Die Anwohner bitten die Gemeinderäte ihrer Verantwortung gerecht zu werden und keine

 

Zustimmung zu geben, bevor nicht alle Punkte geklärt sind. 

 

Das spart auch Kosten der Gemeinde für Rechtsberatungen.

 

Hohe Ausgaben der Gemeinde für Rechtsberatungen wurden schon von verschiedener Seite

 

kritisiert. In diesem Fall sind die Anstrengungen der Gemeinde gegen die Natur, sowie gegen

 

das Wohlergehen und den Frieden der Bürger in Oed gerichtet.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Die nächstgelegenen Anwohner in Oed

 

 

Anhang 1:

 

Stellungnahme der Regierung von Oberbayern 

 

(abgeschrieben von Originalunterlagen)

 

Berührte Belange:

 

Gemäß Landesentwicklungsprogramm soll die Zersiedelung der Landschaft verhindert

 

werden. Diesem Zweck dient die Vorgabe des LEP, dass Neubauflächen an geeignete

 

Siedlungseinheiten anzubinden, ist insbesondere die Erhaltung und der Schutz der freien

 

Landschaft in ihrer jeweiligen Funktion. Nicht an Siedlungseinheiten angebundene

 

Neubauflächen können das Landschaftsbild zerreißen und beeinträchtigen daher in der

 

Regel die Funktionsfähigkeit der Freiräume. Darüber hinaus soll die gewachsene

 

Siedlungsstruktur mit ihren Einzelhöfen und verstreut liegenden Weilern vor weiterer

 

Siedlungstätigkeit bewahrt werden. (Regionalplan Südostbayern (RP18) B H  3,4  (Z)

 

Das geplante Gewerbegebiet liegt im Außenbereich in nicht angebundener Lage.

 

Auf Grund der geringen Größe, des fehlenden städtebaulichen Gewichts und der Darstellung

 

im Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche  Fläche ist Oed keine geeignete

 

Siedlungseinheit für die Anbindung. Die Planung widerspricht somit dem LEP –Ziel B VI   1.1 Ziele der Raumordnung sind der

 

Abwägung nicht zugänglich und gem. § 1 Abs. 4  Bau GB sind Bauleitpläne den Zielen der

 

Raumordnung anzupassen.

 

Der vorgesehene Standort befindet sich zudem in einer von verstreut liegenden Weilern

 

geprägten Landschaft. Mit einer Bebauung und Versiegelung der favorisierten Flächen

 

würde es zu einem Eingriff in den bestehenden Freiraum kommen,

 

was die gewachsene Siedlungsstruktur mit den verstreut liegenden Weilern negativ

 

beeinflussen würde, weshalb die Planung mit dem Regionalplanziel  B H 3.4  nicht vereinbar

 

ist.

 

CSU Fahrt nach Passau

Die Rückfahrt ab Passau ist für 14.30 Uhr geplant. Die Plätze sind begrenzt. Interessierte können sich bereits ab heute anmelden. Wer mit dem Fan-Bus der CSU-Rosenheim zum größten politischen Stammtisch der Welt reisen will, meldet sich bitte bis spätestens 29.Januar in der CSU-Geschäftsstelle unter Telefon 08031/15008 oder per E-Mail unter rosenheim@csu-bayern.de an.

 

Der politische Aschermittwoch der CSU ist Kult. Jedes Jahr pilgern tausende Anhänger aus ganz Deutschland nach Passau. Denn hier wird Klartext gesprochen. Der Aschermittwoch ist so wie die Menschen in Bayern sind: unverfälscht, authentisch, geradeheraus.

Anton Meggle verabschiedet sich nach 63 Jahren als Jagdpächter

Die 63 Jahre währende Zusammenarbeit zwischen Jäger und Jagdgenossen war geprägt von Freundschaft und einem verständnisvollen Verhältnis zueinander. Da eine so lange Pachtzeit und das gute Miteinander für die Schlichter Jagdgenossen etwas Besonderes und Einmaliges war, wollten sie Herrn Meggle einen besonderen Abschied bereiten und diese Gelegenheit nutzen, sich bei ihm nach dem Essen mit einigen Ständchen der Soyener Jagdhornbläser zu bedanken. Davor würdigte Peter Seidinger die zurückliegende Zeit mit Herrn Meggle, erzählte Anekdoten und Begebenheiten aus der langen Pachtzeit und ging in seiner Ansprache auf den geschichtlichen Verlauf der Schlichter Jagd seit dem Krieg ein. Auch Herr Meggle bedankte sich bei den Anwesenden für die gemeinsame Zeit und betonte, in der Schlicht eine Heimat gefunden zu haben. Er wünschte allen eine gute und erfolgreiche Zukunft und fügte hinzu, dass er sicherlich noch das ein oder andere Mal in die Schlicht kommen werde. Auch ein Vertreter der Gemeinde Soyen überreichte Herrn Meggle ein Präsent.

 


 

Die Wirtsleute Häuslmann bereiteten wie stets ein sehr leckeres Rehessen zu - deswegen geht auch ein ganz herzlicher Dank an sie. Nach einem schönen Abend, in dessen Verlauf Anton Meggle seine Freude über das Aufspielen der Jagdhornbläser zum Ausdruck brachte, ging man mit Wehmut auseinander. Die Jagdgenossen Schlicht würden sich sehr freuen, wenn Herr Meggle und seine Frau bei gegebenen Anlässen die Jagdgenossen besuchen würden. Beide sind jederzeit gern gesehene Gäste in der Schlicht, denen man für die Zukunft Gesundheit und alles Gute wünscht.

Weidenflechten mit Kasterl Kunterbunt

 

  • Datum:
    • Donnerstag 13.02.2020  Anmeldeschluss  25.01.2020
    • Uhrzeit:

 

  • 19.00 bis 22.00 Uhr

 

  • Treffpunkt:
    • Mittelschule Gars am Inn
    • Bosostraße 9
    • 83536 Gars am Inn

 

  • Kosten:
    • 8,00 € pro Person
    • Material / Weiden zusätzl. je nach Verbrauch

 

  • Info:
    • Baumschere und Bindedraht mitnehmen
    • Leitung KASTERL KUNTERBUNT - Schreier Angela

 

 

Natur mit den Händen begreifen. Das Flechten ist eine der ältesten Handwerkskünste der Welt, älter noch als Töpfern und Weben. Seit Menschengedenken wird es auf der ganzen Welt ausgeübt. Zahlreiche archäologische Funde aus den Anfängen der menschlichen Kultur zeugen davon. An dieser Veranstaltung möchte ich einen Einblick ins flechten mit Weiden geben, sie werden schnell zu "Hinguckern" und das nicht nur im Haus sondern auch im Garten. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind unendlich. Wir fertigen ein Füllhorn oder eine Weidensonne. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zu Gast in RO - Feuerwehrmann Sam

Verkleidet Euch! Feuerwehrmann Sam lädt alle jungen Besucher ein, sich als Feuerwehrmann oder Pfadfinder zu verkleiden.

Tickets sind zum Preis von 11,- Euro erhältlich am Ticketverkauf im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Rosenheim, Tel. 08031-365-9-365 sowie über die homepage unter www.kuko.de. Der Kartenverkauf hat von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.


1. Januar 2020

 

Guten Abend!

 

wahrscheinlich geht es Ihnen in diesen Tagen wie mir. Wir sind froh, dass wir einmal für ein paar Tage zur Ruhe kommen und Zeit haben für uns, unsere Familien und für alles, was so über das Jahr liegen geblieben ist.

 

Durchschnaufen, Luft holen, Nachdenken: Das ist wichtig, für uns persönlich, aber auch für unseren Freistaat.

 

Im abgelaufenen Jahr, so glaube ich, haben wir in Bayern vieles auf den Weg gebracht.

 

Wir bewahren und schützen unsere Umwelt für die nächste Generation. Wir haben das nachhaltigste Artenschutzprogramm in Deutschland beschlossen. Dabei zeigen wir auch Wertschätzung für unsere Landwirtschaft. Zudem starten wir ein wirksames Klimaschutzprogramm. Denn der Klimawandel ist vielleicht die größte Aufgabe unserer Zeit.

 

Wir haben aber auch technologisch in Bayern die Uhren neu gestellt: Unsere Hightech Agenda ist das größte Forschungsprogramm aller Bundesländer und ein großer Sprung in die Zukunft: Ob künstliche Intelligenz, Raumfahrt oder Supercomputer – wir tragen Forschung und Digitalisierung in alle Regionen Bayerns. Wir modernisieren unsere Hochschulen und stärken unsere Wirtschaft, vor allem den Mittelstand, damit bei uns die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen und nicht nur in den USA oder China.

 

Ganz besonders wichtig: Wir investieren nicht nur in Steine und Computer – sondern vor allem in die Menschen. Besonders in die Familie. Neben starken Leistungen wie dem Familiengeld, dem Beitragszuschuss für alle Kindergartenjahre und – ganz neu – dem Bayerischen Krippengeld stecken wir mitten im größten Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, den es in Bayern je gab.
Denn hier haben wir noch echten Nachholbedarf. Wir wollen gerade für junge Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spürbar verbessern. Das ist mir als Ministerpräsident persönlich ein Herzensanliegen.

 

Bayern geht es also ganz gut. Können wir uns beruhigt zurücklehnen? Leider nicht. Wir müssen reagieren auf internationale Krisen, und auch in Bayern gibt es einiges zu verbessern.

 

Wir brauchen eine noch bessere Verkehrspolitik, die Klimaschutz und Wohlstand zusammenbringt. Dazu gehört der weitere Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Stadt und Land. Das 365-Euro-Ticket ist der Anfang. Das geht nicht alles über Nacht. Wir werden daher noch deutlich nachlegen müssen. Außerdem soll Bayern zum Modellland für moderne Autoantriebe werden. Wir sind Autoland und wollen das auch bleiben. Denn das prägt unseren Wohlstand.

 

Unter einem leidet ganz Deutschland: Zuviel Bürokratie. Lange Genehmigungsverfahren blockieren den Ausbau von Schienen, Elektroladesäulen oder gar dem Mobilfunk. Da müssen wir wirklich schneller werden. Wir wollen investieren, können es aber nicht, weil alles so endlos lange dauert. Deshalb brauchen wir ein Beschleunigungsgesetz, sonst fällt Deutschland zurück.

 

Und schließlich: Wir wollen, dass Bayern ein liebenswertes Land bleibt, das seine Traditionen lebt und pflegt, zugleich aber offen ist für Neues. Wir sind für alle Bürger da: egal ob sie hier geboren, aus Deutschland zugezogen sind oder aus anderen Teilen der Welt hier ihre neue Heimat gefunden haben. Bayern ist keine Postleitzahl, sondern ein freies und frei denkendes Land. Es ist unser aller Aufgabe, dazu beizutragen, dass es keine Spaltung zwischen Stadt und Land, Alt und Jung oder modern und traditionell gibt. Zusammenführen und mitnehmen, ohne dabei stehen zu bleiben: Das ist die Philosophie meiner Staatsregierung.

 

Denn in diesen Zeiten gibt es eben auch Unsicherheit und Ängste. In der Welt ist die Demokratie nicht auf dem Vormarsch, sondern Unfreiheit und Gewalt sind an der Tagesordnung. Und Verrohung gibt es leider auch bei uns. Wir denken an das Schicksal des Feuerwehrmanns von Augsburg und trauern mit seiner Familie.

 

Daher bleibt es die Kernaufgabe des Staates, Schutz und Sicherheit zu gewährleisten. Ich will, dass sich alle Bürger im Freistaat sicher fühlen und hier ihr Glück finden können. Wir lehnen daher jede Form von Hass und Hetze, Rassismus und Antisemitismus ab. Wer bei uns lebt, soll sich auf den Staat verlassen können. Wer dagegen die Freiheit und die Würde der Menschen in Wort und Tat in Frage stellt, muss mit entschlossener Gegenwehr der Staatsregierung rechnen. Wir sind das demokratische Bollwerk dagegen.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Bayern ist schon ein großartiges Land. Auch weil sich so viele engagieren. Danke an alle Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, im Sport oder der Bildung, Kultur oder dem Brauchtum. Danke auch an alle, die gerade über die Feiertage arbeiten müssen, insbesondere an Polizei und Feuerwehr, an unsere Soldatinnen und Soldaten in schwierigen Auslandseinsätzen und an die fleißigen Pflegekräfte und Ärzte in den Krankenhäusern.

 

Was bringt nun das neue Jahr? Keiner kann es vorhersagen – sogar die Staatsregierung nicht. Aber wir sind vorbereitet. Woher die Winde wehen, können wir nicht bestimmen. Aber wie wir die Segel setzen, das ist unsere Entscheidung.

 

In Bayern soll es sich gut leben lassen – für Sie und Ihre Familien. Daran wollen wir mit großem Einsatz arbeiten. Wir starten zuversichtlich in die 20er Jahre. Ob sie golden werden, wird man erst im Rückblick wissen. Aber wir dürfen schon Anlass zu Optimismus haben. Natürlich ist nicht alles perfekt. Aber ein „passt scho“ ist allemal gerechtfertigt.

 

Als Ihr Ministerpräsident wünsche ich Ihnen Gesundheit, Glück, dass sich Ihre Wünsche erfüllen mögen und Gottes Segen. Auf ein gutes neues Jahr!

 




„Klein, aber fein“ – und dennoch Großes erreicht.

„Dass Du Sonne im Herzen hast, das wünsche ich Dir“, war der Wunsch an alle, die der Einladung von Maria Rummel zur diesjährigen besinnlichen Weihnachtsfeier gefolgt sind. Es ist so wunder-bar, für einen so unglaublich großen Erfolg, der durch die emsige Arbeit einer relativ kleinen, aber ausgesprochen liebenswerten Gruppe, mit Herzenswärme und Verständnis für Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, einfach nur DANKE sagen zu können. Der unermüdliche Einsatz aller ermöglicht es, eine schier unglaubliche Summe von 2.900,- Euro an „Vertreter“ sozialer Einrichtungen zu übergeben, die das Vertrauen der „Soyener Strickdamen“ genießen, diese finanzielle Unterstützung auch sinnvoll einzusetzen. So konnten für den Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“, der seit dem Start der „Soyener Strickdamen“ in sehr enger Partnerschaft steht, Ranger, Andreas Bauer und Andrea Mitter den stolzen Betrag von 1.500,- Euro in Empfang nehmen. Zweckgebunden für das Nepal-Projekt kamen aus anonymer Stelle zudem noch 200,- Euro dazu. Überrascht und dankbar für eine Spende von je 500,- Euro waren Renate Steinbichler und Jeanette Kampshoff für die Wasserburger Tafel, aber auch Peter Rummel für „Soyen 60 plus“. 300,- Euro erhielt Ingrid Freundl für die Ost-Europa-Hilfe und 100,- Euro gingen an Else Artmann, Monika Bacher und Afra Zantner als Unterstützung für die Weihnachtsfeier im Asylanten-heim  Durch Verkauf bei verschiedenen Ausstellungen, wie Oster- und Adventsausstellung, jeweils im TSV-Tennisheim, heuer erstmals auch im Pfarrheim St. Konrad in Wasserburg und im Betreuungszentrum Steinhöring (allerdings erst am 14. Dezember), im Bauernhaus-museum in Amerang, über private Kontakte, aber auch durch die tolle Präsentation im „Soyener Dorfladen“, ist es möglich, eine unglaubliche Summe zu „verteilen“. Es gibt sie doch, die Möglichkeit, Sinnvolles zu tun, die zudem relativ einfach ist, die viel Freude macht, Kontakte stärkt, Kreativität fördert und zugleich Menschen hilft. Spaß und Freude in einer harmonischen Gemeinschaft gibt es dazu gratis. Die „Soyener Strickdamen“ treffen sich jeden 1. Samstag im Monat im Pfarrzentrum in Soyen, handarbeiten, ratschen und schmieden Pläne, um ihre ehrgeizigen Ziele für große Hilfe umsetzen zu können. Bisher hat es immer geklappt. Immer wieder gibt es auch Menschen, die unauffällig ein „Geld-scheinchen“ zustecken, die Wolle spenden, aber auch, die durch lobende Worte diese tolle Aktion wertschätzen. Es ist auch die wohlwollende Gesinnung, die antreibt und hilft, aktiv und mit großer Freude weiterzumachen.

 

 „Soyener Strickdamen“

 

 


Gottesdienst für die Toten im Mittelmeer

Von dem Schlauchboot aus ziehen die Zelebranten zum Gottesdienst mit einem Kreuz in den Dom ein, das aus Planken eines vor der italienischen Insel Lampedusa gestrandeten Flüchtlingsschiffs gefertigt wurde. Im Altarraum des Domes wird ein Holzboot stehen, vor das beim Verlesen der Namen der Toten Kerzen aufgestellt werden. Ein Vertreter der muslimischen Gemeinde in München wird ein Totengebet sprechen. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen Elie Kayembe (Kongo), Buschra Poles Hanna (Irak), Barbara Pöschl-Edrich (Deutschland) und der Byzantinische Kantorenchor.

„Jedes Jahr ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer. Das ist ein Skandal, das dürfen wir nicht hinnehmen“, ruft Kardinal Marx in einer Videobotschaft die Bevölkerung auf, an dem Gottesdienst teilzunehmen und damit ein Zeichen zu setzen. „Wir wollen auch deutlich machen: Das ist eigentlich eine staatliche Aufgabe, dass wir eine Grenze haben, an der Menschen nicht umkommen. Ein Staat muss dafür sorgen können. Das tut Europa nicht“, betont der Kardinal. Landesbischof Bedford-Strohm mahnt in der Videobotschaft, die Toten nicht zu vergessen: „Wir wollen für die Menschen beten, die schon gestorben sind. Wir wollen für die Menschen beten, die jetzt in Lebensgefahr sind. Und wir wollen für uns selbst beten, dass Gott uns ein weites Herz schenken möge. Dass wir uns dafür einsetzen, dass das Sterben auf dem Mittelmeer endlich ein Ende hat.“

 


 

Vorsicht vor Online Fake Shops

 

Immer wieder fallen Verbraucher im Internet auf sogenannte Fake Shops herein und bekommen weder Ware geliefert, noch ihr bezahltes Geld zurück. In diesem Zusammenhang gibt die Kriminalpolizei einige Tipps, wie Sie sich davor schützen können Opfer zu werden, bzw. richtiges Verhalten, falls Sie Opfer wurden.

 

Vorbeugung:

 

Fake Shops sind betrügerisch angelegte günstige Online Shops, welche im Regelfall nur für wenige Tage online sind und Produkte anbieten. Nach einer Zahlung mittels Vorauskasse wird die versprochene Ware nicht geliefert und der Shop verschwindet wieder aus dem Internet.

Bis vor einiger Zeit waren Fake Shops vielfach am fehlenden Impressum, keinen Angaben im Bereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder an Rechtschreibfehlern vergleichsweise einfach zu erkennen. Das hat sich geändert, da die Betrüger immer professioneller vorgehen und mittlerweile Shops erstellen, die nicht so leicht zu erkennen sind.

 

Die Polizei rät:

 

- Bezahlen Sie nicht mittels Überweisung (Vorauskasse)
- Seriöse Shops bieten auch einen Bezahlservice oder Möglichkeiten mit Käuferschutz an
- Überprüfen Sie den Namen des Shops über eine Suchmaschine im Internet (kombinieren Sie auch den Namen des Shops mit den Wörtern „Erfahrungen“ oder „Betrug“
- Der Shop bietet keine Kundenhotline (falls doch, anrufen und persönliche Abholung anfragen, auch wenn Sie dies nicht beabsichtigen)
- Überprüfen Sie den Namen des Shops über die Internetadresse http://whois.domaintools.com oder https://www.denic.de. Hier können Sie feststellen, auf welchen Domaininhaber der Shop registriert ist. Sind hier Adressen im Ausland angegeben und stimmt der Domaininhaber nicht mit dem Inhaber im Impressum überein, sollten Sie skeptisch werden.

 

Sollten Sie bereits Opfer geworden sein:

 

Sofern Sie schon Geld überwiesen haben, müssen Sie umgehend Ihre Bank informieren und versuchen, das Geld zurückzufordern. Es ist aber Eile geboten, da erlangte Gelder jederzeit durch die Täter abgehoben werden können. Zeigen Sie den Vorgang umgehend bei einer Polizeidienststelle an und bringen Sie hier Unterlagen wie z.B. eine Kaufbestätigung mit.


Heimische Christbäume bevorzugen

Heimische Bäume sind leicht zu erkennen: Die Banderole mit dem stilisierten Weihnachtsbaum und der Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ des Vereins Bayerische Christbaumanbauer garantiert die Herkunft und die Frische des Baums. Darüber hinaus gibt es seit diesem Jahr Bäume mit dem Siegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ (GQ) erhältlich. Das GQ-Siegel garantiert neben Herkunft und Frische zusätzlich strenge Produktionsstandards. So haben die GQ-Anbauer die Bäume frühestens ab dem 10. November geschnitten und sie die letzten drei Jahre nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.

 

Im Freistaat werden jedes Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens angelegten Kulturen. Mehr als Dreiviertel der verkauften Bäume stammen mittlerweile aus Bayern. Mit Abstand am beliebteste ist die Nordmanntanne, gefolgt von der Blaufichte. Die Qualität und Preise bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahrs: Der Meter Nordmanntanne liegt zwischen 18 und 25 Euro.

 

Informationen rund um den bayerischen Christbaum und eine digitale Karte mit Anbaubetrieben aus der Region gibt es im Internet unter www.bayerische-christbaumanbauer.de/anbieter. Mehr zum GQ-Siegel und eine Liste der Anbieter finden Sie unter www.gq-bayern.de (Produkte und Hersteller).



„Soyener Strickdamen“ unterstützen Waisenhaus in Indien

Gerade in der kalten Jahreszeit, wird es extrem problematisch, zumal die Räume nicht beheizbar sind. Das nahm Dr. Detterbeck, derzeit ehrenamtlich im Einsatz in Indien, zum Anlass, die „Soyener Strickdamen“ direkt daraufhin anzusprechen, ob sie nicht Mützen, Jacken, Decken usw. für jede Altersgruppe stricken könnten. Können und machen wir. Dabei kam der Gedanke, daraus ein Soyener Gemeinschaftsprojekt zu organisieren. Viele können stricken, wollen sich aber keiner Gruppe anschließen. Mit dem klaren Ziel, bis zum Jahresende 2019, spätestens Januar 2020, zu „liefern“, sprechen wir nun alle Soyener (vermutlich nur die Damen) an, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Nehmt Euer Strickzeug zur Hand und los geht’s … Bei Fragen – gerne Tel. 0 80 71/ 9 22 54 14   

 

Außerdem bittet Dr. Detterbeck händeringend um kleine Plüschtiere (bis max. 15 cm) für Kleinkinder, die gerade bei operativen Eingriffen für die kleinen Patienten Trost und Hilfe sein können.

 

Der Verein „Begegnungen mit Menschen“ sammelt nach wie vor Sonnenbrillen (ohne Stärke) und alte Handys.

 

Bei der Adventsausstellung am Sonntag, den 24. November, besteht die Möglichkeit zur Abgabe

 

Wir freuen uns auf große Beteiligung.

                        Maria Rummel

Begegnungen mit Menschen

Zweiter Vorstand ist und bleibt Christina Schultz. Zum neuen Kassenwart wurde einstimmig Andrea Mitter gewählt. Anschließend gab es einen Rückblick, inklusive Fotos, auf die Projekte und Aktionen des vergangenen Jahres. Und da war einiges geboten. Durch Spenden unter anderem der Mittergarser Landjugend, der Strickdamen in Soyen, der Berufsschule 2 in Rosenheim und vieler anderer konnten zum Beispiel neue Bänke in der eigenen Schule in Nepal angeschafft werden. Außerdem konnte wiederholt ein Scheck, diesmal in Höhe von 2400 Euro an Dr. Detterbeck für das EFI-Team überreicht werden. Mit diesem Geld werden zwei neue OP- Tische für Indien angeschafft. Dort operiert das Team um Dr. Detterbeck einmal im Jahr ehrenamtlich.

Außerdem sicherte der Verein seine Hilfe für ein Waisenhaus in Sri Lanka zu. Die Projektpatin berichtete den Anwesenden von den Umständen in dieser Gegend und wird in zwei Wochen ein durch Spendengelder finanziertes Verbandsmaterial mit nach Sri Lanka nehmen.

IHK Ehrung für Martin Niedermeier

Der 23-Jährige setzte sich damit an die Spitze aller Absolventen der IHK-Abschluss­prüfungen im Winter 2018/2019 und der Sommerprüfung 2019. Gelernt hat Martin Niedermeier seinen Beruf bei der Rohde&Schwarz GmbH&Co. KG in München. Er hat in seinem Fach auch bayernweit den besten Abschluss erzielt.

 

Insgesamt waren in Oberbayern im abgelaufenen Prüfungsjahr rund 17.000 Kandidaten zu den Abschlussprüfungen in 230 Berufen angetreten. Mehr als 90 Prozent der Teil­nehmer haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Alle 114 besten Absolventen in ihrem Ausbildungsberuf, die mindestens mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen haben, hat die IHK für München und Oberbayern bei einer Feier im GOP Varieté-Theater in München ausgezeichnet und für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. 

Quelle: IHK für München und Oberbayern


Gemeinsam für bewährte Gülletechnik

In diesem Punkt besteht Einigkeit zwischen landwirtschaftlichen Organisationen, die in anderen Bereichen nicht immer einer Meinung sind. „Die zunehmend praxisfernen Regelungen der Umweltpolitik erfordern es aber mehr denn je, dass wir Gemeinsamkeiten herausarbeiten und uns im Sinne aller Landwirte für praktikable Regelungen einsetzen“, sagt Stefan Köhler, Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes.

 

Gemäß Düngeverordnung dürfen Landwirte auf bestelltem Acker ab 2020 sowie auf Grünland ab 2025 Wirtschaftsdünger wie Gülle und Gärprodukte nur noch mit streifenförmiger Technik ausbringen, um Ammoniakemissionen zu senken. Doch die Technik hat auch ihre Nachteile und stellt zahlreiche bayerische Betriebe vor enorme Probleme.

 

Die Verbände fordern daher von der Bayerischen Staatsregierung, dass alternativ zur streifenförmigen Technik auch andere emissionsmindernde Maßnahmen wie der Einsatz von Zusatzstoffen (z.B. Gesteinsmehl), Verdünnung, Ausbringung bei geringen Temperaturen oder einzelbetriebliche Messungen zum Nachweis geringerer Emissionen anerkannt werden.

 


Umfassende Klimaschutzstrategie

Die Klimastrategie des Bayerischen Bauernverbandes verdeutlicht die breit gefächerten Handlungsfelder genauso wie die bereits jetzt erbrachten Leistungen der bayerischen Land- und Forstwirtschaft. Außerdem zeigt sie noch offene Potenziale auf und zeigt, wie diese durch politische und gesellschaftliche Unterstützung gemeistert werden können.

 

Landwirtschaft als Teil der Lösung

 

Die Land- und Forstwirtschaft nimmt beim Klimaschutz eine Sonderrolle ein. Diese Tatsache ist in der Klimapolitik auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene anerkannt. Ihre vorrangige, grundelementare Aufgabe ist die Versorgung mit Lebensmitteln. Außerdem hat sie eine Dreifachrolle mit Blick auf den Klimawandel- und Klimaschutz. An erster Stelle ist sie Teil der Lösung. Denn sie ist die einzige Branche, die mit ihrer Biomasseproduktion zum Klimaschutz beitragen kann und über Böden, Wälder und Ernteprodukte aktiv CO2 bindet. Darüber hinaus trägt sie durch die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen und Bioenergie dazu bei, im Verkehr wie auch für die Versorgung mit Wärme und Strom Treibhausgase durch den Ersatz fossiler Energieträger einzusparen. Zugleich kann die Land- und Forstwirtschaft durch Humusaufbau in Böden und den Erhalt der Bodenkohlenstoffvorräte große Mengen an CO2 speichern und als aktive CO2-Senke den Treibhausgasgehalt der Atmosphäre reduzieren. Ohne die positive Klimaschutzwirkung nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden!

 

Landwirtschaft als direkt Betroffener

 

Die Land-und Forstwirtschaft ist aber auch unmittelbar und in besonderem Maße von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Das Wetter ist in hohem Maß entscheidend für den Ernteertrag und damit den wirtschaftlichen Erfolg der Bauernfamilien. Die Berichte des Weltklimarates (IPCC) zeigen, dass die Landwirtschaft im Zuge des Klimawandels weltweit vor gravierenden Herausforderungen steht und in einigen Teilen der Welt existenziell bedroht ist. Zu den für Deutschland und Bayern erwarteten Veränderungen des Klimas gehören eine Zunahme von Extremwetterereignissen wie Starkregenfälle und Hitze- und Trockenperioden, ein Anstieg der Temperaturen, eine Verlängerung der Vegetationsperiode und zunehmende Spätfröste. Zusätzlich begünstigt das sich verändernde Klima die Ausbreitung nicht heimischer Schädlinge und Krankheitserreger, die teilweise erhebliches Schadpotenzial für die heimische Landwirtschaft aufweisen.

 

Gemeinsam Klimaschutz ausbauen

 

Die bayerischen Bauernfamilien wirtschaften in und mit der Natur auf Basis natürlicher Prozesse. Emissionen können daher nicht grundsätzlich vermieden werden. Gleichwohl sind sich die Bauern ihrer Verantwortung bewusst. Die bayerischen Bauernfamilien stehen zum Ziel Klimaschutz, sind bereit anzupacken und können mit der Klimaschutzstrategie des Bayerischen Bauernverbandes ihren Beitrag zum Klimaschutz weiter ausbauen. Dies kann aber nur gelingen, wenn Politik und Gesellschaft aktiv und konkret unterstützen.
Insbesondere Folgendes erwarten die Bauernfamilien:

 

  • Vorrang für Freiwilligkeit und Kooperation!
  • Anreize und Honorierung für Klimaschutzleistungen!
  • Praxisnahe Umsetzung und wissenschaftliche Begleitung!
  • Zielkonflikte erkennen und ausgewogene Lösungen erarbeiten!
  • Zukunftsperspektiven für wirtschaftende Betriebe, gerade auch Tierhalter!

 

Nach der Verabschiedung des BBV-Präsidiums am 30. September 2019 wurde die Klimaschutzstrategie an Ministerpräsident Markus Söder, die zuständigen Fachminister, die Parteivorsitzenden aller Parteien im Landtag und an die bayerischen Landtags-, Bundestags und Europaabgeordneten weitergegeben. Außerdem wurde die Strategie an den Runden Tisch „Klimaschutz im Landtag“ (Fridays for Future) übergeben.

 

Die Klimaschutzstrategie des Bayerischen Bauernverbandes finden Sie unter

 

www.BayerischerBauernVerband.de/Klimaschutzstrategie.


Ausflug der Soyener Schützen

Vorbei an Salzburg auf dem Weg nach Kärnten steuerten wir unser erstes Ziel den Pyramidenkogel an, auf dem sich mit 100 Metern Höhe der höchste Holzaussichtsturm der Welt befindet. Bei herrlichem Wetter durften wir die traumhafte Aussicht über das Kärntner Land genießen. Wer Lust hatte, konnte durch eine 120 m. lange Erlebnisrutsche aus ca. 52 Metern Höhe hinuntergleiten, wobei wir einige unserer Leute überreden mussten. Nach anschließender Einkehr ging die Fahrt über Ljubljana weiter nach Novo Mesto in unser Wellnesshotel Smarjeske Toplice. Nach einem sehr guten Abendessen ließen wir den Abend in lustiger Runde ausklingen.
Am Samstag, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet fuhren wir mit unserer Reiseleiterin Sabina nach Novo Mesto. Dort schilderte sie uns ausführlich die Geschichte dieser Stadt. Anschließend machten wir eine Floßfahrt auf dem Fluss Krka. Mit Wein,- Musik,- einer slowenischen Waschfrau und einer Taufe zur Flößerin ging es sehr lustig her. Nachher fuhren wir weiter Richtung Weinberge mit Besichtigung der St. Georg Kapelle und der wunderbaren Weinberghäuschen.Weiter ging es zum Törgelen mit einer kurzen Filmvorführung über die Herstellung ihres Weines „Cvicek“.
Am letzten Tag steuerten wir bei der Heimreise den Bleder See an. Dort konnte jeder seine Zeit die zur Verfügung stand, so genießen wie er wollte. Von Bled aus fuhren wir bis nach Eben, dort machten wir eine kurze Kaffeepause. Erheitert von den Witzen unseres Busfahrers Bernhard kamen wir spätabends gut und gesund wieder in Soyen an.

Vergelt's Gott an alle die mit'gfahrn san !

 

                                                                                                        

Regina Rampfl


Saurier Giganten der Meere- Ausstellung gestartet

Die beiden verbringen derzeit einen Kurzurlaub am Chiemsee. „Vor zwei Wochen war mein Bruder hier, und er und besonders mein Neffe haben uns die Ausstellung sehr empfohlen“, berichtete Junghans. Vom Besuch im Lokschuppen waren die beiden begeistert. „Insbesondere das große digitale Aquarium hat uns sehr gefallen. Außerdem ist alles hier sehr gut beschrieben und in den Ausstellungstexten ausführlich erläutert.“
Für den Jubiläumsbesuch gab es kleine Geschenke. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer überreichte einen Blumenstrauß in den Farben der Stadt Rosenheim, vom Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH (VKR) Peter Lutz gab es das Begleitbuch zur Ausstellung. „So eine Besucherzahl in so kurzer Zeit ist etwas Besonderes“, freute sich die Oberbürgermeisterin. „Ich hoffe, dass wir mit den Sauriern weiterhin Erfolg haben. Die Ausstellung verdient das. Sie ist toll, einmalig und im wahrsten Sinne des Wortes gigantisch.“
VKR-Geschäftsführer Peter Lutz hatte mit einem guten Start gerechnet. „Es ist eine einzigartige Ausstellung, deshalb haben wir diese Zahlen erwartet. Ich bin froh, dass wir sie auch erreicht haben.“ Die Ausstellung „SAURIER – Giganten der Meere“ läuft bis zum 13. Dezember 2020. Erwartet werden bis dahin 290.000 Besucher.


Demenz

Der Umgang mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind,  ist eine Aufgabe,  bei der man im Alltag sehr stark gefordert ist und auch unmittelbar an seine persönlichen Grenzen geraten kann. Um hier Unterstützung zu geben, bietet die Alzheimer Gesellschaft Berchtesgadener Land-Traunstein e.V.  in den Räumen des  kbo-Inn-Salzach-Klinikums in Wasserburg einen Kurs für Angehörige von an Demenz erkrankten Personen an.
Das Kursprogramm über sieben Abende soll Pflegende und sonstige Betreuungspersonen dazu anregen, sich mit ihrer jeweils individuellen Situation, ihren Belastungen und Möglichkeiten aktiv auseinander zu setzen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, praktische Hilfen im Umgang mit dem/der Erkrankten zu vermitteln und mögliche Angebote zur Entlastung aufzuzeigen. Außerdem erhalten die Angehörigen einen Überblick über das Krankheitsbild und werden über rechtliche und versicherungstechnische Aspekte informiert. Hier sind besonders das Betreuungsrecht und die Pflegeversicherung zu nennen. Die Kosten des Kurses  übernimmt die BARMER. Es können Mitglieder aller Krankenkassen  teilnehmen.
Die  Treffen finden an 7 Dienstagen von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Der erste Termin ist der 15.10.2019. Veranstaltungsort ist der Raum 113 im Verwaltungs- und Direktionsgebäude des Inn-Salzach-Klinikums Wasserburg.  Für nähere Informationen und  für die notwendige Kursanmeldung stehen Ihnen die Referentinnen Frau Wolfegger (Tel: 08071/71-301; mail: waltraud.wolfegger@kbo.de) und Frau Grasser (Tel: 08071/71-8581; mail: silke.grasser@kbo.de) zur Verfügung. Die Teilnahme ist nur für den gesamten Kurs möglich und sinnvoll.


Schöne Zeit in Amerang

Gerade der „Bartlhof“, den wir heuer nutzen durften, eignete sich ganz besonders gut für unsere Zwecke. Egal, ob die große Stube, in der die strickbegeisterten Damen um den großen Tisch in fröhlicher Runde saßen, um gleich fleißig an ihrem mitgebrachten Strickzeug weiterzuarbeiten oder sich bei frischem heißen Kaffee aufzuwärmen. Auch der Hausgang war ideal für die Präsentation z.B. von Strickjacken in allen Größen, Kinderpullis oder handgenähten Stofftaschen. Bei den wettermäßig sehr reduzierten Besuchern, die kaum aus ihren Regenjacken und Kapuzen rausschauten, erweckten warme Socken dann doch das größere Interesse. Ein echter Renner waren unsere gehäkelten bunten Einkaufsnetze in verschiedenen Größen, aber auch kleinere für Obst und Gemüse, mit dem Hintergrund, weniger Plastiktüten zu benutzen, angeregt durch das mittlerweile doch sehr strapazierte Thema „Umweltschutz“. Schaden kann’s auf keinen Fall. Ansprechend, originell und 100-fach benutzbar sind sie zudem. Es sind auch die Begegnungen mit netten Menschen, die sich gerne unsere Geschichte über unsere vielen Aktivitäten anhörten, aus denen unsere hilfreiche Unterstützung unterschiedlicher sozialer Einrichtungen resultiert, die dann einen total verregneten Nachmittag doch noch versüßten. Es ist einfach nur traumhaft, für einen Nachmittag die Energie dieser urigen Räume des „Bartlhofs“ spüren zu dürfen, von unglaublich freundlichen Mitarbeitern im Bauernhausmuseum Amerang eingeladen, empfangen und betreut zu werden, aber auch mit einer so belastbaren Gruppe liebenswerter Frauen all diese Projekte anzupacken und alles mit Begeisterung und Freude umzusetzen. Hut ab – ihr seid große Klasse. Erfreulich ist auch unser „Zuwachs“- aus Edling und Wasserburg. Ihr seid uns herzlich willkommen, um sich mit uns für die Unterstützung sozialer Einrichtungen einzusetzen, insbesondere einem Schulprojekt in Nepal, in enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“,

Ein Tag am Set in Kirchreith

"Mit dem Rückwärtsgang nach vorn"

Handlung:

Man traute seinen Augen nicht, als man vom Wasserturm Richtung Kirchreith fuhr, fühlte man sich in der deutschen Geschichte um dreißig Jahre zurückversetzt. Erst stoß man auf eine meterhohe Mauer, die gut und gerne auch so in Berlin ihre Dienste geleistet hätte. Eine Wachhütte, zwei Polizisten, sowie ein Schlagbaum, ließen nur noch einen unrealistischen Blick auf Kirchreith zu. Hier handelte es sich nicht um eine neue Zonengrenze. Das ganze entpuppte sich als Drehort für Sebastian Schindlers neusten Film, mit dem Arbeitstitel "Mit dem Rückwärtsgang nach vorn". Ein kleines Dorf im Landkreis Rosenheim wird nun auch von den Folgen des 21. Jahrhunderts eingeholt, so die Grundstory von Sebastian. Emsig ging es dann am Set zu. Regisseur Schindler und sein Team hatten gestern bereits den 8. Drehtag. Leider war nicht viel zu erfahren, worum es genau ging. Alles noch Geheim! Das bekannte Komikerduo Steckerlfisch und Schlagsahne mimten bei dieser Szene, zwei Dorfpolizisten, die die fiktive Mauer bewachten. Am Abend kam auch noch der Bürgermeister vom Filmort "Oberstraßkirchen" (gespielt von aus Uli Bauer – Darsteller von Christian Ude beim Nokherberganstich), zum Einsatz. Schindler gelang es viele namhafte Schauspieler und Kabarettisten für sein Projekt zu verpflichten.
Unter anderem sind dabei: Michael Altinger, Hans Schuler, Jonathan Gertis (Dahoam is Dahoam)und Sepp Schauer.
Ebenso treten auch Soyener Bürger in Nebenrollen, sowie als Komparsen vor die Kamera. Leider wird es noch bis März 2020 dauern, bis der neue Schindlerfilm zu sehen ist.
Die Filmcrew an diesem Tag: Regie Sebastian Schindler, Kamera Martin Beham, Ton Florian Dietrich David Hennerbichler und Assistenz der Regie Simon Loibl. Und nicht zu vergessen, als Setrunner, die unermüdliche Zenta Schindler.

Fotostrecke: Ein Tag am Set in Kirchreith


Vorsicht beim Schwammerl suchen

Zurzeit herrscht Schwammerlwetter. Auch in den Wäldern rund um Soyen, sowie auf dem gesamten Gemeindegebiet ist schon von größeren Funden die Rede. Deshalb sollten alle Sammler sich vorsichtig verhalten bei Verzehr dieser heimischen Köstlichkeiten. Das Bayerns Gesundheitsministerium warnt vor den Gefahren giftiger und verdorbener Pilze. Ministerin Melanie Huml betonte vergangene Woche, anlässlich der jetzt gestarteten Pilzsaison: „Ich rate dringend davon ab, Pilze zu sammeln und zu essen, die man nicht genau kennt. Der Verzehr des falschen Pilzes kann zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen. Beim Giftnotruf München sind bereits über 100 Anrufe besorgter Bürger wegen des Verdachts einer Pilzvergiftung eingegangen.“Frau Huml unterstrich: „Wenn jemand nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen leidet, sollte sofort der Rettungsdienst (Telefonnummer 112) oder zunächst der Giftnotruf in Bayern unter 089/19240 verständigt werden. Auf keinen Fall sollte man versuchen, die Symptome selbst mit Medikamenten oder Hausmitteln zu behandeln. Das könnte eine Vergiftung sogar noch verschlimmern.“ Der Giftnotruf ist an die Abteilung für Klinische Toxikologie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München angegliedert. „Magen-Darm-Beschwerden können vor allem beim Knollenblätterpilz auch noch 6 bis 12 Stunden nach dem Pilzverzehr auftreten – in einigen Fällen sogar noch später - und auf eine gefährliche Vergiftung hinweisen. Beschwerden wie Luftnot, Schwindel oder Schweißausbrüche können ebenfalls Symptome für eine Pilzvergiftung sein.“

 

In Bayern sind rund 100 Pilzarten bekannt, die als gesundheitsschädlich gelten. Bis zu acht Arten werden sogar als tödlich giftig eingestuft. Den Rat von Experten können sich Pilze Sammler über die Homepage der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft einholen: Dort findet sich eine Liste geprüfter Pilzberater und Pilzsachverständiger in Bayern unter www.pilze-bayern.de. Diese ehrenamtlich tätigen Pilzexperten führen Pilzkorbkontrollen durch und informieren auch über Pilzarten und Pilzvergiftungen. Huml betonte: „Nicht nur im Wald gibt es giftige Pilze, sondern auch in heimischen Gärten oder Blumentöpfen. Ich rate Eltern von Kleinkindern zu erhöhter Vorsicht. Seit einigen Jahren nimmt die Zahl giftiger Pilze zu, die in Blumenerde wachsen. Laut Experten ist dies vermutlich auf die heißer werdenden Sommer zurückzuführen.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Beim Giftnotruf München gehen seit einigen Jahren vermehrt Anrufe besorgter Eltern ein, deren Kinder im Garten oder aus Blumentöpfen Pilze gegessen haben. Auch sog. Rasenpilze spielen dabei eine Rolle. Zum Glück ist die tatsächliche Gefährdung meist gering. Bei Unklarheiten sollte der Giftnotruf München kontaktiert werden.“

 

Der König unter den Schwammerln: Steinpilz

Pilzkalender von August bis November

 

Im September beginnt die eigentliche Pilzsaison, obwohl viele Pilze, wie etwa der Bovist, bereits im August zu finden sind. Viele verschiedene Champignonarten wie beispielsweise der Wiesenchampignon, der Waldchampignon und der Anischampignon haben ab dem Spätsommer Saison. Doch Vorsicht:Oftmals werden Champignons mit den hochgiftigen und tödlichen Knollenblätterpilzen verwechselt. Auch der nur gekocht verzehrbare Perlpilz wird sehr leicht für den ähnlich aussehenden, aber sehr giftigen Pantherpilz gehalten. Im Herbst sammeln Pilzfreunde außerdem Marone, Herbsttrompete, Schopftintling und natürlich auch noch Steinpilze und Pfifferlinge. Rauchblättriger Schwefelkopf, Hallimasch und Stockschwämmchen gehören ebenso zu den essbaren Pilzen. Allerdings sind diese Pilzarten roh teilweise giftig und daher nur im gekochten oder gut gedünsteten Zustand essbar.

 


Castingaufruf für Sebastian Schindler’s neuen Film!

 

 

Unser Soyener Jungregisseur Sebastian Schindler dreht wieder! Nach seinem regionalen Erfolg mit “Ein Dorf steht Kopf” wird diesen Spätsommer seine erste bayerische Komödie in Spielfilmlänge produziert. Und dafür sucht er noch ein Kind: Der Junge sollte dunkelhaarig und zwischen 9-12 Jahre alt. Dreherfahrung ist nicht zwingend erforderlich, jedoch schüchtern sollte er keineswegs sein. Vom Charakter, gerne ein echter Lausbub.

Ihr denkt, euer Kind könnte gut in diese Rolle passen und hätte Lust mitzuwirken? Dann schickt eine E-Mail mit Foto, Größe und kurzem Vorstellungsvideo (Handyqualität reicht vollkommen)  an info@skyeye-pictures.com.

Die Drehtage für das Kind wären: 27.08., 01.09., 02.09., 08.09.2019

Gedreht wird im Gemeindegebiet Soyen und im Großraum Wasserburg am Inn.

Als Schauspieler wirken beim Film einige bayerische Kabarett und Schauspielgrößen, wie z.B. Wolfgang Krebs, Michael Altinger (BR Schlachthof), Roland Hefter (Isarrider), Jonathan Gertis (Dahoam is Dahoam), und viele mehr mit. Natürlich sind auch zahlreiche Dorf Urgesteine wieder vertreten!


Vorschau: Lokschuppen Rosenheim

Momentan wird das Ausstellungszentrum Lokschuppen saniert und modernisiert. Voraussichtlich im Herbst 2019 wird die Ausstellung „SAURIER - Giganten der Meere“ mit einer verlängerten Laufzeit bis Anfang Dezember 2020 präsentiert. Der Lokschuppen wird zukunftsfähig gestaltet: der Ausstellungsbereich wird saniert, ein gläserner Anbau wird das Foyer mit Museums-Shop und Museumspädagogik-Räumen erweitern - unterkellert mit Garderobe, WCs, neuen Technik- und Lagermöglichkeiten.

 

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim ist bekannt für seine Landes- und Sonderausstellungen, die eine fundierte wissenschaftliche Basis mit einer aufwändigen, ästhetisch anspruchsvollen Gestaltung kombinieren. Mit bis zu 280.000 Besuchern pro Jahr zählt der Lokschuppen zu den zehn erfolgreichsten Ausstellungshäusern in Deutschland.

 

Das Gebäude, eine alte, halbrunde Lokomotiven-Remise, wurde 1988 zum Schmuckstück umgebaut. Es entstand eines der schönsten Ausstellungszentren Bayerns, vom Bund Deutscher Architekten preisgekrönt.

 

Familienausstellung 2019

 

Im Herbst 2019 startet der Lokschuppen mit neuem „Outfit“ und der Familienausstellung „SAURIER – Giganten der Meere“ – mit langer Laufzeit bis Dezember 2020. Lebensgroße Tiermodelle, ein digitales Paleoaquarium und zahlreiche Originalfunde lassen dreidimensionale Augenblicke aus einem Land vor unserer Zeit entstehen. Tauchen Sie ein in die Welt gigantisches Reptilien vergangener Ozeane.

 


Tierwohl - Preis vergeben

Für ihre stimmigen Konzepte zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Ställen hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Dienstag in München drei landwirtschaftliche Betriebe mit dem Tierwohl-Preis 2019 ausgezeichnet. Der mit jeweils 3.300 Euro dotierte Preis ging an die Milchviehbetriebe Grubmüller aus Schöllnach (Lkr. Deggendorf) und Mayr aus Bockhorn (Lkr. Erding) sowie an den Mastschweinehalter Naß aus Gosheim (Lkr. Donau-Ries). „Sie haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sich mit kreativen Ideen das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Nutztieren nachhaltig verbessern lässt“, sagte die Ministerin bei der Preisverleihung im Ministerium.

Eine mit Fachleuten und Praktikern aus Forschung, Verwaltung, Tierschutz und Berufsstand besetzte Jury hatte die drei Siegerbetriebe aus 26 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt. Die Milchviehbetriebe Grubmüller und Mayr erhielten den Preis für die Konzeption ihrer Kompostierungsställe mit großzügigem Flächenangebot, die den Tieren das Ausleben ihrer natürlichen Verhaltensweisen sehr gut ermöglicht. Die Betriebe arbeiten mit verschiedenen Einstreumaterialien und einem durchdachten Management im Liegebereich. Der Mastschweinebetrieb Naß wurde für sein Stallsystem ausgezeichnet, das den Schweinen ein sehr großes Platzangebot je Einzeltier sowie Stroheinstreu bietet. Zudem gibt es im Auslaufbereich eine Schieberentmistung mit selbst entwickelter Zeitsteuerung.

Mit dem Tierwohl-Preis werden seit 2014 konkrete Projekte ausgezeichnet, die bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurden. „Wir wollen zeigen, dass schon kleine bauliche, technische oder organisatorische Änderungen viel bewirken können“, so Kaniber. Details zu den Sieger-Projekten gibt es unter www.stmelf.bayern.de/nutztierwohlpreis.

Bericht und Foto: Bayer. Landwirtschaftsministerium


Bauernverband zu den Hitzefolgen auf dem Acker

 

Mais: Stärker als die Hitze schadet der beständige Mangel an Niederschlägen in den trockenen Regionen Nord- und Ostbayerns der Entwicklung. Allerdings können sehr heiße Tage über 35 °C auch bei der wärmeliebenden Pflanze Mais zu Hitzestress führen, was die Pollenbildung und damit eventuell auch die Einkörnung beeinträchtigt.

 

Gemüse: Bei über 30 °C versucht die Pflanze, sich lediglich „durchzubringen“. In dieser Zeit findet kein Ertragszuwachs statt. Bei Hitzestress benötigen die Pflanzen mehrere Tage, um das Wachstum des Erntegutes wieder zu aktivieren. Im Allgemeinen werden keine Maximalerträge erwartet.

 

Einlegegurken werden über Schläuche bewässert: Bei den aktuellen Temperaturen läuft die Bewässerung entweder 24 Stunden durch (mit Kleingaben, um eine stetige Wasserversorgung zu gewährleisten) oder es werden zwei Durchläufe gefahren. Die Nachtwärme ist momentan für die Pflanzen sehr förderlich – die Gurken werden gut wachsen.

 

Für die Zwiebel schaut es sehr schlecht aus. Bei Zwiebelfeldern, die nicht bewässert werden, wird diese Woche zu extremen Ausfällen und Ertragseinbußen führen, denn die Pflanzen überleben die heiße Witterung nicht. Stattdessen kommt es zu einer Notreife. Da im Moment die Zeit des Wachstums der Zwiebel wäre, wird mit kleinen Zwiebeln zu rechnen sein. Die erste Rodung bei den Zwiebeln wird in der ersten Augustwoche stattfinden.

 

Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren: Bei täglicher Pflücke können Beeren mit guten Qualitäten geerntet werden. Generell muss bei Weichobst sehr auf den Pflückzeitpunkt geachtet werden. Hier reifen die Beeren extrem schnell und werden ggfs. überreif geerntet. Daher müssen ggf. überreife und sonnenverbrannte Beeren aussortiert werden. Bewässerung ist generell notwendig. Hier muss genug Wasser zur Verfügung stehen, um die gewünschten Qualitäten zu erhalten.

 

Erdbeeren: Die Erdbeerernte steht vor dem Abschluss. Viele Selbstpflückanlagen sind bereits geschlossen. Geringe Mengen sind noch vorhanden, aber hier ist die Nachfrage bereits nicht mehr so groß.

 

Kirschen: Wo die Früchte nicht geschädigt worden sind durch Regen oder Hagel, wird immer noch gepflückt. Hin und wieder treten an der Sonnenseite Verschmorungen auf. Hier wird die Ernte in der nächsten bis übernächsten Woche beendet.

 

Äpfel: Viele Apfelbäume werden im Moment ebenfalls bewässert, um den Hitzestress verträglicher zu machen. Normalerweise würden die Bäume zurzeit händisch ausgedünnt werden. Angesichts der Hitze werden jetzt nur die Nord-Seiten geschnitten, um die Äpfel auf der Süd-Seite von der Sonne zu schützen. Viele Apfelbauern haben keine Bewässerung, hier wird sich das weitere Wachstum verlangsamen.

 

Wald: Die Hitze und die Trockenheit belasten die ohnehin noch durch das Dürrejahr 2018 stark geschwächten Wälder. Die Hitze beschleunigt insbesondere die massenhafte Entwicklung der Borkenkäfer, die bereits große Schäden in den Fichtenwäldern verursacht haben. Aber auch Kiefern und Buchen sterben in den besonders betroffenen Regionen Frankens ab. Um eine weitere Ausbreitung der Borkenkäfer zu verhindern, müssen die Waldbesitzer – unter größter körperlicher Belastung – die befallenen Bäume schnell aus dem Wald schaffen. Nicht zuletzt steigt wieder das Waldbrandrisiko.

 

Text und Foto: Bayerischer Bauernverband

 

 

Nachflohmarkt Wasserburg

Der Wasserburger Nachtflohmarkt geht heuer von Freitag, 2. August, 19 Uhr, bis Samstag, 3. August, 6 Uhr, auf folgenden Plätzen und in folgenden Gassen über die Bühne: Herrengasse,  Kirchhofplatz, Schustergasse (bis Färbergasse nur eine Seite), Ledererzeile (bis zur Schustergasse) Hofstatt, Färbergasse, Salzsenderzeile, Marienplatz, Postgasse und Kinderplatz (hinter der Frauenkirche).

 


Bauernverband: „Bayern braucht Bienen und Bauern!“

Die ursprünglich drohenden, pauschalen Einschränkungen für die bayerische Landwirtschaft sind so weit als möglich reduziert“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. Vor der entscheidenden Plenumssitzung hat Bauernpräsident Walter Heidl zusammen mit Bäuerinnen und Bauern vor dem Landtag die nötigen Veränderungen und Weichenstellungen eingefordert. Mit einer gemeinsamen Aktion machten sie deutlich: „Bayern braucht Bienen und Bauern!“

Auch wenn durch die Arbeit des Bayerischen Bauernverbandes und die gemeinsame Diskussion am Runden Tisch nun viele Probleme und Fehler aus dem Gesetzentwurf des Volksbegehrens korrigiert werden konnten, sehen die Bäuerinnen und Bauern die Staatsregierung weiter in der Pflicht: „Die Landwirtschaft ist weder alleiniger Verursacher des Problems, noch können wir dieses Problem alleine lösen. Umwelt- und Artenschutz geht alle an!“, sagt Heidl. „Um den angekündigten Gesellschaftsvertrag für Artenvielfalt und Landwirtschaft mit Leben zu füllen, müssen alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag leisten. Unsere Forderungen dafür liegen auf dem Tisch.“ Zwei ganz aktuelle Beispiele, bei denen die Bäuerinnen und Bauern endlich Ergebnisse erwarten: Flächenverbrauch und das Thema Alltagskompetenz in der Schule. Zudem setzt sich der Bauernverband dafür ein, dass die am Mittwoch beschlossenen Regelungen und ihre Umsetzbarkeit in der Praxis 2020 durch den Landtag überprüft und wo nötig angepasst werden.


Wie komme ich an die BAFÖG

Ausbildungsförderung wird grundsätzlich gewährt für den Besuch von

 

  • weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (Gymnasien, Realschulen)
  • Fachoberschulen
  • Abendhauptschulen
  • Berufsoberschulen (Vorstufe)
  • Abendrealschulen und Abendgymnasien (soweit im Vollzeitunterricht)
  • Kollegs und vergleichbaren Einrichtungen (z. B. Berufsoberschulen)
  • Berufsfachschulen (einschließlich der  drei- und vierjährigen Wirtschaftsschulen sowie der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung)
  • Fachschulen
  • Höheren Fachschulen
  • Akademien und Fachakademien
  • Hochschulen
  • Praktika, deren Dauer in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der oben genannten Schulen geregelt ist 

Für Teilnehmer an Fernunterrichtslehrgängen gelten besondere Bestimmungen. Für den Sekundarschulbereich wird teilweise Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte nicht erreichbar ist. Anspruchsberechtigt sind unter bestimmten Voraussetzungen auch Ausländer, insbesondere Angehörige von EU-Mitgliedsländern. Gefördert werden in der Regel nur Antragsteller, die bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weiter ist erforderlich, dass dem Auszubildenden die für die Ausbildung und den Lebensunterhalt notwendigen Mittel nicht zur Verfügung stehen und keine Förderung nach anderen Gesetzen (z.B. Bundesversorgungsgesetz, Lastenausgleichsgesetz) möglich ist. Leistungen nach dem Bayerischen Ausbildungsförderungsgesetz werden nur gewährt, wenn der Auszubildende oder bei Minderjährigen ein Personensorgeberechtigter seinen ständigen Wohnsitz in Bayern hat.


Gartengeist bewacht den Garten

Datum:Dienstag  30.07.2019 in Gars am Inn  Anmeldeschluss: 25.07.2019
Mittwoch 31.07.2019 in Soyen           Anmeldeschluss: 25.07.2019

radlschreier@gmx.de oder 08071 5683


Uhrzeit:

10.00 bis 13.00 Uhr
 
Treffpunkt:

GS Soyen, Riedenerstraße oder Schule Gars, Haupteingang, Bosostraße 9

Materialkosten: 6 Euro für Metallstab (Achtung Länge 2 m - wg Transport nach Hause wichtig)und Metallring, Weiden nach Bedarf ca 6-10 Euro
Info: Ab 9 Jahre ohne Begleitperson. Unter 9 Jahre mit erwachsener Begleitperson zur Unterstützung Gartenschere, die gut schneidet,

1 Tannen/Fichtenzapfen und falls vorhanden 2 Kastanien oder Walnüsse Getränk und evtl.. Brotzeit; Kleidung, die auch schmutzig werden darf. Vorbereitung und Leitung - KASTERL KUNTERBUNT - Schreier Angela


Landfrauen on Tour

Den 40 Teilnehmerinnen wurde von Herrn Kuebart in humorvoller und anschaulicher Weise die Herstellung, Verarbeitung sowie der Verkauf ihrer Produkte näher gebracht. Besonders großen Wert legt die Firma beim Einkauf der Rohware wie Weizengrieß und Eier, die ausschließlich aus Bayern bezogen werden.
Als Abschluss konnte jeder im firmeneigenen Laden Nudeln in den unterschiedlichsten Formen und Qualitäten mit nach Hause nehmen.
Am Nachmittag besuchten wir den zauberhaften Garten von Frau Steiner in Feldkirchen-Westerham. Auf einem Arial von ca. 2000 m² konnte man die liebevolle Gestaltung von Wasser in Verbindung mit Rosen, Hortensien, Kletterpflanzen sowie Gehölzen bestaunen. Viele kleine Ruheoasen luden zum Verweilen ein. Nach der Kaffeepause im Berggasthof Aschbach ging ein schöner Tag zu Ende.


Pferdeäpfel deplatziert

Es gibt immer wieder Beschwerden in unserer Kommune über Belästigungen durch Pferdeäpfel im öffentlichen Verkehrsraum. Hierfür haben wir Verständnis und appellieren deshalb an alle Pferdebesitzer und Reiter, die Hinterlassenschaften der Pferde vor fremden Vorgärten, Haus- und Hofgrundstücken oder auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen wieder zu entfernen! Dies würde das Zusammenleben zwischen Menschen und Tieren in der Gemeinschaft erleichtern und sollte allein aus Rücksicht auf die Mitmenschen selbstverständlich sein. Eine entsprechende Rechtsgrundlage findet sich in der Straßenverkehrsordnung, wonach Verschmutzungen auf öffentlichen Straßen und Wegen vom Verursacher zu beseitigen sind. Vielen Dank für die zukünftige Beachtung und Erledigung.

Das muss nicht sein!

Dank für spontane Hilfe

Nachdem ein lokaler Platzregen über die kleine Ortschaft hereinbrach, war der Keller des Wohngebäudes von Traudl und Bert Häuslmann, sowie ein weiterer Nachbarkeller überschwemmt. Die alarmierte Schlichter Feuerwehr war in kürzester Zeit vor Ort. Beide Keller wurden frei gepumpt. Nebenbei befreiten sie auch die von Schlamm und Sand verunreinigten Straßen und Höfe. Nach drei Stunden war es geschafft. Durch das schnelle Eingreifen der heimischen Wehr konnte ein höherer Wasserschaden verhindert werden. Die Riedener Wirtsleute, wollen sich auf diesem Weg noch einmal recht herzlich für die spontane Hilfe am Samstagabend bedanken.


PŸUR investiert in Service und Technik

 

Im Service will PŸUR jedes Anliegen bereits beim ersten Kontakt rasch zur vollen Zufriedenheit des Kunden lösen. Damit das ohne lange Wartezeiten am Telefon funktioniert, wurde die Zahl der Experten in der Hotline im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Der PŸUR Kundenservice für die Kunden der Gemeinde Soyen steht Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr zur Verfügung. „Während der internen Umstellungen gab es mehr Kundenanfragen und Anrufe, als erwartet. Das hat leider zu einer nicht immer zufriedenstellenden Erreichbarkeit geführt und ich bin froh, dass wir diese schwierige Zeit überwunden haben“, erklärt Roland Schleicher, der als Chief Operations Officer den Kundenservice verantwortet.

 

 

 

Weil immer mehr Kunden ihre Anliegen lieber mit wenigen Klicks selber lösen, statt eine Hotline anzurufen, baut PŸUR auch das Angebot im Online-Service aus: Informationen zum eigenen Vertrag und zu den Monatsrechnungen für Telefon und Internet sind besonders schnell im Web oder über die PŸUR App zugänglich, die für Android- und Apple-Smartphones entwickelt wurde. Ihre Funktionen sind jüngst nochmals erweitert worden, um Kunden individuell über den Netzstatus zu informieren. Wenn es durch Wartungsarbeiten oder Störungen zu einer Unterbrechung der Internet-Verbindung kommt, erhalten die Kunden die Ursache und die voraussichtliche Dauer direkt auf dem Smartphone angezeigt.

 

 

 

Natürlich soll es aber gar nicht erst zu Störungen oder Einschränkungen des Services kommen. Deshalb investiert PŸUR hohe Summen in den Ausbau seiner Netzkapazität und in die laufende Modernisierung der regionalen Multimedia-Kopfstellen.

 

 

 

Sollten die Soyener Bürger dennoch einmal ein Anliegen oder technische Fragen haben, so sind die PŸUR Mitarbeiter gern erreichbar.

 

Alle Informationen gibt es auf der Website www.pyur.com/soyen. Die Möglichkeiten sich persönlich in Soyen beraten zu lassen, werden demnächst bekannt gegeben.

 

Für den telefonischen Kontakt ist für die bayerischen pepcom-Glasfaserprojekte eine Hotline eingerichtet worden, die von 8 bis 17 Uhr unter 030 25 777 499 von der allgemeinen PŸUR Servicenummer direkt an die pepcom-Experten in München weiterschaltet, die alle Fragen speziell für Soyen beantworten.


Erwin Rehling tritt in Amerang auf

Der gebürtige Soyener Erwin Rehling (da Grubaburle) erzählt schnörkellose, kurze Episoden. Die füllen meist wenige Zeilen im Buch, selten über eine Minute auf der CD. Es geht um den Taubenmarkt in Wasserburg, den ersten Fernseher, das Plumpsklo hinterm Haus, streitende Nachbarn, Landstreicher, den Gruber Walter, der am Flughafen arbeitete und alle Bayern-Spieler persönlich kannte, Kinderspiele, den Nixenteich im Wald. Und in allen Geschichten versteckt sich Sonderbares, Wunderbares, Erstaunliches  Das wirkt nie aufgesetzt, sondern sehr wahrhaftig, und im oberbayerischen Dialekt entwickelt das eine große Wirkung. Oft ist die Geschichte schon vorbei, und man stutzt, bleibt hängen, und erfasst erst im Nachdenken, worum es eigentlich ging, was das "Neue von Früher" eigentlich war. Rehling spielt selbst Schlagzeug, und hat mit dem Multi-Instrumentalisten Peter Holzapfel experimentelle Musiken aufgenommen, die als Hintergrund oder Echo-Raum der Geschichten fungieren. Da hört man Schellen, Glocken, Steine, ein Backblech, Melodicatöne, Flöten, Gitarren, Posaune und Stimmen.

Datum: 30.06.2019   Uhrzeit: ab 20.00 Uhr

 

Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern

 

Hopfgarten 2
83123 Amerang

+49 (0) 8075 / 91509 0
+49 (0) 8075 / 91509 30
verwaltung@bhm-amerang.de

 


Strickbaum Schule

Und trotzdem standen die Strickdamen wieder vor einer großen Aufgabe. Mit Eifer strickten sie aus vorrätiger Restwolle jede Menge Streifen in tollen Mustern und vielen Farben. Aus dieser Idee, die wohl aus dem Strickkurs für Kinder im vergangenen Herbst abgeleitet werden kann, wurde eine tolle Aktion, mit einem Rahmenprogramm, das sich sehen lassen kann. Das TSV-Stüberl diente als Anlaufstelle für Kaffee, Kuchen und Getränke, aber auch als Informationsquelle, bei der Andreas Bauer, 1. Vorstand des Vereins „Begegnungen mit Menschen e.V.“, und Petra Schefthaler, Patin eines  Schulprojekts in Nepals, Einblicke in das karge Leben der Menschen in Nepal vermittelten. In der Aula der Schule präsentierten die Strickdamen Strick- und Näharbeiten, aus deren Verkauf seit Jahren schon die Unterstützung eines Schulprojekts in Nepal möglich ist. Der Mal- und Basteltisch, im Schatten eines Baumes im Pausenhof, war von den Kindern stets umlagert. Die tolle Unterstützung durch Jakob und Markus Fischberger, die mit Biertischen, Bänken oder Staffeleien sausten, war eine ausgesprochen große Hilfe. Daniela Birken erhielt von den „Soyener Strickdamen“ zur Erinnerung an diese liebenswerte Aktion ein riesengroßes Raupenpaar, das auf die Namen Paul und Pauline hört. Wie könnte es anders sein, eigenhändig gehäkelt und nicht zu übersehen, in knalligen Leuchtfarben. Die Heimat der beiden wird künftig die Bücherei in der Schule sein. An der Stelle ein herzliches Danke schön an alle Strickdamen, die zum Gelingen dieses fröhlichen Nachmittags beigetragen haben.


Hilfe gegen den Borkenkäfer

Das nun geschnürte Maßnahmenpaket setzt folgende Schwerpunkte:

  • Erhöhte Förderung der „insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung“. Die Fördersätze steigen von vier auf fünf Euro pro Festmeter.
  • Neue Fördermöglichkeiten für forstliche Zusammenschlüsse, etwa für die Organisation von gemeinschaftlicher Borkenkäferbekämpfung oder von Informationsveranstaltungen für Waldbesitzer.
  • Zusätzliche Haushaltsmittel zur Einstellung von Fachkräften an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten oder zur Beauftragung von Unternehmern.
  • Personelle Unterstützung zur Anlage von Holzlagerplätzen in Form einer neuen Fachberatungsstelle für Transport und Lagerung an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.
  • Ausbau des Borkenkäfer-Meldewesens der Bayerischen Forstverwaltung durch technische Ausstattung und Software.
  • Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung.

Zudem werden die Waldbesitzer wie bisher durch das Bayerische Waldförderprogramm finanziell unterstützt, etwa bei der Begründung stabiler und klimaangepasster Mischwälder durch Wiederaufforstung.

Weitere Auskünfte zur Förderung erteilen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Aktuelle Infos zur Borkenkäfergefährdung sind im Internet unter www.borkenkaefer.org zu finden.


Strickbaum

Die Vorstellung und Zusage, die doch teils mühsam erarbeiteten Strickstücke darin zu verwenden, spornte die Kinder an. Die Strickdamen kümmern sich um Rahmenprogramm, bieten eine kleine Verköstigung an, zeigen Kindern an einem extra Tisch wie man aus übriger Wolle Kraken bastelt oder einen Strickbaum malt und informieren durch den „Verein Begegnungen mit Menschen e.V.“ anhand von Fotos und Infos über das Schulprojekt in Nepal, das schon seit einigen Jahren unterstützt wird. Dazu laden die Soyener Strickdamen nun alle Kinder, Eltern und Großeltern herzlich ein, damit aus dieser Strickbaum-Aktion ein unbeschwerter, fröhlicher, aber auch informativer Nachmittag wird. Ausdrücklich weisen die Strickdamen darauf hin, dass für die erforderlichen Strickstreifen ausschließlich Wollreste verarbeitet wurden, die sonst keine Verwendung mehr finden. A diesem Nachmittag können nochmals alte Handys oder Sonnenbrillen für Kinder und Erwachsene, jedoch ohne Stärke, abgegeben werden, zur weiteren sinnvollen Verwendung durch den „Verein Begegnungen mit Menschen e.V.“


18. Infotreff

Ohne in irgend einer Weise die Schulmedizin anzutasten, schilderte Andrea Treittinger sehr klar verständlich anhand von Beispielen die schulmedizinische Betrachtungsweise und Behandlungsarten bei Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Grippe, Herz- Kreislauferkrankungen, Krampfadern bis hin zu Beinvenen-thrombose. Natürlich ersetzt ein relativ kurzer Termin, wie hier beim Info-Treff von „Soyen60plus“ kein intensives Beratungsgespräch, dennoch konnte sie ihre alternativen Behandlungsmöglichkeiten deutlich machen. Dazu gehören Blutegeltherapie, Schröpfen, chinesische Phytotherapie, Akupunktur oder orthomolekulare Darmsanierung. „Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“, ein Zitat von Ludwig-Börne, dessen Bedeutung Andrea Treittinger nicht nur in ihrer intensiven Ausbildung kennengelernt hat, sondern auch aus der ihrer eigenen Naturheilpraxis kennt, die sie seit drei Jahren in Soyen, in der Kitzbergstraße 18 a, betreibt. Und schon schließt sich der Kreis zum nächsten Thema des Info-Nachmittags: Fotorückblende 2018. Spaß und gute Laune verbreiteten viele Schnappschüsse, die bei den tollen Ausflügen entstanden sind, gewürzt mit passgenau abgestimmten humorigen Unterzeilen, die ein sehr aktives und unternehmungslustiges „Völkchen“ widerspiegeln. „Gesund und fit bleiben, die Gemeinschaft in der Gruppe auch weiterhin anstreben und die vielen schönen Momente genießen, dann macht es auch in der Zukunft viel Spaß, für Euch viele Unternehmungen vorzubereiten und mit Euch all diese Ziele zu genießen“,

 

…. so Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen, 10.April 2018


Osterausstellung

Es wurde geschaut, bewundert, aber auch zur Zufriedenheit der Aussteller gekauft. Den „Soyener Strickdamen“ ist es wohl wiederum gelungen, eine sympathische und angenehme Atmosphäre zu schaffen, die nicht nur durch ein tolles Angebot überzeugt, sondern auch Zeit lässt und Gelegenheit bietet, um ausgiebig zu ratschen. Das herrliche Frühlingswetter verlockte einige dazu, Kaffee und Kuchen sogar auf der Terrasse zu genießen. Das aufgestellte Banner am Eingang wies auf die sehr intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verein „Begegnungen mit Menschen e.V.“ hin, die es ermöglicht, auf direktem Wege ein Schulprojekt in Nepal zu unterstützen. Auch bei der Osterausstellung fließt der Reinerlös vom Stand der „Strickdamen“ sozialen Zwecken zu. Als besonders nette Geste empfanden die erstaunlich vielen Besucher, dass sie neben den guten Wünschen für ein schönes Osterfest ein gefärbtes Osterei geschenkt bekamen. Es waren die vielen schönen Momente, so viele nette Menschen, lobende und anerkennende Worte, die aus dieser angekündigten „kleinen, aber feinen Ausstellung“ einen erlebnisreichen Tag machten. Dafür möchten sich nicht nur die „Strickdamen“, sondern auch alle Aussteller ganz herzlich bedanken.

 

                                                   Maria Rummel

 


Umleitung B15

Im oben genannten Bereich wird die Fahrbahn auf einer Länge von 3,2 Kilometern herausgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Aufgrund des derzeit sehr schlechteren Fahrbahnzustands im nördlichen Teilbereich wird dieser zudem mit einer Asphaltbinderschicht verstärkt. Um alle Arbeiten möglichst schnell, sicher und nachhaltig abwickeln zu können, ist eine Vollsperrung mit großräumiger Umleitung zwingend erforderlich. Der Kreisverkehr südlich Altdorf ist sind weiterhin auch während der Bauzeit befahrbar. Die Umleitungsstrecke verläuft für die Fahrtrichtung Landshut ab der Einmündung B 15 / RO 40 (südl. Ferchensee) über Soyen (RO 40) und Lengmoos (MÜ 50) nach Ramsau zur B 12. Die von Norden kommenden Verkehrsteilnehmer der B 15 werden nördlich von Haag nach Westen auf die B 12 Richtung Maitenbeth geleitet. An der Kreuzung B 12 / MÜ 43 in Maitenbeth wird der Verkehr mit Fahrtrichtung Süden über die Kreisstraße MÜ 43 Richtung B 304 nach Edling / Wasserburg geführt. An den wesentlichen Knotenpunkten werden zusätzlich zur Umleitungsbe-schilderung LED-Tafeln aufgestellt. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, hat das Staatliche Bauamt Rosenheim die Verkehrsführung mit den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf, der Polizei sowie weiteren gemeindlichen Behörden abgestimmt. Der Auftragswert der Baumaßnahme beläuft sich auf rund 650.000 €. Den Zuschlag für die Durchführung erhielt die Firma Grossmann aus Rosenheim im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung. Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen und Beeinträchtigungen.

gez.

BOR Kreuz


60plus im Landtag

Maximal 50 Personen konnten teilnehmen und mussten wiederum sehr zügig anhand einer Liste mit Geburtstag und Geburtsort gemeldet werden. Wegen der knappen Zeitvorgabe blieb nur die „Telefonwerbung“, um dieses interessante Ziel Vielen zu ermöglichen. Im Nu hatten wir 50 Zusagen + 5 Personen auf der Warteliste. Am 29. März 2019 starteten wir nach einigen zum Teil auch krankheitsbedingten Absagen mit 44 Personen Richtung München in den Bayerischen Landtag. Hausherr ist die Stiftung Maximilian, die auch noch heute den klügsten Köpfen mit 1,0 Abi-Abschluss vorbehalten ist. Derzeit sind es zwei Duzend Hochbegabter, die diese Förderung in Anspruch nehmen. Nach genauer Taschenkontrolle, markiert mit einem gelben Band mit Tagesberechtigung und respektvollem Staunen wurden wir von Frau Obermüller empfangen, die uns zusammen mit einer Gruppe des Wasserburger Kneippvereins durch den Landtag führte. Anhand eines Videofilms wurden wir über die Aufgaben der Abgeordneten informiert, bevor die Hausführung mi der Besichtigung des Plenarsaals begann, danach ging es zum Akademiesaal und zum Lesesaal, dem wichtigsten Arbeitsraum für die Abgeordneten. Wie auf dem Programm angekündigt, bestand auch die Möglichkeit zur Diskussion mit anwesenden politischen Vertretern von den Grünen, der SPD, der FDP und den Freien Wählern. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, einmal dort Platz zu nehmen, wo ernsthaft Politik gemacht wird. Rede und Antwort standen die Abgeordneten ganz spontan zu aktuellen Fragen, wie z.B. Mietsituation, Brexit, Bienensterben oder Landwirtschaft. Als kleines Danke überreichten wir Frau Obermüller ein Exemplar des Buches „Toteisssee“. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, dass Soyen gleich mit einem eigenen Roman aufwartet. Es war ein ausgesprochen interessanter Einblick in eine politische Welt, die in der Regel überwiegend nur kritisiert wird und Respekt gegenüber den Politkern und deren Arbeit mehr und mehr verloren geht. Vielleicht hat diese herzliche Einladung, bei der wir zudem noch in der  Landtags-Gaststätte verköstigt wurden, unser Bild ein bisschen zurechtgerückt. Zurück im Bus trafen wir rasch noch eine demokratische Entscheidung, und zwar beim „Huberwirt“ in Oberndorf noch zu Kaffee und Kuchen einzukehren. Es hat sich gelohnt. Vergnügt und satt, noch beeindruckt durch viele neue Eindrücke, traten wir die Heimreise an.  Danke für Euer großes Interesse an dieser etwas anderen Besichtigung.


Schwein gehabt

Else Artmann, die jahrelang in diesem innovativen Betrieb gearbeitet hatte, erklärte uns überzeugt und ausführlich die einzelnen Bereiche, wie Schweinezucht, Metzgerei, Bäckerei oder Brauerei. Aus hygienischen Gründen konnten wir natürlich „nur“ durch die Fenster beim Wursteln oder bei der Käsezubereitung zuschauen. Die Kunst des Backens allerdings konnten wir testen. So verteilte Peter Rummel, wie bei einer Armenspeisung, „Brot vom Feinsten“ an die mittlerweile schon hungrige Gruppe. Ein eiskalter Wind pfiff um die Ecken, als uns Else Artmann noch einiges über die Biogasanlage mit 60 KW oder den riesigen Getreidespeicher für Futtergetreide und dem Getreide für die Bäckerei erzählte, das über relativ dünne Rohre direkt in die Bäckerei fließt. Am Ende einer absolut interessanten Führung waren alle Finger steif gefroren,  die Nasen rot und der Wunsch, im Hofmarkt nicht nur hochwertige Produkte kaufen zu können, sondern sich auch wieder ein bisschen aufzuwärmen. Wie bei „Soyen60plus“ üblich, traf man sich im Cafe Schwaiger abschließend noch bei Kaffee und Kuchen  zu einem ausgiebigen und gemütlichen Ratsch.


Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sucht die Bäuerin 2019

Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Aufgefordert zur Teilnahme sind Bäuerinnen, die seit mindestens drei Jahren ihr Unternehmen betreiben. Bewertet werden hierbei unter anderem Geschäftsidee, Arbeitsorganisation, Marketingmaßnahmen, wirtschaftlicher Erfolg und die Bedeutung des Unternehmens für den ländlichen Raum. Erstmals werden in diesem Jahr zudem auch Start-up-Unternehmerinnen ausgezeichnet. „Wir wollen engagierte Unternehmerinnen beim Einstieg unterstützen, damit gute Ideen nicht vorschnell in der Schublade verschwinden“, so Kaniber. Start-up-Unternehmerinnen sollen für die Teilnahme eine innovative Idee in einem Businessplan konkretisieren.

Die Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen sind unter www.landwirtschaft.bayern.de/unternehmerin zu finden. Die vollständige Bewerbung sollte bis spätestens 2. Mai 2019 beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingegangen sein.

Die vollständige Bewerbung sollte bis spätestens 2. Mai 2019 beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingegangen sein.


Mädchen gesucht

Die neuen Betreuerinnen und Betreuer bekommen kostenlose Schulungen, eine umfassende Vorbereitung sowie eine Bescheinigung über ihre Tätigkeit. Zudem wird die Mitarbeit mit einer Aufwandsentschädigung belohnt.

Nähere Informationen zu den beiden Maßnahmen sowie den Betreuungsjobs gibt es bei einem gemeinsamen Informationsabend der Kommunalen Jugendarbeit und des Kreisjugendringes am Dienstag, den 09. April 2019 um 18 Uhr im Kreisjugendring Rosenheim, Königstr. 11, 83022 Rosenheim.

Weitere Informationen zum Spielmobil gibt es bei Lenka Kargol von der Kommunalen Jugendarbeit unter 08031 392 2392 oder lenka.kargol@lra-rosenheim.de. Informationen zur Spielstadt Mini Rosenheim bei Jörg Giesler vom Kreisjugendring Rosenheim unter 08031 15990 oder info@kjr-rosenheim.de.


Bürgerpreis 2019

Das ehrenamtliche Engagement in den Rettungsdiensten erfordert nicht nur enorme und langfristige Einsatzbereitschaft, sondern auch große Zuverlässigkeit. Zudem müssen Rettungskräfte leider immer öfter mit zusätzlichen Schwierigkeiten kämpfen – etwa, wenn sie ihrer Arbeit zunehmend im Scheinwerferlicht von Handykameras nachkommen und sich oft auch noch gegen Schaulustige zur Wehr setzen müssen. Gleichzeitig sind die in vielen Bereichen gestiegenen Anforderungen etwa im Beruf für viele Menschen ein Hinderungsgrund, sich dauerhaft in einem klassischen Ehrenamt zu engagieren.

 

Weiterhin ausreichend ehrenamtlichen Nachwuchs und Verstärkung für die Rettungsdienste zu gewinnen, ist daher eine echte Herausforderung, die kreative Ideen erfordert. Dabei gibt es neben einer attraktiven Kinder- und Jugendarbeit auch viele gesellschaftliche Gruppen, die noch stärker als bisher angesprochen werden können: So sind etwa Frauen bislang noch deutlich unterrepräsentiert, für Migrantinnen und Migranten kann ein Ehrenamt im Rettungsdienst eine gute Möglichkeit sein, sich in die Gesellschaft zu integrieren, und auch Seniorinnen und Senioren wollen sich oft noch mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität im Ehrenamt einbringen.

 

Ihr Rettungsdienst hat besondere Ansätze entwickelt, um Menschen aller Generationen und Gesellschaftsgruppen als Nachwuchs für den ehrenamtlichen Einsatz zu gewinnen? In Ihrem Bereich gibt es neue Ideen, damit die ehrenamtliche Arbeit in den Rettungsdiensten auch weiterhin attraktiv bleibt? Diese neuen Ideen werden bereits in ersten Schritten konkret umgesetzt? Dann freut sich der Bayerische Landtag sehr auf Ihre Bewerbung für den diesjährigen Bürgerpreis des Bayerischen Landtags!

 

Ein Beirat unter Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ruft entsprechende ehrenamtliche Projekte und Bündnisse dazu auf, sich bis zum 3. Mai 2019 um den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2019 zu bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert, wobei das Preisgeld auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden kann. Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Maximilianeum am 17. Oktober 2019 ausgezeichnet.

 

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de oder Sie wenden sich an Frau Agnes Schlie, Bayerischer Landtag | Landtagsamt, Maximilianeum, 81627 München, Tel. 089/4126-2722, Fax. 089/4126-1722 oder buergerpreis-bayern2019@bayern.landtag.de.

 

Bericht: Landtagsbüro von MdL Stöttner und MdL Lederer


Ein Soyener im Belaqua

Die Geschichten: Rehlings Kindheits- und Jugend-Erinnerungen, im Dialekt derb-fein gezeichnet, kurz und knapp, genau hingeschaut, einfach und bildstark. Momente voller Tragik, Komik und Humor.Erinnerungen ohne Wehmut, die ihre Kraft aus der Einfachheit von Sprache und Erlebnis schöpfen.

Die Musik: Ein hochsensibles, zeitgenössisches Klanggeflecht – rockig, jazzig, experimentell und in direkter Verbindung zu den Geschichten.

Die Akteure: Peter Holzapfel (Posaune, Gitarren, Backblechkoto, Melodica, Electronics, Stimme).
Erwin Rehling (Geschichten-Erzähler, Schlagzeug, Steinspiel, Marimba, Schellenbaum).

 

mehr über Erwin Rehling: http://www.erwin-rehling.de/ueber-mich/


Energie sparen, Umwelt schützen

Zu den Sprechstunden, in denen es inhaltlich von der Stromerzeugung über Einsparmöglichkeiten bis hin zur Wärmedämmung gehen kann, können sich neben privaten Haushalten auch Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim anmelden. Eine telefonische Voranmeldung im Landratsamt Rosenheim ist unter der Telefonnummer 08031 392 1089 erforderlich.

Ebenfalls am 14. März findet im Landratsamt auch wieder eine kostenlose Beratung zur Elektromobilität statt. Die Termine für dieses Datum sind allerdings alle bereits vergeben. Die nächste Möglichkeit sich zu Fragen rund um das Elektroauto und die Ladeinfrastruktur zu informieren, gibt es wieder am 11. April. Auch hier ist eine telefonische Voranmeldung unter 08031 392 1089 erforderlich.


Theoriekurs für ältere Verkehrsteilnehmer

Der Kurs findet in zwei Terminen, am 16. und 23. März, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr im Sitzungsaal des Wasserburger Rathauses statt. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Eine Teilnahme an beiden Terminen wird genauso wie der Besitz einer Fahrerlaubnis vorausgesetzt.  Eine Anmeldung ist zwingend bis 10. März erforderlich bei Ethel - D. Kafka im BürgerBahnhof - telefonisch unter 08071 5975286 oder per E-Mail an buergerbahnhof@wasserburg.de.

 

 Der Theoriekurs wird von einer geprüften Fahrlehrerin geleitet und ist für alle Teilnehmer/innen kostenlos.


Soyens größter Hühnerstall

Welche Vorteile hat die mobile Hühnerhaltung?

 

- Durch den regelmäßigen Wechsel wird die Grasnarbe kaum gestört. Der Pflanzenbewuchs    kann sich relativ schnell wieder erholen.

 

-  Den Hühnern steht stets hochwertiges Grünfutter zur Verfügung.

 

-  Der Parasitendruck wird minimiert.

 

-  Durch den dauerhaften Bewuchs des Hühnerauslaufes werden die Nährstoffe in den Pflanzen gebunden und nicht in das Grundwasser gespült, wie auf einer kahlen Weide.

 

-  Die Hühner könne durch die mobile Hühnerhaltung ganzjährig an die frische Luft und somit auch den Wechsel der Jahreszeiten miterleben, was zur Stärkung des Immunsystems führt.

 

-  Das Problem der Übernutzung in Stallnähe wird minimiert. Es bleibt selbst in direkter Umgebung des Stalls meistens grün.

 


Durch Aufkleber wird im Ernstfall der Notdienst auf darin befindliche wichtige Unterlagen hingewiesen, die sich in der Notfall-Dose befinden. Sie ist an gut sichtbarer Stelle im Kühlschrank untergebracht. Durch den Austausch von Talenten soll künftig Hilfe angeboten, aber auch genutzt werden können. Eine extra dafür vorbereitete Liste liegt bei den monatlichen Treffen auf und kann entsprechend ergänzt werden. Großes Interesse erweckten bei den Anwesenden natürlich die vielen attraktiven Fahrten, die mit dem „Haxn-Essen“ in Sonnering am 8. März beginnen und mit dem Besuch des Christkindlmarktes in Altötting im Dezember enden. Die verteilten Listen mit Reiseziel, Datum und Abfahrt wurden relativ zügig von den meisten an Ort und Stelle ausgefüllt, die Lieblingsfahrten ausgewählt und zur „weiteren Veranlassung“ an Peter Rummel zurückgegeben. Die rege Beteiligung, spontane Anmeldungen, aber auch konkrete Fragen sind Zeichen dafür, dass „Soyen 60plus“ auf dem richtigen Weg ist, ein aktives und bewegtes Miteinander anzustreben. „Die Klugen und die Weisen, gehen mit Soyen60plus auf Reisen“ – so lautete schon der Slogan im vergangenen Jahr, in dem 258 Personen an Ausflügen teilgenommen haben und insgesamt immerhin 1.609 km zurückgelegt wurden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die ganz tollen Ziele, für die ein bequemer Reisebus eingesetzt wird. Anmeldungen sind noch jederzeit möglich für die Fahrt am 3.Juli zum H.-P. Porsche-„Traumwerk“ in Anger, zum 2-Tages-Ausflug am 3./4.September ins Ammergauer Oberland mit Besuch von Kloster Benediktbeuern, Oberammergau und Glentleiten, aber auch zum Christkindlmarkt und Besuch des Jerusalem Panoramas am 4. Dezember in Altötting. Nicht nur Reisegutscheine, bei Peter Rummel erhältlich, sondern auch komplette Fahrten eignen sich bestens dazu, um jemandem zu einem besonderen Anlass eine Freude zu machen. Bei Fragen bitte einfach anrufen! Zur Beachtung: Abfahrt und Sammelpunkt ist ab sofort immer auf dem Parkplatz an der Schule. Zur Durchführung der Ausflüge ist es wichtig, dass genügend Fahrer mit eigenem PKW zur Verfügung stehen. Meldungen sind immer erwünscht.

 

Peter Rummel, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Soyen, Tel. 08071/ 922 54 14 –                                              

  „Was wir zusammen führen, werden wir zusammenführen“ -


Energieberatung und Beratung zu Elektromobilität am 14. Februar

Zu den Sprechstunden, in denen es inhaltlich von der Stromerzeugung über Einsparmöglichkeiten bis hin zur Wärmedämmung gehen kann, können sich neben privaten Haushalten auch Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim anmelden.

Parallel dazu wird es am 14. Februar erstmals auch eine Beratung zum Thema Elektromobilität geben. Bei der einstündigen Beratung werden grundsätzliche Fragen individuell geklärt: Macht ein Elektroauto für mich Sinn? Wie und wo kann ich es laden? Kann ich die Solaranlage auf dem Dach dafür nutzen? Auch hier sind Privatpersonen und Unternehmen angesprochen. 

Beide Beratungsangebote finden monatlich statt und sind kostenlos. Eine telefonische Voranmeldung im Landratsamt Rosenheim ist unter der Telefonnummer 08031 392 1089 erforderlich.


Werde Journalist, Fotograf, Mediendesigner

Parallel dazu werden die jungen Medienmacher geschult: Wie führe ich ein Interview? Was macht einen guten Text aus? Wie schneide ich ein Video? Was macht ein starkes Foto aus? Wie erreiche ich viele Klicks? „In erster Linie gilt bei uns: Learning by doing! Jeder bringt sich damit ein, wozu er oder sie Lust hat. Aber wir schauen uns auch an, was die Profis so machen“, sagt Blume. Am 15. Februar fährt eine Gruppe zum Bayerischen Fernsehen nach München und ist im Studio bei einer Live-Sendung dabei. Für diese Fahrt gibt es noch freie Plätze! Interessierte junge Menschen mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim können sich per E-Mail melden anne.blume@lra-rosenheim.de

Aktuell arbeiten etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem gesamten Landkreis Rosenheim an dem neuen Medienformat. „Wer zwischen 14 und 27 Jahren alt ist, darf dabei sein. Vor allem im Chiemgau und in der Region Wasserburg suchen wir noch Mit-Macher“, sagt Blume.

Die Idee zu dem Medienprojekt entstand, weil junge Menschen immer wieder beklagten, keine Informationen aus ihrer Heimatgemeinde zu erhalten. Mit dem Medienprojekt „aROund“ haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun die Möglichkeit Ereignisse in ihren Heimatgemeinden in Nachrichten, Bildern, Filmen und Geschichten selbst zu präsentieren.

Mit Alltagtätigkeiten zur Schulreife

„Das ist wichtig, um später die Federtasche zu öffnen und zu schließen und den Ranzen ordentlich zu packen.“ Das und viele andere Haushaltstätigkeiten brächten viel mehr als einmal die Woche Ergotherapie. Schulwichtige Reifeprozesse beginnen nach Auffassung Wagners nicht erst in der Vorschule, sondern bereits im Krabbelalter. Von den vier Säulen für Schulreife spiele zudem die intellektuelle Begabung eine untergeordnete Rolle: „Ein Kind ist immer ehrgeizig, es will immer alles können. Das ist der Motor für alles“, erläuterte die Münchener Familientherapeutin. Viel wichtiger seien soziale und emotionale Fähigkeiten: mit fremden Kindern umgehen und fremde Lehrer ansprechen können. Altersgerechtes Einbinden in den Alltag betreffe auch das Einkaufen: „Nehmen Sie Ihre Kinder mit zum Einkaufen, lassen Sie sie selbst einen Einkaufszettel malen und dann sagen Sie ihm: ‘Wir treffen uns an der Kasse.‘ Und wenn das klappt: ‘Wir treffen uns hinter der Kasse‘“, riet Wagner den Eltern mit Kindern im letzten Kindergartenjahr.


Reisenjahresprogramm  60plus 2019

Die Möglichkeit, das komplette Jahresprogramm kennenzulernen, besteht in der Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 13. Februar, ab 14 Uhr im Rathaus in Soyen. Vorab möchte ich jedoch schon zwei ganz besondere Highlights vorstellen, für deren Fahrt wir einen Reisebus einsetzen: H-P. Porsche „Traumwerk“ in Anger am Mittwoch, den 3. Juli., mit Einkehr im Gasthof Johannishögl“, sowie der 2-Tagesausflug ins Ammergauer Oberland, u.a. mit Besichtigung „Glentleiten“ am Di/Mi 3./4.September. Nun hoffe ich auf großes Interesse und rege Beteiligung. Ausdrücklich möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass sich jeder an unseren Fahrten, Veranstaltungen und Wanderungen beteiligen und sich bei Interesse auch jederzeit bei mir für nähere Informationen melden kann:  
Tel. 0 80 71/ 9 22 54 14  -  E-Mail: rummelpeter1@t-online.de.

Damit ich entsprechend planen kann, bitte ich um baldige Anmeldungen.


Rettet die Bienen

Ziel ist es, in Bayern das wirksamste Naturschutzgesetz Deutschlands zu erreichen. Ein Biotopnetzverbund soll die „Verinselung“ von einzelnen geschützten Gebieten beenden. Das Ausbringen von Pestiziden soll stark eingedämmt werden, um nicht nur den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen zu verschaffen. An den Gewässern sollen Uferrandstreifen verpflichtend geschützt werden und in der landwirtschaftlichen Ausbildung sollen die Gründe des dramatischen Artenschwunds zum Lehrinhalt
gemacht werden. Auch für den Ausbau der biologischen
Landwirtschaft soll es gesetzlich festgelegt Ziele geben- bis 2025 20 Prozent und bis 2030 30 Prozent! Öffentliche Flächen müssen demnach 2020 auf biologische Bewirtschaftung umgestellt
werden und 10  Prozent der bayrischen Flächen sollen Blühflächen werden.
Großen Wert legen die Initiatoren darauf, „dass es sich nicht um eine Initiative gegen die Landwirtschaft handelt“. Die bäuerlich arbeitenden Familienbetriebe seien vielmehr die Leidtragenden einer verfehlten Agrarpolitik, die sie in ein System des „Wachsen oder Weichen“ drängt und zu einem gigantischen Höfesterben geführt habe.
Erfolg hat das Volksbegehren jedoch nur, wenn sich während der 14-tägigen Eintragungszeit mindestens 10% der Wahlberechtigten, also 1 Million Menschen, unter Vorlage des
Personalausweises in die Unterschriftenlisten eintragen, die im Rathaus ausliegen. Wird die Hürde übersprungen, kommt es zum Volksentscheid!
Eintragungsberechtigt sind alle Bürger, die auch zu Landtagswahlen wahlberechtigt sind. Wer sich nicht in seinem Wohnsitz-Rathaus, sondern in einem anderen Rathaus Bayerns


Neues aus dem Gemeinderat

Zur Ausweisung eines neuen Baugebietes sind naturschutzrechtliche Maßnahmen u.a. in Form von Ausgleichsflächen notwendig. Die Erhebung der entsprechenden Beiträge für diese Ausgleichsmaßnahmen bedarf einer Satzung nach §§ 135a bis 135c BauGB über die Kosten des naturschutzrechtlichen Ausgleichs, die der Rat einstimmig verabschiedete.
Die letzten Details zur geplanten Richtlinien für die Vergabe von Wohnbaugrundstücken in der Gemeinde Soyen sind besprochen, die Verwaltung hat nun den Auftrag alle Vorgaben in ein entsprechendes Papier einzuarbeiten und bekannt zugegeben.
Finanzielle Unterstützung in Höhe von 500,00 EUR gewährte der Gemeinderat der Stadtkapelle Wasserburg a. Inn für die musikalische Jugendarbeit, von der auch die jungen Soyener Bürger/innen profitieren. Auch einen Kostenzuschuss für die Hilfsgütertransporte nach Osteuropa stand für die Räte außer Frage. Einen Betrag in Höhe von 750,00 EUR betrachten sie angesichts des herausragenden Engagements Ingrid Freundls für diese Aktionen als angemessen.
Konzept, Förderanträge und –zusagen, Angebote und Vergaben, diese Arbeitsschritte zur Verwirklichung des sogenannten Digitalen Klassenzimmers sind nun mit der finalen Befürwortung für die Neuanschaffung von Schulmöbeln für die Lehrerinnen abgearbeitet. Jedes Klassenzimmer erhält nun einen Beamer, die entsprechende Leinwand, eine Dokumentenkamera bzw. Notebook sowie neue Lehrerschreibtische und –stühle, die bisherigen Möbel stammen noch aus den 70-ziger Jahren.


Auch in Soyen bleiben die Einwohnerzahlen nicht stehen

Dieses Wachstum soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Laut der Bevölkerungsvorausrechnung des Bayerischen Landesamtes für Statistik sollen bis zum Jahr 2037 rund 276.300 Menschen im Landkreis Rosenheim ihre Heimat finden. Das ist eine Steigerung um 6,5 Prozent. Wenn man den Wert auf die Gemeinde Soyen umrechnet, dürften in Soyen in 20 Jahren um ca. 200 Bewohner mehr leben. Dabei wäre die dreitausend Einwohnermarke Soyens weit übersprungen.

Laut einer Studie der Prognos AG aus dem Jahr 2018 liegt der Landkreis auf Platz 29 unter 401 Landkreisen und Städten, wenn es darum geht, wo es sich in Deutschland am besten lebt. Untersucht wurden dabei die Bereiche Arbeit und Wohnen, Freizeit und Natur sowie Gesundheit und Sicherheit.   

Die aktuellen Einwohnerzahlen zum 30. Juni 2018 auf Gemeindeebene sind auf der Internetseite des Landkreises Rosenheim unter www.landkreis-rosenheim.de im „Bürgerportal“ unter „Bürgerservice“ zu finden.