Wie stark weht der Wind

Die Auflösung des neuen Bayerischen Windatlas ist mit 10 m x 10 m deutlich höher als beim Vorgänger. „Der Ausbau der Windenergie in Bayern ist wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Energiewende und unverzichtbar zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele. Das neue Tool bietet zahlreiche Verbesserungen und erleichtert damit die Planung von neuen Windenergieanlagen“, erklärt Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger. Der neue Windatlas ist in Form von interaktiven Karten im Energie-Atlas Bayern (www.energie-atlas.bayern.de) sowie als Broschüre mit vielen zusätzlichen Informationen zu den Windgrößen und der Einordnung der Ergebnisse kostenlos abrufbar Publikationen: Wirtschaftsministerium Bayern. Das Tool dient Kommunen und regionalen Planungsverbänden, Bürgerinnen und Bürgern, Energieversorgungsunternehmen sowie Investoren und anderen Interessierten als Planungshilfe. Alle Windgrößen sind für ganz Bayern in den Höhenschnitten 100 m, 120 m, 160 m, 180 m und 200 m Höhe über Grund verfügbar, die Windgeschwindigkeit zusätzlich auch für 10 m.

 


Online in die Bücherei

Nach einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen Bürgerforum, Freie Wähler, ÖDP und die Grünen (wir berichteten) steht es nun fest: Die Bücherei hat ab kommendem Monat Samstagvormittag geöffnet, dafür aber mittwochs bereits ab 14 Uhr zu.

 

Nachdem unterschiedliche Modelle für ein Online-Ausleihverfahren seitens der Verwaltung überprüft wurden, legte sich der Ausschuss hier ebenfalls fest. Gemeinsam mit dem Verbund LeoSüd sollen über 35.000 E-Books, außerdem Zeitschriften, Filme, Audios und E-Learning für die Besitzer eines Wasserburger Bibliotheksausweises zugänglich gemacht werden. „Die Kosten halten sich in Grenzen und auch der Personalaufwand ist überschaubar“, so der Rathaus-Chef. Etwa 3.000 Euro im Jahr bedeutet das für die Stadt, einmalig werden zum Ersteinstieg etwa 5.000 Euro fällig. Vier Wochenstunden mehr Aufwand bedeutet es für das Bibliotheks-Personal zur Kundebetreuung.

 

Gerade dass mit der „Onleihe“ auch E-Learning möglich ist, hat für Stefanie König (Grüne) einen „extremen Mehrwert“. Für sie ist der Schritt zukunftsweisend, „ganz ohne geht es nicht mehr“. Auch erwartet sie, dass dadurch wieder mehr Bürger die Bibliothek und ihre Angebote nutzen. „Damit spielen wir in der Oberliga“, drückte es Josef Baumann (Freie Wähler Reitmehring) „in Fußballsprache“ aus.

 

Der Beschluss fiel einstimmig aus. Die Öffnungszeiten der Bibliothek werden ab 1. November auf den Samstagvormittag, von 10 bis 13 Uhr, erweitert. Außerdem wird die Online-Ausleihe beim Anbieter Leo-Süd gebucht, um Bücher und andere Medien auch online zugänglich zu machen.

 


Erste Hilfe am Kind

Beschreibung der Kurskategorie

 

Diese Kurskategorie ist angelehnt an den in Präsenz stattfindenden Rotkreuzkurs "Erste Hilfe am Kind” und richtet sich an Eltern mit Babys in den ersten Lebensjahren. Aber auch Großeltern, Erzieher und alle, die mit Kindern zu tun haben und ein Grundverständnis der Ersten Hilfe am Kind erlangen möchten, sind herzlich eingeladen am Kurs teilzunehmen. 

 

In diesem virtuellen Kurs geben wir einen grundlegenden Einblick in die Sofortmaßnahmen bei Kleinkindern. Es werden Gefahrenquellen aufgezeigt, über die Versorgung bedrohlicher Blutungen bei Kindern sowie über lebensrettende Sofortmaßnahmen, die bei Atemstörungen und Störungen des Herz-Kreislaufsystems zu treffen sind, informiert. Damit Unfälle gar nicht erst passieren, werden im Kurs außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt und vorbeugende Maßnahmen nahegebracht. 

 

Der Kurs ist inhaltlich nicht so umfassend wie der Tageskurs “Erste Hilfe am Kind”, vermittelt jedoch die wichtigsten Informationen für Eltern

 

Ziel des Angebotes

 

Jungen Eltern, die entweder nicht die Möglichkeit haben an einem Erste-Hilfe-Präsenzkurs teilzunehmen oder ortsunabhängige Angebote bevorzugen, eine sachkundige Beratung sowie einen Raum für Fragen und Austausch zu ermöglichen.

 

Dieser Kurs wird nicht von der Berufsgenossenschaft anerkannt. Hierfür ist ein Präsenzkurs notwendig. Den passenden Kurs in Ihrer Region finden Sie unter dem folgenden Link: www.drk.de/hilfe-in-deutschland/kurse-im-ueberblick.


Zum Erntedankfest

Die Verluste sind durch extreme Witterungsverhältnisse mit Starkregen, aber auch Trocken- und Kälteperioden bedingt. So wird nach den vorläufigen Ergebnissen der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ beim Getreide voraussichtlich eine unterdurchschnittliche Ernte von 6,2 Millionen Tonnen eingefahren. Auch bei Kartoffeln und Äpfeln sind mit 1,6 Millionen Tonnen bzw. 29 200 Tonnen vergleichsweise geringe Erntemengen erwartbar.

 

Fürth. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, beläuft sich nach den derzeit noch vorläufigen Ergebnissen der diesjährigen „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ die Getreideernte (ohne Körnermais) auf 6,2 Millionen Tonnen. Davon entfallen 3,8 Millionen Tonnen auf Brotgetreide (Weizen und Roggen). Mit einem Anteil von rund 95 Prozent der Brotgetreideernte ist der Weizen eindeutig dominierend. Die Erntemenge fällt beim Brotgetreide niedriger als im Vorjahr (4,1 Millionen Tonnen) aus, dennoch können pro Kopf der in Bayern lebenden Bevölkerung voraussichtlich rund 289 kg Brotgetreide eingebracht werden. Bei Weizen konnten Erträge von 71,1 Dezitonnen je Hektar eingefahren werden. Das sind 12,6 Prozent weniger als im Vorjahr und 6,3 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020.

 

Beim Kartoffelanbau ist Bayern nach Niedersachsen das zweitwichtigste Anbauland in Deutschland. 2021 haben Bayerns Landwirte ersten Schätzungen zu Folge 1,6 Millionen Tonnen Kartoffeln gerodet, 14,0 Prozent weniger als im Vorjahr und 3,0 Prozent weniger als im Durchschnittswert der Jahre 2015 bis 2020. Rein rechnerisch könnte somit die bayerische Bevölkerung mit pro Kopf rund 125 kg heimischen Kartoffeln versorgt werden.

 

Der Verzehr von Obst ist unverzichtbar für eine gesunde Ernährung. Die diesjährige Apfelernte wird sich nach den Angaben der Ernteberichterstatter voraussichtlich auf etwa 29 200 Tonnen belaufen. Dies sind 20,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei Birnen wird eine Ernte von etwa 5 300 Tonnen erwartet. Das ist ein Minus von rund 13,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. Pro Kopf der Bevölkerung Bayerns stehen somit durchschnittlich rund 2,2 kg Äpfel und rund 403 g Birnen aus heimischem Anbau zur Verfügung.