Alles über Corona aus dem Raum Rosenheim

Der Covid-19-Lagebericht 7.4.2020

Aktuelle Empfehlungen:
Aufgrund der hohen Infektionsrate in Stadt und Landkreis Rosenheim empfiehlt das Gesundheitsamt Rosenheim weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Bitte denken Sie auch daran, z.B. bei Einkäufen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Weitere Empfehlungen finden Sie im Merkblatt „Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnstörungen aber auch mit Durchfall sollen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Fallzahlenentwicklung:
Am 6.4.2020 wurden dem Gesundheitsamt 66 neue Fälle gemeldet, so dass bisher insgesamt 1535 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten sind. Mittlerweile wurde bei mindestens 136 Personen eine Genesung dokumentiert. 40 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben. Von den Verstorbenen waren 5 Personen unter 60 Jahren. Mehr als die Hälfte waren über 81 Jahre alt. 234 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 39 Patienten auf einer Intensivstation. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wurde bereits aufgestockt.

Bei der Darstellung der Verdoppelungszeit für die Fallzahlen im Landkreis Rosenheim kann beobachtet werden, dass die Verdoppelungszeit seit dem 26.03.2020 stetig zunimmt. „Dies ist ein positives Zeichen, dass der Zenit der Pandemie in Stadt und Landkreis Rosenheim bald überschritten sein könnte. Wir hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt.“, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim.

Der Covid-19-Lagebericht 31.3.2020

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 30.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Reißfeste Müllsäcke notwendig

Viruskontaminierte Abfälle eigens verpacken

Abfälle aus privaten Haushalten, die möglicherweise mit dem neuartigen Corona-Virus kontaminiert sind, sollen in stabilen und reißfesten Müllsäcken verpackt und erst dann in die Restmülltonne gegeben werden. Das Sachgebiet Kreislaufwirtschaft im Rosenheimer Landratsamt sieht dies als notwendig an, um eine Gefährdung beispielsweise der Müllwerker auszuschließen.

Dazu können Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz und Hygieneartikel gehören, aber auch sonst verwertbare Abfälle wie Joghurtbecher, aus denen gegessen wurde. Allgemein gilt, COVID-19-Verdachtsfälle und leicht erkrankte COVID-19-Patienten sollen ihren Abfall im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen.

Keine Änderungen...

...bei Restmüll- und Papiertonnen

Ganz grundsätzlich gibt es bei der Abfuhr der Restmüll- und Papiertonnen durch die Landkreismüllabfuhr zum jetzigen Zeitpunkt keine Änderungen. Die Termine für die Leerungen finden wie geplant statt.

Des Weiteren stehen für die getrennte Entsorgung der Abfälle auch weiterhin die Wertstoffinseln sowie die Wertstoffhöfe im Landkreis Rosenheim zur Verfügung. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) empfiehlt, Wertstoffhöfe - unter strikter Beachtung von Hygieneaspekten - für die Gegenstände des regelmäßig anfallenden "täglichen Entsorgungsbedarfs" geöffnet zu halten. Die Entscheidung hierüber obliegt jedoch der jeweiligen Gemeinde. Die aktuellen Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe sind im Internet unter https://www.abfall.landkreis-rosenheim.de/index.php/entsorgung nachzulesen. Dort werden auch aktuelle Änderungen oder Schließungen eingepflegt, sobald die Gemeinden darüber informieren.

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Die ganze Broschüre lesen

Mittag 12.25 Uhr Pressekonferenz

30.3.2020

Die bayerische Staatsregierung zieht - zwei Wochen nach der Verkündung des Katastrophenfalls in Bayern - in ihrer Pressekonferenz eine Zwischenbilanz, wie die Beschränkungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen die Corona-Pandemie wirken. Dabei soll es auch um die Ausgangsbeschränkungen gehen, die seit über einer Woche im Freistaat gelten.

BR Fernseh 12.25 Uhr

BR 24 Livestream 12.25 Uhr

Live-Stream auf Soyenapp 12.30 Uhr

 

MP Markus Söder über weiteres Vorgehen der Staatsregierung

Zum Nachhören

Ein leichter Rückgang ist zu beobachten

30.3.2020

Das Landratsamt Rosenheim gab die neue, offizielle Zahl an registrierten Corona-Fällen mit 887 bekannt. Nur 14 Fälle mehr als am Samstag. Ein leichter Rückgang der Fälle pro Tag ist zu beobachten, die steile Kurve flacht etwas ab. Von 151 bislang als Negativ-Höhepunkt  seien 21 Personen wieder genesen. Vielleicht eine der positivsten Nachrichten seit Langem. Bisher sind sieben Personen aus dem Landkreis Rosenheim an Corona gestorben. 34 Patienten werden aktuell auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt, drei mehr als am Samstag.

 

 

 


Covid 19 Lagebericht 3.4.2020

Aktuelle Empfehlungen:

Aufgrund der hohen Infektionsrate in Stadt und Landkreis Rosenheim empfiehlt das Gesundheitsamt Rosenheim weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Bitte denken Sie auch daran, z.B. bei Einkäufen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Weitere Empfehlungen finden Sie im Merkblatt „Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnstörungen aber auch mit Durchfall sollen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

 

Fallzahlenentwicklung:

Am 2.4.2020 wurden dem Gesundheitsamt 131 neue Fälle gemeldet, so dass bisher insgesamt 1301 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sind 33 Personen an der Erkrankung gestorben. Von den Verstorbenen waren 4 Personen unter 60 Jahren, bei 25 Personen waren chronische Grunderkrankungen bekannt, bei 4 lagen diese nicht vor und bei den restlichen Verstorbenen gibt es hierzu bislang keine Angaben. Das Durchschnittsalter der Todesfälle liegt im Moment bei 77 Jahren. 229 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 35 Patienten auf einer Intensivstation. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wurde bereits aufgestockt.

 

Nun doch: RKI für das tragen von Mundschutz

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert.

 

Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

 

Nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerke das auch, hieß es. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben. Regeln zum Husten- und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken weiterhin eingehalten werden. Außerdem gebe es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine selbstgenähte Maske einen selbst vor einer Ansteckung schützt.

 

Das RKI bezieht sich in seiner neuen Einschätzung auf sogenannten Mund-Nasen-Schutz und auf Behelfsmasken aus Stoff. Ein Überblick über die verschiedenen Schutzmasken

 


Rosenheim droht keine Triage

Coronavirus: Jetzt 1033 Covid- Fälle im Lkr. RO

1.4.2020

In ganz Deutschland sind nur 4 Landkreise noch stärker vom Coronavirus betroffen als der Landkreis Rosenheim. Die Geschäftsführung der Romedklinik beruhigt jedoch: Rosenheim droht keine Triage. In Mühldorf öffnet heute zudem eine neue Schwerpunktpraxis für Atemwegserkrankungen.

 

Dass es irgendwann soweit kommen wird, dass Ärzte entscheiden müssen, welcher Patient beatmet werden kann und welcher nicht (Triage), davon geht die Romed-Geschäftsführung nicht aus. "Da sind wir extrem zuversichtlich. Wir müssen uns derzeit mit solchen Szenarien nicht beschäftigen", ist die Aussage. Selbst wenn die Zahl der Beatmungsplätze in der Region irgendwann knapp werden sollte, bestehe immer noch die Möglichkeit, Patienten in andere Kliniken in Deutschland zu verlegen.

 

Die Zahlen: 1033 Erkrankte, von denen 57 wieder genesen sind. 17 Menschen sind verstorben

 

Helden gesucht

24.3.2020

Der Kampf gegen das Virus fordert uns alle – unsere Pflegekräfte und Ärzte brauchen jetzt Ihre Unterstützung. Haben Sie Erfahrung oder eine Ausbildung in der Pflege oder als medizinische Assistenz? Studieren Sie Medizin oder haben Sie ein Praktikum in der Alten- oder Krankenpflege (z.B. freiwilliges soziales Jahr) absolviert? Dann melden Sie sich bei uns! Sie erhalten einen auf bis zu 3 Monate befristeten Arbeitsvertrag und wir bezahlen Sie entsprechend Ihrer Erfahrung/ Qualifikation im Rahmen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes.

 

Wir zählen auf Sie – Danke!

 

Bitte kontaktieren Sie unsere Pflegedirektorin
Frau Judith Hantl-Merget
Tel +49 (0) 80 31 – 365 38 01
pflegedirektion@ro-med.de

 

COVID-19-Lagebericht Lkr. RO am 31.3.2020

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19 widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 30.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

 

Aktuelle Empfehlungen:

Aufgrund der hohen Infektionsrate in Stadt und Landkreis Rosenheim empfiehlt das Gesundheitsamt Rosenheim weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Bitte denken Sie auch daran, z.B. bei Einkäufen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Weitere Empfehlungen finden Sie im angefügten Merkblatt „Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnstörungen sollen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

 

Fallzahlenentwicklung:

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 923 Fälle von COVID-19 gemeldet. 41 Personen sind wieder genesen. Bisher sind elf Personen an der Erkrankung gestorben. Im Moment werden 35 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wird weiter aufgestockt.

 

Kontaktpersonen:

Das Landratsamt Rosenheim stellt umfassende Ermittlungen an, um die Kontaktpersonen der Erkrankungsfälle darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich angesteckt haben können und in der Folge ein Erkrankungsrisiko besteht. Sie befinden sich zu überwiegendem Teil in 14-tägiger häuslicher Quarantäne.

Durch die am 25.03.2020 in Kraft getretene Allgemeinverfügung im Landkreis Rosenheim und am 27.03.2020 in Kraft getretene Allgemeinverfügung in der Stadt Rosenheim wird für alle engen Kontaktpersonen der Kategorie I von bestätigten Erkrankungsfällen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine mündliche oder schriftliche Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörde ist dadurch nicht mehr notwendig. Näheres finden Sie in der Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim vom 24.03.2020 mit dem Titel „Personen mit höherem Infektionsrisiko müssen in Quarantäne“.

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html


COVID-19-Lagebericht Lkr. RO

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 28.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 873 Fälle von COVID-19 gemeldet. Es werden seit zwei Tagen etwas weniger Fälle pro Tag gemeldet. Um einen Trend abzulesen, ist es allerdings derzeit noch zu früh. Bisher sind sieben Personen an der Erkrankung gestorben. Im Moment werden 31 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wird aufgestockt. Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.
Es sollten insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnsstörungen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Fallzahlenentwicklung:

Nochmaliger Aufruf

Dringend Pflegepersonal gesucht

Für den Dienst in den RoMed-Kliniken bzw. in Pflege- und Altenheimen suchen Stadt und Landkreis Rosenheim kurzfristig und dringend Pflegepersonal. Auch Lösungen in Teilzeit sind möglich. Ein Teil der Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen kann auch in infektiösen Bereichen eingesetzt werden. Die Bereitstellung von Schutzkleidung ist hier sichergestellt. Interessierte Frauen und Männer melden sich per E-Mail unter pflegehilfe@kfv-rosenheim.de. Wichtige Angaben wären die persönlichen beruflichen Voraussetzungen sowie ab wann sie zur Verfügung stehen.

Die RoMed-Kliniken suchen Unterstützung für ihre Pflegekräfte und Ärzte. Melden können sich hier Personen, die Erfahrung oder eine Ausbildung in der Pflege oder als medizinische Assistenz haben oder Medizin studieren oder ein Praktikum in der Alten- oder Krankenpflege (z.B. freiwilliges soziales Jahr) absolviert haben. Die RoMed Kliniken bieten einen auf bis zu drei Monate befristeten Arbeitsvertrag und eine Bezahlung entsprechend der Erfahrung bzw. Qualifikation im Rahmen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Interessierte melden sich hier per E-Mail unter pflegedirektion@ro-med.de.


Coronavirus Fallzahlenentwicklung und Altersstruktur

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 25.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 588 Fälle von COVID-19 gemeldet. Bisher sind zwei Personen aus dem Landkreis Rosenheim an der Erkrankung gestorben. Auch in den nächsten Tagen ist mit einem Anstieg der Fallzahlen zu rechnen, da COVID-19-Infizierte erst verzögert symptomatisch werden. Derzeit werden 15 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen und mindestens 30 COVID-19-Patienten auf allgemeinen Krankenhausstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.

Mehr als 400

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim sind (Stand 24.03.20, 24 Uhr) 437 Personen positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden.

Ressourcen der Labore schonen - Und zu Hause bleiben

Tests nicht für alle - nur mit Symtome

Das Robert-Koch-Institut bitte heute noch einmal eindringlich darum,, dass grundsätzlich nur Menschen mit Symptomen getestet werden sollen. Das schone die Ressourcen der Labore. Wer nur leichte Zeichen einer Krankheit habe, solle einfach zu Hause bleiben.

 

Unbedingt sollen sich alle auch weiterhin an die Ausgangsbeschränkungen halten: Man sei erst am Anfang – die Zahl der Todesfälle werde weiter steigen, heißt es heute vom Institut. Es sei völlig offen, wie sich alles in Deutschland entwickle.

 

In ganz Bayern sind 7.289 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, heißt es heute offiziell – also etwa 1000 Infizierte in Bayern mehr als gestern gemeldet. Es gebe 41 Todesfälle – zehn mehr als gestern. Bis Ende nächster Woche rechne man weiterhin mit stark steigenden Fall-Zahlen.

 

Die Zahl der tatsächlich Infizierten liegt um ein Mehrfaches höher -keine Tests, keine Registrierung, aber Überträger.

 

Zum Nachhören

TV Ansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel

19.3.2020

Bundeskanzlerin Merkel hat in einer Fernsehansprache an die Disziplin der Bevölkerung appelliert. Es komme in der Corona-Krise auf jeden Einzelnen an, sagte sie. Den Unternehmen sicherte sie Unterstützung zu.Kanzlerin Angela Merkel hat die Corona-Krise als größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet. "Es ist ernst", sagte Merkel in einer Fernsehansprache laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript. "Nehmen Sie es auch ernst."


Coronavirus Fallzahlenentwicklung 23.3.20

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 23.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 306 Fälle von COVID-19 gemeldet. Bisher ist eine Person aus dem Landkreis Rosenheim an der Erkrankung gestorben. In vielen Fällen lassen sich die neuen Erkrankten nicht mehr auf eine bekannte Ansteckungsquelle zurückführen. Am 22. und 23.03.2020 stieg die Zahl der neuen Erkrankungsfälle pro Tag nicht mehr so stark an wie zuvor.

Mehr als 300

Im Zuständigkeitsgebiet des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim sind (Stand 23.03.20, 24 Uhr) 306 Personen positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden.

Positivliste

Welche Geschäfte sollen weiterhin öffnen dürfen (Stand 18.3.2020)

18.3.2020

Bei der folgenden Positivliste ist berücksichtigt, dass gemäß den Empfehlungen des Kabinettsausschusses der Bundesregierung zur Corona-Epidemie an die Bundesländer insbesondere „Dienstleister und Handwerker“ generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können sollen. In der nachfolgenden Positivliste wird nur auf bekanntgewordene Zweifelsfälle eingegangen. Sie dient nur als ergänzende Auslegungshilfe für die Allgemeinverfügung.

Coronavirus Fallzahlenentwicklung

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 22.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 279 Fälle von COVID-19 gemeldet. Bisher ist eine Person aus dem Landkreis Rosenheim an der Erkrankung gestorben. Es handelt sich zunehmend um Einzelerkrankungen, die nicht mehr einem Krankheitsausbruch mit gemeinsamer Quelle zugeordnet werden können. Diese neuen Fälle wurden durch Abstriche von mehreren Arztpraxen in der Region bei ihren Patienten diagnostiziert. In vielen Fällen lassen sich die neuen Erkrankten nicht mehr auf eine bekannte Ansteckungsquelle zurückführen. Aufgrund der Menge von Erkrankungsfällen, der Vielzahl der engen Kontaktpersonen und der Kürze der Inkubationszeit können die Infektionsquellen nicht mehr in jedem Fall zuverlässig und zeitnah unterbrochen werden. Das Gesundheitsamt Rosenheim beobachtet und analysiert die Lage weiterhin sehr genau.

Fallzahlenentwicklung:

Landkreisbürger informieren sich am Bürgertelefon

Die häufigsten Fragen

17.3.2020

 

Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es, nach dem Infektionsschutzgesetz die Erkrankten zu erfassen und die Kontaktpersonen zu ermitteln.  Wir grenzen die Ausbreitung ein mit der Containment-Strategie des Robert Koch-Instituts. Die engen Kontaktpersonen kommen auf Anordnung des Gesundheitsamtes zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne und werden beobachtet. Das Gesundheitsamt ist für die bestätigten Fälle und enge Kontaktpersonen zuständig.

 

Im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt es ein Bürgertelefon. Dieses ist unter der Nummer: 08031 392 5555 erreichbar. Die Hotline zum neuartigen Coronavirus ist besetzt: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr.


Pressemitteilung Gesundheitsamt

Unbedingt: soziale Kontakte minimieren

Seit gestern Nachmittag sind 14 neue Erkrankungen an dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten. Die Gesamtzahl liegt damit (Stand: 10 Uhr) bei 91 bestätigten Fällen. Es handelt sich dabei zunehmend um Einzelerkrankungen, die nicht einem Krankheitsausbruch mit gemeinsamer Quelle zugeordnet werden können. Diese neuen Fälle wurden durch Abstriche von mehreren Arztpraxen in der Region bei ihren Patienten diagnostiziert. In vielen Fällen lassen sich die neuen Erkrankten nicht mehr auf eine bekannte Ansteckungsquelle zurückführen. Aufgrund der Menge von Erkrankungsfällen, der Vielzahl der engen Kontaktpersonen und der Kürze der Inkubationszeit können die Infektionsquellen nicht mehr in jedem Fall zuverlässig und zeitnah unterbrochen werden.

Wir weisen darauf hin, das es sich hier um die persönlichen Aussagen und Angaben von Frau Treittinger handelt und nicht um die Meinung der Soyenapp

Die Naturheilpraxis Andrea Treittinger informiert:

Die Naturheilpraxis Andrea Treittinger

 

informiert:

 

 

 

Aus gegebenem Anlass, bezüglich des Coronavirus, biete ich ab Montag, 9.3.2020 eine tägliche und kostenfreie Beratung und Information für gesundheitliche und vorbeugende Maßnahmen an.

 

Ich stehe, so wie die meisten Heilberufe, im ständigen Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut oder werde von meinem Heipraktikerverband informiert.

 

 

Jeder weiß nun, dass man regelmäßig Händewaschen und desinfizieren sollte, Kontakt mit möglichen Überträgern meiden oder melden sollte. Aber da gibt es noch einige offene Fragen, wie ich an meinen Patienten festgestellt habe, die scheinbar nicht so einfach zu beantworten sind.

 

Ich bin der Meinung, dass durch eine gezielte Information an die Bürger, einiges geklärt oder vermieden werden kann.

 

Eine gesunde Vorsicht ist wichtig, aber eine Panik ist unnötig.

 

Allein der richtige Aufbau oder die Unterstützung der eigenen Immunabwehr ist hier ein wesentlicher Baustein. Auch hier stehe ich, sowie die Apotheken und Schulmediziner gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Außerdem gibt es einige Informationen, die die Arbeitnehmer und Arbeitgeber betreffen, was im Ernstfall mit den Gehältern bzw. einem Ausfall bei laufenden Aufträgen passiert. Zudem gebe ich gerne das Rezept für ein Desinfektionsmittel vom Robert-Koch-Institut weiter, mit dem man sein eigenes zuverlässiges Desinfektionsmittel  selber herstellen kann, so dass überteuerte Bestellungen oder Hamsterkäufe unnötig werden.

 

Die Zutaten hierfür gibt es in jeder Apotheke oder sind zum handelsüblichen Preis über das Internet bestell- und bezahlbar!!

 

Sie erreichen mich telefonisch unter meiner Mobilnummer

 

0160 2737158

 

Mit freundlichem Gruß Andrea Treittinger

 

Naturheilpraxis Treittinger  Kitzbergstrasse 18a  83564 Soyen

 

 

 


Die wichtigsten Informationen zur Ausgangsbeschränkung

21.3.2020

1.Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
    
2.Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.
    
3.Untersagt wird der Besuch von
    
*Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG); ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige und Palliativstationen und Hospize,
*vollstationären Einrichtungen der Pflege gem. § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI),
*Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX), in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
*ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 Pflegewohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen und
*Altenheimen und Seniorenresidenzen.
         
4.Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
    
5.Triftige Gründe sind insbesondere:
    
*die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
*die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),
*Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben,
*der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
*die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
*die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis,
*Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung und
*Handlungen zur Versorgung von Tieren.
        
6.Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.
                            
7.Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Abs. 1a Nr. 6 des Infektionsschutzgesetzes als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.



Erster Corona-Todesfall in der Region

Im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes gibt es einen ersten Todesfall, der auf das neuartige Corona-Virus zurückzuführen ist. Es handelt sich um einen Mann aus dem Landkreis.

Insgesamt ist die Zahl der Menschen, die nachweislich mit dem Virus infiziert sind, bis Freitag (Stand: 24 Uhr) auf 212 Personen deutlich angestiegen.

Bitte beachten Sie hierzu:
Die Zahl gibt die Summe aller jemals gemeldeten Infektionen wieder. Dazu zählen auch Personen, die längst wieder gesund und virenfrei sind. Die Zahl kann also nur steigen, von ihr wird nichts mehr abgezogen

 

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 21.03.20


29 weitere Coronafälle in der Region

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen um weitere 29 Personen erhöht. Die Gesamtzahl der bestätigten Erkrankungsfälle steigt damit auf 77.

Das Gesundheitsamt Rosenheim führt bei allen gemeldeten bestätigten COVID-19 Erkrankungsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz Ermittlungen durch und trifft die erforderlichen Schutzmaßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen.
 
Für Erkrankte wird bis zum Ende der Infektiosität eine Quarantäne angeordnet, je nach Schwere der Erkrankung zu Hause oder in der Klinik. Die engen Kontaktpersonen müssen sich zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und werden beobachtet. Sie müssen unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

 

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 18.03.20 


Schülerwohnheim für Quarantäne genutzt

Um die Betten in den RoMed Kliniken für Corona-Patienten mit schwererem Krankheitsverlauf freizuhalten, wird ein Schülerwohnheim in Wasserburg ab sofort für Quarantänemaßnahmen genutzt. Untergebracht werden hier ausschließlich ausländische Bürger, die in Stadt oder Landkreis Rosenheim keinen Wohnsitz haben und darum nicht in den eigenen vier Wänden in häusliche Quarantäne gehen können. Aufgrund der Grenzschließungen ist es für sie nicht möglich, nach Hause zu kommen.

Die Personen, die im Schülerwohnheim untergebracht werden, sind bestätigte Corona-Fälle mit nur leichten Krankheitssymptomen, die keiner klinischen Behandlung bedürfen oder Verdachtsfälle, die noch auf das Testergebnis warten. Sie werden im Schülerwohnheim in Einzelzimmern untergebracht, mit Nahrungsmitteln und allen notwendigen Dingen des Lebens versorgt. Wie bei jeder anderen häuslichen Quarantäne dürfen die Personen das Gebäude nicht verlassen, untereinander keinen Kontakt haben und stehen unter ärztlicher Beobachtung. Eine Ansteckungsgefahr für die umliegenden Anlieger kann damit ausgeschlossen werden. Bestätigte Fälle bleiben bis zur Ansteckungsfreiheit nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Schülerwohnheim in häuslicher Quarantäne. Erst dann können sie die Heimreise antreten. 

 

17 neue Fälle

Die Zahl der im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen steigt um weitere 17 Personen auf aktuell 48 Fälle. Ein Teil der neuen positiven Testungen sind sogenannte Kontaktpersonen. Sie hatten engeren Kontakt mit einer bereits positiv getesteten Person und haben sich dort mit dem Virus angesteckt. 

Das Gesundheitsamt Rosenheim führt bei allen gemeldeten bestätigten Erkrankungsfällen an COVID-19 Ermittlungen nach der Infektionsursache und den Kontaktpersonen durch und trifft die erforderlichen Schutzmaßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Für Erkrankte wird bis zum Ende der Infektiosität eine Quarantäne angeordnet. Dies gilt ebenso für enge Kontaktpersonen während der 14-tägigen Inkubationszeit. Bei Symptomen wird eine Diagnostik durchgeführt.

 

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 17.03.20

Eingeschränkter Publikumsverkehr

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

wir möchten so gut und so lange wie möglich das Rathaus personell ausreichend besetzt lassen. Bitte haben Sie daher Verständnis für unsere Entscheidung, den Publikumsverkehr vorerst bis
03. April 2020 einzuschränken.

 

Sollten Sie uns in einer Angelegenheit aufsuchen, die problemlos zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden kann, so bitten wir Sie mindestens die nächsten beiden Wochen abzuwarten.

 

Haben Sie ein Anliegen, das keinen zeitlichen Aufschub duldet, so rufen Sie uns bitte an (Tel.: 08071/9169-0) und vereinbaren Sie einen Termin mit uns bzw. dem/der zuständigen Sachbearbeiter/in.

 

Selbstverständlich stehen wir Ihnen uneingeschränkt zu den Öffnungszeiten telefonisch (Tel.: 08071/9169-0) oder per mail gemeinde@soyen.de zur Verfügung.

 

Für Notfälle im Bereich Wasser, Kanal oder sonstige Störungen, die in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fallen, erreichen Sie außerhalb der Dienstzeiten die

 

Bereitschaftsrufnummer: 0173 173 0 733.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis; wir freuen uns mit Ihnen auf den hoffentlich bald wieder einkehrenden „Normalzustand“.

 

 

 

Achten Sie auf sich und Ihre Mitbürger/innen und bleiben Sie gesund!

 

Ihr Bürgermeister

 

 


Die häufigsten Fragen

Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es, nach dem Infektionsschutzgesetz die Erkrankten zu erfassen und die Kontaktpersonen zu ermitteln.  Wir grenzen die Ausbreitung ein mit der Containment-Strategie des Robert Koch-Instituts. Die engen Kontaktpersonen kommen auf Anordnung des Gesundheitsamtes zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne und werden beobachtet. Das Gesundheitsamt ist für die bestätigten Fälle und enge Kontaktpersonen zuständig.

 

Im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt es ein Bürgertelefon. Dieses ist unter der Nummer: 08031 392 5555 erreichbar. Die Hotline zum neuartigen Coronavirus ist besetzt: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr.

 

 Die aktuell am häufigsten gestellten Fragen fassen wir auf dieser Seite zusammen:  

 

Ich habe engen Kontakt mit einem Erkrankten gehabt und habe Erkältungssymptome. Was soll ich machen?
Bitte melden Sie Ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer an unser Postfach gesundheitsamt@lra-rosenheim.de. Das Gesundheitsamt nimmt den Kontakt zu Ihnen auf.

 

Ich habe engen Kontakt mit einem Erkrankten gehabt, habe aber keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?
In diesem Fall bleiben Sie 14 Tage zuhause und achten auf die Entwicklung von Krankheitszeichen, eine Testung ist nicht notwendig.

 

 Ich habe Kontakt mit Erkrankten gehabt, habe aber keine Erkältungssymptome. Ich arbeite im medizinischen Bereich (Arzt, Krankenschwester, Arzthelferin, Altenheim) Was soll ich machen?
Bei engen Kontaktpersonen ohne Erkältungssymptome aus dem medizinischen Bereich strebt das Gesundheitsamt eine zeitnahe Testung an. Bitte melden Sie sich unter gesundheitsamt@lra-rosenheim.de an.

 

 Ich habe Erkältungssymptome und habe Angst mich mit Corona angesteckt zu haben. 
(kein begründeter Verdacht, Definition Verdacht siehe unten).

 

 Ich möchte mich deshalb auf Coronaviren testen lassen. Was soll ich machen?
Bitte bedenken Sie zunächst, dass jetzt die alljährliche normale Erkältungszeit ist. Bleiben Sie einfach Zuhause und kurieren Sie sich aus. In diesem Fall ist eine Untersuchung auf Corona nicht notwendig.

 

 Ich komme aus einem Risikogebiet und habe keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?
Wenn es Ihnen gut geht und Sie keine Erkältungssymptome haben, dann ist nichts zu veranlassen. Achten Sie nur die nächsten 14 Tage auf ihre Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen.

 

 Ich war in den letzten 14 Tagen im Risikogebiet und habe Erkältungssymptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?

 

Wenden sie sich bitte telefonisch an den Hausarzt oder an den hierfür eingerichteten Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns unter der Telefonnummer 116 117. Für die Behandlung und Diagnostik (Rachenabstrich) ist der Hausarzt oder der Dienst unter 116 117 zuständig.

 

 Mein Hausarzt hat aber keine Möglichkeiten mich zu testen und ich komme unter der Telefonnummer 116117 auch nicht durch? Was soll ich machen?

 

In diesem Fall sollten Sie unbedingt
• Zuhause bleiben,
• alle notwendigen Kontakte einschränken,
• alle Kontakte informieren,
• den Hausarzt telefonisch kontaktieren und ihn bitten Sie zunächst telefonisch für 1 Woche krankzuschreiben (das darf er mittlerweile).
• Versuchen Sie aber bitte trotzdem die Nummer 116117 zu kontaktieren.

 

Das Gesundheitsamt nimmt nur Testungen bei engen und symptomatischen Kontaktpersonen vor, gemäß dem Infektionsschutzgesetz. Mehr kann das Gesundheitsamt leider nicht leisten.

 

 Der Arbeitgeber verlangt von mir einen Test auf Corona, weil ich in den letzten 14 Tagen im Risikogebiet war. Ich habe aber keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen?
In diesem Fall führen wir keine Tests durch. Aus unserer Sicht dürfen Sie in die Arbeit, da Sie keine Erkältungssymptome haben. Achten Sie aber in den nächsten 14 Tagen auf die Entwicklung von Erkältungssymptomen.

 

 Wie lange muss ich zuhause bleiben, wenn bei mir der Verdacht auf eine Infektion mit Corona besteht?
Sie müssen mindestens 10 Tage nach Beginn der Erkältungssymptome zuhause bleiben. Zudem dürfen Sie erst raus, wenn Sie 2 Tage fieberfrei und 1 Tag ohne Erkältungssymptome waren.

 

 Warum müssen enge Kontaktpersonen für 14 Tagezuhause bleiben?
Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann. Bei diesen engen Kontaktpersonen wird von uns eine Diagnostik auf Corona in Form eines Rachenabstriches durchgeführt. Auch bei negativem Ergebnis müssen die Kontaktpersonen für 14 Tage zuhause bleiben.

 

 Warum?
Weil trotz negativem Ergebnis innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

 

 Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat keine Erkältungssymptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?
Nichts.

 

 Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat Erkältungssymptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?
Er gilt als Verdachtsfall und muss sich telefonisch an den Hausarzt wenden. Bei Ihnen ist vorerst nicht zu veranlassen. Erst die Bestätigung der Erkrankung wird uns gemeldet, erst dann nehmen wir die Ermittlungen auf. In diesem Fall meldet sich der Hausarzt oder Sie bei uns.

 

Wer erstattet mir den Verdienstausfall, wenn ich daheim bleiben muss?
Arbeitnehmer:
Wichtig ist, dass Ihnen vom Landratsamt/Ordnungsamt bzw. Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde.

 

In diesem Fall wenden Sie sich bitte an die Regierung von Oberbayern. Geben Sie bitte im Internet, Google, die Stichworte „regierung von oberbayern ifsg verdienstausfall“ ein.

 

Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall.

 

Es besteht die Pflicht des Arbeitgebers, auch die Entschädigungszahlung des Staates im Voraus zu finanzieren. Durch diese gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers ist sichergestellt, dass die Betroffenen erst einmal trotz Absonderung ihr Geld weiter erhalten.

 


Selbstständige:
Wichtig ist, dass Ihnen vom Landratsamt/Ordnungsamt bzw. Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde.

 

Selbstständig Tätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt bei der zuständigen Regierung. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an die Regierung von Oberbayern. Geben Sie bitte im Internet, Google, die Stichworte „regierung von oberbayern ifsg verdienstausfall“ ein.

 

 Der Arbeitgeber will von mir eine Bescheinigung dass ich mich nicht mit Corona angesteckt habe?
Wir im Gesundheitsamt stellen keine Bescheinigungen aus.

 

 Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion dem Coronavirus?
Ein Verdachtsfall ist definiert als Aufenthalt in Risikogebieten bis maximal 14Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber oder Durchfall.

 

oder

 

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifischen Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Durchfall.

 

Coronavirus: Bürgertelefon

Wegen des neuartigen Corona-Virus hat der Landkreis Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist unter der Telefonnummer

 

08031 392 5555

 

zu erreichen und steht Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr und am Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr zur Verfügung.

Katastrophenfall ausgerufen

Ministerpräsident Markus Söder über die Situation

Quelle BR24

13.3.2020

Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es, nach dem Infektionsschutzgesetz die Erkrankten zu erfassen und die Kontaktpersonen zu ermitteln.  Wir grenzen die Ausbreitung ein mit der Containment-Strategie des Robert Koch-Instituts. Die engen Kontaktpersonen kommen auf Anordnung des Gesundheitsamtes zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne und werden beobachtet. Das Gesundheitsamt ist für die bestätigten Fälle und enge Kontaktpersonen zuständig.

Im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt es ein Bürgertelefon. Dieses ist unter der Nummer: 08031 392 5555 erreichbar. Die Hotline zum neuartigen Coronavirus ist besetzt: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr.


Die Naturheilpraxis informiert

Der Tag der offenen Tür am  Sonntag, den  22.03.2020 wird wie geplant stattfinden!!!! Von 14:00 – 17:00 Uhr freuen wir uns euch begrüßen zu dürfen. Meine Naturheilpraxis wird täglich desinfiziert und es stehen für alle Besucher ausreichend Händedesinfektionsmittel bei Bedarf zur Verfügung.

 

Eure Andrea Treittinger

 

Naturheilpraxis Treittinger Kitzbergstrasse 18a 83564 Soyen 0160/2737158

 

Keine Fußballspiele in Soyen

Dieser Schritt war zu erwarten: Der Bayerische Fußballverband hat entschieden, dass vorerst bis zum 23. März 2020 kein offizieller Spielbetrieb in ganz Bayern stattfindet. Wie es darüber hinaus weitergeht, wird sich zeigen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass auch die nächsten Wochen kein Spielbetrieb stattfindet, wie zu hören ist.

Von Jung bis Alt, kein Fußball in Soyen

Kardinal Marx zu Coronavirus

Öffentliche Gottesdienste abgesagt

Informationen des Erzbistums München und Freising zum Virus COVID-19

 

13.3.2020

Das Erzbistum München und Freising hat einen Krisenstab eingerichtet, der die Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) beurteilt und entscheidet, welche Konsequenzen für das kirchliche Leben zu ziehen sind. Generell folgt das Erzbistum dabei den Empfehlungen der Behörden sowie des Robert-Koch-Instituts. Über aktuelle Entscheidungen wird an dieser Stelle informiert.

 

13.3.2020

Die Zahl der positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteten Personen steigt inzwischen täglich an. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, rät der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl, nicht unbedingt notwendige Veranstaltungen, auch unter 100 Personen, abzusagen.

 

Aktuelles vom Gesundheitsamt

Die häufigsten Fragen zu Corona

Alles nicht Notwendige absagen

Die Naturheilpraxis Andrea Treittinger informiert:

 

 

 

Was macht das Coronavirus mit meinem Körper und warum ist eine Panik meist unnötig??

Das Coronavirus  greift auf Grund seiner speziellen Außenhülle( Schlüssel-Schloss-Prinzip) v.a. die Lunge und die Atmungsorgane an, daher äußert sich Covid-19 in schweren Fällen als eine Art Lungenentzündung und läuft generell als eine Art Erkältung ab, d.h. Schnupfen, Halsweh und Husten.

Allerdings erkennt unser Körper sofort den Erreger und die angeborene Immunabwehr reagiert. Diese kranzartige Außenhülle ( lateinisch Corona, der Kranz) gab dem Virus auch seinen Namen.

 Hier ist aber auch der entscheidende Moment, der zeigt, ob es überhaupt zu einer ernsten Erkrankung kommt!!!!

 

Zusätzlich gibt es noch das erworbene Immunsystem, das ebenfalls reagiert und mit dem angeborenen Immunsystem Hand in Hand agiert und dann Antikörper gegen das Virus entwickelt.

 Dass das aber ausreichend für Fälle wie Corona oder auch dem Grippevirus funktioniert, hängt  von 2 entscheidenden Faktoren ab:

 Einmal das Alter des Betroffenen, denn je älter ein Mensch ist, desto inaktiver  ist sein angeborenes Immunsystem. Daher stecken auch Kinder meist diese Art von Erkrankung leichter weg.

 Außerdem erleben Menschen mit bereits angeschlagenem Immunsystem, oder bestimmten Grunderkrankungen der Atemwege oft eine schwerere Verlaufsform.

 Diese schwere Verlaufsform mit oftmals tödlichem Ausgang entsteht dadurch, dass der Befall der Lungenbläschen durch z.B. des Coronavirus aber auch des Grippevirus, eine vom Körper gewollte Entzündungsreaktion hervorruft. Deswegen kommt es in der Lunge zur Absonderung von Flüssigkeit. Diese Entzündung breitet sich dann immer weiter aus und kann dann später auch auf andere Organe überspringen, so dass es zu einem sog. Multiorganversagen kommt.

 Funktioniert aber die Immunabwehr, sowohl die angeborene als auch die erworbene, kommt es erst gar nicht zu dieser Entzündungsreaktion und ein schwerer Verlauf ist ausgeschlossen.

 Eine weitere, aber hier sehr wichtige Reaktion des Körpers ist das Fieber.

 Zwar auch eine Art Entzündungsreaktion, aber sie aktiviert sehr effektiv beide Immunabwehrmechanismen. Daher wird hier klar empfohlen, erst ab einer Temperatur von 39°C oder bei Kreislaufproblemen das Fieber medikamentös zu senken.

Generell gilt, dass der Körper nach 7 – 10 Tagen eine ganz spezielle Immunabwehr gegen das Coronavirus entwickelt. Das bedeutet, dass Menschen die die Erkrankung überstanden haben eine Immunität dagegen entwickelt haben. Bis lang ist allerdings noch nicht bekannt, wie lange diese anhält.

 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein intaktes Immunsystem hier das wichtigste Element ist, um sich gegen eine Erkrankung mit dem Coronavirus zu wehren.

Einmal hilft es sein Immunsystem zu stärken, aber auch zu versuchen das vorhandene Immunsystem nicht weiter zu schwächen, z.b durch übermäßigen  Alkohol, Rauchen oder eine unausgewogene Ernährung.

Bei einem funktionierenden Immunsystem reicht es auch aus seine Hände mit normaler Seife ca.30 sec. zu waschen, um eine eigene Erkrankung zu vermeiden. Allerdings empfiehlt es sich bei Kontakt mit Anderen, die Hände auch zu desinfizieren, da man auch Überträger des Virus ist und nicht jeder ein gesundes und starkes Immunsystem aufweist.

 

Bei Fragen zur Stärkung des Immunsystems oder zur Erkrankung mit Corona, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Telefonisch bin ich unter meiner Mobilfunknummer zu erreichen:

 

0160 2737158

Andrea Treittinger Naturheilpraxis Kitzbergstrasse 18a 83564 Soyen

 

 

 

GESUNDHEITSAMT ROSENHEIM

Die lage um Covid19 im Lkr. RO

Nachdem während der Schlossführung rund ein Dutzend über Grippe-Symptome klagten, kümmerten sich Ärzte und Rettungsdienst um die Gäste aus Spanien. Auch der Leiter des staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, und Vertreter des Katastrophenschutzes des Landkreis Rosenheim waren nach Prien gefahren.

 

Da sich die Spanier weder in einem Risikogebiet aufhielten noch Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten, liegt nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts kein Corona-Virus-Verdachtsfall vor. Stattdessen wird bei den Spaniern von einem Infektionsgeschehen mit Grippesymptomatik ausgegangen. Im Landkreis Rosenheim wurden seit Beginn des Jahres mehr als 570 Grippefälle registriert. 

 

Die lage um Covid19 im Lkr. RO

5.3.2020Erstmals ist bei einer Person aus dem Landkreis Rosenheim das neuartige Corona Virus nachgewiesen worden. Das teilte das Bayerische Gesundheitsministerium heute mit. Das  Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim ergänzt dazu, dass sich die Person am Freitag selbst bei der Gesundheitsbehörde meldete. Die Untersuchung eines Abstrichs ergab ein positives Ergebnis.

 

Die Person hatte beim Skiurlaub in Südtirol Kontakt zu einer befreundeten Person, bei der zuvor das neuartige Corona Virus festgestellt worden war. Da die Person ohne Krankheitssymptome ist, kann sie in häuslicher Quarantäne bleiben.

 

 

Neuartiges Corona Virus zwingt zur Vorsicht

 

1.3.2020

Gesundheitsamt Rosenheim: Rückkehrer aus norditalienischen Risikogebieten sollen zu Hause bleiben

 

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege rät Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufhielten, unnötige Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, schließt sich an und empfiehlt allen Schülerinnen und Schülern aber auch allen Lehrkräften am Montag nicht in die Schule zu gehen, wenn sie sich in den Faschingsferien in der Region Lombardei oder in der Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien aufhielten. Diese Empfehlung gilt selbstverständlich auch für Kinder in Kindertageseinrichtungen und deren Betreuerinnen und Betreuer.

 

Wenn zum Aufenthalt in einem Risikogebiet zudem Erkältungs- oder Grippesymptome auftreten wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall müssen sich betroffene Personen beim Staatlichen Gesundheitsamt melden. Dr. Hierl rät hier auch dringend, vor dem Besuch des Hausarztes anzurufen und nicht ohne Voranmeldung in die Praxis zu gehen.

 

Ebenfalls umgehend das Staatliche Gesundheitsamt kontaktieren müssen Personen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19 Erkrankten hatten und zwar unabhängig von Krankheitssymptomen.

 

Diese Empfehlungen gelten nicht für Reisende, welche sich nicht in Risikogebieten aufhielten oder keinen Kontakt mit einem Menschen hatten, bei dem das neuartige Corona Virus nachgewiesen wurde.

 

Die Liste der Risikogebiete ist auf der Homepage des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuell umfasst sie neben den genannten Regionen in Norditalien, in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang, im Iran die Provinz Ghom und in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).