Protest der Bauern friedlich

Die Protestaktionen am gestrigen Montagabend gegen die Sparpläne der Ampelregierung im Agrarsektor und der Ampelregierung an sich fanden im Landkreis Rosenheim in Bad Aibling mit einer langen Fahrzeugkolonne (Unser Beitragsbild) ihr Ende. Die Teilnehmer zeigten sich durch die Bank zufrieden mit dem Verlauf und auch das Fazit der Polizei fällt positiv aus.

 

Nach Einschätzung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd beteiligten sich an den Protestaktionen in ihrem Präsidialbereich insgesamt in etwa 7000 Teilnehmer mit rund 4000 Fahrzeuge an den etwa 30 Versammlungen und Konvois in Richtung München.
Eine Vielzahl von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, unterstützt von Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, betreuten die Versammlungen und eskortierten die Konvois in Richtung München. „Größtenteils hielten sich die Versammlungsteilnehmer an die Beschränkungen, so dass ein polizeiliches Einschreiten nur bedingt erforderlich war“, heißt es in dem Pressebericht. Zu kleineren Blockadeaktionen sei es im Bereich Penzberg, Schongau und Weilheim gekommen. Diese haben man jedoch zeitnah auflösen können.

 

Kolonne mit 100 Lastwagen auf der A8

 

Bei einer erlaubten Versammlung auf der Autobahn A8 mit rund 100 Lastwagen kam es in der Spitze zu einem Stau von rund 30 Kilometern. Auf dem Stadtplatz Traunstein kamen rund 2000 Teilnehmer zu einer ebenfalls zuvor angezeigten Versammlung zusammen: „Die Versammlung verlief, abgesehen von den tagebedingten Verkehrsbehinderungen störungsfrei“.

 

„Insgesamt betrachtet war es ein sehr personalintensiver und fordernder Einsatz mit vielen Einsatzörtlichkeiten im gesamten Präsidialbereich. Im Großen und Ganzen zeigten sich alle Versammlungsteilnehmer kompromissbereit und waren kommunikativ sehr gut erreichbar. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen Bürgern für Ihr Verständnis und Ihre Geduld bedanken“, resümiert der Gesamteinsatzleiter für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Polizeivizepräsident Frank Hellwig, zufrieden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd