Entbürokratisierung für Rinderhalter
Kosten für Landwirtschaft werden gesenkt


Monitoring Untersuchungen auf Tierseuchen in bayerischen Rinderhaltungen werden ab sofort deutlich reduziert, um landwirtschaftliche Betriebe zu entlasten. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte in München, dass dies im Einklang mit dem EU-Tiergesundheitsrecht geschehe, ohne das hohe Tiergesundheitsniveau in Bayern zu beeinträchtigen. Die langjährige Seuchenfreiheit ermöglicht die Umstellung von jährlichen auf stichprobenartige Untersuchungen, wodurch Kosten gesenkt werden können. Die bisher jährliche Untersuchung in Mutterkuhbetrieben wird auf eine stichprobenartige Untersuchung im Abstand von fünf Jahren reduziert. Die Praxis der Untersuchungen bei der Bovinen Virus Diarrhoe wird ebenfalls überprüft, mit dem Ziel, in Milchviehbetrieben, statt einzeltierbezogener Untersuchungen nur noch eine viermaljährliche Tankmilch-Untersuchung durchzuführen. Diese Maßnahmen könnten jährliche Einsparungen in Millionenhöhe für Bayern bedeuten. Das Umweltministerium arbeitet eng mit anderen Bundesländern und relevanten Stellen zusammen, um weitere Erleichterungen bei EU-rechtlich vorgegebenen Monitoring-Untersuchungen zu erreichen.