Weitere finanzielle Entlastung

 

für Menschen mit Behinderung

 

Eine schwere Erkrankung oder ein Unfall bringen im Leben eines Menschen meist einschneidende Veränderungen mit sich. Die Umstellung auf das Leben „danach“ verlangt einem viel ab. Zusätzlich zu privaten Herausseite 8 2/2024forderungen kann eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit zu erheblichen Einkommenseinbußen führen. Ist man dann auf finanzielle Hilfen angewiesen, muss man sich mit Ämtern, Kassen und Gesetzeslagen auseinandersetzen – auch wenn einen die neue Lebenssituation an sich überfordert. Unterstützt werden können Menschen mit Behinderung durch die sogenannte Eingliederungshilfe, die im Sozialrecht – genauer gesagt im SGBIX – verankert ist. Grundsätzlich gilt im Sozialrecht, dass nicht geschütztes Vermögen erst aufgebraucht werden muss, ehe man Leistungen erhält. Neben „nicht geschütztem“ Vermögen gibt es aber auch „Schonvermögen“, welches nicht veräußert werden muss. Dieser „Vermögensfreibetrag“ fällt in

 

der Eingliederungshilfe deutlich höher aus als in der Sozialhilfe. Seit dem 1. Januar 2024 wurde der Betrag im Rahmen der jährlichen Anpassung auf 63.630 € angehoben. Hinzu kommt, dass ein angemessenes KfZ nun ebenfalls zu diesem Schonvermögen zählt und nicht wie bisher erst

 

verkauft werden muss.

 

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Telefon:

 

Landkreis Rosenheim: 08031 22158-04

 

Wasserburg: 08071 5106-53

 

per E-Mail: eutb@startklar-soziale-teilhabe.de

 

Online:

 

https://www.eutb-startklar.de

 

die Webseite der Fachstelle:

 

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