RSA Bankhaus

Neujahrsempfang 2024

 

Der diesjährige Neujahrsempfang des Bankhauses RSA war in Soyen im RSA-Gebäude gut besucht. Mit etwa 120 Teilnehmern war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die beiden Vorstände des Unternehmens, Alfred Pongratz und Andreas Thalmeier, lieferten den Anwesenden abwechselnd, einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr.
In seinem Bericht betonte Pongratz die erfreuliche Besetzung aller Stellen in ihrem Betrieb mit 120 Mitarbeitern, was heutzutage eine Seltenheit sei. Zudem hob er hervor, dass sie als Ausbilder in der Region eine bedeutende Rolle spielen, da sie zwölf Lehrlinge übernehmen werden. Das Bankhaus RSA betreut 13519 Kunden in fünf Geschäftsstellen und hat mittlerweile 5000 Genossenschaftsmitglieder. Im vergangenen Jahr zahlte das Unternehmen 1,4 Millionen Euro an Gewerbesteuer und erwartet in diesem Jahr eine ähnlich hohe Summe. Die Bilanzsumme des Bankhauses stieg positiv an, von 848 Millionen Euro im Vorjahr auf über eine Milliarde Euro im Jahr 2023.
Pongratz erwähnte auch einen Rückgang der Neukredite im Vergleich zum Vorjahr, obwohl das Unternehmen insgesamt ein Plus von 8,3 Prozent bei den Kundenkrediten verzeichnete. Das monetäre Kundenvolumen stieg ebenfalls um zwölf Prozent auf über 2,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2024 blickten Pongratz und Thalmeier optimistisch auf das 125-jährige Bestehen des Unternehmens, das sie über zwei Jahre feiern werden. Sie haben bereits Comedians für die Feierlichkeiten verpflichtet und hoffen, dass der Neubau in Albaching bis dahin abgeschlossen ist.
Das Unternehmen investiert rund vier Millionen Euro in den Bau des modernen Bankgebäudes in Albaching, das auch Platz für eine Arztpraxis und eine Kleingastronomie bieten wird. Der Neubau in Rechtmehring schreitet ebenfalls voran, mit Räumlichkeiten für die Beratung der Kunden im Erdgeschoss und Bürobereichen im ersten Stock. Ein Saal im obersten Stockwerk soll Platz für rund 200 Personen bieten. Pongratz äußerte die Notwendigkeit für solche Erweiterungen, da der Raum in Soyen bereits zu klein sei.
Abschließend äußerte Thalmeier einen vorsichtigen Ausblick auf die Zinsentwicklung, da die Zukunft unsicher sei, aber sie tendieren dazu anzunehmen, dass die Zinsen im zweiten Halbjahr sinken werden, da die Inflation weitgehend im Griff zu sein scheint.
Abschließend referierte Verena Schmitt von der Generationenberatung der Württembergischen Vertriebspartner GmbH, über richtiges Vererben sowie eine gelungen Testament Gestaltung.
Mehr über die Veranstaltung lesen Sie in unserer nächsten Bürgerblattausgabe.