Wasserversorgung gesichert
Versorgungsverbund mit Wasserburg


Wer macht sich schon Gedanken darüber, woher das Wasser kommt, wenn er den Hahn aufdreht“, mit diesen Worten begrüßte Soyens Bürgermeister Thomas Weber den Wasserburger Rathauschef Michael Kölbl, Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, Verwaltungsmitarbeiter und Gemeinderäte zum Spatenstich anlässlich des Starts der Baumaßnahmen zum Wasserversorgungsverbund zwischen der Stadt Wasserburg, der Gemeinde Soyen und dem Zweckverband der Wasserversorgung der Schlicht-Gruppe.
„Die Verwirklichung des Wasserversorgungsverbundes ist eines der bedeutendsten Ergebnisse für die Zukunft der Wasserversorgung in Soyen“, berichtete Weber. Bei den Vorgesprächen habe sich schnell gezeigt, dass dies ein gemeinsames Ziel, zusammen mit dem Zweckverband der Schlicht-Gruppe, welche den Gemeindeteil Schlicht mit Wasser versorge, sei. Mit diesem Verbund könne die Versorgung mit dem wichtigsten Lebensmittel, dem Wasser, im ganzen Gemeindegebiet Soyen für die Zukunft sichergestellt werden. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses gemeinsame Projekt mit einer Bausumme von insgesamt 1,4 Millionen Euro stemmen“, so Weber.
Bevor es zu dieser ersehnten Baumaßnahme kam, musste eine Reihe von Planungsphasen und Vorarbeiten geleistet werden. Im Oktober 2020 erfolgte die Entscheidung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie, nachdem diese positiv ausfiel, folgte ein Jahr später der Beschluss vom Soyener Gemeinderat und der Verbandsversammlung der Schlichtgruppe, den gemeinsamen Wasserversorgungsverbund durchzuführen. Im Anschluss gab es viele Gespräche mit Grundstücksanliegern und Ämtern, bis dann im Sommer 2023 die Rohrverlegungsarbeiten vergeben werden konnten.
Im Bereich von Koblberg bis Rottmoos werden zirka 900 Meter verbaut, von Polln bis Mühlthal sogar 1.300 Meter. Für beide Bereiche werde je noch ein Überhebepumpwerk errichtet. Die Baumaßnahme soll im Herbst beendet sein.
Weber bedankte sich im Anschluss für die konstruktive Zusammenarbeit sowohl bei der Stadt Wasserburg, ohne die das Projekt gar nicht zustande gekommen wäre als auch bei der Schlichtgruppe, dem Planer sowie dem Gemeinderat und Bauamtsleiter Franz Glasl. „Bei dieser Baumaßnahme kann man von einem Vorzeigeprojekt von drei Wasserversorgern sprechen“. Dem schloss sich auch Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl an. „Der Verbund steht für mehr Versorgungssicherheit für die Bürger“.