Jesu Leuchten auf dem Berg


Während man auf einen Berg wandert, bekommt man Abstand. Mit jedem Schritt konzentriert man sich mehr und mehr auf den Weg und die Natur; alle Gedanken an geschäftige Aufgaben bleiben zurück. Oben angekommen hat man eine andere Perspektive - der Alltag, das „normale“ Leben, ist plötzlich weit weg und der Himmel scheint so nah.
In der Bibel sind Berge Orte der Gottesbegegnung. Mose erhält die 10 Gebote auf dem Berg Sinai, zu Elija spricht Gott auf dem Berg Horeb und Jesus zieht sich mit drei Jüngern zum Beten auf den Berg Tabor zurück. Wir lesen heute im Sonntagsevangelium bei Markus (Mk 9,2-10), dass Petrus, Johannes und Jakobus erleben, wie die Gottesnähe Jesus zum leuchtenden Strahlen bringt. Gott zeigt und bestätigt ihnen: dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Für die Jünger und auch für uns Christen ist das, meiner Meinung nach, schon ein Einblick und ein Vorgeschmack auf die Herrlichkeit Gottes.
Herr, gib mir in dieser Fastenzeit eine neue Perspektive. Auf dich will ich mich einlassen, indem ich auf dein Wort höre.
(nach einer Idee von M. Keusgen)
G. Aringer, Gemeindereferentin im PV Edling