Pressemitteilung der Jusos RO-Land

Jusos Rosenheim-Land setzen starkes Zeichen
gegen den Faschismus.


Die AfD musste am Samstag in Rott am Inn erneut eine herbe Niederlage einstecken, als mehr als 700 Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten gegen ihre neofaschistische Politik auf die Straße gingen. Die Initiative “noAfD – gegen rechte Hetze” hatte zu dem friedlichen Protest aufgerufen, um ein klares Zeichen gegen die Pläne der AfD zu setzen, Deportationen in Deutschland durchzuführen. Die Jusos Rosenheim-Land, die die Demonstration angemeldet hatten, danken allen Teilnehmenden und fordern dazu auf, den Widerstand gegen die AfD in allen Bereichen des Lebens fortzusetzen.

Eine eindrucksvolle Demonstration, von der Initiative "noAfD – gegen rechte Hetze" initiiert und von den Jusos Rosenheim-Land angemeldet, vereinte am Samstag in Rott am Inn mehr als 700 Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten in entschiedenem Protest. Bereits während der Eröffnungskundgebung am Rotter Bahnhof wurde deutlich, dass es sich um einen kraftvollen, jedoch friedlichen Protest gegen die neofaschistische AfD handelt.

Der Fokus lag dabei auf der klaren Ablehnung der Bestrebungen der AfD, in Deutschland wieder Deportationen durchzuführen - eine Position, die in demokratischen Kreisen eigentlich Konsens sein sollte. Vorwürfe, es habe sich bei dem zivilgesellschaftlichen Protest lediglich um eine Instrumentalisierung auf dem Rücken der Gemeinde gehandelt, verbieten sich daher. Weitaus schlimmer sind gar die Vorwürfe des Rotter Gewerbeverbands, es würde sich bei den Organisatoren um „linke Brandstifter“ handeln.

Die bundesweite Aufmerksamkeit für die Demonstration verdeutlicht erneut, dass die AfD auch im bayerischen Hinterland nicht ohne starken zivilgesellschaftlichen Gegenwind agieren kann. Ihre rassistische und völkische Hetze kann sie auch hier nicht unwidersprochen verbreiten.

Dass die AfD ihren Protest gegen 18:50 Uhr nach nur 50 Minuten offensichtlich verfrüht für beendet erklärte, darf in diesem Sinne als Erfolg der Gegendemonstration gewertet werden. Der Dank gilt daher allen Teilnehmenden: den Ortansässigen sowie den zahlreichen engagierten Einzelpersonen und Gruppierungen aus dem Umland. Die Jusos Rosenheim Land betonen jedoch gleichzeitig die Bedeutung, den Protest gegen die AfD und ihr faschistoides Weltbild nicht nur auf der Straße, sondern auch im persönlichen und Arbeitsumfeld, den Vereinen und anderen sozialen Kontexten fortzusetzen.