Inflation in Bayern:

9,2 Prozent im Dezember 2022

Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie im Dezember bei 5,5 Prozent; Verbraucherpreise sinken um 1,1 Prozent zum Vormonat

Fürth. Im Freistaat steigen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Dezember des letzten Jahres um 9,2 Prozent. Die Teuerung wird weiterhin maßgeblich von steigenden Energiepreisen getrieben. So erhöhen sich die Preise für Heizöl gegenüber dem Vorjahresmonat um 40,1 Prozent. Gas verteuert sich um 47,0 Prozent.

Ohne Berücksichtigung des Energiebereichs liegt die Inflationsrate bei 7,0 Prozent. Darin enthalten: der starke Anstieg der Nahrungsmittelpreise um 20,4 Prozent.

Die Verbraucherpreise fallen im Dezember 2022 im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Prozent. Binnen Monatsfrist sinkt der Heizölpreis um 12,4 Prozent, die Preise für Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe fallen um 14,5 Prozent. Die Kraftstoffpreise fallen zum Vormonat um 8,3 Prozent. Erdgas wird um 39,8 Prozent günstiger. Binnen Monatsfrist kosten Nahrungsmittel insgesamt 0,6 Prozent mehr als im November.