Neue Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Bayerischen Pfingst- und Sommerferien
Sonderferienprogramm auch 2022 stark nachgefragt - In den vergangenen Osterferien profitierten 2753 junge Menschen vom Zusatzangebot Klettern, mit Pfeil und Bogen schießen oder lernen, wie man aus Sperrmüll coole Möbel baut: Auch 2022 koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR) im Auftrag des Kultusministeriums ein freizeitpädagogisches Angebot zur Ferienbetreuung, das sich an die Jahrgangsstufen 1 bis 10 richtet. Das Angebot soll Kinder und Jugendliche in der unterrichtsfreien Zeit begleiten und ihnen das Erleben von Gemeinschaft ermöglichen. Verschiedene Träger organisieren zusätzlich zu den ohnehin geplanten Ferienprogrammen der verbandlichen und kommunalen Jugendarbeit attraktive Angebote.

 

Die Programme werden laufend erweitert und aktualisiert, so auch für die nahenden Pfingst- und Sommerferien. Interessierte junge Menschen und Eltern können sich über das BJR-Ferienportal online informieren und auf der Bayern-Karte ein wohnortnahes Angebot auswählen. Für die Osterferien 2022 kann der BJR bereits eine positive Bilanz ziehen: So wurden für diesen Zeitraum 118 zusätzliche Angebote bewilligt und mit rund 470.000 Euro gefördert. Davon profitierten bayernweit 2753 Kinder und Jugendliche in insgesamt 284 Gruppen.

 

„Die intensive Nutzung des Ferienportals und der Programme von freien und öffentlichen Trägern zeigt, wie sehr junge Menschen diese Angebote brauchen. Nicht zuletzt, um einen Ausgleich zu den belastenden Erfahrungen während der letzten zwei Jahre Corona-Pandemie zu schaffen“, sagt BJR-Präsident Matthias Fack. „Die freizeitpädagogisch ausgerichteten Angebote bieten geschützte Räume der Gemeinschaft und außerschulische Bildungserfahrungen, um sich auszuprobieren und zu entfalten. Es freut mich sehr, dass das bayerische Kultusministerium diesen ganzheitlichen Ansatz teilt und weiterhin auf den BJR als Partner setzt.“

 

Alle Angebote stehen auch den Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine offen, die derzeit „Pädagogische Willkommensklassen“ an bayerischen Schulen besuchen, wie Matthias Fack betont: „Wir möchten den geflüchteten jungen Menschen und ihren Familien signalisieren, dass sie in Bayern nicht nur angekommen, sondern herzlich willkommen sind. Gerade im außerschulischen Bereich und in der freiwilligen und selbstbestimmten Jugendarbeit entfaltet sich der Raum für zweckfreie Begegnungen und das Entstehen echter Freundschaften.“