Erwin Rehling im Pfarrzentrum

Ois ned glong, behauptete Erwin Rehling und erzählte nichts als die Wahrheit im Soyener Pfarrzentrum. Hinter-, Vorder- und Abgründiges brachte der „Gruberburle“, wie er in seinen Kinderjahren genannt wurde, abwechselnd in „Kürzestgeschichten“ zum Vortrag. In Mundart spiegelte er seine Jugend im Soyen der 60er und 70er Jahre. Eine Landjugend im Rückblick, die Geschichten um den Opa und die Oma, um Nachbarn, Freunde und Verwandte, um Tiere, Fußball und fesche Frauen, um Kinderzipferl und um einiges mehr. Die Anekdoten die Erwin seit Jahren unermüdlich aufgeschrieben hat, begeisterte 70 meist ältere Zuschauer. Dazwischen bot der gelernte Schlagzeuger und Perkussionist Erwin Rehling oft zart, manchmal melodisch, selten laut, so gut wie immer originell rhythmische Einlagen. „Ois ned glong“ war den Besuch wert.

Die Frauengemeinschaft zeigte wieder einmal Gespür für Veranstaltungen. Nach dem Sommertheater mit Jörg Herwegh trafen sie auch mit Erwin den Puls der Soyener. Weiter so!

SBB