Keine Fahrgastzählung zum 9-Euro-Ticket

 

Mit einer großen Mehrheit von 13 zu 1 Stimmen haben die Mitglieder des Ausschusses für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität in ihrer gestrigen (21.06.2022) Sitzung einen Antrag der ÖDP-Fraktion abgelehnt. Darin war gefordert worden, im Aktionszeitraum des 9-Euro-Ticket, von Juni bis August die Fahrgäste auf einigen Buslinien zu zählen und die Ergebnisse dem Ausschuss im September zu präsentieren. Die Zählung solle zeigen, wie sich günstigere Preise auf die Fahrgastzahlen auswirken, hieß es zur Begründung in dem Antrag der ÖDP-Fraktion.

 

Wie die Verwaltung in ihrer Stellungnahme mitteilte, habe eine Rücksprache mit den Verkehrsunternehmen gezeigt, dass eine Fahrgastzählung logistisch mit dem vorhandenen Personal der Unternehmen nicht umsetzbar ist. Die Zählung der Fahrgäste durch externes Personal wäre sehr kostenintensiv und aufgrund der Vorlaufzeit nicht mehr für den kompletten Aktionszeitraum möglich. Unabhängig von der geforderten detaillierten Fahrgastzählung wurden die Busunternehmen seitens der ROVG ohnehin bereits um eine Einschätzung, bezüglich der Auslastung vor, während und nach dem Aktionszeitraum des 9-Euro-Ticket gebeten.