Es gab 50 Meisterbriefe

 

50 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern erhielten von Agrarministerin Michaela Kaniber ihre Meisterbriefe, mit dabei auch sechs jungen Damen aus dem Landkreis Rosenheimer. Bei der Feier im Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg zeichnete die Ministerin zudem die 19 besten Meisterinnen und Absolventinnen der anderen hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus.

 

Die 50 neuen Hauswirtschafterinnen vor dem Schloss Nymphenburg. „Sie können wahrlich stolz auf diese Auszeichnung sein. Damit gehören Sie zur absoluten Spitze im Bereich der Hauswirtschaft“, würdigte Kaniber die Leistungen der Preisträgerinnen, die in diesem Jahr allesamt weiblich waren.
Es warten herausfordernde und verantwortungsvolle Führungsaufgaben auf die frisch gebackenen Meisterinnen, Dorfhelferinnen sowie die Technikerinnen und Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Gerade das Berufsfeld Hauswirtschaft biete vielerlei Fortbildungsmöglichkeiten und eröffne somit auch zahlreiche Karrierechancen für leistungswillige junge Menschen.

Die Ministerin zeigte die Chancen des beruflichen Bildungswegs als Alternative zum Studium auf. Um diesen Weg zu unterstützen, erhalten alle Absolventinnen in einem Fortbildungsberufs der Hauswirtschaft einen Meisterbonus von 2.000 Euro. Damit will die bayerische Staatsregierung auch ein Signal setzen, um für die berufliche Bildung zu werben. Fast alle Fortbildungsberufe dürfen zusätzlich zu ihrer Berufsbezeichnung die Bezeichnung „bachelor professional“ führen.

Auch Nachhaltigkeit und
Energie Themen der Hauswirtschaft

„Dass die Aus- und Fortbildung in der Hauswirtschaft in Bayern modern und attraktiv aufgestellt ist, zeigt sich auch darin, dass Nachhaltigkeit, Energie und Ressourcenschutz nicht erst seit der Energiekrise ureigene Themen der Hauswirtschaft sind“, so Kaniber bei der Preisverleihung. Die Ministerin betonte, dass hauswirtschaftliche Dienstleistungen in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden. Denn die steigenden Zahlen an betreuungs- und pflegebedürftigen Menschen, die zunehmende Berufstätigkeit von Eltern und ein wachsender Bedarf an außerfamiliärer Kinderbetreuung stellen auch die hauswirtschaftliche Versorgung vor neue Herausforderungen. Hauswirtschaftliche Fachkräfte sorgen in den verschiedenen Einrichtungen für gesunde Verpflegung und ein hygienisches und wohnliches Umfeld. Viele Fachkräfte sind aber auch in Gastronomie und Hotellerie tätig, führen ihr eigenes Unternehmen oder unterstützen Familien in schwierigen Situationen.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild, Foto T.Hase/StMELF)