Ist der Tod die Endstation des Menschenlebens?

 

Bild: Gedenkkreuz im Alten Edlinger Friedhof

Viele Deutsche glauben nicht an ein Weiterleben nach dem Tod. Der „Prozess“ lässt sich nicht nach den biologischen Gesetzen erklären.  Auch viele Christen haben ihre Schwierigkeiten mit der Toten-auferstehung. Darüber brauchen wir uns nicht zu wundern, denn auch zurzeit Jesu glaubten die Sadduzäer nicht daran und wollten sogar mit ihren Einwänden Jesus lächerlich machen (Lk 20,27-38).

 

Der Tod als Einschnitt im irdischen Leben bleibt tatsächlich für den Menschen die große Frage aller Zeit, die mit uns geht, solang wir leben.

Für uns Christen aber wird er zur An-Frage an Gott. Sodass was die Frage des Menschen schlechthin ist, durch die Auferstehung Jesu zur Tat Gottes schlechthin wird. Er ist „doch kein Gott der Toten, sondern der Lebenden“.  Das zukünftige Leben ist ganz anders und mit mensch-lichen Begriffen nicht zu umschreiben. Das „wie“ überlassen wir Gott.

Dieses absolute Mysterium Gottes, welches man nur im Glauben annehmen kann, feiern wir jeden Sonntag.

Hippolyte Ibalayam, PV-Leiter