St. Martinsumzug möglich

Der Sankt-Martins-Tag geht zurück auf den heiligen Bischof Martin von Tours, der im Jahr 397 am 11. November beerdigt wurde. Der Legende nach ritt Martin an einem eisigen Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei und teilte seinen warmen Mantel mit ihm. Die Legende stellt also den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus, der insbesondere in der Pandemie auf eine harte Probe gestellt wurde. Vor allem die Familien und die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung mussten sich von heute auf morgen neu organisieren und viel Flexibilität an den Tag legen.

 

Familienministerin Carolina Trautner betont: „Unsere Kindertageseinrichtungen und Familien waren besonders stark von den erforderlichen Einschränkungen während der Hochphase der Pandemie betroffen. Ich möchte den Kindern, den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie den Eltern meinen ausdrücklichen Respekt für den Umgang mit dieser schwierigen Zeit zollen und wünsche einen unvergesslichen Sankt-Martins-Umzug!“

 

Da am Sankt-Martins-Tag traditionell die Laternenumzüge im Mittelpunkt stehen und diese im Freien stattfinden, können Martinsfeste auch mit verhältnismäßig wenigen Einschränkungen durchgeführt werden. Selbstverständlich wird – auch hinsichtlich steigender Coronazahlen – weiterhin empfohlen, die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen einzuhalten, um vor allem auch die Kinder, die noch nicht von einer Impfung gegen das Coronavirus profitieren können, zu schützen.