O Herr, schenke uns einen starken Glauben und die Kraft Liebe zu leben.

 

Traditionell gedenken wir alljährlich am Volkstrauertag der gestorbenen Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zusätzlich erinnert uns dieser Tag, dass wir fast achtzig Jahre in Frieden leben durften. Dennoch gab es weltweit kaum eine Zeit ohne Krieg und Terror und darum soll an diesem Tag auch aller Kriegs- und Terroropfer gedacht werden.

Besondere Aktualität bekommt dieses Gedenken im Hinblick auf den Ukraine-Krieg, der gerade bei uns Europäern große Betroffenheit und Bestürzung auslöste. Immer wieder erheben sich Menschen gegen über ihre Mitmenschen, Volk gegen Volk, religiöse Gruppen gegen Andersgläubige. Die Folgen daraus sind schrecklich und grausam. Menschen müssen fliehen und ihre Heimat verlassen, Waffen vernichten Wohnräume und Landschaften. Unschuldige bezahlen mit ihrem Blut, weil skrupellose Staatsmänner ihre Macht ausspielen müssen.

An diesem Sonntag hören wir auch aus der Bibel von Zerstörung, Kriegen und Unruhen. Jesus mahnt und ermutigt seine Jünger mit den Worten: Es werden Tage kommen, an dem kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Gebt also acht und lasst euch nicht irreführen, lasst euch nicht erschrecken, auch wenn Erdbeben, Seuchen, Hungersnöte und schreckliche Dinge geschehen. Und wenn auch ihr ausgeliefert werdet, so sorgt euch nicht, ich werde euch die Worte und Weisheit eingeben, sodass eure Gegner nichts dagegen sagen können. Wenn ihr also standhaft bleibt, dann wird euch kein Haar gekrümmt und ihr werdet das Leben gewinnen. Lk 21,6-19

Jesus verspricht allen, die auf ihn vertrauen und vertraut haben, auch wenn ihnen Schlimmes angetan wurde oder wird, dass er sie aus aller Not zum wahren Leben und ewigen Frieden führen wird.

O Herr, schenke uns einen starken Glauben und die Kraft Liebe zu leben.