Schulsachenbasar

Nachhaltige Idee fand wenig Interesse

Bereits am Ende der Sommerferien fand, wie im letzten Schuljahr zuvor angekündigt, auf dem Schulhofgelände der Grundschule Soyen der 1. Schulsachenbasar statt. Die Idee, gebrauchte, aber gut erhaltene Schulsachen für die Wiederverwendung anzubieten, wurde von engagierten Eltern mit viel Enthusiasmus und Begeisterung umgesetzt.

Bereits am Ende des vorangegangenen Schuljahres wurden deshalb Sachspenden angenommen. Stifte, Umschläge, Scheren, Hefte, Radiergummis, Tafeln bis hin zu neuen, noch ungenutzten Schultaschen und -rucksäcken wurden gespendet.

Die Eltern setzten die nachhaltige Idee sehr liebevoll um, putzen die Spenden, spitzten Stifte, sortierten die Materialien und boten sie schließlich in der letzten Ferienwoche im Rahmen eines Basars an. Gegen eine freiwillige Spende konnte dort eingekauft werden, das war zumindest die Vorstellung des Organisationsteams. Das eingenommene Geld sollte wiederum für die Schulkinder in Soyen eingesetzt werden.

Leider fand dieses Angebot aber nahezu kein Interesse. „Das finde ich persönlich sehr schade, denn die Nachhaltigkeit als zentrale Idee dieser Aktion gefällt mir. Viele Schulsachen sind noch sehr gut nutzbar und das Angebot, direkt vor dem Schulhaus einzukaufen findet man tatsächlich nicht überall!“, so die stellvertretende Schulleitung Carola Bellin. „Ich danke auf jeden Fall den sehr engagierten Eltern für den Versuch, diese Idee umzusetzen und wünsche mir, dass dieses Angebot weiterverfolgt wird, auch wenn der erste Versuch eine Enttäuschung war. Bestimmt ist auch während des Schuljahres immer eine Kontaktaufnahme möglich, um verlorengegangene oder aufgebrauchte Materialien zu erneuern.“

Ob das Elternteam das Angebot eines Basars wiederholt, ist aktuell aber noch nicht entschieden. Gerne steht es aber für Anfragen zur Verfügung.