Gemeinsame Agrarpolitik

 

Vor der finalen Abstimmung des EU-Parlaments am 23. November über die Verordnungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) spricht sich der Deutsche Bauernverband für eine Zustimmung zur GAP-Reform aus. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes: „Die deutschen und europäischen Bauern brauchen nun Verlässlichkeit für die nächsten Jahre. Deshalb ist es wichtig und richtig, die GAP bis 2027 nun endlich zu beschließen. Die EU-Agrarpolitik leistet einen elementaren Beitrag für Zukunftsinvestitionen in die europäische Landwirtschaft.“

 

Zugleich sieht der Deutsche Bauernverband Nachbesserungsbedarf in der Ausgestaltung des Deutschen Strategieplanes, wie etwa bei den Eco-Schemes. „Da die Bäuerinnen und Bauern im Sommer 2022 für die Anbauplanung 2023 Gewissheit über die Agrarförderung brauchen, ist nun auch hier Tempo gefragt“, so Rukwied. „Für uns Bauern ist nicht akzeptabel, dass Differenzen innerhalb der geschäftsführenden Bundesregierung die Entscheidungen verzögern. Die Eco-Schemes müssen zwingend deutlich attraktiver werden. In diesen Prozess bringt sich der Deutsche Bauernverband gemeinsam mit den Landesbauernverbänden fortlaufend ein,“ so Bauernpräsident Rukwied.