Covid 19 Lagebericht 29.11.21

 

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 18.11.2021 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 4.529 neue Fälle (am 18.11.2021: 2.896) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 35.930 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 28.707, Stadt: 7.223). Mittlerweile wurde bei mindestens 22.193 Personen eine Genesung dokumentiert. 615 Personen (am 18.11.2021: 595) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 534, Stadt: 81). Von den Verstorbenen waren 27 (am 18.11.2021 25) Personen unter 60 Jahren. 409 (am 18.11.2021: 394) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden 20 Personen (am 18.11.2021: 12) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Zwei Personen waren unter 60 Jahre und 15 Personen waren über 80 Jahre. Zehn der verstorbenen Personen war in einem Heim betreut worden.

 

194 (am 18.11.2021: 165) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 30 Patienten (am 18.11.2021: 30) auf einer Intensivstation.

 

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 26.11.2021 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 1.203,00 (am: 18.11.2021 790,99), für den Landkreis Rosenheim bei 1.438,17 (am: 18.11.2021 914,33).

 

Impfungen:

 

Insgesamt sind bis zum 25.11.2021 in Stadt und Landkreis Rosenheim 233.322 Schutzimpfungen gegen COVID-19 erfolgt, überwiegend in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum auf der Loretowiese. 113.352 davon waren Erstimpfungen, 108.594 Abschlussimpfungen (Zweitimpfung oder einfache Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson) und 11.376 Auffrischungsimpfungen. Insgesamt 12.853 Impfungen wurden in stationären Einrichtungen in Stadt und Landkreis verabreicht. 5.894 Impfungen wurden an Sonderimpftagen durchgeführt. Es ist ein deutlicher Anstieg bei der Nachfrage nach Impfungen gegen das Coronavirus zu verzeichnen, erfreulicherweise auch bei den Erstimpfungen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, wird daher eine vorherige Terminvereinbarung empfohlen.

 

Seit dem 31.03. bis einschließlich 25.11.2021 haben niedergelassene Ärzte insgesamt 180.061 Erst-, Abschluss- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.

 

Jeder impfwillige Bürger ab 12 Jahren erhält direkt nach der Registrierung die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum. Auf diesem Weg ist eine Impfung mit einem überschaubaren zeitlichen Aufwand möglich. Weiterhin dürfen sich alle Bürger für die Impfung gegen COVID-19 unter www.impfzentren.bayern registrieren, ausnahmsweise auch telefonisch unter der Rufnummer 08031/ 365 8899. Auf diesen Wegen können Termine für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vereinbart werden. Impfungen im Impfzentrum können aktuell nicht mehr ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden. Das Impfzentrum Rosenheim ist nun täglich von 8 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr, geöffnet. Derzeit werden die Kapazitäten des Impfzentrums Rosenheim erweitert.

 

Es sind weitere dezentrale Sonderimpftage für alle ab 12 Jahren in verschiedenen Gemeinden geplant. Ort und Zeit der Sonderimpfaktionen können unter https://www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum-loretowiese/?findTab=#impfzentrum-loretowiese-sonderimpftage eingesehen werden. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Um die Abwicklung zu beschleunigen und die Wartezeiten für andere Personen so gering wie möglich zu halten, wird um vorherige Registrierung unter www.impfzentren.bayern gebeten. Zudem soll der Personalausweis und (soweit vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Bei den jeweils zweiten Sonderimpftagen nach etwa drei Wochen muss für die Zweitimpfung die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden. Denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind an diesen Tagen in begrenztem Umfang möglich.

 

Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis ist weiterhin in teilnehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de) erhältlich.

 

Ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) nimmt das Paul-Ehrlich-Institut über die App „SafeVac 2.0“ und unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html entgegen

 

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat am 25.11. den Biontech/Pfizer-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Laut EMA sei der der Impfstoff sicher und effektiv. Bisher seien in Studien keine schweren Nebenwirkungen festgestellt worden.

 

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen ab dem 20. Dezember 2,4 Millionen Dosen des Biontech/Pfizer-Vakzins für 4,5 Millionen Kinder zur Verfügung stehen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) beabsichtigt noch vor Jahresende ihre Impfempfehlung für diese Altersklasse abzugeben.