Umsatzplus im Handel

 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung“ mitteilt, steigt der Umsatz im bayerischen Großhandel einschließlich der Handelsvermittlung in den ersten neun Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 11,2 Prozent und preisbereinigt um 6,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nimmt um 1,4 Prozent zu.

 

Fürth/Schweinfurt. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) wächst der nominale Umsatz um 14,3 Prozent und der reale Umsatz um 6,3 Prozent. Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) erhöht sich der nominale Umsatz um 7,6 Prozent und der reale Umsatz um 5,6 Prozent. In der Handelsvermittlung nimmt der nominale Umsatz um 17,3 Prozent zu und der reale Umsatz um 15,7 Prozent. Die höchsten nominalen und realen Umsatzzuwächse unter den Sparten des Großhandels verbucht der „Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör“. Auch in den weiteren Sparten des Großhandels steigt der Umsatz teilweise stark, so im „Großhandel mit Geräten der Information- und Kommunikationstechnik“. Im „Sonstigen Großhandel“ wächst zwar der nominale Umsatz um knapp 21 Prozent, der preisbereinigte Umsatz erhöht sich jedoch nur um knapp ein Prozent. Im „Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunt“ sinkt der preisbereinigte Umsatz.

 

Im September 2021 steigt der nominale Umsatz im bayerischen Großhandel gegenüber dem September 2020 um 12,2 Prozent und preisbereinigt um 3,2 Prozent. Die bayerischen Großhändler beschäftigten im September 2,6 Prozent mehr Personen als vor Jahresfrist.

 

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik