Soyener Strickdamen“ spenden

 

Ein „Handarbeitsjahr“ mit großem Engagement und viel Erfolg, so das Fazit der „Soyener Strickdamen“ kurz vor Weihnachten. Das positive Ergebnis machte es möglich, auch in diesem Jahr wieder ausgewählte soziale Einrichtungen zu bedenken. Erstmals wurde heuer nicht nur mit Stricksachen, sondern auch finanziell, die KLJB Soyen unterstützt, und zwar für ihr tolles Engagement der Weihnachtshilfs-Aktion „Kosovo-Kroatien-Albanien“. Für ein gut gelauntes Team (Georg Bacher, Georg Ganslmeier, Magdalena Machl und Manfred Haindl) kam diese Spende doch ziemlich überraschend.

 

Alles war bis ins Detail geplant, die Weihnachtsfeier der „Soyener Strickdamen“ im Pfarrzentrum in Soyen, am Samstag, dem 4. Dezember, ihrem letzten Handarbeitsnachmittag im Jahr 2021. Doch dann kam es, wie schon im letzten Jahr, Corona bedingt völlig anders. Der Termin wurde abgesagt und die Spendenübergabe, auf die sich schon alle freuten, verlegt. Zum neuen Treffpunkt wurde erneut der Weihnachtsbaum vor dem Wasserburger Rathaus gewählt. Punkt 14 Uhr hatten sich alle Vertreter der sozialen Einrichtungen, die mit einer Spende bedacht werden sollten, eingefunden. Nach einer lockeren fröhlichen Vorstellungsrunde wurden die Spenden verteilt. Heuer konnte sich erstmals die „Junge MS-Gruppe Wasserburg“, stellvertretend dafür Magdalena Haller, über eine Unterstützung freuen. Wieder in der Runde der Begünstigten war in diesem Jahr der „Wasserburger Wunschbaum“, vertreten durch die „Fichters“, Andreas Bauer für den Verein „Begegnungen mit Menschen e.v.“ sowie Renate Steinbichler und Jeanette Kampshoff von der „Wasserburger Tafel“. Ein kleiner Kreis voller Harmonie, Dankbarkeit und liebenswerten Worten füreinander trennte sich nach einem kurzen Gedankenaustausch, denn es war unter einem zwar wunderschönen Weihnachtsbaum bei Nieselregen und Kälte nicht wirklich gemütlich. Und trotzdem war für einen Moment eine wunderbare Herzenswärme und innige Verbundenheit spürbar. Doch für alle war einhellig klar, „sobald es wieder möglich ist, treffen wir uns alle wieder“. Fröhliche und zufriedene Menschen trennten sich, um auch weiterhin ihre sozialen Ziele engagiert voranzubringen, und zwar jeder auf seine Weise.