Gottes Botschaften

an den Heiligen Josef

Die Verkündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Engel Gabriel kennen wir aus vielen wunderbaren Bildern. Es war eines der Lieblingsthemen der Künstler. Sie wird uns aber nur bei Lukas erzählt. 

Der Evangelist Matthäus berichtet davon nichts. Bei ihm ist es Josef, an den sich der Engel im Traum mehrmals wendet. Nur selten wird das in Bildern dargestellt und deswegen ist es uns vielleicht auch weniger bekannt.

 

Beim ersten Mal, und davon hören wir Evangelium vom heutigen Sonntag, wird Josef aufgefordert, Maria als seine Frau zu sich zu nehmen und dem Kind den Namen Jesus zu geben (Mt 1,20 ff); später soll er Mutter und Kind vor der Verfolgung des Herodes bewahren und mit beiden nach Ägypten fliehen (Mt 2,13), und nach dem Tod des Herodes befiehlt ihm der Engel, wieder mit Maria und dem Kind nach Nazareth zurückzukehren (Mt 2,19 ff).

 

Josef vernimmt diese Botschaften des Engels und folgt ihnen, ohne nachzufragen und ohne zu zögern. Er vertraut sich einfach der Führung Gottes an.

 

Vielleicht hat auch uns schon einmal eine innere Stimme, ein bestimmtes Gefühl, vielleicht auch ein Traum, auf den richtigen Weg geführt.

 

„Es müssen nicht Engel mit Flügeln sein“ - wie es in einem Gedicht heißt -, die vieles in unserem Leben zum Guten wenden.

 

(Nach einer Idee von Katharina Wagner, In: Pfarrbriefservice.de)

 

Ein angenehmes 4. Adventwochenende wünscht Ihnen

Gabi Aringer, Gemeindereferentin im PV Edling