Kalenderwoche 51

Freitag 23.12.22  KW 51

 

Friedliche Weihnachten!

Thomas Weber,

1. Bürgermeister Gemeinde Soyen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

wie sich Erwartungen und Wünsche doch ändern können. Haben wir uns vor noch nicht allzu langer Zeit im Dezember Gedanken gemacht, wie wir den zahlreichen Einladungen zu Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuchen gerecht werden können und uns nach adventlicher Ruhe gesehnt, so mussten wir zu Pandemiezeiten lernen, dass uns diese Zusammentreffen doch fehlen.

Haben wir uns in den vergangenen Jahren ein friedliches Weihnachten gewünscht und dies eher schmunzelnd auf die zwischenmenschlichen familiären Konflikte rund um das Weihnachtsfest bezogen, bangen wir heute angesichts der Kriegsschauplätze um unseren Frieden und schauen besorgt auf die Weltpolitik.

Danke an Fa. Schiller

Die beiden Schützenvereine Birkeneder Kirchreith und Hubertus Teufelsbruck bekamen in diesem Jahr eine großzügige Spende von der Zimmerei Schiller. Wir möchten uns hierfür recht herzlich bedanken und wünschen der gesamten Belegschaft der Zimmerei Schiller ein besinnliches Weihnachtsfest, ein paar erholsame Tage und ein gutes neues Jahr 2023

Text & Foto: Hubertus Teufelsbruck

v.l.: Peter Thaller Schützen Teufelsbruck, Julia Kern Fa. Schiller, Markus Schechtl. Irmi Kebinger Birkeneder Kirchreith

 

Großzügige Spende an die

Tafel Wasserburg

Jürgen Hinmüller organisierte diese Aktion  

In der Vorweihnachtszeit stellten der Soyener Bauunternehmer Jürgen Hinmüller und sein Geschäftspartner Michael Reiserer eine gemeinsame Aktion auf die Beine und konnten 11.050€ Spendengelder sammeln.

Jürgen Hinmüller

Vielleicht ein

Weihnachtsgeschenk?

So war das Gartenjahr

Die Fachleute der Bayerische Gartenakademie berichten von einem milden Start ins Jahr 2022 und früher Obstblüte ohne nennenswerte Frosteinbußen. In vielen Teilen Bayerns herrschten lange Trockenphasen mit hoher Einstrahlung und Hitze, gefolgt von einem recht kalten September, mildem und feuchten Herbst sowie einem Kälteeinbruch im Advent mit anschließend milden Weihnachtstagen.

Jedes Jahr ist anders. Temperaturen und Niederschläge beeinflussen die Vegetation und die Arbeiten im Garten. Wetterextreme werden mehr und sind länger anhaltend, weshalb die Ereignisse länger in Erinnerung bleiben.

Der Obstgarten – Rückblick und Vorschau

2022 blühten die Obstgehölze und Reben wiederum deutlich früher und durch die Wärme war diese kurz und heftig. Außer an sehr ungünstigen Standorten gab es keine Frostschäden. Auch bei Streuobstbeständen war der Fruchtbehang vielfach gut mit Ausnahme alternanzbedingter Ertragsausfälle. Gemulchte Baumscheiben erwiesen sich in den Trockengebieten sowohl unter Streuobstbäumen als auch kleinkronigen Obstgehölzen und Beerensträucher als äußerst zweckmäßig.

Die trocken-heiße Witterung hat Spuren hinterlassen. Hitze und starke Sonneneinstrahlung verursachte braune Flecken auf Äpfeln und Beerenobst. An einzelnen Standorten gab es, noch vor der Pflückreife, starken Fruchtfall bei Äpfeln. Auch ist die Lagerfähigkeit von Kernobst oft nicht gut. Späte Apfelsorten blieben manchmal noch grün, das Fruchtfleisch wurde jedoch oft schneller weich oder gar mehlig. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Wettersituation negativ auf die Qualität der Blatt- und Blütenknospen auswirkt. Der kühle September setzte das Signal bereits die Winterruhe zu brechen. So schwollen schon im November und Dezember manche Blütenknospen von schwarzer Johannisbeere, Pfirsich, Mandel derart an, dass sie bei Frösten über Winter zerstört werden können.

Rückblick in den Gemüsegarten

Durch die milde Witterung im Frühjahr konnten wichtige Gemüse-Frühkulturen wie Salate, Radies, Kohlrabi schon bald geerntet werden, besonders dann, wenn sie im Frühbeet, Kleingewächshaus oder unter Vlies angebaut wurden. Im Trockensommer war im Gemüsegarten Mulchen besonders wichtig. Besonders gut eignet sich eine dünne Schicht mit Rasenschnitt oder gehäckselten Grünabfällen. Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass im April gesäte Gemüsearten mit tiefen Wurzeln wie Pastinaken, Schwarzwurzel, Wurzelpetersilie, Mangold, Rote Bete und Möhren besser mit der Trockenheit zurechtkommen und vergleichsweise geringere Bewässerung benötigen.

Die wärmeliebenden Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen profitierten bei guter Wasserversorgung von der Wärme. Allerdings zeigten Fleisch- und Romatomaten eine verstärkte Blütenendfäule als Folge üppigen Wachstums bzw. zu starker Verdunstung, vor allem vor heißen Wänden. Auffallend war die Häufigkeit von Grünkragen in Folge von hoher Sonneneinstrahlung. Es betraf sehr viele Sorten, auch normal große Tomaten und manche kleinfruchtige. Kraut- und Braunfäule war aufgrund der Witterung in vielen Teilen Bayerns kein Problem. Pflanzt man Braunfäule-tolerante Tomatensorten wie ‘Resibella‘, ‘Primabella‘, ‘Philovita‘ lassen sie sich ohne Regenschutzüberdachung kultivieren. Da sich oft die Novembermonate immer wieder mit milden Temperaturen zeigen, können Salate, China- und Senfkohl, Zuckerhut und Radicchio, Spinat und Feldsalat im Juli und August gesät bzw. noch bis in den September für eine Herbsternte gepflanzt werden. Wärmeliebende Neuheiten wie Süßkartoffel und Edamame (Gemüsesoja) legen im Spätsommer an Wachstum gut zu.

Wichtige Schaderreger im Jahr 2022

Der weiße Belag des Echten Mehltaus trat als „Schönwetterpilz“ an verschiedenen Pflanzen verstärkt auf. Durch die länger anhaltende Hitze bzw. Trockenheit gab es wenig Schneckenfraß und die Kirschessigfliege schädigte nicht auffallend. Kirschen platzten kaum auf; der Befall an faulig-schimmligen Walnüssen war ebenfalls geringer als in den Vorjahren. Die Quitte erwies sich als Obstgewinner, hielt sie doch der Trockenheit gut Stand und lieferte hervorragende Früchte.

Da die Niederschläge nicht überall ausblieben, kam es hauptsächlich in Südbayern zu Feuerbrandinfektionen am Kernobst. Allerdings waren einige Verdachtsfälle auf Schäden durch Monilia-Spitzendürre, Mehltau oder Trockenheit zurückzuführen, vor allem wenn bereits andere Erreger die Jungtriebe geschädigt hatten.
Kraut- und Braunfäule war 2022 kein Problem. Dafür trat an heißen und trockenen Standorten vermehrt die Rostmilbe auf, die sonst oft nur in Gewächshäusern in Erscheinung tritt.

Im Herbst wurde es feucht

Rasend schnell verwandelten sich braune Gras- und Wiesenflächen auf Grund erheblicher Niederschläge im September in sattes Grün. So präsentierten sich Wiesen und Rasenflächen bis Dezember saftig grün wie im Mai. Ein letzter Rasenschnitt musste nochmals im November erfolgen, damit die Gräser nicht mit zu langen Halmen in den Winter gingen.
Jedoch erwachten auch die Beikräuter aus dem Dornröschenschlaf. So ist über Winter Jäten angesagt, um die Ausbreitung für das Folgejahr einzudämmen.

Der feuchte Herbst sorgte für eine ungünstige Holzausreife der Gehölze, die bei stärkeren Wintertemperaturen noch zu Schäden und Rissen an Stämmen und dickeren Ästen führen kann. Besonders wichtig war deshalb der Weißanstrich der Stämme (besonders bei Obst und empfindlicheren Ziergehölzen) bevor es Mitte Dezember sehr frostig wurde.

Donnerstag 22.12.22  KW 51

 

Der große Soyensee

Unser Foto soll hier nicht eine Katastrophenstimmung erzeugen, dennoch ist, in Anbetracht des vorhergesagten Tauwetters und des Vielregens, ein Rückblick in die Fünfzigerjahre erlaubt. Bevor die große Flurbereinigung der Felder und Wiesen auf der nördlichen Seite des Soyensees im Jahre 1968 vollzogen war, gab es fast jährlich Hochwasser in diesen Ausmaßen. Zuerst füllte sich der noch nicht verrohrte Nasenbach, später stieg das Wasser dann bis an die Häuser der Dorfstraße. Für manche Anlieger war Keller auspumpen angesagt, was noch nicht mit Elektropumpen, sondern mit Kübel und per Hand erledigt wurde. Die Kinder hatten dabei den größeren Spaß. Mit den damals noch gebräuchlichen Sautrögen wurde der "Große Soyensee" bis Polln und Mühltal beschifft. Unser Bild entstand zirka 1960 von Polln aus. Die Straße nach Polln war ebenso wie der Weg nach Schleifmühle überflutet und nicht befahrbar.

SBB- Foto: Fundus Willi Schwabl

Bahnübergänge müssen weg

Besuch der Bahnanlage Seeburg

 

Der schwere Unfall zuletzt mit einem Todesopfer (wir berichteten) habe einmal mehr die Brisanz des Themas deutlich vor Augen geführt: Die drei unbeschrankten Bahn-übergänge in der Gemeinde Soyen müssen so schnell wie möglich beseitigt werden. „Wir tun gemeinsam alles dafür, dass die Planungen zu einem guten Ende führen. Doch das ist leider nicht so leicht“, sagte die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nach einem Ortstermin am Bahnübergang Grasweg in Soyen.

Dienstag 20.12.22  KW 51

 

Änderungen im Kreistag

Aufgrund einiger personeller Änderungen hat der Kreistag heute (21.12.2022) der Änderung der Zusammensetzung von Schulausschuss, Umweltausschuss und Jugendhilfeausschuss einstimmig zugestimmt.

Neu im Jugendhilfeausschuss des Kreises Rosenheim, Georg Machl

„Haushalt der Superlative“

Erstmals liegt der Haushalt des Landkreises Rosenheim über 400 Millionen Euro. Mit großer Mehrheit wurde er vom Rosenheimer Kreistag für das Jahr 2023 verabschiedet.

Die Gesamtsumme von knapp 408 Millionen Euro bedeutet eine Steigerung um knapp 30 Millionen Euro gegenüber dem Haushalt 2022. Die von den Gemeinden des Landkreises Rosenheim zu entrichtende Kreisumlage wurde um einen Prozentpunkt auf 46,75 Prozent der Umlagegrundlagen erhöht.

Mittwoch 21.12.22  KW 51

 

„Christkindl“ in Bayern

Am 24. Dezember 2021 kamen in Bayern insgesamt 280 Kinder lebend zur Welt. An den beiden Weihnachtsfeiertagen 2021 wurden zusammen weitere 491 Kinder und am Silvestertag 289 Kinder lebend geboren.

Soyener-E-Jugend neu eingekleidet

Die Buben und Mädchen der Soyener E-Jugend sowie deren Trainer und Eltern freuen sich über neue Jacken und Trainingshosen. Pünktlich zur Winterzeit sind die neuen Kleidungsstücke genau zur richtigen Zeit gekommen. Ein großes DANKE geht an das Baugeschäft Wilhelm Grundner, das die Kleidung gesponsert hat. Und Glück gebracht hat die neue Kleidung auch gleich beim ersten Einsatz – das Hallenturnier in Pfaffing wurde gewonnen!

 

Tanja Geidobler

 

Unser Bild zeigt die Soyener E-Jugend zusammen mit einigen Eltern sowie den Sponsoren Helmut Maier und Helmut Grundner (mit Sohn Josef) vom Baugeschäft Wilhelm Grundner.

Sternsingertreffen

10 Jahre Rauchmelder

Seit Januar 2013 ist es in Bayern Pflicht neue Wohnungen mit Rauchwarnmeldungen ausgestattet werden. Damit müssen 2023 Tausende dieser kleinen Gerätschaften ausgetauscht werden – selbst wenn sie noch einwandfrei funktionieren. 

Die Lebensdauer von Rauchwarnmelder ist auf zehn Jahre eingeschränkt. Dann besteht die Verpflichtung zum Austausch, auch wenn ein Gerät zu diesem Zeitpunkt noch fehlerfrei funktioniert. Und das ist dann 2023 bei vielen Rauchwarnmeldern in Bayern der Fall. Das genaue Austauschdatum findet sich im Normalfall auf dem jeweiligen Melder auf dem Typenschild.
Ausrangierte Rauchmelder zählen als Elektroschrott und können auf dem Wertstoffhof abgegeben werden. In den Restmüll gehören sie keinesfalls.
Seit 2018 sind die Rauchwarnmelder auch in allen Bestandswohnungen in Bayern Pflicht.

„Soyen 60plus“

Viel Lob, wunderbare Stimmung und gute Wünsche

Ein stimmungsvoll geschmückter Saal im Pfarrzentrum in Soyen erwartete die Besucher, die sich zur Weihnachtsfeier angemeldet hatten. Eine Premiere, die wohl alle Erwartungen übertraf.

Energie-Härtefallhilfe für den Sport

Bayerische Energie-Härtefallhilfe für den Sport - Kabinett beschließt auf Vorschlag von Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann: Zusätzlich 30 Millionen Euro - Energiepreiszuschuss für Sport- und Schützenvereine sowie Unterstützung der Sportverbände und Träger leistungssportlicher Trainingsstätten

Elternkurs Starke Eltern…

….startet am 11.01.2023 in Wasserburg

Finja (4) ist in der Trotzphase, Leon (7) streitet sich ständig mit seinem jüngeren Bruder und Emma (11) hält sich an keine Regel – Alltag in der Familie. Der bewährte Elternkurs Starke Eltern –Starke Kinder® unterstützt Eltern dabei, diese Herausforderungen stressfreier zu bewältigen. Am 11. Januar startet in den Räumen des Mehrgenerationenhaus (Willi-Ernst-Ring18, Wasserburg) ein neuer Kurs mit Elternkursleiterin Miriam Zeller. Diese Fortbildung für Eltern umfasst zehn zweistündige Treffen immer mittwochs jeweils von 19:30 bis 21:30 Uhr.

Aufgepasst…

…bei vernetztem Spielzeug

Das Kinderzimmer wird immer digitaler, verschiedenste Smart Toys bereichern die Spielwelt der Kinder. Doch besonders bei Kinderspielzeug sollte ganz genau hingeschaut werden, wer auf das vernetzte Spielzeug zugreifen kann und welche Daten automatisch erfasst werden. Wir geben Tipps für die sichere Nutzung von vernetztem Spielzeug.

Informationsveranstaltung:

Übertritt zum Luitpold-Gymnasium

Gelegenheit zum Kennenlernen am Donnerstag, den 02.02.2023 ab 18 Uhr

Alle Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse Grundschule sowie alle, die sich für einen Übertritt an das Gymnasium interessieren, sind zusammen mit ihren Eltern eingeladen, das Luitpold-Gymnasium kennenzulernen.

 

Das Luitpold-Gymnasium freut sich auf zahlreichen Besuch