Flohmarkt stand unter keinem guten Stern

 

„Von klein, aber fein“, war schon die Rede, dass es aber ausgerechnet an dem festgelegten Termin unaufhörlich regnet, war bei der detailgenauen Planung in keinster Weise vorgesehen. Man kann es auch kaum glauben, dass nach Wochen gnadenloser Hitze und Trockenheit ein lang ersehnten und wichtiger Regentag dann auch noch zur Unzeit kommt. So aber am Samstag, den 20.August, an dem die „Soyener Strickdamen“ Premiere ihres erstmals organisierten Flohmarktes hatten. Trotzdem hatten einige der angemeldeten „Standler“ daran geglaubt, dass der Regen nachlässt oder gar aufhört und ihre vorgesehenen Plätze mit leicht verzogener Miene eingenommen. Nachdem aber auch nach einigen Stunden der Zuversicht, im wahrsten Sinne des Wortes alles ins Wasser fiel, zog einer nach dem anderen, enttäuscht und pitschnass von dannen. Schade, alles sollte so schön werden. Einige durch Kapuzen und Regenjacken geschützte Besucher drückten ihr ehrliches Bedauern aus, klapperten dennoch die Stände ab und zogen mit den besten Wünschen wieder ab. Seitens der Organisatoren, den „Soyener Strickdamen“, der „Flohmarktler“, aber auch bei den Besuchern, war schon spürbar, dass ein zweiter Versuch durchaus gewagt werden sollte. Das Gelände jedenfalls eignet sich dafür bestens. Freiwillige vor, Interesse gibt es genügend.

INFO: Die „Soyener Strickdamen“ präsentieren ihre Handarbeiten nochmals am Sonntag, den 11.September im Bauernhausmuseum in Amerang.