Wohnungsbau steigt

 

Rund ein Prozent mehr Wohnungsbaugenehmigungen in Bayern im ersten Halbjahr 2022. Dabei ist die Baunachfrage in Niederbayern, in der Oberpfalz und in Mittelfranken höher als anderswo. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik hervor.

 

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden von den unteren Bauaufsichtsbehörden in

Bayern im ersten Halbjahr 2022 insgesamt 41 221 Wohnungsbaugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) erteilt. Die Anzahl der Wohnungsbaufreigaben steigt damit um 270 beziehungsweise 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 35 265 der Wohnungen sollen in neuen Wohngebäuden entstehen. Das sind 85,6 Prozent aller Wohnungsbaugenehmigungen. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden sind 4 793 Wohnungen projektiert sowie in neuen und bestehenden Nichtwohngebäuden insgesamt 1 163 Wohnungen.

 

Unter den insgesamt 35 265 in neuen Wohngebäuden geplanten Wohnungen sind 14 144 beziehungsweise 40,1 Prozent Eigenheime. 9 588 dieser Eigenheime sind Einfamilienhäuser. Weitere 20 481 beziehungsweise 58,1 Prozent der Wohnungen werden in Mehrfamilienhäusern (ohne Wohnheime) entstehen. Damit liegen die Wohnungsbaufreigaben im Eigenheimbereich aktuell um 13,8 Prozent unter Vorjahresniveau und im Mehrfamilienhausbau um 19,9 Prozent darüber.

Rückläufiges Genehmigungsvolumen

in Oberbayern

 

Auch im ersten Halbjahr 2022 werden für Oberbayern mit Abstand die meisten Wohnungsbaugenehmigungen mitgeteilt: 14 533 beziehungsweise 35,3 Prozent. Mit einem Minus von 4,8 Prozent gehört Oberbayern jedoch zu den vier bayerischen Regierungsbezirken mit rückläufigem Genehmigungsvolumen gegenüber Vergleichszeitraum 2021. Den stärksten Rückgang bei den Wohnungsbaufreigaben auf Ebene der Regierungsbezirke verzeichnet Schwaben mit Minus 15,0 Prozent und den größten Zuwachs Mittelfranken mit einer Mehrung von 38,3 Prozent.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)