Richtige Entsorgung von Asbest und Mineralfaserabfällen

 

Asbest und Mineralfaserabfälle sind gesundheitsschädlich und andienpflichtig. Sie dürfen nicht über die Restmülltonne oder am Wertstoffhof entsorgt werden.

 

Mineralfaserabfälle und Asbest sind Abfälle zur Beseitigung und müssen dem Landkreis Rosenheim oder seinem Beauftragten übergeben werden. Es besteht eine Andien- und Überlassungspflicht.

 

Sie dürfen nicht über die Restmülltonne sowie an den Wertstoffhöfen entsorgt werden.

 

Asbest ist ein krebserzeugendes Mineral. Gängige Verwendungen sind u. a. in Wellplatten, Fassadenplatten, Dichtschnüren, Spritzasbest, Nachtspeicheröfen sowie in Mörtel und Fliesenkleber.

 

Die Anlieferung darf nur in zugelassener Verpackung mit der Kennzeichnung „Asbest“ erfolgen. Hierbei ist zu beachten, dass der dafür vorgesehene Sack nicht überladen werden darf und staubdicht zuzubinden ist. Im Bedarfsfall kann er auch abgeklebt werden. Die vorhandenen Trageschlaufen müssen für die Entladung frei sein.

 

Künstliche Mineralfasern (KMF), die häufig auch als Glaswolle, Steinwolle, Mineralwolle oder Rockwool bezeichnet werden, sind ebenso krebserregend.

 

Die Anlieferung darf ebenfalls nur in zugelassener Verpackung mit der Kennzeichnung „Mineralfaseranfälle“ erfolgen. Die dafür vorgesehenen Säcke müssen staubdicht zugebunden sein.

 

Kleinmengen (Asbest: bis max. 2 Tonnen; Mineralfaser: max. 6 m³ = rd. 200 kg) können bei der Landkreismüllabfuhr in Bad Aibling angeliefert werden.

 

Größere Mengen (Asbest: ab 2 Tonnen; Mineralfaser: ab 6 m³ bzw. 200 kg) sind bei der Fa. Zosseder anzuliefern.

 

Säcke für Asbest und Mineralfaser können an beiden Standorten erworben werden.

 

Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Landkreismüllabfuhr Bad Aibling und der Fa. Zosseder sowie weitere Informationen erhalten Sie im dazugehörigen Merkblatt Andienpflicht für KMF und Asbest oder bei der Abfallberatung Tel.: 08031 / 392 -4313; E-Mail: abfallberatung@lra-rosenheim.de