soyenapp Dienstag 16.11.21 KW 46

Medizinisches Personal gesucht

 

Die Krankenhausampel in den meisten Landkreisen ist seit 07.11.2021 rot. Dies hat zur Folge, dass die Kliniken in der Region an der Belastungsgrenze sind, nicht nur bei den Intensivpflegeplätzen, sondern auch im normalstationären Bereich. Zu der großen Anzahl an Patienten, die im InnKlinikum versorgt werden, mussten aufgrund von Personalengpässen durch Erkrankungen sowie Covid-Infektionen und damit einhergehender Quarantänemaßnahmen die Anzahl der verfüg- und betreibbaren Pflegebetten reduziert werden.

 

Um diesem Umstand entgegenzuwirken und die Bettenkapazitäten für NON-Covid-Patienten wieder zu stärken und auszubauen, können sich alle verfügbaren Haus- und Fachärzte in Ruhestand zur Unterstützung melden. Weiter werden Pflegefachkräfte wie Krankenschwestern/-pfleger, AltenpflegerInnen, Medizinische Fachangestellte (MFA), Operationstechnische Assistenten (OTA), Anästhesietechnische Assistenten (ATA), Rettungsassistenten und Rettungssanitäter, Notfallsänitäter, Pharmazeutisch-technische AssistentInnen (PTA), Hebammen oder eine vergleichbare Ausbildung sowie Bürgerinnen und Bürger mit pflegerischer Erfahrung durch Tätigkeit in einem Alten-/Pflegeheim (Pflegehelfer) oder ambulanter Pflege im Ruhestand oder anderer Arbeitsfreistellung aufgerufen, unterstützend tätig zu werden.

 

 

 

Kontakt: https://www.pflegepool-bayern.de/

 

Christkindlmarkt abgesagt

 

Die Hütten stehen, die Weihnachtsbeleuchtung hängt - und doch wird es auch in Wasserburg heuer kein vorweihnachtliches Marktreiben wie gewohnt geben. „Wie uns Bürgermeister Michael Kölbl heute Morgen mitteilte, hat eine Besprechung mit allen Rathauschefs im Landratsamt ergeben, dass die Christkindlmärkte auch heuer aufgrund des Pandemie-Geschehens einheitlich im ganzen Landkreis abgesagt werden müssen", so der Vorsitzender des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes. „Wir bedauern das natürlich sehr, verstehen die Entscheidung des Landkreises beim Blick auf die Inzidenz-Zahlen und die überfüllten Intensivstationen aber voll und ganz."

 

Einen Lichtblick gibt es aber noch für den Wasserburger Einzelhandel: „Auch wenn wir den traditionellen Kathreinsmarkt am 21. November nicht durchführen können, so wird es doch zumindest einen verkaufsoffenen Sonntag an diesem Tag geben.

 

Aber Verkaufsoffener Sonntag am 21. November in Wasserburg - Allerdings ohne Marktgeschehen

 

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Haager Christkindlmarkt abgesagt

 

Der Christkindlmarkt, der in Haag i. OB für das zweite Adventswochenende geplant war, ist abgesagt. Zwar hatte sich der Marktgemeinderat letzten Dienstag noch mit knapper Mehrheit für die Durchführung ausgesprochen. Der Beschluss steht allerdings unter dem Vorbehalt einer Verschärfung der Corona-Lage, die mittlerweile eingetreten ist.

 

 

Sport geht überall

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat heute klargestellt, dass minderjährige Schülerinnen und Schüler, die älter als zwölf Jahre sind und die an der Schule regelmäßigen Tests unterliegen, weiterhin ins Hallenbad zum Schwimmen oder ins Fitnessstudio gehen können. "Es hat sich das Gerücht verbreitet, ungeimpfte Jugendliche dürften nur noch im Rahmen des Vereinssports ein Hallenbad oder Fitnessstudio besuchen. Das ist falsch." +++

In der 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist laut Sportminister klar festgestellt, dass minderjährige Schülerinnen und Schüler über 12 Jahre, die an der Schule regelmäßigen Tests unterliegen, an sportlichen, musikalischen und schauspielerischen Eigenaktivitäten zugelassen werden können. Herrmann: "Die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung macht hier keinen Unterschied zwischen Vereinssport oder ob jemand privat seine Bahnen in einem Hallenbad zieht." Herrmann appellierte dennoch an alle Jugendlichen, sich schnellstmöglich impfen zu lassen. "Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Die Impfquote bei den Jugendlichen unter 18 Jahren ist noch viel zu niedrig. Gerade diese Altersgruppe steckt sich am häufigsten mit dem Corona-Virus an."

 

Eigenverantwortung gefragt

 

Gesundheitsamt Rosenheim muss Schwerpunkte beim Kontaktpersonenmanagement setzen

 

Die zunehmend steigenden, außergewöhnlich hohen Zahlen bei den Neuinfektionen zwingen das Gesundheitsamt Rosenheim, die Strategie bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu ändern. Die Ermittlungen zu Kontaktpersonen beschränken sich auf Einrichtungen mit gefährdeten Personen, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeeinrichtungen oder Kliniken. Kontakte im privaten Bereiche außerhalb des Hausstands der positiv getesteten Person werden nicht mehr ermittelt.

 

Das Gesundheitsamt schreibt die positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen und ihre Kontakte im eigenen Haushalt an und gibt Handlungsanweisungen. Dazu gehört die Bitte, die sonstigen engen Kontaktpersonen, zum Beispiel im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz, über das erhöhte Ansteckungsrisiko zu informieren und sie zu bitten, ihre sozialen Kontakte weitestgehend zu reduzieren sowie sich testen zu lassen. Dr. Wolfgang Hierl, der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes bittet um Verständnis und appelliert hier an die Eigenverantwortung aller Beteiligen und bedankt sich im Voraus für ihre Mitwirkung.

 

Bei Symptomfreiheit haben Kontaktpersonen Anspruch auf einen kostenfreien Test, wozu ein ausgefüllter Testberechtigungsschein vorgelegt werden muss. Das Dokument steht auf der Startseite von www.landkreis-rosenheim.de unter „Corona-Testzentrum/Schnelltestzentren“ zum Herunterladen zur Verfügung. Bei Symptomen sollte ein Arzt nach vorheriger telefonischer Anmeldung aufgesucht werden und dort eine Testung erfolgen.

 

Die Änderung bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen beruht auf einem Strategiewechsel des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

 

Funkmastenstandorte

 

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und Vantage Towers, ein führender Funkmastbetreiber in Europa, der durch Abspaltung der Vodafone-Funkturmsparte entstanden ist, haben das gemeinsame Bestreben bekräftigt, den dringend notwendigen Breitbandausbau mit massiven Investitionen in die Infrastruktur für digitale Kommunikation zu befördern. Dafür sind bis 2025 im ländlichen Raum mehrere Tausend Funkmaststandorte einzurichten, anzumieten und zu erschließen. Aus Sicht der Grundstückseigentümer sind dabei auch ausgewogene Mietverträge sowie marktgerechte Miethöhen sicherzustellen. Mit diesem Ziel konnten in den letzten Monaten zwischen dem Deutschen Bauernverband und Vantage Towers geführte Gespräche über einen Mustermietvertrag und Empfehlungen zu den Mietbedingungen für Freiflächenfunkmaststandorte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

 

Der Mustervertrag enthält zu den wesentlichen Vertragsinhalten ausgewogene Regelungen, u.a. zur Vertragslaufzeit, eine umfassende Haftungsregelung, eigenständige Rückbaubürgschaften und Empfehlungen zu marktgerechten Mindestmiethöhen. Der DBV wird den Landes-, Regional- und Kreisbauernverbänden diesen Mustervertrag als Beratungsgrundlage für ihre Mitglieder mit geeigneten Standortflächen zur Verfügung stellen. Die Mustervertragsregelungen tragen ausdrücklich Empfehlungs- und Orientierungscharakter und beinhalten keine verbindlichen Vorgaben für die Vertragsverhandlungen im Einzelfall. Für eine Beratung/Prüfung von Angeboten zur Anmietung von Grundstücken für Funkmaststandorte stehen Verbandsmitgliedern in bewährter Form ihre Kreis- und Landesbauernverbände zur Verfügung.

 

In weiteren Gesprächsrunden sollen für die Erschließung von Funkmaststandorten auch alternative Vertragsmodelle erörtert werden.

 

Weniger Verunglückte auf Bayerns Straßen:

 

Straßenverkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig. Auf Bayerns Straßen ereignen sich im Monat September 2021 weniger Straßenverkehrsunfälle als im Vorjahresmonat. Wie die Expertinnen und Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Polizei mitteilen, sinkt deren Zahl auf 31 659 (September 2020: 32 760). Bei 4 706 dieser Unfälle kommen Personen zu Schaden – gegenüber September 2020 ein Rückgang um 10,8 Prozent.

 

Überwiegend treten Sachschäden (26 953 Unfälle) auf, hauptsächlich leichtere Schäden (26 315 übrige Sachschadensunfälle). Verglichen mit September 2020 ergibt sich damit eine leichte Abnahme der Sachschadensunfälle um 1,9 Prozent.

 

49 Menschen verunglücken im September 2021 auf Bayerns Straßen tödlich, fünf weniger als im September 2020. Es werden ferner 973 Personen schwer (-18,8 Prozent) und weitere 4 743 leicht verletzt (-11,2 Prozent).

 

Im Zeitraum von Januar bis September 2021 registriert die Polizei 0,3 Prozent weniger Unfälle als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl sinkt damit auf 259 243. Mit 42 464 Verunglückten sind 7,1 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen.