Projekt „Dorfseele“
Idee für Ortsmittelpunkt in Soyen
Unter dem Titel „Projekt Dorfseele“ bringt Bürgermeisterkandidat Markus Göschl die Idee eines neuen Ortsmittelpunkts für Soyen ins Gespräch. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der Begegnung
ermöglicht, Gemeinschaft stärkt und das Dorfleben langfristig bereichert.
Im Fokus steht das Hinterberger-Areal in zentraler Lage mit einer Fläche von rund 19.000 Quadratmetern. Das Gelände bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, verschiedene Wohnmodelle, sowie bei
Bedarf Platz für Vereine oder gemeindliche Einrichtungen. Das Projekt ist bewusst als langfristige Entwicklung gedacht, die schrittweise und bedarfsgerecht umgesetzt werden kann.
Ein wesentlicher Bestandteil der Überlegungen ist die Einbindung eines Nahwärmekonzepts. Ziel ist es, eine nachhaltige, zukunftsfähige und möglichst regionale Energieversorgung zu prüfen, von der
nicht nur die geplanten Gebäude auf dem Areal, sondern perspektivisch auch angrenzende Bereiche profitieren könnten. Dabei sollen verschiedene technische und wirtschaftliche Modelle offen und
ergebnisneutral betrachtet werden.
Auch bei der Finanzierung setzt das Projekt auf einen verantwortungsvollen Ansatz. Für die Umsetzung sollen verschiedene Finanzierungsmodelle geprüft werden, die den Gemeindehaushalt nicht
belasten. Förderprogramme, gestufte Bauabschnitte und weitere tragfähige Lösungen sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.
In ersten Gesprächen mit dem Grundstückseigentümer wurde deutlich, dass das Areal in Soyener Hand bleiben und nicht an externe Investoren veräußert werden soll. Zudem sollen die historisch
geprägten Gebäude sowie der Charakter des Geländes in ihren Grundzügen erhalten bleiben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regionalen Verankerung des Projekts. Ideen, handwerkliche Kompetenz, Ressourcen und die Wertschöpfung sollen – wo immer möglich – aus Soyen selbst kommen.
Damit soll nicht nur ein neuer Ortsmittelpunkt entstehen, sondern auch das örtliche Handwerk und die regionale Wirtschaft gestärkt werden.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Die Aufgabe der Gemeinde wird darin gesehen, die Menschen zusammenzubringen, den Dialog zu fördern und den
Planungsprozess fachlich und organisatorisch zu begleiten. Nur durch gemeinsames Entwickeln und langfristiges Denken kann eine „Dorfseele“ entstehen, die von der Bevölkerung getragen wird.
Markus Göschl