Auf! In den Advent
mit dem Wort Gottes, mit Bräuchen und Symbolen
Wir brechen auf in den Advent – die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten.
Auf dem Weg begleiten uns schöne Bräuche und Symbole, die die Vorfreude auf das Fest der Geburt Christi steigern. Was sind aber Symbole, wenn ihre Bedeutung in der Hektik droht, immer mehr in den Hintergrund zu geraten?
Bei uns sind die bekanntesten adventlichen Bräuche:
- Der Adventskranz, dessen runde Form den Kreis des Lebens und die Unendlichkeit der Liebe Gottes darstellt.
- Das Anzünden der Kerzen als Zeichen der Wachsamkeit zugleich Hinweis auf das wachsende Licht Christi: Der Herr ist nahe!
- Der Adventskalender, dessen 24 Türchen vom 1. Bis zum 24. Dezember geöffnet werden – jeden Tag ein Türchen und eine kleine Überraschung.
Weitere Bräuche sind das Aufstellen von Barbarazweigen, die Knospen bilden und an Weihnachten erblühen sollen; der Nikolaustag, der das Teilen lehrt; das Weihnachtsgebäck; das Schmücken der Häuser und das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums kurz vor den Feiertagen.
Damit wir in der Hektik der „staaden Zeit“ nicht verkommen, nehmen wir Gottes Wort als festen Anker mit. In seinem Licht bekommen unsere Bräuche ihren wahren Sinn. Gottes Wort ist verlässlich, es gibt Weisung und wird ewig bestehen, während alles andere vergehen wird. (Mt 24,35)
Machen wir uns auf den Weg dem Herrn entgegen.
Eine besinnliche und gesegnete Adventszeit!
Pfr. Hippolyte Ibalayam, Pfarrverbandsleiter