Das Hausnotruf-Team
der Johanniter zieht ins neue Zentrum 

Das Johanniter-Zentrum in Wasserburg füllt sich schrittweise. Ende November hat nun auch das Team des Hausnotrufs die neuen Räumlichkeiten bezogen. Dieser Umzug war für die Dienststelle besonders kurz, da das Team aufgrund von Platzmangel bereits seit 2021 in einem angemieteten Büro direkt gegenüber dem Neubau arbeitete. Nun ist der Dienst im ersten Stock des neuen Zentrums untergebracht. Von hier aus werden Geräte für Kundinnen und Kunden in den Landkreisen Rosenheim und Umgebung programmiert und aufbereitet. Für die Kundengespräche stehen im Zentrum verschiedene Beratungstische sowie ein barrierefreier Zugang zur Verfügung.
Der Johanniter-Hausnotruf betreut vom neuen Zentrum aus rund 1200 Haushalte im südöstlichen Oberbayern. Täglich sind bis zu drei Techniker und ein bis zwei Einsatzkräfte für die Dienste unterwegs und rücken zu etwa 230 Notfällen pro Jahr aus. Die moderne Technologie entwickelt sich stetig weiter, wobei immer mehr Menschen Kombigeräte wählen, die sowohl zu Hause als auch unterwegs über eine genaue Ortung den Notruf zur Zentrale ermöglichen. Das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: Auf Knopfdruck wird eine Freisprechverbindung zur bayerischen Hausnotrufzentrale hergestellt. Medizinisch ausgebildete Disponenten nehmen den Notruf entgegen und informieren basierend auf den bekannten Patientendaten je nach Notfall entweder Angehörige, den Johanniter-Einsatzdienst oder den Rettungsdienst.
Der Hausnotruf-Basisanschluss wird ab Pflegegrad 1 vollständig von der Pflegekasse übernommen. Der Dienst der Johanniter blickt in Wasserburg auf eine fast dreißigjährige Geschichte seit seiner Gründung im Jahr 1998 zurück. Das neue Zentrum in Wasserburg, welches am 19. Juli feierlich eingeweiht wurde, ist ein sichtbares Zeichen für den Zusammenhalt in der Region und wird durch Spender sowie das Engagement zahlreicher Haupt- und Ehrenamtlicher ermöglicht.