Dem TSV bangt...

...vor der WasserburgerTorfabrik

 

Zum Auftakt der Rückrunde in der A-Klasse 3 steht dem TSV Soyen eine echte Herkulesaufgabe bevor. Am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr gastieren die Rotschwarzen auf dem Sportplatz in Osterwies/Reitmehring beim klar favorisierten SV Genc. Wasserburg.
Die Vorzeichen vor diesem Duell könnten kaum unterschiedlicher sein. Der SV Genc. Wasserburg geht nach einer überaus souveränen Vorrunde mit breiter Brust in die zweite Saisonhälfte und muss sich vor niemandem verstecken. Mit 20 ergatterten Punkten rangieren die Hausherren auf einem starken vierten Tabellenplatz. Die bisherige Bilanz spricht für sich: Sechs Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen stehen auf der Habenseite.
Das Team von Trainer Dominik Süßmaier besticht dabei durch eine enorme Ausgewogenheit. Die Defensive gehört mit lediglich zehn Gegentreffern zum Besten, was die A-Klasse 3 zu bieten hat. Gleichzeitig ist die Offensive brandgefährlich und erzielt im Schnitt mehr als drei Tore pro Partie.
Für den TSV Soyen sieht die sportliche Realität deutlich düsterer aus. Die Rotschwarzen finden sich aktuell auf dem zehnten Rang und damit in der unteren Tabellenhälfte wieder. Die bisherige Ausbeute ist mager: Nur ein einziger Sieg, zwei Unentschieden und bereits sieben Niederlagen stehen zu Buche. Das große Sorgenkind der Gäste ist die Hintermannschaft, die bislang auf überaus wackeligen Beinen steht. Schon 30 Gegentore musste der TSV im Laufe der bisherigen Saison schlucken.
Genau in diesem Aufeinandertreffen der Extreme liegt die taktische Brisanz der Partie: Die anfällige Defensive der Soyener trifft auf einen der besten Stürme der Liga. TSV-Trainer Florian Hainthaler ist gefordert und muss sich dringend etwas einfallen lassen, wenn seine Mannschaft beim Favoriten aus Wasserburg etwas mitnehmen will.
SBB