Neubau FOS BOS Wasserburg:
Planung beschlossen
Der Kreisausschuss hat die Entwurfsplanung für den Neubau der Fachoberschule und Berufsoberschule (FOS BOS) in Wasserburg, vorgelegt vom Architekturbüro dasch zürn +
partner, genehmigt. Die umfangreiche Maßnahme, welche die notwendigen Abrisse und damit einen Teilersatzneubau der Berufsschule einschließt, ist mit 72 Millionen Euro veranschlagt und soll 2030
abgeschlossen sein.
Der Entwurf sieht eine architektonische Anpassung an die Geländeschräge vor. Die Funktionen werden im neuen Bauwerk zusammengeführt: Lehrer- und Verwaltungsräume der
FOS BOS und der Berufsschule sollen in räumlicher Nähe zueinander liegen, während Werkstätten im Untergeschoss angesiedelt werden. Barrierefreiheit mittels Aufzügen sowie Photovoltaik und
Begrünung auf den Dächern sind ebenfalls eingeplant.
Die größte offene Frage betrifft die Unterbringung des Unterrichts während der vierjährigen Bauzeit. Es stehen zwei Varianten zur Debatte:
Variante 1: Die Errichtung von Übergangsbauten auf dem benachbarten Schülerparkplatz, der auch als Baustelleneinrichtungsfläche dienen würde. Diese Lösung würde
jedoch weite Wege (15 Minuten Fußweg) zu alternativen Parkflächen für Schüler und Lehrer sowie hohe Kosten und mangelnde Wiederverwendbarkeit der individuellen Provisorien (z. B. Kfz-Werkstätten)
bedeuten.
Variante 2: Die Teilauslagerung des Unterrichts in bestehende Gewerbehallen oder Werkstätten in erreichbarer Nähe. Diese Option wird von Schulleitung und Kollegium
unterstützt.
Der Kreisausschuss präferiert Variante 2, unter der Bedingung, dass sie kostengünstiger ist als die Errichtung der Übergangsbauten (Variante 1) direkt am
Schulstandort. Ziel des gesamten Projekts, das an die vorherige erfolgreiche Baumaßnahme anknüpft, ist es, das Schulzentrum als einheitlichen, modernen Komplex wahrzunehmen.
LA RO