Lichtstimmungen allgemein –

 

und insbes. bunt illuminierte Kirchenräume sind immer ein herrlicher Anblick! Die Aktionen ziehen immer Menschen an – zum Anschauen halt. 
Doch noch herrlicher und attraktiver sind Menschen, die täglich und unspektakulär die Halle der Welt mit Licht füllen und das Leben ihrer Mitmenschen würzig, schmackhaft machen.
Darum geht’s Jesus im Evangelium dieses 5. Sonntags A (Mt 5,13-16). 
 „Ihr seid das Salz der Erde … Ihr seid das Licht der Welt.“ – Eine  Bestätigung zugleich eine sanfte, ermutigende Aufforderung. 
Salz und Licht, beides ist alltäglich und gehört selbstverständlich zu unserem Leben dazu. Und beides zeigt schon in kleinsten Mengen eine große Wirkung – würzend, reinigend, belebend, konservierend, aufleuchtend.
Das greift Jesus in der Bergpredigt auf, um über die aktive Rolle seiner Jüngerinnen und Jünger dort, wo sie konkret leben, zu sprechen.
Er bestätigt sie als wertvoll, unverzichtbar, und als Orientierung für andere Menschen, die durch ihre guten Werke Gott verherrlichen sollen. Seine Jüngerinnen und jünger sollen einen positiven Einfluss auf das Geschehen in der Welt haben. Es geht nicht darum, dass sie große Worte machen; es geht um die Wirkung ihres authentischen gelebten Glaubens.
Salz der Erde und Licht der Welt sind tatsächlich schon viele hier bei uns, die sich in das Pfarrei-, Gemeinde- und Vereinsleben vor Ort und für Werke der Barmherzigkeit weltweit einbringen. Schaut und schätzt, was bei uns und um uns Gemeinde geschieht und das Leben für alle fördert. Es gilt, dies noch bewusster und ansteckender zu tun.
Pfr. Hippolyte Ibalayam
Pfarrverbandsleiter