Liebe Soynerinnen, liebe Soyner
wir stehen heute nicht nur vor einer Wahl.
Wir stehen vor einer Entscheidung darüber, wie wir künftig miteinander leben wollen.
Unsere Gemeinde ist mehr als Straßen, Häuser und Zahlen im Haushalt.
Sie ist eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft aus Familien, Senioren, Jugendlichen, Unternehmern, Ehrenamtlichen – aus Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, Hintergründen und
Lebenswegen.
Und genau darin liegt unsere Stärke.
Doch in den letzten Jahren erleben wir immer häufiger, dass Diskussionen härter werden. Dass Meinungen nicht mehr ausgetauscht, sondern bekämpft werden. Dass Unterschiede trennen, statt
bereichern.
Ich stehe heute hier, weil ich überzeugt bin:
Politik beginnt mit Respekt.
Fairer Umgang miteinander ist kein Zeichen von Schwäche – er ist ein Zeichen von Größe.
Zuhören ist keine Zeitverschwendung – es ist die Grundlage guter Entscheidungen.
Und Kompromisse sind kein Nachgeben – sie sind gelebte Demokratie.
Wenn ich Ihr Bürgermeister werden darf, dann verspreche ich Ihnen:
Ich werde jede Stimme ernst nehmen – auch die kritische.
Ich werde transparent entscheiden und nachvollziehbar handeln.
Ich werde Brücken bauen, wo Gräben entstanden sind.
Denn unsere Gemeinde gewinnt nicht, wenn einer Recht behält.
Sie gewinnt, wenn wir gemeinsam Lösungen finden.
Wir müssen wieder lernen, respektvoll zu streiten.
Wir müssen Vorbild sein – für unsere Kinder, für unsere Nachbarn, für kommende Generationen.
Ein fairer Umgang bedeutet:
Ehrlichkeit statt Populismus
Dialog statt Vorurteile
Miteinander statt Gegeneinander
Ich glaube an diese Gemeinde.
Ich glaube an die Menschen hier. Das haben die letzten Tage einmal mehr bewiesen, wenn Not herrscht, wie groß ihre Herzen sind.
Und ich glaube daran, dass wir stärker sind, wenn wir uns gegenseitig mit Respekt begegnen.
Wir müssen diesen Weg gemeinsam gehen.
Mit Mut. Mit Herz. Und mit Fairness.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
Markus Göschl